BZ Fragenkatalog Holz
Fragen aus BZ Fragenkatalog für Bauzeichner / Zeichner Fachrichtung Ingenieurbau Thema Holz
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Flashcards
Seit 1902.
Er besteht vorallem aus Rotbuchen. Früher war er am meisten verbreitet in Europa. (Sihlwald)
Lagerholz wird aus verleimten Furnierschichten hergestellt.
Man unterschiede bei Lagerhölzer die Art der Verleimung der Furnierschichten.
Schichtholz; Sperrholz; Sternholz; Tischerplatten
Holzwolle-Leichtbauplatten; Holzspannplatten; Holzfaserwerkstoffe
Aus Holzwolle mit Mineralischem Bindemittel (Zement & Gips) welche zu Platten geformt wurden. Sie sind feuerhemmend und haben eine gute Wärmedämmung. Sie bieten eine gute Haftung für Verputze.
Holzspäne werden unter Druck und Hitze miteinander verleimte. Die Leimmasse ist oft Kunsthart. Oberflächenbenschaffung: pressblank, geschliffen, furniert, beschichtet... | Bsp: Tragende Bauteile, Schalungen etc...
Die Holzfasern werden unter Hitze mit dem Bindemittel gepresst. Verwendungszweck ist derselbe, wie für die Holzspannplatte.
Holzverbundplatten
Span- Faserplatten ein- bzw. beidseitig mit einer Schicht belegt, so dass die Platte und die Beschichtung unverschieblich miteinander verbunden sind. Die Äussere Seite ist schön. Die Holzverbundplatten sind wasserdicht.
Leicht und direkt auf der Baustelle zu bearbeiten. Hohe Druck- & Zugfestigkeit in Faserrichtung sowie hohe Wiederstandskraft gegen chemische Korrosion.
Bei älteren Stämmen haben sie einen ø von 1-2mm. Horizontal, strahlenartig vom stamminnern zum Kambium verlaufendes Zellbündel. Sie dienen zur Versorgung des Kambiums.
Das Kernholz bildet die eigentliche Stütze des Baumes. In ihm wird kein Nährstoff transportiert. (je dicker desto älter)
Kambium ist das Wachstumsgewebe. Dabei bildet sich nach aussen Bastzellen und nach innen Holzzellen. Im Frühling wächst es sehr schnell, was dünnwandige Zellenzur folge hat. Im Herbst wächst es langsam, was dickwandige Zellen gibt. Die beiden unterschiedlichen Wachstumszustände bilden später die Jahresringe.
Die Borke ist der äussere Teil der Rinde. Borke & Bast bilden zusammen die Rinde. Dir Rinde sprengt sich auf und stirbt ab, wonach sie zur Borke wird.
Hochwald; Plenterwald; Mittelwald; Niederwald; Laubwälder; Nadelwälder; Mischwälder; Urwald
Kohlenstoff 50% (C) | Sauerstoff 44% (O) | Wasserstoff 5% (H) | Mineralsubstanzen 0.6% | Stickstoff 0.1% (N)
Diese bildet in allen Pflanzen den Gerüststoff, die Fasern. Die Moleküle sind faden- oder kettenförmig. Sie nimmt im Holz die Zugspannung auf. Anteil an Zellulose im Holz 40-55%.
Ist ein Gemisch aus zellluloseähnlichen Stoffen. Dienen auch als Gerüststoff und als Reservestoffe. Beliebt bei Schädlingen. Anteil im Holz 15-35%.
Am Ende des Zellenwachstums wird Lignin in die Zellenholräume eingelagert. Hohe Dichte wegen Kohlenstoffgehalt (65%). Umso älter der Baum ist umso mehr Lignin hat er, was eine höhere Holzdichte und bessere Eigenschaften zur Fogle hat. Übernimmt die Druckspannung. Anteil im Holz 20-30%.
Tannin sind Gerbsäuren und Harze. Sie sind in allen Holzarten vorhanden. Sie wirken gegen das Faulen des Holzes. Anteil: 2-7%.
Fichte (Rottanne); Tanne (Weisstanne); Föhre & Kiefer
Dichte 450kg/m³ (lufttrocken) | 800kg/m³ | Verwendung für Bau und Papierholz, Spriesse, Schalungen, Schreinerarbeiten, Fensterbau, Riemenböden, Balkenlagen... | Eigenschaften: weich, elastisch, leicht brennbar, harzig, mässig Wetterfest, leicht glänzend.
Dichte 440kg/m³ (lufttrocken) | 850kg/m³ | Verwendung für Pfähle, Sperrholz, Innenbau (Möbel), sonst wie Fichte | Eigenschaften: weich, langfaserig, leicht, elastisch, leicht brennbar, nicht wetterfest, ohne Harz, matt.
Dichte 510kg/m³ (lufttrocken) | 850kg/m³ | Verwendung für Zimmermannsholz, Schindeln, Speerholz, Holzwolle, Rohstoff für Papier/Karton | Eigenschaften: mittelhart, harzreich, wetterfest, langfaserig, gut brennbar, weniger elastisch dafür härter.
Rotbuche (Buche); Eiche
Er liefert die meisten und wertvollsten Erzeugnisse; reine Nadelholz- oder Laubholzwälder oder gemischte Bestände.
Dichte 690kg/m³ (lufttrocken) | 10 00kg/m³ | Verwendung für Wasser und Gleisbau, Stollenbau, Treppenbau, Parkettböden, Möbelbau, Furnierplatten, feuerhemmende Türen | Eigenschaften: bestes EU Holz für Dauerhaftigkeit/ Festigkeit/ Elastizität, Säuren/Laugenbeständigkeit, unter Wasser haltbar...
Dichte 720kg/m³ (lufttrocken) | 1000kg/m³ | Verwendung für Möbelbau, Parkettböden, Treppenbau, Wagenbau, Brennholz, Holzkohle | Eigenschaften: Druckfest, sehr hart, kurzfaserig, schwer, feinporig, Schädlingsanfällig. Bei Feuchtigkeitswechseln arbeitet es stark.
Das Holz schwindet wenn es austrocknet. Wenn es Feuchtigkeit aufnimmt quillt es.
Bei: Buchen, Nussbäumen, Linden, Pappeln, Obstbäumen.
Bei Tannen, Fichten, Föhren, Lärchen, Eichen, Ulmen.
Von der Rohdichte und der Holzfeuchtigkeit.
Die Darr-Dichte ist die Dichte, wenn das Holz (Zellwandsubstanz) vollständig ausgetrocknet ist.
Frisch geschlagenes Holz hat einen Wassergehalt von ca. 40 bis 60 Massen-%.
Das ist durch den Winkel zwischen Fasern und der Wirkungslinie bedingt.
Bemessungen für Holzbauten sind in den SIA Norm 164 geregelt.
In ihm sind alle Altersstufen von Bäumen vertreten; erzeugt hochwertige Starkhölzer.
Bei nicht geschützten Bauten müssen die zulässigen Spannungen auf 80%, bei dauernd der Nässe ausgesetzten Bauten gar auf 60% reduziert werden.