Botanik 2.1 UI13 2. Semester (FS14)
Botanik 2.1 UI13 ZHAW Wädenswil 2. Semester (FS14) Lernziele 01 - 03
Botanik 2.1 UI13 ZHAW Wädenswil 2. Semester (FS14) Lernziele 01 - 03
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Cartes-fiches
In der frühen Evolution der Landpflanzen traten zunächst nur unverholzte Formen auf, die kein sekundäres Dickenwachstum zeigten. In einer Subgruppe entwickelten sich Organismen mit einem Kambium in den Leitbündeln, deren Sprossachse neu sekundär in die Dicke wachsen konnte. Die Eigenschaft war so erfolgreich, dass sie heute bei sehr vielen Arten gefunden wird. Wieso könnte das Auftreten des Leitgewebekambiums für diese frühen Landpflanzen vorteilhaft gewesen sein? Begründen Sie Ihre Antwort.
Es konnten so einerseits eine massive Stabilitätsgewinnung erreicht werden, die es den Pflanzen erlaubte, sehr hoch zu wachsen (Konkurrenzkampf um Sonneneinstrahlung), und andererseits den mit dem ersten Punkt einhergehenden erhöhten Bedarf an Wasser und Assimilaten sicherzustellen.
Sie stehen in einem Museum vor dem Querschnitt eines Mammutbaums mit einem Stammdurchmesser von über 4 Metern. Viele Bäume werden aus Sicht des Menschen sehr alt, wenn auch längst nicht alle so lange leben wie Mammutbäume. Welche Zellen im Stamm eines Baums sind am ältesten?
Die innersten Zellen des Kernholzes in der Mitte des Stamms in Bodenhöhe
Sizziere und beschreibe das Homorrhize Wurzelsystem.
Das homorrhize Wurzelsystem kommt meistens bei Monokotyledonen vor. Nach der Keimung des Samens stirbt die bei der Keimung zunächst gebildete (primäre) Keimwurzel ab, da ihr die Fähigkeit zu sekundärem Dickenwachstum fehlt. Sie wird durch mehrere morphologisch gleichwertige, aus der Sprossbasis hervorwachsende sekundäre Wurzeln ersetzt (sekundäre Homorrhizie).