WAAF1

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Sarah Klopfenstein
Study

Sarah Klopfenstein
Diese Lernkarten decken qualitative und quantitative Forschungsmethoden auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf Methoden wie Triangulation, Inhaltsanalyse, Netzwerkanalyse und verschiedene Interviewtechniken, sowie auf die Analyse von Variablen und Hypothesen. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Forscher, die sich mit qualitativen und quantitativen Methoden vertraut machen möchten, um ihre Forschung zu verbessern und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Flashcards
68
Students
10
Language
German
Category
Finance
Level
University
Created / Updated
23.10.2016 / 16.09.2019

Lernkarten

Entwickeln einer Forschungsfrage – Analyse (Vom Thema zur Frage)

  • W-Fragen(wer, was wann, wo) analysieren
  • Fokus auf das Wie und warum

Entwickeln einer Forschungsfrage

Funktion: Ordnen Projekt (Kohärenz), Eingrenzung, Orientierung für Forscher

 

Aspekte: Relevanz der Frage, Deduktives Vorgehen (FF steht zu Begin fest), Induktives Vorgehen (FF kristallisiert sich heraus)

 

Anforderungen: Interesse bei Zielgruppe wecken, Angemessenes Niveau, Aktualität, Relevanz, Verständlich, Erforschbar

Aufbau eines Exposés

  1. Forschungsfrage & Forschungsziel
  2. Relevanz des Themas (Wissenschaft/ Praxis)
  3. Stand der Forschung
  4. Methode (Vorgehensweise)
  5. Aufbau der Arbeit
  6. Arbeitshypothese/ Thesen/ Hypothesen & offene Fragen
  7. Erwartete Ergebnisse
  8. Quellenverzeichnis

Zeitplan

Vom Interessengebiet zur Forschungsfrage

  • Interessengebiet
    • Entstehung der Problemstellung
    • Auswirkungen der Technologie im Spannungsfeld Unternehmen / Gesellschaft
  • Themenfeld
    • Ist ein Teil der Problemstellung aus dem Interessengebiet
    • Auswirkung der Technologie auf die Gesellschaft
  • Thema
    • Eingrenzungsmöglichkeiten -> Fokus auf Einzelfall oder Branche, Zeitliche oder regionale Eingrenzung
    • Auswirkung auf die Altersgruppe 50-Plus
  • Forschungsfrage
    • Welches Problem soll gelöst werden
    • Erkenntnisgewinn und Beitrag zur Forschung müssen klar sein
    • Relevanz gegeben wenn Kosten des Nicht-Wissen hoch sind oder Bedeutung der Erkenntnis für die Disziplin von grosser Bedeutung ist. -> Weshalb will ich es wissen? (Relevanz) ; -> Was nütze es, dies zu wissen? (Bedeutung)
    • Wie kann das Arbeitnehmersegment 50Plus sein Arbeitsmarktfähigkeit vor dem Hintergrund der künstlichen Intelligenz erhalten?
  • Thesen

Bsp. Weiterbildung in digitalen Themen ist ein geeigneter Ansatz zur Arbeitsmarktbefähigung

Typen von wiss. Arbeiten

  • Literaturarbeit (rein konzeptionell)
  • Theoriearbeit  (Entwicklung durch logisches Schliessen, neue Theorie, ohne praktische Bsp.)
  • Empirische Arbeit (Beobachten, Experimente)
  • Praxisarbeit

Rigor vs. Relevance

Theoretische Basis

Anwendbarkeit

Arten von empirischen Methoden

Qualitativ (induktiv, verstehen warum) vs. Quantitativ ( Labor, erklärend, messen, deduktiv) oder Mixed Method approach

Formen des Erkenntnisgewinns

Induktion vs. Deduktion (Theorie auf spezifischen Fall)

Alltagswissen vs. Wissenschaftliches Wissen

Unabhängig von der Person

Objektiv

Fundiert und mit Quellen belegt

Typische Gelegenheiten für Forschungsfragen

  • Beobachtungen/ Fallstudien
  • Introspektion (Selbstbeobachtung)
  • Paradoxe Phänomene (Bisher unerklärbares)
  • Faustregeln/ Erfahrung aus Branche überprüfen
  • Veränderungen
  • Gesellschaftliche Probleme

Widersprüchliche Theorien/ Ergebnisse

Forschungsvorgehen bei geschlossenen Ansätzen

Deduktiver Ansatz

  1. Forscher testet eine Theorie
  2. Formuliert eine Hypothese
  3. F

Sammelt Date um die Hypothese zu testen

Forschungsvorgehen bei offenen Ansätzen

Induktiver Ansatz

  1. Forscher sammelt Daten
  2. Forscher stellen Fragen
  3. Forscher erstellen Kategorien
  4. Forscher such nach Beziehungen zwischen den Kategorien
  5. Forscher entwickelt eine Theorie

Forschungsvorgehen (Grafik mit Kugeln)

  1. Grund um eine Studie zum machen
    1. z.B. eine Antwort über wichtiges Ereignis
  2. Ziel der Studie
    1. Exploring, Describing, Erklären, Voraussagen
  3. Wissenschaftliche Methode
    1. Induktiv, Deduktiv, Hypothetisch Deduktiv
  4. Forschungsmethode
    1. Case Study, Action Research, Umfrage, Modellierung
  5. Arbeitsmethode
  6. Technik um die Daten zu sammeln und analysieren
    1. Dokumentation, Bibliografie, Interviews, Fokusgruppen, Fragebögen, Direkte Beobachtung, Content Analysis, Diskussion,

Zuverlässige Resultate

Stakeholder angewandter Forschung

  • Prolbem creators
    • Setzten das Problem auf die Agenda
  • Problem sponsors
    • Unterstützen (finaziell, politisch, emotional) das Vorhaben
  • Problem owners
    • Frei- oder unfreiwillige Zuständigkeit
    • Geben dieses oft an PM/ Solver weiter
  • Problem solvers
    • Analysieren und lösen das Problem
  • Problem subjects
    • Personen, die vom Problem betroffen sind

Ursache des Problems

Forschungsmethode

Quant. Vs. Qual

Theorie: liegt nur in Form von implizierten Annahmen vor | kann entwickelt bzw. weiterentwickelt werden

Forschungsfrage: ist grob umrissen | ist konkret formuliert

Erkenntnisobjekt: noch relativ unbekannt | bereits tiefer erforscht

Hypothesen: sollen entwickelt werden | sollen geprüft werden

Forschungsansatz: explorative Fragen, Einsatz von Tiefen-Interviews | Datenquantifizierung, statistische Methoden

 

Theorie / Empirie

Kreis aus

Theorie -> Ableitung von Hypothesen -> Empirie (Beobachtungen) -> Generierung, Stützung einer Verwerfung von Hypothesen

Allg. Qualitative vs. Quantitative Forschung

Definition des Problemfeldes

Zieldefinition

Forschungsfrage

---

Entscheidung Forschungsmethode 

Quantitative Forschung: Modellentwicklung -> Hypothese -> Operationalisierung --> Empirie  - Erhebung --> Datenauswertung -> Bestätigte/ falsifizierte Hypothesen --> Wiederlegung/ Stützung der Theorie

  • naturwissenschlaftlich, deduktiv, Labor, erklären, harte Methoden, messen, Stichprobe, Bestätigung des Wissens

Qualitative Forschung: Untersuchungsrahmen -> Empirie - Fallstudien -> Datenauswertung -> Hypothesen

  • geisteswissenschaftlich, Feld, induktiv, verstehen, weiche Methoden, beschreiben, Einzelfall, Erleben

Prozessdetail quantitative Forschung - Ablauf

  1. Theorie (Studium der theoretischen Grundlagen)
  2. Hypothesenbildung (Formulierung von falsifizierbaren Hypothesen)
  3. Methoden- und Stichprobenauswhal (zur Untersuchung zweckmässiger Bestimmung)
  4. Datenerhebung (Durchführung der Untersuchung)
  5. Auswertung und statistischePrüfung (Andwendung statistischer Methoden zur Hypothesenprüfung)

Arten von wissenschaftlichen Aussagen

  • Deterministische Aussagen (mit Sicherheit gültige, absolut überprüfbar)
  • Analytische Aussagen
    • Probalistische Aussagen ( mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit, Erklärende Aussagen)
    • Vorhersagen 
      • Individualisierung ( z.B auf spez. Fall bezogen)
      • Generalisierung (z.B. es wir kälter, wo und wann ist nicht klar)
      • Prognosen
    •  
    • Technologische Aussagen (Handlungsrelevante Aussagen)
  • Deskriptive Aussage
    • Liefern Aussagen oder Beschreibung zu Tatbeständen (Gegebenheiten/ Ereignisse)
    • Beschreibung der Tatbestände anhand von Merkmalen (Charakteristika, Eigenschaften)
    • Merkmalsträger/ Untersuchungseinheiten (Personen/ Personengruppen/ Objekten)
  • Kausale erklärende Aussagen

Wissenschaftliche Qualitätskriterien im Detail

Ehrlichkeit:

  • Sorgfalt vorausgesetzt
  • Irrtum vorbehalten
  • Beobachtungen und Erkenntnisse müssen wahrheitsgemäss wiedergeben werden. 

Objektivität:

  • Gefärdung: Emotionale Formulierungen, Auslassen, was nicht ins Konzept passt, Autor bringt sich immer wieder selbst ins Spiel, Unvollständiges Zitieren
  • Erhalten durch: Inhalte neutral und vorurteilsfrei darstellen, unvoreingenommene Quellenauswahl, Richtig und vollständig zitieren, unabhänigege Interviewer und Beobachter, repräsentative Auswahl an Testpersonen, korrekte Datenauswertung

Überprüfbarkeit:

  • Nachbildung von Experimenten und Lösungswegen
  • Kontrolle von logischen Schlussforlgerungen, Quellen
  • sorgfältige Dokumentation und Begründung der Vorgehensweise

Reliabilität:

  • Richtige Auswahl der Messmethoden. Soll stabile, zuverlässige und wiederholbare Ergebnisse ermöglichen

Validität:

  • Richtige Inhaltsbereiche bearbeiten, die für die Problemstelllung relevant sind. 
  • Frage passgenau formulieren
  • Wichtige Begriffe definieren
  • Stichprobe repräsentativ und gross

Methodenspektrum und Anwendungsbeispielen

  • Formal-/ konzeptionell- und argumentativ-deduktive Analyse (31%)
  • Simulation
    • Bildet das Verhalten des zu untersuchenden Systems formal in einem Modell ab und stellt Umweltzustände durch bestimmte Belegungen der Modellparameter nach. 
  • Referenmodellierung
    • Erstellt Induktiv (Aus Beobachtungen) oder deduktiv meist vereinfachte und optimierte Abbildungen von Systemen, um so bestehende Erkenntnisse zu vertiefen und daraus Gestlatungsvorlagen zu generieren. (ERM)
  • Aktionsforschung
    • Ein Praxisproblem wid durch einen gemischten Kreis aus Wissenschaft und Praxis gelöst. Mehrere Zyklen aus Analys-, Aktions-, und Evaluationsschritten durchlaufen, die jeweils gering strukturierte Instrumente wie Gruppendiskussionen oder Planspiele vorsehen. 
  • Prototyping (14%)
  • Ethnographie
    • Erkenntnisse generieren durch partizipierende Beobachtuung. Der Unterschied zur Fallstuie liegt in dem sehr hohen Umfang, in dem sich der Forscher in das untersuchte soziale Umfeld integriert. Eine objektive Distanz ist kaum vorhanden.  
  • Fallstudie (16%)
    • Untersuch komplexe, schwer abgrenzbare Phänomene in ihrem natürlichen Kontext. Möglichst objektive Untersuchung von Thesen oder die Interpretation von Verhaltensmustern als Phänotypen der von den Probanden konstruierten Realitäten im Mittelpunkt. Fälle vergleichen und Gesetzmässigkeiten eruieren.
  • Grounded Theory
    • Induktive Gewinnung neuer Theorien durch intensive Beobachtung des Untersuchungsgegenstandes im Feld.
  • Qualitative/ Quantitative Querschnittanalyse
    • Erhebungstechniken wie Fragebögen, Interviews, Delphi-Methode, Inhaltsanalysen etc. zu zwei Aggregaten zusammen. Einmalige Erhebung über mehrere Individuen hinweg, die anschliessend quantitativ oder qualitativ kodiert und ausgewertet wird. 
  • Labor-/ Feldexperiment
    • Untersucht Kausalzusammenhänge in kontrollierter Umgebung, indem eine Experimentalvariable auf wiederholbare Weise manipuliert und die Wirkung der Manipulation gemessen wird. 

 

Häufigkeiten der MEthoden:

  • Argumgenativ-deduktiv 36%
  • Fallstudie 16%
  • Prototyping14%
  • Quantitativ-empirisch 10%
  • Konzeptionell-deduktiv 10%
  • Formal-deduktiv 7%

Suchstrategien (Recherchestrategien)

Soziale Suche

Dynamische Suche (Schneballprinzip

Systematische Suche(begriffliche Analyse)

  • sukzessive Erweiterung von spezifischen Konzepten
  • sukzessive Einengung von allgemeinen Konzepten

Hierarchy of Evidence (Arten von wiss. Literatur)

  • Systematic (i.R. konzeptionell) review and meta-analysis (immer quantitativ)
    • Überblick
    • Meta-analyses: 
      • Systematisch alle Quellen  zusammenfassen und Effektgrössen statistisch schätzen
      • Grundlage analog zu systematic review mit der Erweiterungen/ Berechnungen von beobachteten Zusammenhängen
      • Effektstärken werden verglichen und berechnet.
    • Systematic review: 
      • Systematisch alle Quellen zusammenfassen mittels Inhaltsanalyse
      • Mehrere Studien werden kritisch beleuchtet und analysiert
      • State of Art der Literatur wird ebenfalls systematisch aufbereitet
  • Experiments: Randomized controlled
    • Ursache-Wirkung
    • Ein Faktor wird manipuliert, der Rest ist ceteris paribus; meist mit Kontrollgruppe, randomisierte Zuteilung
    • Randomisierte Zuteilung von Probanden zu verschiedenen Gruppen (Manipulationsgruppe / Kontrollgruppe)
    • Statistische Auswertung der Unterschiede zwischen den Gruppen (T-Test, ANOVA, Chi-Quadrat)
  • double blind trials
    • Ursache-Wirkung
    • Weder Arzt noch Probant wissen, ob das Medikament verabreicht wird
  • Cohort studies
    • Korrelationen
    • Eine repräsentative Gruppe wird über die Zeit verfolgt (Panel)
    •  
  • Case control studies
    • Korrelationen
    • Eine ausgewählte Gruppe wird über Zeit verfolgt
    • Es werden Gruppen nach interessierenden bzw. untersuchenden Eigenschaften gebildet. 
    • z.B. Gruppe Case (weist Eigenschaft auf) und Gruppe Conrol (weist Eigenschaft nicht auf). 
    • Sachverhalt hat sich schon ereignet - es wird rückblickend analysiert (im Gegensatz zum Experiment).
  • Cross-sectional surveys
    • Korrelationen
    • Erhebung zu einem bestimmten Zeitpunkt (Tage bis Monate); teilweise repräsentativ
    • Zu einem bestimmten Zeitpunkt werden Daten erhoben über mehrere Indivuden
    • Fokus der Untersuchung für alle Individuen (Fälle) gleich. 
    • Salami- Scheibe -> Querschnittsanalyse

Formen von Forschungsdesigns: Beobachtung, Befragung, Experimente, Inhaltsanalysen

Hierarchy of Evidence 2

 

  • Case series
    • Einzelfälle
    • Fallstudien; Bericht über mehrere Fälle
    • Aussagekraft steigt etwas, Induktionsproblemt bleibt bestehen
    • Repräsentativ für getroffene Auswahl (z.b Aktuelle Patienten der Klinik)
    • Gruppe von Patienten mit ähnlichen Diagnosen und gleiche Behandlung
  • Case reports
    • Einzelfälle
    • Vor allem bei Negativbeispielen
    • Kommen sehr selten vor, kau wiederholend

Formen von Forschungsdesigns: Beobachtung, Befragung, Experimente, Inhaltsanalysen

Klassifikationsframework

Articel Type

  • Non-Empirical
    • Conceptual Orientation
      • MIS Frameworks
      • Conceptual Modele
      • Conceptual Overviews
      • Theory
    • Illustrative
      • Opinion and Example
      • Opinion and Personal Experience
      • Tools, Techniques, Methods, Model Applications
    • Applied Concepts
      • Conceptual Frameworks and their Applications
  • Empirical
    • Objects
      • Description of Types or Classes of Products, Technologies,...
      • Description of a Specific Application, System, Installation,..
    • Events/ Process
      • Lab Experiment
      • Field Experiment
      • Field Study
      • Case Study
      • Survey
      • Development of IS Instruments
      • Ex post Descriptions
      • Secondary Date

Research Onion

siehe Seite 39

von aussen nach innen:

  • Approaches: Deductive/ Inductive
    • Strategies: Experiment/ Survey/ Case Study/ Action Research/ Grounded Theory/ Ethnography/ Archival Research
      • Choices: Mono Method/ Mixed Method/ Multi-Method
        • Time Horizons: Cross-sectional/ Longitudinal
          • Techniques and Procedures: Data collection and data analysis

 

Methodenspektrum: Simulation

Im engeren Sinne:

  • Simulation von Systemen/ Abläufen und Prozessen mit Rechenmodellen
    • z.B. System Dynamic
    • Makro-Ebene (System/ Zusammenhänge)
    • Mikro-Ebene (Akteure im System)
    • Agent Based Model (Bottom-Up Ansatz) ABM
  • Im weiteren Sinne:
    • Rollenspiele (z.B. Call Center Interaktion)
    • Usability GUI Test (z.b. Such oder Einkaufsverhalten)

Methodenspektrum: Referenzmodellierung

Konstrukt von Referenzmodellen

  • Definition der Anwendungsdomäne
  • Konstruktion der Modellelemente
  • Evaluation
  • Wartung/Pflege

Beispiele:

  • ARIS (Prozessmodellierung)
  • ERM (Entity Relationship Modell

(1) Organisation

Richtungsweisend für die Ausgestaltung eines Referenzmodellierungsprojekts ist die Analyse der organisatorischen Rahmenbedingungen.

(2) Modell

An Referenzmodelle stellen sich höchst unterschiedliche Anforderungen. Einerseits sind dies inhaltliche Anforderungen einer Domäne. Einen Überblick geben Referenzmodellkataloge, die einen systematischen Zugriff auf die Modelle ermöglichen .

(3) Methode

Eine zentrale Fragestellung für Referenzmodellierungsprojekte ist die Wahl der Konstruktionstechniken (vgl. hierzu Konstruktionstechniken). Zudem ist zu gewährleisten, dass Modelle konstruiert werden, die entsprechend der avisierten Nutzung auf Ebene der Organisation verwendet werden können. 

(4) Technologie

Zur Ausführung der Konstruktionsprozesse wird eine technische Plattform benötigt, auf der die Modellerstellung und -speicherung, aber – im verteilten Fall – auch der Modellaustausch und -diskurs realisiert werden kann.

Siehe Seite 45

Methodenspektrum: Aktionsforschung

siehe Seite 46

Methodenspektrum: Ethnographie

  • Partizipierende Beobachtungen
  • Intersubjektivität ein grosses Thema -> Kodierung nötig
    • Entfremdungsstrategie -> Alles wird als Fremd betrachtet
    • Binnenstrategie -> Perspektive der zu Untersuchenden wird eingenommen um Perspektive zu versthen. z.b. Bungee jumbing selber machen um die Gefühle der Machenden zu verstehen
  • Kultur der Akteure verstehen
  • Stolbersteine: Going Native -> Objektivität geht verloren Einfluss auf Kontext (bewusst / unbewusst); Spagat zwischen kontextbezogener Beobachtung und Wissenschaftlichkeit
  • z.B. Shadowing 
  •  

Methodenspektrum: Grounded Theory

  • Forschung dort machen, wo es auch stattfindet
  • Induktiv explorativ
  • Anspruch hoher praktischer Relevanz
  • Zeitliche Parallelität Datenerhebung,- analyse und Theoriebildung
  • Steuerung des Forschungsprozesses durch Reflexion
  • Forscher interpretiert Daten und ist damit auch immer Subjekt des Forschungsprozesses
  • siehe Seite 50
  1. Gleichzeitigkeit der Datenerhebung und Datenanalyse
  2. Theoretisches Sampling
  3. Kodieren
  4. Methode des ständigen Vergleichens
  5. Nutzung multipler Datenformen
  6. Theoretische Sättigung
  7. Theoretische Sensibilität

Methodenspektrum (Laborforschung)

  • Kontrollierte, exakte Bedingungen -> Bessere Kontrolle über z.b. Umgebung und Störeneinflüssen
  • Beobachtung gut möglich
  • Umfassendere Messmöglichkeit als in der Feldforschung
  • Externe Validität (im Vgl. zum Feld) nicht immer gegeben.

Methodenspektrum: Feldforschung

  • Einbezug des realen Kontextes (hohe externe Validität)
  • Benutzdende sind sich Experimentsettings/ Untersuchung ggf. nicht bewusst
  • Je nach Situation kann diese schnell sehr komplex werden
    • Kontrollvariablen/ Störfaktoren von grosser Relevanz

Drei Gütekriterien

Objektivität:

  • Forscher nimmt eine neutrale und analysierende Position zur Thematik ein.
  • Für Dritte nachvollziehbar
  • Methodischen Schritte und Interpretationen der Ergebnisse für Dritte einsehbar sein

Validität:

  • Wie genau misst ein Verfahren, was es zu messen gibt. 
  • Messen, was man vorgibt zu messen
  • Interne Validität = Eindeutigkeit
    • Liegt vor, wenn Veränderungen in den abhänigen Variablen eindeutig auf den Einfluss der unabhänigegen Variablen zurüchzuführen sind bzw. wenn es neven der Untersuchungshypothese keine besseren Alternativerklärungen gibt. 
  • Externe Validität = Generalisierbarkeit

Reliabilität

  • Ist gegeben, wenn bei wiederholten Untersuchungen mit demselben Instrument die gleichen Ergebnisse erreicht werden

Forschungsdesigns

  • Experimente
    • Laborexperiment
      • Kontrollierte Bedingungen im Labor
      • unabhänigige Variable wird manipuliert, abhängige Variable wird gemessen
    • Feldexperiment
      • Durchführung im Feld z.B. A/B Testing Online
      • externe Validität
      • UV wird manipuliert, AV wird gemessen
  • Umfrageforschung
    • Erstellung von Fragebögen (Design)
    • Generierung von Daten (Erhebung)
    • Auswertung Daten (Analyse)
    • Festhalten der Ergebnisse
  • Korrelationsstudien
    • Zwei oder mehrere Variablen werden erhoben (gemessen)
    • Korrelationskoeffizienten zwischen Variablen werden berechnet
    • Kann in Form von Fragebogen sein (muss nicht)

Quantitative Methode: Datenerhebungsformen

Befragung:

  • Schriftlich (z.B Test),
  • Mündlich:Fragebogen(Strukturiert/Teilstrukturiert)
  • Telefonbefragung
  • Online Befragung

Beobachtung

  • Strukturierte vs unstrukturierte Beobachtung (zb Zuschauer)
  • Offene vs verdeckte Beobachtung (MisteryShopping)
  • Natürliche vs. Künstliche Beobachtung
  • Eigenbeobachtung(reflektiv) vs. Fremdbeobachtung (als Zuschauer)
  • Direkte (In der Situation drin) vs. indirekte Beobachtung (zeitversetzt aus Dokumenten)

Quantitative Methode: Conceptual Model

  • Wirkungsbeziehung zwischen Konstrukten werden graphisch visualisiert
  • Kaualse Beziehungen = Hypothesen
  • Muss theoretisch abgestützt sein
  • Variablen, Moderation (Positiven oder Negativen Einfluss auf die abhängige Variable. Wirkt sich auf die stärke des Effekts aus. Mediation ( Indirekte Beziehung)

Quantitative Methode:  Arten von Variablen

  • Irrelevante
  • Relevante
    • Ausgeschlossene
      • Unbekannt (Aufpassen, könnte Studie verzerren)
      • Uninteressant
    • Explizit eingeschlossen
      • Von interesse
      • Kontrollvariablen

Es gibt unabhänigige, abhängige Variablen. Es gibt Kontrollvariablen und Störvariablen. Störvariablen haben einen Einfluss auf das Ergebnis und können das Ergebnis verfälschen. Sollte als Kontrollvariable definiert werden. 

Quantitative Methode:  Kontrollmöglichkeiten von Störeinflüssen

 

  • Explizites Messen: Störvariablen erkennen und diese messen. Aus Stör- wird eine Kontrollvariable
  • Randomisierung: Störungen, auch unbekannte, werden so zufällig verteilt und verlieren dadurch verzerrende Wirkung
  • Manipulative Kontrolle: Störeinflüsse eliminieren oder konstant halten (z.b. Labor)
  • Ausschluss von Personen z.b. mit Vorkenntnissen

Quantitative Methode: Typische Fehler Conceptual Model

  • Das Model ist nicht logisch und mach keinen Sinn
  • Darstellungsfehler

 

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