BWL

Allgemeine BWL B.Sc. Informatik 2.Semester

Allgemeine BWL B.Sc. Informatik 2.Semester


Nik Kaiser
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebswirtschaftliche Grundlagen auf Universitätsniveau. Sie behandeln Themen wie Investition, Finanzierung, Haftung und Gewinn/Verlust, wobei Methoden wie die Annuitätenmethode, Kapitalwertmethode und Rentabilitätsvergleichsrechnung im Fokus stehen. Auch die Planung der Materialbeschaffung, Beschaffungspolitische Instrumente und verschiedene Marketingstrategien werden detailliert erklärt. Besonders nützlich sind diese Karteikarten für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis vertiefen möchten.
Cartes-fiches
64
Utilisateurs
5
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
15.06.2014 / 15.01.2016

Cartes-fiches

Produkt und Produktnutzen

Bündel technisch-funktionaler Eigenschaften, die dem Nachfrager einen Nutzen stiften

Grundnutzen (eigentliche Leistung, erfüllt bestimmten Zweck und Funktion)

Zusatznutzen (Potenzial zur Differenzierung von Konkurrenten: Erbauungsnutzen[ästhetik], Geltungsnutzen [sozial])

Programm-/Sortimentstiefe

Anzahl verschiedenartiger Auführungen einer Produktart. relevant bei Abgrenzung heterogener Zielgruppen

Programm-/Sortimentsbreite

Anzahl der verschiedenen Produktarten, die einer Produktklasse zugehören

Formen der Leistungsdiversifikation

Horizontal: Erweiterung des Leistungsprogramms auf derselben Wertschöpfungsstufe

vertikal: Erweiterung des Leistungsprogramms auf die vor- oder nachgeordnete Wertschöpfungsstufe

lateral: Erweiterung ohne erkennbare Verknüpfung zum bisherigen Geschäft

Produktlebenszyklus

Einführung, Wachstum, Reife, Degeneration

Preispolitik, poisionierung

orientiert am Preisverhalten der Konkurrenz, eng mit Preispositionierung verbunden

Preisführerschaft (gerechtfertigt durch hohe Qualität, Service, Marke...)

Preiskampf (Angebot zum niedrigsten Marktpreis, Preissenkung der Konkurrenz zur Vermeidung von Kundenverlust)

Preisfolgerschaft (Reaktion auf Preisänderungen der Konkurrenz)

Preisstrategien

Hochpreisstrategie: mit hoher Produktqualität verbunden, exklusiver Vertriebsweg, Unterstützung durch Werbemaßnamen

Mittelpreisstrategie (mittleres Preisniveau mit Standardqualitätsniveau

 

Niedrigpreisstrategie: Image eines Niedrigpreisproduktes, darauf abgestimmte Werbung

Preidifferenzierung

Verkauf des gleichen Produktes an verschiedene Kunden zu unterschiedlichen Preisen (räumlich, zeitlich, personell, verwendungsbezogen, mengenbezogen, nebenleistungsbezogen, gestaltungsbezogen, vertriebswegbezogen)

Preisnachlässe (Ziele und Rabattarten)

Umsatz und Absatzausweitung, Aufbau und Stärkung der Kundentreue, Steuerung der zeitlichen Verteilung des Auftragseingangs, Sicherung des Images hochpreisiger Güter dennoch Preiswerte Angebote

Rabattarten: Funktionsrabatte, Mengenrabatte, Zeitrabatte, Treuerabatte

Distributionspolitische Entscheidungen

Absatzgebiet, Absatzweg, Absatzorgan

Distributionslogistik: Lagerwesen Auftragsabwicklung, Transportwesen

Kommunikationspolitik

Bewusste Gestaltung der auf den Markt gerichteten Informationen eines Unternehmens.

Übermittlung von informatoinen und Bedeutungsinhalten zum Zweck der Steuerung von meinungen, Einstellungen, Erwartungen, und Verhaltensweisen

Kommunikationspolitische Instrumente

Traditionell: Werbung in Printmedien/Fernsehen/Hörfunk/Plakate, Verkaufsförderung, persönlicher Verkauf, Öffentlichkeitsarbeit oder Public Relations, Messen und Ausstellungen

neue: Sponsoring, Product Placement, Direkt-, Event-, Virales-, Guerilla-Marketing

Werbung (Aufgabe und Ziele)

Aufgabe: Vermittlung von Informationen über Existenz, Eigenschaften, Erhältlichkeit und Bezugsbedingungen von Produkten

Ziele: Bekanntmachung, Information, Imagebildung, Handlungsauslösung

Beschaffungsarten

Vorratsbeschaffung

Vorratslose Beschaffung (fallweise, fertigungssynchrone)

Beschaffungspolitische Instrumente

treffen auf Absatzpolitische Instrumente

Beschaffungs-: produktpolitik, -methodenpolitik, -konditionspolitik, -kommunikationspolitik, -marktforschung

Planung der Materialbeschaffung

ABC-Analyse

A-Güter: 20% Gütermenge / 80% Gesamtwert

B-Güter: 30% Gütermenge / 10% Gesamtwert

C-Güter: 50% Gütermenge / 10% Gesamtwert
Güter nach Mengen und Wertanteil sortieren, absteigend kummulieren und bestimmen

Investition und Finanzierung

Bedarf an Kapital in bestimmter Höhe. Bindung von Kapital für gewissen Zeitraum, weit reichende Wirkung in andere Unternehmensbereiche. Gegenstück der Investition ist die Fineanzierung als Voraussetzung einer Investition und Bereitstellung finanzieller Mittel zur Durchführung einer Investition

Kostenvergleichsrechnung

Realisiere die Investition mit den geringsten Kosten

Bedingung: Einzahlung/Erlöse entscheidungsirrelevant oder immer gleich hoch

Gewinnvergleichsrechnung

Gegenüberstellung von Aus- und Einzahlungen

Realisiere nur Investitionen mit einem höchsten/positiven Gewinn

Rentabilitätsvergleichsrechnung

Berücksichtigung von unterschiedlich hohen Kapital und Gewinnbeträgen

Realisiere die Investitionen deren Rentabilität größer ist als der Finanzierungszinssatz

Amortisationsrechung

Wann hat sich die Investition ausgezahlt? Wann hat sich die Auszahlungen durch Rückflüsse von Einzahlungsüberschüssen amortisiert. Kürzere Amortisationsdauer als Nutzungsdauer nötig

Kapitalwertmethode

Vergleichbar Machung aller mit einer bestimmten Investition einhergehenden Ein und Auszahlungen durch Diskontierung

Interne Zinssatzmethode

Interner Zinssatz als Kalkulationszinssatz einer Investition.

Annuitätenmethode

Annuität bzw Rente als gleich bleibende nachschüssige Periodenzahlungen.

Étudier