BWL
Allgemeine BWL B.Sc. Informatik 2.Semester
Allgemeine BWL B.Sc. Informatik 2.Semester
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Cartes-fiches
Produkt und Produktnutzen
Bündel technisch-funktionaler Eigenschaften, die dem Nachfrager einen Nutzen stiften
Grundnutzen (eigentliche Leistung, erfüllt bestimmten Zweck und Funktion)
Zusatznutzen (Potenzial zur Differenzierung von Konkurrenten: Erbauungsnutzen[ästhetik], Geltungsnutzen [sozial])
Programm-/Sortimentstiefe
Anzahl verschiedenartiger Auführungen einer Produktart. relevant bei Abgrenzung heterogener Zielgruppen
Programm-/Sortimentsbreite
Anzahl der verschiedenen Produktarten, die einer Produktklasse zugehören
Formen der Leistungsdiversifikation
Horizontal: Erweiterung des Leistungsprogramms auf derselben Wertschöpfungsstufe
vertikal: Erweiterung des Leistungsprogramms auf die vor- oder nachgeordnete Wertschöpfungsstufe
lateral: Erweiterung ohne erkennbare Verknüpfung zum bisherigen Geschäft
Produktlebenszyklus
Einführung, Wachstum, Reife, Degeneration
Preispolitik, poisionierung
orientiert am Preisverhalten der Konkurrenz, eng mit Preispositionierung verbunden
Preisführerschaft (gerechtfertigt durch hohe Qualität, Service, Marke...)
Preiskampf (Angebot zum niedrigsten Marktpreis, Preissenkung der Konkurrenz zur Vermeidung von Kundenverlust)
Preisfolgerschaft (Reaktion auf Preisänderungen der Konkurrenz)
Preisstrategien
Hochpreisstrategie: mit hoher Produktqualität verbunden, exklusiver Vertriebsweg, Unterstützung durch Werbemaßnamen
Mittelpreisstrategie (mittleres Preisniveau mit Standardqualitätsniveau
Niedrigpreisstrategie: Image eines Niedrigpreisproduktes, darauf abgestimmte Werbung
Preidifferenzierung
Verkauf des gleichen Produktes an verschiedene Kunden zu unterschiedlichen Preisen (räumlich, zeitlich, personell, verwendungsbezogen, mengenbezogen, nebenleistungsbezogen, gestaltungsbezogen, vertriebswegbezogen)
Preisnachlässe (Ziele und Rabattarten)
Umsatz und Absatzausweitung, Aufbau und Stärkung der Kundentreue, Steuerung der zeitlichen Verteilung des Auftragseingangs, Sicherung des Images hochpreisiger Güter dennoch Preiswerte Angebote
Rabattarten: Funktionsrabatte, Mengenrabatte, Zeitrabatte, Treuerabatte
Distributionspolitische Entscheidungen
Absatzgebiet, Absatzweg, Absatzorgan
Distributionslogistik: Lagerwesen Auftragsabwicklung, Transportwesen
Kommunikationspolitik
Bewusste Gestaltung der auf den Markt gerichteten Informationen eines Unternehmens.
Übermittlung von informatoinen und Bedeutungsinhalten zum Zweck der Steuerung von meinungen, Einstellungen, Erwartungen, und Verhaltensweisen
Kommunikationspolitische Instrumente
Traditionell: Werbung in Printmedien/Fernsehen/Hörfunk/Plakate, Verkaufsförderung, persönlicher Verkauf, Öffentlichkeitsarbeit oder Public Relations, Messen und Ausstellungen
neue: Sponsoring, Product Placement, Direkt-, Event-, Virales-, Guerilla-Marketing
Werbung (Aufgabe und Ziele)
Aufgabe: Vermittlung von Informationen über Existenz, Eigenschaften, Erhältlichkeit und Bezugsbedingungen von Produkten
Ziele: Bekanntmachung, Information, Imagebildung, Handlungsauslösung
Beschaffungsarten
Vorratsbeschaffung
Vorratslose Beschaffung (fallweise, fertigungssynchrone)
Beschaffungspolitische Instrumente
treffen auf Absatzpolitische Instrumente
Beschaffungs-: produktpolitik, -methodenpolitik, -konditionspolitik, -kommunikationspolitik, -marktforschung
Planung der Materialbeschaffung
ABC-Analyse
A-Güter: 20% Gütermenge / 80% Gesamtwert
B-Güter: 30% Gütermenge / 10% Gesamtwert
C-Güter: 50% Gütermenge / 10% Gesamtwert
Güter nach Mengen und Wertanteil sortieren, absteigend kummulieren und bestimmen
Investition und Finanzierung
Bedarf an Kapital in bestimmter Höhe. Bindung von Kapital für gewissen Zeitraum, weit reichende Wirkung in andere Unternehmensbereiche. Gegenstück der Investition ist die Fineanzierung als Voraussetzung einer Investition und Bereitstellung finanzieller Mittel zur Durchführung einer Investition
Kostenvergleichsrechnung
Realisiere die Investition mit den geringsten Kosten
Bedingung: Einzahlung/Erlöse entscheidungsirrelevant oder immer gleich hoch
Gewinnvergleichsrechnung
Gegenüberstellung von Aus- und Einzahlungen
Realisiere nur Investitionen mit einem höchsten/positiven Gewinn
Rentabilitätsvergleichsrechnung
Berücksichtigung von unterschiedlich hohen Kapital und Gewinnbeträgen
Realisiere die Investitionen deren Rentabilität größer ist als der Finanzierungszinssatz
Amortisationsrechung
Wann hat sich die Investition ausgezahlt? Wann hat sich die Auszahlungen durch Rückflüsse von Einzahlungsüberschüssen amortisiert. Kürzere Amortisationsdauer als Nutzungsdauer nötig
Kapitalwertmethode
Vergleichbar Machung aller mit einer bestimmten Investition einhergehenden Ein und Auszahlungen durch Diskontierung
Interne Zinssatzmethode
Interner Zinssatz als Kalkulationszinssatz einer Investition.
Annuitätenmethode
Annuität bzw Rente als gleich bleibende nachschüssige Periodenzahlungen.