Buchführung

Semester 1

Semester 1


J. T.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Buchführung auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie die Erstellung von Konten, die Verarbeitung von Geschäftsvorfällen, die Berechnung der Umsatzsteuer und die Erstellung von Bilanzen ab. Besonders behandelt werden auch Abschreibungen, Erfolgsermittlung und die verschiedenen Methoden der Inventur. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende der Betriebswirtschaftslehre, die sich auf Prüfungen im Bereich Buchführung vorbereiten möchten.
Cartes-fiches
203
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
20.10.2013 / 31.03.2021

Cartes-fiches

langfristige Schulden

z. B. Darlehens- und Hypothekenschulden (Restlaufzeit > 1 Jahr)

kurzfristige Schulden

z. B. Schulden aus Lieferung und Leistung, Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt

Bilanz (Begriff)

Wertmäßige Gegenüberstellung der Vermögens- und Schuldposten eines Unternehmens in Kontoform zu einem Stichtag

bilanzia (ital.)

Waage, Gleichgewicht

Bilanz Aktiva (linke Seite des Kontos)

Mittelverwendung - In welchen Vermögensposten ist das Kapital investiert?

Bilanz Passiva (rechte Seite des Kontos)

Mittelherkunft - von wem stammt das Kapital, wer hat das Unternehmen finanziert?

Eigenkapital =

Vermögen - Fremdkapital = Eigenkapital

Erfolgsneutraler Geschäftsvorfall

Höhe des Eigenkapitals ändert sich nicht

Erfolgswirksamer Geschäftsvorfall

Höhe des Eigenkapitals ändert sich

Aktivtausch (erfolgsneutraler Geschäftsvorfall)

Tausch, der nur auf der Aktiv-Seite stattfindet: Bilanzsumme bleibt unverändert, nur die Zusammensetzung des Vermögens ändert sich

Passivtausch (erfolgsneutraler Geschäftsvorfall)

Tausch auf der Passiv-Seite, Bilanzsumme bleibt unverändert

Aktiv-Passiv-Mehrung (erfolgsneutraler Geschäftsvorfall), synonym: Bilanzverlängerung

 

Erhöhung einer Aktiv- und einer Passivposition, Bilanzsumme steigt entsprechend.

Aktiv-Passiv-Minderung (erfolgsneutraler Geschäftsvorfall), synonym: Bilanzverkürzung

Verminderung einer Aktiv- und einer Passivposition, Bilanzsumme sinkt entsprechend

Grundform eines Buchungssatzes

Soll an Haben

Einfacher Buchungssatz

es werden nur 2 Konten angesprochen

Zusammengesetzter Buchungssatz

Es werden mehr als 2 Konten angesprochen

Schrittweise Entwicklung eines Buchungssatzes:

1. Welche Konten ändern sich durch den Geschäftsvorfall?

2. Handelt es sich um Aktiv- oder Passivkonten?

3. Nimmt das jeweilige Konto zu oder ab?

4. Auf welcher Seite nimmt das jeweilige Konto zu oder ab?

Bilanzidentität

Die Bilanz zu Beginn des Geschäftsjahres muss identisch sein mit der Bilanz zum Ende des Vorjahres.

 

EBK

Eröffnungsbilanzkonto

SBK

Schlussbilanzkonto

Aufwand

Minderung des Eigenkapitals

Ertrag

Mehrung des Eigenkapitals

Erfolg =

Erträge - Aufwendungen = Erfolg

Gewinn =

Erträge > Aufwendungen = Gewinn

Verlust =

Erträge < Aufwendungen = Verlust

"Schwarze Null" bzw. "Rote Null"

Erträge und Aufwendungen stimmen ungefähr überein

Erfolgskonten sind

Unterkonten des Eigenkapitalkontos

Aufgeteilt in Aufwands- und Ertragskonten (also Erfolgskonto ist der Oberbegriff)

Abschlussbuchung Aufwandskonto: (allgemeiner Buchungssatz)

"GuV-Konto an Aufwandskonto"

Abschlussbuchung Ertragskonto (allgemeiner Buchungssatz):

"Ertragskonto an GuV-Konto"

Abschlussbuchung GuV-Konto:

GuV-Konto an Eigenkapitalkonto

Privatentnahme

Unternehmer entnimmt Geld oder Sachwerte aus dem Betriebsvermögen für private Zwecke. 

Es handelt sich um einen erfolgsneutralen Geschäftsvorfall, der aber die Höhe des Eigenkapitals dennoch verändert.

Privateinlage

Unternehmer legt Geld oder Sachwerte aus dem Privatvermögen in das Betriebsvermögen ein. 

Erfoglsneutraler Geschäftsvorfall, aber die Höhe des Eigenkapitals ändert sich dennoch.

Buchungssatz für die Eröffnung der Aktivkonten lautet:

Aktivkonto an Eröffnungsbilanzkonto

Buchungssatz für die Eröffnung der Passivkonten lautet:

Eröffnungsbilanzkonto an Passivkonto

Anschaffungskosten

Einstandspreis (synonym)

Rohgewinn =

Verkaufspreis netto - Einstandspreis netto

Verfahren von Buchungen auf Warenkonten:

- Gemischtes Warenkonto

- Getrennte Warenkonten

Gemischtes Warenkonto

wareneinkauf und Warenverkauf werden auf demselben Konto gebucht. In der Praxis nicht gängig!

Getrennte Warenkonten

Zwei Warenkonten-Variante: bestandsorientiert, Es gibt ein Konto für den Wareneinkauf und eins für den Warenverkauf. Charakteristisch ist: der Wareneinkauf wird auf einem Bestandskonto gebucht.

Drei Warenkonten-Variante: aufwandsorientiert, es gibt 3 Konten, charakteristisch ist: der Wareneinkauf wird auf einem Erfolgskonto (genauer, auf einem Aufwandskonto) gebucht.

Steuerschuldner der Umsatzsteuer

ist grundsätzlich der Unternehmer

Étudier