BZ Fragenkatalog Fundationstechnik
Fragen aus BZ Fragenkatalog für Bauzeichner / Zeichner Fachrichtung Ingenieurbau Thema Fundationstechnik
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Flashcards
Die Fundation muss das Gewicht vom Bauwerk und der Kräfte die auf das Bauwerk einwirken (Eigenlast, Nutzlast, Einzellasten, Schneelasten, Windlasten) auf den Baugrund übertragen.
Einzel-, Streifenfundamente, Fundamentplatte, Fundamentbankette
Für die Tiefe des Fundaments zu beachten: Frosttiefe und die Lage des tragfähigen Materials.
Fundamente müssen immer ausserhalb des Gefrierbereichs erstellt werden.
Faustformel: Frosttiefe in mm = Höhe m.ü.M. min. aber 80cm
Einzelfundament kommen zur Anwendung, wenn einzelne Lasten auf den Boden übertragen werden.
Fundamentfläche sollte möglichst die gleichen Seitenlängen aufweisen (Quadrat besser als Viereck).
Sie übertragen Linienlasten (z.B. von Wänden). Die Breite kann variieren.
Eine zusammenhängende Fundamentplatte ist gut bei grossen Lasten und schlechtem Baugrund.
Bei schlechtem Baugrund gibt es grosse Fundamente! (unwirtschaftlich) Es wird ein Durchgehendes Fundament gebaut.
Ausmasse bestimmt durch: Belastung (Bodenpressung), zulässige Bodenpressung.
Fähigkeit eines Baugrundes Pressung (Gewicht) zu tragen nennt man Bodenpressung (N/cm²).
Die Stützen aus der Wandlast (Stütze auf Fundament) breiten sich immer im Winkel zwischen 50-65° aus.
Da der Beton über den Linien mit 60° nicht gebraucht werden kann man dort den Beton weg lassen. So entstehen Treppenfundamente sowie schräge Fundamente.
Die Pfahlfundation braucht man vor allem zum grosse Lasten auf tragfähigen Baugrund zu übertragen.
Standpfähle; Reibungspfähle; Rammpfahl; Bohrpfahl; Fertigpfahl; Ortspfahl
Sie stehen mit der Spitze auf der tragfähigen Schicht.
Die Spitze erreicht den Tragfähigen Grund nicht. Pfahllast wird durch Mantelreibung der umliegenden Erdschicht übertragen.
Fertiger Pfahl wird in den Boden getrieben.
Herstellung an der Verwendungsstelle während dem einbringen in den Boden.
Pfähle werden eingerammt (üblich), eingespült, eingerüttelt, eingepresst, eingeschraubt.
Holzpfähle werden meistens nur noch für Vorübergehende Bauten gebraucht.
Das Fundament ist so zu Dimensionieren das Setzungen klein sind (Vernachlässigbar) oder über die gleiche Setzung statt findet.
Holzpfähle müssen so verlegt werden das sie nicht Faulen. Faulpunkt ist beim tiefsten Wasserspiegel/ Grundwasserspiegel. Wenn Holz immer im Wasser = keine Fäulnis. Auch kombiniert möglich: Im Wasser Holz, oben aufgesetzt Betonpfahl. Holz ist praktisch immer haltbar.
Holzpfähle sind meistens Schwimmend Verlegt (Reibungspfähle).
Die Eiche (jedoch sehr teuer!)
Vorbehandlung mit Volltränkung oder Schutzanstrich mit Teer oder Bitumen.
Holzpfähle Vorteile: Leichte Rammbarkeit | Gute Kohäsion mit Bodenmaterial | Leichte, rasche Herstellungsdauer | Unter Wasser lange Lebensdauer.
Holzpfähle Nachteile: Verwendung nur in weichen Böden | Fäulnis Gefahr bei Luftzutritt | Schlecht für grosse Rammtiefen & bei schwierigem Untergrund.
Querschnitt: Quadratisch, Rechteckig oder Rund (= Hohlpfahl = Schleuderbetonrohr).
Erhärtungszeit beträgt 5-8 Wochen vor dem Rammen.
Grösste Belastung der Pfähle beim Transport und dem Aufrichten. Diese müssen bei der Bewehrung berücksichtigt werden.
Vorteile: Hohe Tragkraft | kurze Einbauzeit | keine grosse Bauinstallation | grosse Länge | max. Haltbarkeit.
Ungleiche Setzungen geben Risse in Fassaden etc. Im Extremfall kann das Bauwerk einstürzen.
Nachteile: Bei exzentrischen Belastungen sin keine Kupplungen möglich. Durchfahrenes Material muss Hindernisfrei sein.
Tragkraft: bis 1800kN bei zentrischer Last
Meistens gebraucht im Wasser- und Hafenbau oder auch als Provisorium (Leergerüste für Brücken, Hilfspfeiler).
Im Wasser muss Rostgefahr beachtet werden (mit Bitumen überstreichen).
Querschnitte: Rohre, Spundwandprofile (zwei Wände Zusammengeschweisst), doppel T Träger
Eingeschlagen werden sie durch den Aufprall eines Gewichts (Bär). Werden jedoch z.T. auch mit vibrieren eingebracht.