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Aicha Sauer
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in grundlegende Konzepte der Betriebswirtschaftslehre. Sie decken Themen wie Marketing, Unternehmensziele, Standortfaktoren und Qualitätsmanagement ab, wobei Instrumente wie Werbung, Produktpolitik und Kommunikationsstrategien im Mittelpunkt stehen. Ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die ein solides Verständnis der betriebswirtschaftlichen Grundlagen erlangen möchten.
Flashcards
69
Students
1
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
31.05.2013 / 13.06.2016

Cartes-fiches

Maslow Pyramide:

Nennen Sie Beispiel für ein Produkt für Physiologische Grundbedürfnisse

Brot benötigt keine Werbung, da Grundbedürfnis

Was ist Hybrider Konsument

Hybrider Konsument = Wenn einer, der mehr verdient und Porschee fährt, zu Aldi geht. Maximale Ausgabebereitschaft (Billigprodukte) hat, aber auch sich was Qualitätsbewusst. Lösung der Firma: 2 Eigenmarke (Ja! Und Rewemarke), so muss der Kunde nicht in ein anderes Geschäft. 

Welche Kosten sind bei der Standortwahl zu berücksichtigen?

Standortwahl

  • Personalkosten
  • Energiekosten
  • Infrastruktur
  • Nah am Kunden
  • Höhe der Gewerbesteuer
  • Absatzmarkt
  • Gesetze/Auflagen
  • Bodenschätze
  • Regionsimage
  • Qualifizierte Arbeitskräfte
  • Nähe Zulieferer 

Betriebe können noch verschiedenen Gesichtspunkten kategorisiert werden (Betriebstypologie).

Nennen Sie jeweils mindestens zwei Beispiele für die 5 Sektoren.

Primär Sektor:

  • Land und Forstwirtschaft
  • Bergbau
  • Energie

 

Sekundär Sektor:

  • Handwerk
  • Industrie

 

Teritäre Sektor:

  • Handel
  • Banken
  • Versicherungen

 

Quartäre Sektor

  • Informationen
  • Kommunikation

 

Quintäre Sektor

  • Wissenschaft und Forschung

Welche Grundlegende Entscheidung muss das Unternehmen für die Herstellung treffen? 

Nennen Sie ein Beispiel für die Absatzformwahl und wie sich das auf den Entlohnauswirkt.

Eigenherstellung:

  • Für Reisende
  • Fixe Kosten

Fremdbezug:

  • Hendelsvertreter
  • Varibale Kosten

Definition des Standortes

Geographischer Ort an dem die Produktionsfaktoren eigesetzt werden um Produkte oder Leistungen herzustellen

Nennen Sie Anlässe für die Standortwahl

  • Gründung eines Unternehmens
  • Interne Standortoptimierung
    - Verlagerung eines Unternehmens
    - Verlagerung eines Teilbereiches
    - Schließung von Standorten 
  • Standorterweiterung

Welche Gründe gibt es für die Verlagerungen eines Unternehmens?  

Push – Faktoren (Faktoren, die ein Unternehmen wegstoßen / z.B. durch steigende Mietpreise) Pull – Faktoren (ziehen Unternehmen an einen Standort / z.B. Subventionen, „günstige“ Arbeitskräfte)

Welche Gründe gibt es für die Verlagerung eines Teilbereiches?

  • Aufgabe der Standorteinheit
    - Standortspaltung
    - Standortteilung (z.B. Arbeitsteilung)
    - Standortdiversifikation

 

Nennen Sie die drei Punkte zur Gesamtunternehmungsbezogene Ereignis- und Finanzplanung   

  • Unternehmungspolitische Ziele / Generelle Zielplanung
     
  • Strategische Planung
     
  • Operative Planung

Gesamtunternehmungsbezogene Ereignis- und Finanzplanung

Nennen Sie die Details zu den Unternehmungspolitische Ziele / Generelle Zielplanung

  • Wert-, Sach und Sozialzielplanung

 

Wert-, Sach und Sozialzielplanung

Gesamtunternehmungsbezogene Ereignis- und Finanzplanung   Nennen Sie Details zur Strategische Planung

 

 
  • Geschäftsfeldplanung
     
  • Organisations- und Führungssystemplanung
     
  • Rechtsform-/Rechtsstrukturplanung

 

Gesamtunternehmungsbezogene Ereignis- und Finanzplanung

Nennen Sie Details zur Operative Planung  

  • Programmplanung
     
  • Funktionsbereichsplanung

Nennen Sie die wichtigsten Standortfaktoren

1. Beschaffung der sachlichen Produktionsfaktoren

  • Grundstücksbeschaffung (Errichtung der Produktionshallen)
     
  • Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Energie

 

2. Beschaffung der Arbeitskräfte (Einstellung)

  • Verfügbarkeit von Arbeitskräften
     
  • Höhe der Löhne (unterschiedlich)
     
  • Gewinnung von Führungskräften und Spezialisten

3. Absatzpotenzial und -kontakte

  • Absatzpotential (Größe der Bevölkerung)
     
  • Absatzkontakte

4. Verkehrsverbindung und Transportkosten

  • Einbindung in überregionale Verkehrsnetze
     
  • Verfügbarkeit verschiedener Verkehrsträger
     
  • Qualität kleinräumiger Verkehrsverbindungen/ -anbindungen
     
  • Qualität Nachrichtenverbindungen

 

5. Staatlich festgelegte Standortfaktoren (Länder - kontinentale Ebene)
  • Steuern:
    - Gemeindesteuern
    - Gewerbesteuern
    - Wirtschaftszonen (Steuern niedrig)
     
  • Umweltauflagen
     
  • staatliche Hilfen (z.B. Subventionen, Zuschüsse und Unterstützung)
     
  • Zölle und Außenhandelsregelungen
     
  • politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen
     
  • Effizienz der Kommunalverwaltung.

Was ist Complay ownership ?

Complay ownership = Probleminhaber: So lange bis das Problem gelöst wird

Nennen Sie harte Standortfaktoren    

  • Flächenangebot
  • Arbeitsmarkt
  • Umfang der Absatzmärkte
  • Verkehrsanbindung

Nennen Sie weiche personenbezogene Standortfaktoren und unternehmensbezogene Standortfaktoren  

Personenbezogene Standortfaktoren

  • Freizeit und Kulturangebot
  • Reiz der Region
  • Qualität der Schulen / Universitäten
  • Umweltqualität

 

weiche unternehmensbezogene Faktoren
  • Arbeitsmarkt Image Stadt / Region
  • Innovatives Milieu
  • Effizienz der Kommunalverwaltung

Nennen Sie Unternehmensziele  

  • Gewinn
  • Rentablität
  • Wachstum

Nennen Sie Marketingziele    

  • Umsatz
  • Marktanteil
  • Wachstum

Nennen Sie Qualitätsmanagementziele  

Marktgerichtete Ziele

  • Kundenzufriedenheit
  • Kundenbindung
  • Sicherung eines Qualitätsimages
  • Schaffung von Markteintrittsbarrieren
    Unternehmesgerichtete Ziele
  • Effzienzsteigerung der Dienstleitungsprozesse
  • Senkung der Qualitätskosten
  • Schaffung eines internen Qualitätsbewusstsein

 

Was sind marktgerichtete Aufgaben?

  • Messung der Kundenanforderungen an die Dienstleistungsqualität
  • Umsetzung der Anforderungen an die Dienstleistungsqualität in konrete Dienstleistungsstandards

Was sind unternehmensgerichtete Aufgaben

  • Aufnahme der Qualitätsphilosophie in die Unternehmenskultur des Dienstleistungsanbieters
  • Schaffung sachlicher, organisatorischer und personeller Voraussetzungen des Qualitätsmanagements

Welche Marktformen gibt es

  • Verkäufermarkt
  • Absatzarkt
  • Käufermarkt

 

Welche Ursachen gibt es für den (Markt)Wandel?

  • Starker technischer Fortschritt:

- Entwicklung neuer Produktionsverfahren, - Aufbau größerer Produktionskapazitäten.  

  • Marktsättigung in verschiedenen Branchen:

- Nachfrage umfasst lediglich Ersatzbedarf, - Verringerung der durchschnittlichen Verbrauchs- und Verwendungsintensität.  

  • Rückgangs der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage:

- Zunehmendes Preisbewußtsein der Nachfrager, - Stärkere Kaufzurückhaltung, - Selektiver Kaufverzicht.   Markteintritt neuer Konkurrenten (Ausland): - Aufbau weiterer Produktionskapazitäten, - aggressive Preispolitik (z.B. japanische Automobilhersteller).

Marketing-Ziele in der Zielhierarchie des Unternehmens

Übergeordnete Ziele

  • Unternehmenszweck
  • Unternehmensidentität
  • Unternehmensgrundsätze
  Handlungsziele
  • Oerziele des Unternehmens
  • Funktionsbereichsziele
  • Zwischenziele
  • Unterziele

Was sind Instrumente der Produkt-/ Leistungspolitik

Instrumente der Produkt-/ Leistungspolitik

...sämtliche Entscheidungen des Unternehmens zur Gestaltung des

Leistungsprogramms. Hierbei geht es sowohl um die Beschaffenheit

von Produkten als auch um damit zusammenhängende

Serviceleistungen. Im einzelnen zählen dazu bspw. die folgenden

Punkte:

  • Neuproduktentwicklungen,
  • Produktverbesserungen,
  • Produktdifferenzierung,
  • Kundenservice,
  • Markenpolitik,
  • Namensgebung,
  • Packung / Verpackung,
  • Sortimentsgestaltung.

Was sind Instrumente der Kommunikationspolitik?

Instrumente der Kommunikationspolitik

...sämtliche Entscheidungen werden zusammengefasst, die der

Kommunikation zwischen dem Unternehmen und seinen aktuellen und

potenziellen Kunden (externen Kunden) sowie Mitarbeitern (internen

Kunden) dienen. Hierzu zählen sowohl Instrumente der unpersönlichen

Kommunikation als auch Maßnahmen des persönlichen Dialogs. Zu

nennen sind hier bspw.:

  • Interne Kommunikation,
  • KlassischeWerbung über Massenmedien,
  • Verkaufsförderung,
  • Messen und Ausstellungen,
  • Direkt-Marketing,
  • Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations),
  • Sponsoring,
  • Event-Marketing.

Was sind Instrumente der Distributionspolitik?

Instrumente der Distributionspolitik

... umfasst alle Maßnahmen, die im Zusammenhang mit der Gestaltung

des Weges der Leistungen vom Anbieter zum Abnehmer stehen,

gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Absatzmittlern. Hier sind bspw.

zu nennen:

  • Absatzkanäle (Entscheidungen über das Vertriebssystem),
  • Außendienststeuerung (Entscheidungen über den Einsatz von
  • Verkaufsorganen),
  • logistische Bereiche (Entscheidungen über das Logistik-system).

Was sind Instrumente der Preis- / Kontrahierungspolitik

Instrumente der Preis-/ Kontrahierungspolitik

... gibt die Konditionen an, unter denen die Leistungen den Kunden angeboten

werden. Neben dem Preis sind es auch preisähnliche Maßnahmen, die zur

Preispolitik zählen. Beispiele für preisähnlichen Maßnahmen sind:

  • Zahlungsbedingungen,
  • Rabatte, Boni und Skonti,
  • Lieferbedingungen,
  • Garantieleistungen.

Étudier