BWL 2. Semester
BWL 2. Semester
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Cartes-fiches
Definition Rationalisierung
Ersetzung menschlicher Arbeitskraft durch Maschinen
Mengenteilung
Kompletter Arbeitsablauf aber nur eine Teilmenge.
- Kürzere Zeit für die Herstellung der Gesamtmenge!
Beispiel: Produktion von je 300 Stück von A, B und C mit 3 Mitarbeitern.
- Mitarbeiter: 100 Stück A, 100 Stück B, 100 Stück C
- Mitarbeiter: 100 Stück A, 100 Stück B, 100 Stück C
- Mitarbeiter: 100 Stück A, 100 Stück B, 100 Stück C
Artteilung
Nur einen Teil des Arbeitsablaufes von der Gesamtmenge.
- Spezialisierung erhöht Mengenleistung und Qualität!
Beispiel: Produktion von je 300 Stück von A, B und C mit 3 Mitarbeitern.
- Mitarbeiter: 300 Stück A
- Mitarbeiter: 300 Stück B
- Mitarbeiter: 300 Stück C
Definition Norm und Vorteile
Norm = Einheitsmaß, einheitliche Regelung
Vorteile der Normung
- Kompatibilität (komplementäre Produkte)
- Kostenvorteile
- Vermeidung von technischen Handelshemmnissen
- Erleichterter Zugang zum Weltmarkt
- Erleichterter Entlastungsnachweis des Herstellers im Bezug auf die Produkthaftung
- Produkte sicher und verträglich mit Gesundheit, Arbeitsschutz und Umwelt
- Basis für Konformitäts- und Gütezeichen
- Vereinfachte Kommunikation zwischen allen Wirtschaftsbeteiligten
Normen unterschieden nach dem Geltungsbereich
- Werksnormen (innerbetrieblich, z.B. einheitlich Schriftform)
- Verbandsnormen (Branchennorm, z.B. ADSp als Rechtsnormierung)
- Nationale Normen (z.B. deutsche Industrienorm)
- Internationale Normen (z.B. ISO)
Vorteile von DIN-Maßen und DIN-Regeln:
- Einfache Übersicht; schnellere Orientierung; Zeitvorteil; Kostensenkung
- Qualitätsmerkmal
- Erstellung von Schriftstücken geht schneller
- Eindeutigkeit der Information
- Kompatibilität ( Textverarbeitungsprogramme, Druckereinstellungen)
- Automatisierung
Typisierung
- IKEA: Rahmen des Schrankes und ich kann selbst bestimmen ob Kleiderstange oder Schublade
- Automobilindustrie: verschiedene Modelle bzw. unterschiedliche Ausstattung
Definition Produktivität
Beziehung zwischen Input – Output (Mengenbetrachtung notwendig) (z. B. Kosten & Leistungsrechnung)
Arbeitsproduktivität
Quotient aus mengenmäßiger Leistung und mengenmäßiger Einsatz
AP = Ausbringungsmenge/Arbeitseinsatzmenge
Kapitalproduktivität
Verhältnis zwischen der Produktionsmenge und dem Kapital ( EK, FK)
KP = Ausbringungsmenge/Kapital
(=Betrachtung des betriebsnotwenige Kapitals)
Wirtschaftlichkeit
Verhältnis zwischen Leistungen (Ertrag) und Kosten (Aufwand)
Wirtschaftlichkeit = Leistungen/Kosten
Rentabilität
Verhältnis zwischen Gewinn und Kapital
Rentabilität = Gewinn/Kapital
Taylorismus
Prinzip einer Prozesssteuerung von Arbeitsabläufen, die von einem auf Arbeitsstudien gestützten und arbeitsvorbereitenden Managementdetailliert vorgeschrieben werden und für die der Begriff Scientific Management geprägt wurde. Der Begriff Taylorismus wird synonym, jedoch in vorwiegend kritischem Kontext verwendet. Meist ist dabei nicht das originäre Konzept des Scientific Management gemeint, sondern seine Umsetzung und Wirkung.
Bezug Orga: Anwendung als mögliche Struktur
Kritik/Wertung: Mensch wird vernachlässigt, nicht auf jede Situation anwendbar
Folgerung: nicht mehr oft angewendet
Ultima Ratio
„der letzte Ausweg“
Bezug Orga: Kündigung oder Versetzung
Uniformierung
Gleichartige Kleidung um optisch einheitlich in der Öffentlichkeit aufzutreten. Die Vereinheitlichung.
Bezug Orga: Verbundenheit, Identifikation, Repräsentation
Kritik/Wertung: Individualität geht verloren, Kostenaufwand
Folgerung: Zusammengehörigkeit
Assimilation
(französisch für Angleichung)
Eine von zwei Arten der kognitiven Anpassung und dient der Herstellung eines Gleichgewichtszustandes.
- Handlungsmuster bleibt bestehen!
Bezug Orga: Schema erstellen
Kritik/Wertung: unflexibel
Folgerung: Standardisierung
Akkommodation
(französisch für Anpassung)
Eine von zwei Arten der kognitiven Anpassung und dient der Herstellung eines Gleichgewichtzustandes.
- Neues Handlungsmuster wird eingeführt, das Innere wird also an die sich verändernde Außenwelt angepasst!
Bezug Orga: Änderung des Schemas, Anpassung
Kritik/Wertung: unflexibel, langfristig
Diversity Management
Erkennt die Individualität der Mitarbeiter, sowie die vielfältigen Talente und Fähigkeiten und macht diese für den Unternehmenserfolg nutzbar.
Prinzipal Agent Theorie
Der Prinzipal beauftragt den besser informierten Agenten mit der Durchführung von Projekten.
Der Auftraggeber (Prinzipal), der seinen Nutzen optimieren will, ist auf den Spezialisten (Agenten) angewiesen und erwartet von diesem volle Loyalität bei der Erfüllung des Projektes.
Im Gegenzug bekommt der Agent eine vertraglich festgelegte Entlohnung. Der Prinzipal trägt die Konsequenzen die sich aus dem Handeln des Agenten ergeben.
Der Agent zeichnet sich durch besondere Fähigkeiten bzw. spezielles Wissen bezüglich der in Frage stehenden Aufgaben aus.
Renitent
Aufsässigkeit, Widerspenstigkeit
Stoiker
Für den Stoiker als Individuum gilt es, seinen Platz in dieser Ordnung zu erkennen und auszufüllen, indem er durch die Einübung emotionaler Selbstbeherrschung sein Los zu akzeptieren lernt und mit Hilfe von Gelassenheit und Seelenruhe zur Weisheit strebt.