BWL 2. Semester

BWL 2. Semester

BWL 2. Semester


Andreas Wessel
Diese Lernkarten bieten eine grundlegende Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, mit Fokus auf Organisation, Produktion und Mitarbeitermanagement. Sie decken Themen wie Prinzipal-Agent-Theorie, Rationalisierung, Arbeitsproduktivität und Normen ab, sowie verschiedene Organisationsformen und deren Vor- und Nachteile. Ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die ein solides Verständnis der betriebswirtschaftlichen Grundlagen erlangen möchten.
Flashcards
61
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
15.06.2013 / 31.01.2017

Flashcards

Definition Rationalisierung

Ersetzung menschlicher Arbeitskraft durch Maschinen

Mengenteilung

Kompletter Arbeitsablauf aber nur eine Teilmenge.

  • Kürzere Zeit für die Herstellung der Gesamtmenge!

Beispiel: Produktion von je 300 Stück von A, B und C mit 3 Mitarbeitern.

  1. Mitarbeiter: 100 Stück A, 100 Stück B, 100 Stück C
  2. Mitarbeiter: 100 Stück A, 100 Stück B, 100 Stück C
  3. Mitarbeiter: 100 Stück A, 100 Stück B, 100 Stück C

Artteilung

Nur einen Teil des Arbeitsablaufes von der Gesamtmenge.

  • Spezialisierung erhöht Mengenleistung und Qualität!

Beispiel: Produktion von je 300 Stück von A, B und C mit 3 Mitarbeitern.

  1. Mitarbeiter: 300 Stück A
  2. Mitarbeiter: 300 Stück B
  3. Mitarbeiter: 300 Stück C

Definition Norm und Vorteile

Norm = Einheitsmaß, einheitliche Regelung

Vorteile der Normung

  • Kompatibilität (komplementäre Produkte)
  • Kostenvorteile
  • Vermeidung von technischen Handelshemmnissen
  • Erleichterter Zugang zum Weltmarkt
  • Erleichterter Entlastungsnachweis des Herstellers im Bezug auf die Produkthaftung
  • Produkte sicher und verträglich mit Gesundheit, Arbeitsschutz und Umwelt
  • Basis für Konformitäts- und Gütezeichen
  • Vereinfachte Kommunikation zwischen allen Wirtschaftsbeteiligten

Normen unterschieden nach dem Geltungsbereich

  • Werksnormen (innerbetrieblich, z.B. einheitlich Schriftform)
  • Verbandsnormen (Branchennorm, z.B. ADSp als Rechtsnormierung)
  • Nationale Normen (z.B. deutsche Industrienorm)
  • Internationale Normen (z.B. ISO)

Vorteile von DIN-Maßen und DIN-Regeln:

  • Einfache Übersicht; schnellere Orientierung; Zeitvorteil; Kostensenkung
  • Qualitätsmerkmal
  • Erstellung von Schriftstücken geht schneller
  • Eindeutigkeit der Information
  • Kompatibilität ( Textverarbeitungsprogramme, Druckereinstellungen)
  • Automatisierung

Typisierung

  • IKEA: Rahmen des Schrankes und ich kann selbst bestimmen ob Kleiderstange oder Schublade
  • Automobilindustrie: verschiedene Modelle bzw. unterschiedliche Ausstattung

Definition Produktivität

Beziehung zwischen Input – Output (Mengenbetrachtung notwendig) (z. B. Kosten & Leistungsrechnung)

Arbeitsproduktivität

Quotient aus mengenmäßiger Leistung und mengenmäßiger Einsatz

 AP = Ausbringungsmenge/Arbeitseinsatzmenge

Kapitalproduktivität

Verhältnis zwischen der  Produktionsmenge und dem Kapital ( EK, FK)

KP = Ausbringungsmenge/Kapital

(=Betrachtung des betriebsnotwenige Kapitals)

Wirtschaftlichkeit

Verhältnis zwischen Leistungen (Ertrag) und Kosten (Aufwand)

Wirtschaftlichkeit = Leistungen/Kosten

Rentabilität

Verhältnis zwischen Gewinn und Kapital

Rentabilität = Gewinn/Kapital

Taylorismus

Prinzip einer Prozesssteuerung von Arbeitsabläufen, die von einem auf Arbeitsstudien gestützten und arbeitsvorbereitenden Managementdetailliert vorgeschrieben werden und für die der Begriff Scientific Management geprägt wurde. Der Begriff Taylorismus wird synonym, jedoch in vorwiegend kritischem Kontext verwendet. Meist ist dabei nicht das originäre Konzept des Scientific Management gemeint, sondern seine Umsetzung und Wirkung.

 

Bezug Orga: Anwendung als mögliche Struktur

Kritik/Wertung: Mensch wird vernachlässigt, nicht auf jede Situation anwendbar

Folgerung: nicht mehr oft angewendet

Ultima Ratio

„der letzte Ausweg“

Bezug Orga: Kündigung oder Versetzung

Uniformierung

Gleichartige Kleidung um optisch einheitlich in der Öffentlichkeit aufzutreten. Die Vereinheitlichung.

 

Bezug Orga: Verbundenheit, Identifikation, Repräsentation

Kritik/Wertung: Individualität geht verloren, Kostenaufwand

Folgerung: Zusammengehörigkeit

Assimilation

(französisch für Angleichung)

Eine von zwei Arten der kognitiven Anpassung und dient der Herstellung eines Gleichgewichtszustandes.

  • Handlungsmuster bleibt bestehen!

 

Bezug Orga: Schema erstellen

Kritik/Wertung: unflexibel

Folgerung: Standardisierung

Akkommodation

(französisch für Anpassung)

Eine von zwei Arten der kognitiven Anpassung und dient der Herstellung eines Gleichgewichtzustandes.

  • Neues Handlungsmuster wird eingeführt, das Innere wird also an die sich verändernde Außenwelt angepasst!

 

Bezug Orga: Änderung des Schemas, Anpassung

Kritik/Wertung: unflexibel, langfristig

Diversity Management

Erkennt die Individualität der Mitarbeiter, sowie die vielfältigen Talente und Fähigkeiten und macht diese für den Unternehmenserfolg nutzbar.

Prinzipal Agent Theorie

Der Prinzipal beauftragt den besser informierten Agenten mit der Durchführung von Projekten.

Der Auftraggeber (Prinzipal), der seinen Nutzen optimieren will, ist auf den Spezialisten (Agenten) angewiesen und erwartet von diesem volle Loyalität bei der Erfüllung des Projektes.

Im Gegenzug bekommt der Agent eine vertraglich festgelegte Entlohnung. Der Prinzipal trägt die Konsequenzen die sich aus dem Handeln des Agenten ergeben.

Der Agent zeichnet sich durch besondere Fähigkeiten bzw. spezielles Wissen bezüglich der in Frage stehenden Aufgaben aus.

Renitent

Aufsässigkeit, Widerspenstigkeit

Stoiker

Für den Stoiker als Individuum gilt es, seinen Platz in dieser Ordnung zu erkennen und auszufüllen, indem er durch die Einübung emotionaler Selbstbeherrschung sein Los zu akzeptieren lernt und mit Hilfe von Gelassenheit und Seelenruhe zur Weisheit strebt.

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