Bürowirtschaft

Absatzwirtschaft

Absatzwirtschaft


Daniel Lübbers
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Bürowirtschaft auf Berufslehre-Niveau. Sie decken Themen wie Preispolitik, Produktpolitik, Werbegrundsätze und Maßnahmen im Marketing ab. Besonders relevant sind die Aspekte der Preisdifferenzierung, Qualitätssicherung und Absatzstrategien. Ideal für Auszubildende im kaufmännischen Bereich, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Wissen in der Praxis anwenden möchten.
Karten
76
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Marketing
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
24.02.2013 / 29.06.2014

Lernkarten

 

Marketing

 

Ausrichtung eines Unternehmens auf die Förderung des Absatzes

 

Marketing-Mix

 

Sinvolle Abstimmung der absatzpolitischen Instrumente

 

Absatz

  • Alle Maßnahmen, die den Verkauf der Produkte ermöglichen
  • Verkaufte Menge in einem bestimmten Zeitraum

Marktforschung:

Marktanalyse

 

Versteht man die Erhebung von Informationen über Marktanteile, Zielgruppen, Marktsegmente und Marktpotentiale, an einem bestimmten Zeitpunkt

Marktforschung:

Marktbeobachtung

 

Teil der Marktforschung: Beobachtung der Marktentwicklung über einen längeren Zeitraum (Ständig)

Marktforschung:

Primärforschung

Form der Marktforschung, die Erhebung, Aufbereitung und Auswertung von neuem Datenmaterial für einen bestimmten Untersuchungszweck umfasst.

In der Regel geht Sekundarforschung voraus!!!

Marktforschung:

Sekundärforschung

Form der Marktforschung, Aufbereitung und Auswertung bereits vorhandenen Datenmaterials, das nicht für den kontreten Untersuchungszweck erhoben worden ist.

(z. B. Stiftung Warentest)

Marktprognose:

Faktoren, die zu berücksichtigen sind

  • Art und Menge des Bedarf
  • Subjektive Meinungen
  • Wünsche und Motive der Verbraucher
  • Absichten und Motive der Käufer
  • Erst-, Erneuerungs- oder Nachholbedarf
  • Konkurrenz: Anzahl, Marktanteil, Verhalten
  • Konjunktur
  • langfristige Änderung der Bedürfnisse
  • Reaktion der Käufer
  • Absatzorganisation (Handlungsreisenden)

Produktpolitik:

Produktinnovation (Novum - das Neue)

 

Aufnahme eines neuen Produkts in das Sortiment

Produktpolitik:

Produktdiversifikation (Diverse - Mehrere)

  • Ist die strategische Neuorientierung einer Unternehmung
  • Aufnahme neuer andersartiger Produkte ins Sortiment

Produktpolitik:

Produktdifferenzierung (Differenz - Verschiedene)

  • Hinzufügen einer weiteren Produktvariante zum Absatzprogramm
  • Produkte, die sich in Qualität, Ausstattung, Design oder/und Marerialien unterscheiden können

Produktpolitik:

Produktvariation (variieren - Verändern)

 

Verändern bereits im Programm enthaltener Produkte

Produktpolitik:

Produktellimination (Eliminieren - Vernichten)

 

Herausnahme von Produkten aus dem Absatzprogramm

Sortiment:

Breites Sortiment

viele Artikelgruppen

 

Breit und Flach gehören immer zusammen!!!!!!

Sortiment:

Schmales Sortiment

wenige Artikelgruppen

 

Schmal und Tief gehören immer zusammen!!!

Sortiment:

Tiefes Sortiment

Viele Ausführungen innerhalb einer Artikelgruppe

 

Schmal und Tief gehören immer zusammen!!

Sortiment:

Flaches Sortiment

wenige Ausführungen innerhalb einer Argikelgruppe

 

Breit und Flach gehören immer zusammen!!

Sortimentspolitik:

Beispiel Sortiment Breit und Flach

Lebensmittelsupermarkt

Sortimentspolitik:

Beispiel für Sortiment schmal und tief

 

Fachgeschäft

Sortimentspolitik:

Beispiel für Vollsortiment

 

Galeria Kaufhof

Sortimentspolitik:

Sortimentserweiterung

Eine Sortimentserweiterung kann durch die Ausdehnung oder durch die Erweiterung einer neuen Produktlinie erreicht werden.

Sortimentspolitik:

Sortimentsvertiefung

Eine Sortimentsvertiefung ist, wenn nicht nur einige Sorten eines Prokuktes verkauft werden, sonder eine Palette verschiedenster Sorten eines Produktes

Preispolitik:

Sieben Einflüsse auf die Preispolitik

  • Kosten
  • Ziele des Unternehmens (Umsatz, Gewinnmaximierung, Marktanteil vergrößern)
  • Produktzyklus
  • Marktstellung des Unternehmens
  • Konkurrenzprodukte (Preise, angebotene Menge, Qualität)
  • Nachfrage (Nachfrageelastizität, Präferenzen, Marttransparenz)
  • evtl. staatliche Preisvorschriften

Preispolitik:

Mengenrabatt

 

Rabatt ab einer bestimmten Abnahmemenge

Preispolitik:

Staffelrabatt

 

Gestaffelt nach der Abnahmemenge

Preispolitik:

Wiederverkäuferrabatt

Rabatt bei mehreren Abnehmern und verschiedenen Rabattgruppen.

Preispolitik:

Treuerabatt

 

Rabatt bei langjährigem Geschäftspartner

Preispolitik:

Sonderrabatt

Rabatt bei Sonderaktionen

(Jubiläumsverkauf)

Preispolitik:

Personalrabatt

 

Rabatt für Mitarbeiter des Unternehmens

Preispolitik:

Draufgabe

 

50 Kisten Wein bestellt, 55 Kisten Wein geliefert

Preispolitik:

Dreingabe

50 Kisten Wein bestellt, nur 45 in bezahlt

Preispolitik:

Bonus:

Nachträglich gewährter Rabatt, der in seiner Höhe vom Umsatz abhängt.

Preispolitik:

Skonto

 

Prozentualer Preisnachlass auf den Kaufpreis, bei Barzahlung oder Zahlung innerhalb einer bestimmten Frist.

Preispolitik:

Sachliche Preisdifferenzierung

Preishöhe richtet sich nach dem Verwendungszweck der Produkte. (z.B. Verschiedene Abnehmer von Strom und Gastarifen)

Preispolitik:

Persönliche Preisdifferenzierung

 

Zielgruppenorienteirte Preisdifferenzierung

(z.B. Groß- und Einzelhandel)

Preispolitik:

Räumliche Preisdifferenzierung

Veräußerung von Waren auf regional abgegrenzten Märten zu verschieden hohen Preisen.

(z.B. Preisdifferenz zwischen In- und Ausland)

Preispolitik:

Zeitliche Preisdifferenzierung

 

Forderung verschieden hoher Preise für gleichartige Waren je nach der zeitlichen Nachfrage.

 

Konditionspolitik:

 

  • Garantie
  • Rabatte
  • Lieferungs- und Zahlungsbedingungen
  • Kreditkonditionen

 

Service-Politik

  • junge Leute (Fun und Aktion)
  • Familien (Kinderspielecke)
  • Senioren (persönliche Beratung)
  • Lieferung, (Hol- und Bring-Service)
  • Aufstell-, Montage-, Geschenkservice
  • Kundenkredite (Teilzahlung, Kauf auf Rechnung, Leasing)
  • Giveaways, kleine Geschenke, Events
  • Persönliche Note in der Beratung, Bedienung

Public Relations:

PR-Aufgaben

  • Human Relations (richtet sich an die Mitarbeiter)
  • Produkt-PR (richtet sich an den Kunden)
  • Media Relations (richtet sich an die Massenmedien)
  • Community Relations (richtet sich an Menschen, die in unmittelbarer räumlicher Nähe des Unternehmens leben)
  • Public Affairs (richtet sich z.B. an Politiker, Verbände, Gewerkschaften usw.)

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