Buchführung
Semester 1
Semester 1
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Flashcards
Distanzrechnung:
Eigenkapital t1
- Eigenkapital t0
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= Gewinn
Nachteil der Distanzrechnung:
Die Erfolgsquellen sind nicht sichtbar.
Bilanzgleichungen
Aktiva = Passiva
Mittelverwendung = Mittelherkunft
Vermögen = Kapital
Gliederungsprinzipien der Bilanz:
Aktivseite nach der Liquidierbarkeit (Geldnähe)
Passivseite nach Fristigkeit
Erfassungszeitraum der vor- und nachverlegten Inventur:
bis zu 3 Monate vor dem Bilanzstichtag
bis zu 2 Monate nach dem Bilanzstichtag
Kontengleichung (gilt für aktive und passive Bestandskonten):
Anfangsbestand + Zugänge = Abgänge + Endbestand
Sollsaldo
Saldo, der die Soll-Seite eines Kontos ausgleicht.
Er steht auf der Habenseite.
Habensaldo
Saldo, der die Haben-Seite eines Kontos ausgleicht.
Er steht auf der Sollseite.
Doppik
System der doppelten Buchführung
Eröffnungsbilanzkonto
ist die seitenverkehrte Darstellung der Bilanz zu Jahresbeginn
Konteneröffnungsbuchungssätze:
EBK an Passivkonten
Aktivkonten an EBK
Kontenabschlussbuchungssätze:
SBK an Aktivkonten
Passivkonten an SBK
Eigenkapitalkonto als Passivkonto
Abgänge = Aufwendungen auf Sollseite
Zugänge = Erträge auf Habenseite
Warum werden Erfolgskonten eingerichtet?
Weil es sehr unübersichtlich und außerdem intransparent wäre, wenn man alle Aufwendungen und Erträge direkt auf das Eigenkapitalkonto buchen würde.
Was wird auf Aufwandskonten erfasst?
Eigenkapitalsminderungen
Was wird auf Ertragskonten erfasst?
Eigenkapitalmehrungen
Das Gewinn- und Verlustkonto =
ein Sammelkonto für den Abschluss der Erfolgskonten.
Die Salden der Aufwandskonten werden auf der Sollseite des GuV-Kontos gebucht.
Die Salden der Ertragkonten werden auf der Habenseite des GuV-Kontos gebucht.
Das Bruttoprinzip des GuV-Kontos
Es besteht ein Saldierungsverbot zwischen Aufwands- und Ertragsposten. Z. B. dürfen Zinsaufwand und Zinsertrag nicht miteinander saldiert werden, da sonst wertvolle Information verloren geht.
Abschluss des GuV-Kontos:
Gewinnfall: GuV-Konto an Eigenkapital
Verlustfall: Eigenkapital an GuV-Konto
Zusammenhang Bestandskonten - Erfolgskonten
Der Bestand wird auf dem Erfolgskonto als Anfangsbestand gebucht.
In welcher Form wird die GuV-Rechnung dargestellt?
In Staffelform.
Vorteil: Leichte Bildung von Zwischensummen, zur Bestimmung von Teilergebnisgrößen
Private Steuern
- Einkommenssteuer (mit SolZ)
- Kirchensteuer
Betriebliche Steuern (Aufwandssteuern)
- Körperschaftssteuer
- Gewerbesteuer
- Grundsteuer
- KFZ-Steuer
Erweiterte Distanzrechnung
Eigenkapital t1
- Eigenkapital t0
+ Privatentnahmen
- Privateinlagen
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= Erfolg
Zweck eines Unterkontos
Wenn die direkte Verbuchung vieler Geschäftsvorfälle auf dem Hauptkonto zu Unübersichtlichkeiten führen würde.
Anschaffungskosten entsteht:
Anschaffungskosten = Anschaffungspreis + direkte Nebenkosten - Preisminderungen
Nachteile des gemischten Warenkontos:
Unübersichtlichkeit durch die unterschiedliche Bewertung der Waren (Einstandspreis und Verkaufspreis)
Unhandlichkeit, durch Ablauf, da Rohgewinn erst nach Inventur feststeht, der dann in das GuV-Konto verbucht wird
Abschluss der Warenkonten nach Bruttomethode
Warenverkauf ist Ertrag
Wareneinsatz ist Aufwand
Wird auf GuV-Konto abgeschlossen, Saldo ist dann der Warenrohgewinn
Abschluss der Warenkonten nach Nettomethode:
Der Endbestand des Wareneinkaufkontos wird im SBK gegengebucht. Der Wareneinsatz wird aber nicht auf das GuV-Konto , sondern auf das Warenverkaufskonto übertragen (Warenverkauf an Wareneinkauf). Anschließend wird dessen Saldo ins GuV-Konto gebucht. Per Saldo erhält man den Warenrohgewinn.
Vorsteuer
Vom Unternehmer bezahlte Umsatzsteuer
Umsatzsteure-Voranmeldezeitraum
meist ein Kalendermonat
Im Normalfall gilt, dass die USt. bis zum zehnten Tag des jeweiligen Folgemonats an das Finanzamt abgeführt werden muss.
Konto "Vorsteuer" =
aktives Bestandskonto (Forderung)
Konto "Berechnete Umsatzsteuer" =
Passives Bestandskonto (Verbindlichkeit)
3 Komponenten des Abschreibungsplans:
Abschreibungsbasis
planmäßige Nutzungsdauer
Abschreibungsverfahren
Abschreibungsbasis
Anschaffungs- oder Herstellungskosten einer Anlage
Abschreibungsbasis
Anschaffungs- oder Herstellungskosten einer Anlage
Lineare Abschreibung
Bei der linearen Abschreibung werden die Anschaffungskosten in jährlich gleichbleibenden Beträgen auf die einzelnen Perioden verteilt.
Bsp: Anschaffungskosten 100.000 EUR,
Nutzungsdauer 4 Jahre, Restwert 0 EUR: Die Anschreibungsbeträge betragen konstant 25.000 EUR pro Jahr.
Geometrisch-degressive Abschreibung
Es wird jeweils ein bestimmter Prozentsatz des Restbuchwertes abgeschrieben.
Bsp.: Abschreibungsprozentsatz 20%
Jahr1: 20% von 100.000 € = 20.000:Restwert: 80.000€
Jahr2: 20% von 80.000 = 16.000, Restwert: 64.000€ usw.
Die Notwendigkeit zur Erfolgsabrenzung besteht, wenn:
Zahlungsvorgang und Leistungsvorgang fallen über den Bilanzstichtag auseinander.
AfA-Tabelle, wofür steht AfA?
Absetzung für Abnutzung