BWL - 3.1 Informationswirtschaft

BWL- Informationswirtschaft AI Ba1

BWL- Informationswirtschaft AI Ba1


B. K.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Informationswirtschaft in Unternehmen, geeignet für Fortgeschrittene. Sie behandeln zentrale Themen wie die Integration von Systemen, die Rolle von ERP-Systemen, und die Unterschiede zwischen operativen und analytischen Informationssystemen. Die Karteikarten erklären auch die Struktur von Informations- und Kommunikationssystemen sowie die verschiedenen Sichtweisen auf die Informationswirtschaft, einschließlich technischer, organisatorischer und dispositiver Aspekte. Besonders nützlich für Studierende und Fachkräfte, die ihre Kenntnisse in der Informationswirtschaft vertiefen möchten.
Karten
29
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
12.12.2015 / 15.12.2015

Lernkarten

Aufgaben  der Informationswirtschaft (IW)

allen am Betriebsprozess beteiligten Personen zweckedienliche Informationen zur bestmöglichen Zielerreichung zu liefern

Informationsnutzen

besseres Unternehmensergebnis durch planvolles Handeln

Problem in Praxis bei der IW

Kosten und Nutzen meist (wenn überhaupt) erst nach Beschaffung feststellbar

Informationskosten

Kosten für die Beschaffung und Bearbeitung von Informationen

IW aus dispositiver Sicht

  • leitende Stellen haben Planungs- und Kontrollaufgaben, für die sie Informationen brauchen
  • I- & K-Konzept (Welche Stelle benötigt welche Informationen zu welchem Zweck?)

IW aus organisatorische Sicht

  • hierarchischer Aufbau von Unternehmen → Kommunikation zwischen Ebenen bzw. Kommunikation zwischen Funktionsbereichen müssen geregelt werden
  • I- & K-System (Verfahrensregeln)

IW aus technischer Sicht

  • betriebliche Informationsversorgung ist computergestützt → technische Infrastruktur
  • I- & K-Technologie

Teilgebiete der IW

Information und Kommunikation

  • Konzept
  • Systeme
  • Technologie

I & K: Konzept

  • Informationsbedarf,
  • Informationsangebot,
  • Informationsnachfrage

I & K-Konzept

 

Informations- und Kommunikationskonzept

Informationsbedarf

objektiv benötigte Informationsmenge, um für Problem optimale Lösung zu finden

I & K:Technologie

  • Speicherung
  • Verrbeitung
  • Kommunikation

Informationsnachfrage

subjektiv nachgefragter Informationsumfang (oft Unterschätzung des Informationsbedarfs)

I& K: Systeme

  • Verfahren
  • Prozesse

Informationsangebot

organisationsinterne

  • RW
  • Informationen durch Mitarbeiter

externe Informationsquellen

  • sämtliche Statistiken
  • Wirtschaftsprognosen

Informationsspeicherung

zeitliche Transformation von Daten (wenn Informationsanfall und Informationsnutzung zeitlich auseinanderfallen oder Informationen mehrfach Verwendung finden)

Informationsverarbeitung

originäre Informationen in entscheidungsrelevante Größen transformieren (sachliche Transformation von Daten)

Informationsausgabe

formaler Akt der Informationsbereitstellung (verständliche und benutzerfreundliche Präsentation der Daten)

Informations- und Kommunikationssysteme

Struktur eines Unternehmens: Horizontale Gliederungen

nach sachlichen Gesichtspunkten (= funktionale Gliederung nach Aufgabengebieten wie Beschaffung, Produktion,...)

Informations- und Kommunikationssysteme

Struktur eines Unternehmens: vertikale Gliederung

nach hierarchische Gesichtspunkten

Informations- und Kommunikationssysteme

Organisationpyramide

Organisationspyramide

Unterscheidung zwischen operativen und analytischen Systemen

s.u.

Gliederung Informationssysteme

operative Systeme

analytische Systeme

  • Einzelsysteme
  • ERP

Einzelsysteme

wie z.B. Produktionsplanungs- und steuerungsysteme (PPS), Warenwirtschaftssystem, Einkauf und Bestellwesen, 

integrierte Systeme

fassen verschiedene Funktionen verschiedener Einzelsysteme zusammen  → "Enterprise Resource Planning System" (ERP-System) - bereichsübergreifende Softwarelösungen, die die operativen Prozesse steuern und auswerten

Vorteile von ERP-Systemen

  • Gesamtsicht auf Unternehmen (Einsparpotentiale werden erkennbar)
  • Verknüpfung der Module (schneller und effizientere Arbeitsweise)
  • geringere Administrations- und Wartungsaufwand
  • benutzerfreundlich (Mitarbeiter muss nicht zwischen verschiedneen Programmen wechseln → erhöhte
  • Effizienz)

Analytische Informationssysteme

  • liefern Daten zur Planung und Kontrolle fallweiser Führungsentscheidungen auf der strategischen und taktischen Planungsebene
  • betrifft oberste und mittlere Führungsebene um notwendige Informationen für Führungsentscheidungen zu liefern

Vertikale Integration

istdiekoordinierte Informationsvereitstellung zum Treffen von Führungsentscheidungen auf allen Ebenen der Unternehmenshierarchie

Data-Warehaouse als zentrale Datenbank eines Unternehmens → Entscheidungsträger rufen Daten ab, die sie zur Entscheidngsfundierung benötigen

Schritte der vertikalen Integration

  • Generierung von Daten im ERP-System (festhalten aller Geschäftsvorfälle)
  • Datenauswahl und Datentransfer (Aussondern unwichtiger Daten, Vereinheitlichen der verbleibenden Daten; Extract Transfer Loading überträgt bereinigte DAten in das Data Warehouse)
  • Datenspeicherung im DAta-Warehouse (Zeitvergleiche (Quartalsumsätze,...) und Querschnitsvergleiche (regional gegliederte Umsätze,...) → Zusammenfassung in Berichten)
  • Berichte als Sammlung entscheidungsrelevanter Daten(regelmäßige, wie Statistik über Umsätze, sowie unregelmäßge ad hoc)

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