BZ Fragenkatalog Brückenbau
Fragen aus BZ Fragenkatalog für Bauzeichner / Zeichner Fachrichtung Ingenieurbau Thema Brückenbau
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Lernkarten
Es gibt die Bogenbrücke, die Balkenbrücke, die Rahmen- & Sprengwerkbrücken, die Schrägseilbrücken und die Hängebrücken.
Wenn der Grundwasserspiegel nicht absenkbar ist.
Bei Baugrund aus Sand und Kies mit Steinen bis 20cm ø eignet sich das Senkkastenfundamente (runder Querschnitt). Etappenweise wird der Senkkasten von OK Terrain nach unten betonieren.
Bei der Bemessung der Pfeiler sind oft ästhetische Überlegungen ausschlaggebend. Aus herstellungstechnischer Überlegungen werden Pfeiler mit durchgehend konstantem Querschnitt gebaut.
Bei schmale Brücken (<12m) 1:2.5 - 1:3 | Bei breite Brücken (<25m) 1:3.5 - 1:5
Mehr als zwei Pfeiler pro Auflagerachse sollten vermieden werden.
Hammerköpfe sind Pfeilkopfverbreiterungen. Die Pfeilerdicke wird so gewählt, dass der höchste Pfeiler keine übermässige Schlankheit aufweist.
Speziell Ausgebildete, Hochbelastete Bauteile.
Sie ermöglichen eine bestimmte Drehung und Verschiebung im Tragsystem einer Brücke.
Man unterscheidet zwischen dem Rollenlager, dem Kipplager und dem Gleitlager.
Die obere Lagerplatte, den Dübel, die untere Lagerplatte und das Mörtelbett.
Früher baute man die Brücken ausschlisslich aus Holz.
Die Gleitblatte, die obere Lagerplatte, der Topfring, die untere Lagerplatte, das Gleitblech aus Chromstahl, die Teflonschicht, das Neoprenkissen und das Mörtelbett.
Sie müsse regelmässig kontrolliert und gewartet werden.
Stahl, Kunststoffe (Neopren, Teflon, usw.) und Beton
Reine Stahllager sind besonders gut für Rollen- & Kipplager.
Stahl-Neopren-Lager haben sich bei Stahlbetonbrücken durchgesetzt. Der Auflagerdruck wird gleichmässig durch die Neoprenkissen verteilt. Somit sind keine Lastverteilungs- Platten nötig. (kostengünstig)
Infolge von Temperaturunterschieden gibt es Dehnungen. Dies erfordert die Anordnung von Dehnungsfugen (Dilatationsfugen).
Bei Strassenbrücken ist die Fugenkonstruktion aus Stahl welches ein hartes Element im Fahrbelag bildet.
Durch überfahren der Dilatationsfuge wird vor und nach der Fuge der Belag ausgewalzt.
Je nach Brückenlänge und Grösse gibt es alle 500-1000m eine Fuge.
Bei Eisenbahnbrücken gibt es keine grossen Probleme mit den Fugen, da die Fugen im Schotter liegen. Der Fugenabstand beträgt ca. 200-300m.
Die Steine können nur Druck aufnhemen und deshalb baute man Bogen.
Schwere Fugenkonstruktionen aus Stahl und mit Neoprenbaustoffen ergänzt, sind am besten. Leichte Konstruktionen haben sich nicht bewehrt.
Durch das verschmutzte Wasser können unter der Brücke Schäden in der Natur entstehen.
Es muss schnellstmöglich in das Entwässerungssystem und die Kanalisation abgeleitet werden.
Die Einlaufschächte sind aus Grauguss. Die Leitungen sind aus Kunststoff (Hartpolyethylen).
Es müssen alle 15m beidseitig Schächte gebaut werden. Dabei muss man nicht auf die Niederschlagsmenge Rücksicht nehemen.
Das minimale Gefälle beträgt 2%.
Alle 50-70m sollte man Reinigungsschächte einbauen.
Die Fahrbahndecke besteht aus einer Abdichtungsschicht und dem Belag. Die Fahrbahndecke hat eine grosse Bedeutung für die Lebensdauer einer Brücke.
Sie Schützt vor chemischer Einwirkung. Zum Beispiel durch Frost- und Tausalze.
Der Belag bildet die Verschliessschicht und Schützt die Abdichtungssschicht.
Heute bedient man sich Holz, Stahl, Stahlbeton und vorgespanntem Beton.
Die schwimmende Abdichtung | die vollflächig verklebte Abdichtung | der Betonbelag
Sie ist verklebt mit Dichtungsbahnen in den Randzonen. Es wird eine 25mm starke Gussasphaltschicht schwimmend auf Ölpapier oder Glasvlies aufgetragen. Die Trennschicht (Ölpapier / Glasvlies) wird durch den Beton nach unten entlüfte.
Sie ist eine aufgespritzte oder augespachtelte Kunststoffabdichtung (dicke 1-3mm) und wird heiss verklebt. Die Betonoberfläche muss zuvor mit Hochwasserstrahlen & Austrocknen vorbehandeln werden.
Die Brückenkonstruktion wird durch hochwertigen Belagsbeton geschützt (80-100mm stärke) welcher sehr dauerhaft ist. Er bildet einen guten Verbund zwischen Konstruktions- und Belagsbeton.
Brücken brauchen diese um Setzungen und Kippen der Pfeiler zu verhindern.
Es ist die einfachste Fundation. Wenn der Baugrund nicht geeignet ist, sind spezielle Tieffundationen nötig (Schächte, Senkkasten, Pfähle).