BWL - 2 Unternehmensführung

BWL - Unternehmensführung

BWL - Unternehmensführung


B. K.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Unternehmensführung auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie decken Themen wie Unternehmensziele, Führungsstile, Entscheidungsprozesse, Planung und Informationswirtschaft ab. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Berufstätige in der Betriebswirtschaftslehre, die ihr Verständnis der Unternehmensführung vertiefen möchten, indem sie sich mit verschiedenen Führungsansätzen, Anreizsystemen und strategischen Planungsmethoden auseinandersetzen.
Flashcards
29
Students
18
Language
German
Category
Micro-Economics
Level
Other
Created / Updated
12.12.2015 / 14.08.2024

Flashcards

Welche Aufgabe hat die Unternehmensführung(UF)?

UF hat die Aufgabe, den Prozess der betrieblichen Leistungserstellung und -verwertung so zu gestalten, dass die Unternehmensziele auf höchstmöglichem Niveau erreicht werden.

Was macht die Unternehmensführung?

  • Steuerung des Gesamtsystem
  • gestaltendes Eingreifen in den gesamten Wertschöpfungsprozess des Unterhmens
  • Ausrichtung des Handelns aller Mitarbeiter auf ein gemeinsames Ziel

→ Steuerungs- und Koordinitionsfunktion

Wie sind die Aufgaben der Unternehmensführung unterteilt?

  • Planung inklusive Zielbildung
  • Entscheidung
  • Ausführung
  • Kontrolle
  • Informationen
  • Koordination

Welche Informationen sind für die UF wichtig?

  • Informationen zur Bewertung von Leistungen und Gegenleistungen → betriebliches Rechnungswesen (RW)
  • unternehmensexterne, entscheidungsrelevante Daten

 

 

 

Wer wird von der UF mit welchen Informationen versorgt?

Personen der UF werden in allen Phasen des Führungsprozesses mit Plan und Kontrolldaten versorgt

Effiziente Informationsversorgung ist:

Welche Arten von Unternehmenszielen gibt es?

Shareholder-Konzept

Stakeholder-Konzept

Shareholder-Konzept:

Interessen der EK-Geber im Vordergrund, da sie volles Risiko tragen

→ Oberstes Unternehmensziel: Gewinnmaximierung

Stakeholder-Konzept:

 

Interessen aller Anspruchsgruppen sind zu berücksichtigen

→ Oberstes Unternehmensziel: Steigerung des Allgemeinwohls

Was beinhaltet das Shareholder-Konzept?

  • langfristige Gewinnmaximierung
  • unternehmerische Entscheidungsgewalt liegt bei EK-Gebern
  • Unternehmenserfolg trifft im vollen Umfang (Gewinn/Verlust) die EK-Geber
     

Shareholder Value

= Marktwert des Eigenkapitals

Formalziele

Nach welchen Regeln soll produziert werden?

Festlegung von
-Umsatzzielen
-Kostenzielen
-Gewinnzielen
-Rentabilitätszielen
-Liquiditätszielen

Sachziele

Was soll produziert werden?

Festlegung von
-Arten
-Mengen
-Qualitäten
-Orten
-Zeitpunkten der Produktion

Welche Ziele haben Vorrang die Sachziele oder die Formalziele?

Formalziele

Phasen der Planung

  1. Zielbildung
  2. Problemanalyse
  3. Alternativenermittlung
  4. Alternativenbewertung

Zielbildung

Oberziele, Zwischenziele, Unterziele

Problemanalyse

Istzustand, Prognose maßgebender Einflussfaktoren

Alternativenermittlung

Mit welchen Mitteln können festgestellte Probleme gelöst werden?

Alternativenbewertung

erwartete Zielbeitrag für alle Alternativen ermitteln

Planungsarten und Fristen

strategisch: 5 Jahre und mehr

taktisch: 2 bist 5 Jahre

operativ: max. 1 Jahr

Wie werden Entscheidungen im betrieblichen Entscheidungsprozess getroffen?

Unternehmensziele, Handlungsalternativen und Umweltbedingungen werden analysiert und aufeinander abgestimmt

Risiko

ist die Ungewissheit, welches Ergebnis eintritt

Unsicherheit

ist die Ungewissheit, mit welcher Wahrscheinlichkeit das Ergebnis eintritt

Aus welchen Bereichen besteht die Ausführung?

  • Organisation: Zuweisung der Teilaufgaben an zuständigen Abteilungen (Schaffung einer Ordnung, Entlastung der Unternehmensleitung
  • Personalwirtschaft: Effizienten Personaleinsatz (Personalplanung, Personalführung und Personalmotivation)

nicht-monetäre Anreize

  • Weiterbildung und Aufstieg
  • Arbeitszeitregelung
  • Arbeitsplatzgestaltung
  • Arbeitsinhalte
  • Betriebsklima
  • Führungsstil

Welche Arten der Organisation gibt es?

Aufbauorganisation

Ablauforganisation

Management by - Konzepte

monetäre Anreize

  • Arbeitsentgeld
  • betriebliche Sozialleistungen
  • Erfolgsbeteiligung

bürokratischer Führungsstil

  • Führungsperson durch fachliche Kompetenz gekennzeichnet
  • präzise Definition und Abgrenzung der Befugnisse

Was beeinhaltet die Koordination

  • Planung,
  • Organisation,
  • Personalwirtschaft,
  • Kontrolle und Informationswirtschaft als Teilsysteme der UF, welche koordiniert werden müssen

→ Aufgabe des Controllings insbesondere des IT-Controllings

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