BWL - 3.1 Informationswirtschaft
BWL- Informationswirtschaft AI Ba1
BWL- Informationswirtschaft AI Ba1
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Lernkarten
Aufgaben der Informationswirtschaft (IW)
allen am Betriebsprozess beteiligten Personen zweckedienliche Informationen zur bestmöglichen Zielerreichung zu liefern
Informationsnutzen
besseres Unternehmensergebnis durch planvolles Handeln
Problem in Praxis bei der IW
Kosten und Nutzen meist (wenn überhaupt) erst nach Beschaffung feststellbar
Informationskosten
Kosten für die Beschaffung und Bearbeitung von Informationen
IW aus dispositiver Sicht
- leitende Stellen haben Planungs- und Kontrollaufgaben, für die sie Informationen brauchen
- I- & K-Konzept (Welche Stelle benötigt welche Informationen zu welchem Zweck?)
IW aus organisatorische Sicht
- hierarchischer Aufbau von Unternehmen → Kommunikation zwischen Ebenen bzw. Kommunikation zwischen Funktionsbereichen müssen geregelt werden
- I- & K-System (Verfahrensregeln)
IW aus technischer Sicht
- betriebliche Informationsversorgung ist computergestützt → technische Infrastruktur
- I- & K-Technologie
Teilgebiete der IW
Information und Kommunikation
- Konzept
- Systeme
- Technologie
I & K: Konzept
- Informationsbedarf,
- Informationsangebot,
- Informationsnachfrage
Informationsbedarf
objektiv benötigte Informationsmenge, um für Problem optimale Lösung zu finden
I & K:Technologie
- Speicherung
- Verrbeitung
- Kommunikation
Informationsnachfrage
subjektiv nachgefragter Informationsumfang (oft Unterschätzung des Informationsbedarfs)
I& K: Systeme
- Verfahren
- Prozesse
Informationsangebot
organisationsinterne
- RW
- Informationen durch Mitarbeiter
externe Informationsquellen
- sämtliche Statistiken
- Wirtschaftsprognosen
Informationsspeicherung
zeitliche Transformation von Daten (wenn Informationsanfall und Informationsnutzung zeitlich auseinanderfallen oder Informationen mehrfach Verwendung finden)
Informationsverarbeitung
originäre Informationen in entscheidungsrelevante Größen transformieren (sachliche Transformation von Daten)
Informationsausgabe
formaler Akt der Informationsbereitstellung (verständliche und benutzerfreundliche Präsentation der Daten)
Informations- und Kommunikationssysteme
Struktur eines Unternehmens: Horizontale Gliederungen
nach sachlichen Gesichtspunkten (= funktionale Gliederung nach Aufgabengebieten wie Beschaffung, Produktion,...)
Informations- und Kommunikationssysteme
Struktur eines Unternehmens: vertikale Gliederung
nach hierarchische Gesichtspunkten
Gliederung Informationssysteme
operative Systeme
analytische Systeme
- Einzelsysteme
- ERP
Einzelsysteme
wie z.B. Produktionsplanungs- und steuerungsysteme (PPS), Warenwirtschaftssystem, Einkauf und Bestellwesen,
integrierte Systeme
fassen verschiedene Funktionen verschiedener Einzelsysteme zusammen → "Enterprise Resource Planning System" (ERP-System) - bereichsübergreifende Softwarelösungen, die die operativen Prozesse steuern und auswerten
Vorteile von ERP-Systemen
- Gesamtsicht auf Unternehmen (Einsparpotentiale werden erkennbar)
- Verknüpfung der Module (schneller und effizientere Arbeitsweise)
- geringere Administrations- und Wartungsaufwand
- benutzerfreundlich (Mitarbeiter muss nicht zwischen verschiedneen Programmen wechseln → erhöhte
- Effizienz)
Analytische Informationssysteme
- liefern Daten zur Planung und Kontrolle fallweiser Führungsentscheidungen auf der strategischen und taktischen Planungsebene
- betrifft oberste und mittlere Führungsebene um notwendige Informationen für Führungsentscheidungen zu liefern
Vertikale Integration
istdiekoordinierte Informationsvereitstellung zum Treffen von Führungsentscheidungen auf allen Ebenen der Unternehmenshierarchie
Data-Warehaouse als zentrale Datenbank eines Unternehmens → Entscheidungsträger rufen Daten ab, die sie zur Entscheidngsfundierung benötigen
Schritte der vertikalen Integration
- Generierung von Daten im ERP-System (festhalten aller Geschäftsvorfälle)
- Datenauswahl und Datentransfer (Aussondern unwichtiger Daten, Vereinheitlichen der verbleibenden Daten; Extract Transfer Loading überträgt bereinigte DAten in das Data Warehouse)
- Datenspeicherung im DAta-Warehouse (Zeitvergleiche (Quartalsumsätze,...) und Querschnitsvergleiche (regional gegliederte Umsätze,...) → Zusammenfassung in Berichten)
- Berichte als Sammlung entscheidungsrelevanter Daten(regelmäßige, wie Statistik über Umsätze, sowie unregelmäßge ad hoc)