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Fragen

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Flashcards
475
Students
1
Language
German
Category
Technology
Level
Other
Created / Updated
25.09.2026 / 25.09.2026

Flashcards

Was sind die Besonderheiten eines linienförmigen Melders?

• Auswerteeinheit ist nicht gleich Überwachungsbereich
• Muss nach Laufkarte kontrolliert werden

Wie viele Stunden muss die Batterieversorgung einer BMA überbrücken?

• Mindestes 4 Stunden bei ständig besetzten Stellen und möglicher
Wartung in dieser Zeit
• Bis zu 72 Stunden (über das Wochenende von Freitagnachmittag bis
Montagfrüh)

Was kann man am Feuerwehr-Anzeige-Tableau (FAT) ablesen?

• Betriebsbereitschaft
• Alarmauslösung
• Abschaltung
• Störungen
• Bei neueren FAT´s: Historie
• Erste und letzte Meldung

Was wird am FAT vorrangig angezeigt?

• Alarmmeldung

Woran erkennt man, dass weiter Meldungen anstehen?

• An den beleuchteten Pfeil-Tasten (Auf/Ab)

Woran erkennt man, dass das FAT betriebsbereit ist?

• Leuchtende grüne Diode bei „Betrieb“
• Anzeige im Display (Hersteller, >>> oder 01)

Hat das FAT einen Alarmsummer und wenn ja, warum?

• Ja!
◦ Eigenständiger Teil der BMA bzw. FAT
◦ Hat keine weiteren Auswirkungen auf bspw.
Brandfallsteuerung
◦ Ursprünglich zum Auffinden des FAT der BMA
◦ Optische und Akustische Anzeige
◦ Bei Ankunft wird Summer abgestellt, läuft wieder an, wenn
weitere Schleife/n auslösen -> Warneinrichtung

Kann die BMZ hinsichtlich der Alarmierung über die Leitstelle von der Feuerwehr am Feuerwehr-Bedienfeld getrennt werden?

• Ja! Durch Taster „UE ab“ kann Übertragungseinheit von BMZ
getrennt werden

Wie kann man am Feuerwehr-Bedienfeld erkennen, dass der Betreiber die Anlage an der BMZ zurückgesetzt hat?

• Die Leuchtdiode neben „BMZ rückstellen“ bleibt für weitere 15m
beleuchtet

Was wird nicht angesteuert, wenn man die Freischalteinrichtung (FSE) betätigt?

• Die Brandfallsteuerung

Wer entscheidet über die Art des Feuerwehr-Schlüssel-Depots (FSD)?

• Der Versicherer

Welche Arten von Falschalarmen gibt es?

• Täuschungsalarm
• Fehlalarm
• Böswillige Alarme

Sie fahren als Einsatzleiter mit dem Löschzug auf einen BMA Alarm „Auslösung Löschanlage“. Wie erkennen Sie vor Ort das die Löschanlage ausgelöst hat? a. bei einer CO2-Löschanlage b. bei einer Sprinkleranlage

a. CO2-Löschanlage
• An optischen und akustischen Warneinrichtungen
◦ Blitzleuchten
◦ Beleuchtete Warnschilder
◦ Räumungs- und Warnsignal
• An dem ggfs. durch Kondensation entstandenen CO2-Nebel
• Sehr niedrige O2-Messwerte auf dem Ex/Ox-Gerät
b. Sprinkleranlage
• An akustischem Hinweissignal (Peltonrad oder Hupe)
• Optisch am Wasserfluss aus dem Sprinklerkopf
• In Sprinklerzentrale (SPZ) durch hörbaren Wasserfluss im Rohrleitungssystem und
sichtbar am Druckmanometer

Welche FSD-Klassen gibt es?

• FSD-Klassen 1 bis 3
◦ In der Schutzstufe steigend

Welche Arten von Brandmelder gibt es?

• Ionisationsrauchmelder
• Optische Rauchmelder
• Wärmemelder
• Lineare Rauchmelder
• Flammenmelder
• Gasmelder
• Sondermelder

Welche Führungsstile kennen Sie? Erläutern Sie kurz!

Vorteile Nachteile
- hohe - Gefahr von
Autoritärer Entscheidungsgeschwindigkeit, Fehlentscheidungen
Führungsstil Übersicht und Kontrolle - mangelnde Motivation
- kurze Leistungssteigerungen - Einschränkung der Freiheit
K F o ü o h p ru e n ra g t s i s v t e il r - E S M
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fö rderst - E - n z D e t i s s it c k i h n u e t s e s id i n o u s n n iv e g e n s r f e in dungsprozesse
Laisser-fairer - Kompetenzgerangel,
- Förderung der Kreativität Rivalitäten
Führungsstil - Disziplinlosigkeit
Fü S h it r u u a n t g iv s e s r t il - v - M e i b n i r e t s d a z c i r i v h e b i i h d e e t u i d t e d e e l e r n l s e n e m r B R S e e it i r i t f ü e u e c i a g n k t r s i a o ic d n h e d t n i e g s u ng - v n - M e o B R i r t e i t s c w a h c h r e h e b ti n r i e g e r d i s e d t i c e g e E h r n i u n n e n s n o c g t h F w v ä ü o e t h n z n r u u d n n ig g g s d s e t r il en

Welche Führungsinstrumente gibt es?

• Ziele vereinbaren
• Delegieren
• Kontrollieren
• Fördern und Entwickeln
• Positives und Negatives Feedback
• Informieren
• Motivieren
• Teamwork fördern

Was ist situatives Führen?

• Schnittmenge eines aufgabenbezogenen und personalbezogenen
Führungsstils
• Bedeutung: Verhalten des Vorgesetzten orientiert sich am Reifegrad
des Mitarbeiters

Nennen Sie die vier Phasen des situativen Führens nach Hersey und Blanchard!

• Phase 1: Unterweisen
◦ Hohe Aufgabenorientierung
◦ Niedrige Reife des Mitarbeiters
◦ Niedrige Beziehungsorientierung
• Phase 2: Verkaufen
◦ Hohe Aufgabenorientierung
◦ Niedrige Reife des Mitarbeiters
◦ Hohe Beziehungsorientierung
• Phase 3: Partizipieren
◦ Niedrige Aufgabenorientierung
◦ Hohe Reife des Mitarbeiters
◦ Hohe Beziehungsorientierung
• Phase 4: Delegieren
◦ Niedrige Aufgabenorientierung
◦ Hohe Reife des Mitarbeiters
◦ Niedrige Beziehungsebene

Welche Formen bei der Wahl eines Lösungsansatzes für ein Konfliktgespräch gibt es?

• Einzelgespräch
• Gruppengespräch (Betroffene)
• Wachabteilungs-Dienstbesprechung (Leitung des WAL)
• Round Table (Leitung „graue“ Eminenz)

Der Träger der öffentlichen Finanzwirtschaft ist die öffentliche Hand. Wer ist hiermit gemeint?

• Der Bund
• Die Länder
• Die Kommunen
◦ Bezirke
◦ Landkreise
◦ Gemeinden

Welche vier Bausteine bilden das magische Viereck? Was ist dessen Ziel?

• Stabilität des Preisniveaus
• Hoher Beschäftigungsstand
• Stetiges und angemessenes Wachstum
• Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
• Ziel: der Erhalt des Gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts

Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit sind allgemeine Haushaltsgrundsätze. Erläutern Sie die beiden Begriffe.

• Sparsamkeit
◦ „Sparsam“ wird gewirtschaftet, wenn die Ausgaben
möglichst niedrig gehalten werden und die Erfüllung der
Aufgabe dadurch nicht gefährdet wird
• Wirtschaftlichkeit
◦ „Wirtschaftlich“ bedeutet, dass nach ökonomischem Prinzip…
▪ Mit den gegebenen Mitteln ein bestmögliches
Ergebnis erzielt wird → Maximalprinzip
▪ Ein vorgegebenes Ergebnis mit möglichst geringem
Aufwand erreicht wird → Minimalprinzip

Entgelte für erbrachte Leistungen sind Gebühren. Was sind Gebühren? Nennen Sie beispiele.

• Gebühren sind Gegenleistungen für öffentliche Leistungen
◦ Kostenersatz für Schaumlöschmittel bei Gewerbe- und
Industriebränden
◦ Kostenersatz für Einsätze infolge grober Fahrlässigkeit
◦ Vorsätzliche Falschalarmierung
◦ BMA-Fehlalarme

Was beschreibt der Begriff „Bilanz“?

• Bilanz ist eine Gegenüberstellung von Vermögen (Aktiva) und
Vermögensherkunft (Passiva)

Nennen Sie „die Produkte“ aus der Kosten- und Leistungsrechnung der Branddirektion München.

• Brandbekämpfung und technischer Hilfsdienst (neu: Brandschutz)
• Notfallrettung (neu: Rettungsdienst)
• Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz (wurde gestrichen, jetzt
unter Brandschutz)
• Katastrophenvorsorge und Zivilschutz

Benennen Sie die Rangfolge der Einnahmenbeschaffung nach Art.62 der Gemeindeordnung.

• Sonstige Einnahmen
• Entgelte für erbrachte Leistungen
• Steuern
• Kredite

Wann darf eine Gemeinde Kredite aufnehmen?

• Wenn eine andere Finanzierung nicht möglich oder unwirtschaftlich
wäre

Welche Waldbrandarten gibt es?

• Bodenfeuer
• Stammfeuer
• Erd- oder Stockfeuer
• Kronen- oder Vollfeuer

Was sagt Ihnen der Waldbrandindex (WBI)?

• Operationell erzeugtes Rechnerprodukt
• Dient den Landesforstbehörden zur Einschätzung der Waldbrandgefahr und zur Ausgabe von
Warnungen
• Berechnung erfolgt auf Grundlage stündlicher Zeitreihen von:
◦ Lufttemperatur
◦ Relative Luftfeuchte
◦ Windgeschwindigkeit
◦ Niederschlagsrate bzw. Schneemenge
◦ Kurz- und langwellige Strahlung der Atmosphäre
• Der Waldbrandindex besteht aus 5 Stufen:
◦ Stufe 1: sehr geringe Gefahr
◦ Stufe 2: geringe Gefahr
◦ Stufe 3: mittlere Gefahr
◦ Stufe 4: hohe Gefahr
◦ Stufe 5: sehr hohe Gefahr

Wie lautet ein geläufiger Grundsatz der Waldbrandbekämpfung?

• L ookout - Sicherungsposten
• A nchor point - Ankerpunkt setzen
• C ommunication - Kommunikation sicherstellen
• E scape route - Fluchtweg sicherstellen
• S afety position - Sicherheitszone

Nennen Sie taktische Grundlagen bei Hochhausbränden!

• Brandgeschoss mit offensivem Auftrag
• Absuchen des Geschoßes über Brandgeschoss
• Absuchen von Rettungswegen und Aufzügen
• Absuchen von Obergeschoß
• Absuchen von Rest des Gebäudes
• Depotgeschoß als Basis einrichten -> 2 Geschoße unter Brandgeschoß
◦ Standort: Sicherungstrupp /-staffel
◦ AEF Standort
◦ Reserve und Schläuche
◦ Personal
◦ Sichtung

Welche Gefahren kennen Sie beim Hochhauseinsatz?

• Einsturzgefahr
◦ Abgehängte Decken
◦ Zwischenböden
▪ (Maßnahme: Einsatz von WBK, öffnen der Decke/Böden)
• Herabfallende Teile von der Fassade
◦ Glasscherben (nur nach Absprache mit EL Fenster einschlagen)
◦ Fassadenteile
• Reaktionszeit und Belastung der Einsatzkräfte
▪ (Maßnahme: Depotgeschoß nutzen, Personalplanung)

Welche sicherheitstechnischen Einrichtungen sind Ihnen bei Verkehrstunnel bekannt?

• Lineare Brandmelder (erst bei Vollbrand von PKW aufgrund Raumhöhe)
• Wasserversorgung durch
◦ Hydranten und Einspeisemöglichkeiten
◦ Löscheinrichtungen
◦ Schlauchdurchführungen
• Entwässerung mit Rückhaltebecken
• Lüftung für Normalbetrieb und Brandfall
• Beleuchtung von Rettungswegen mit gesicherter Stromversorgung
• Bauliche Einrichtung von Rettungswegen
• Sicherstellung der Kommunikation (Objektfunk, Durchsagen über ELA,
Rundfunk, …)
• Tunnelbetriebszentale: Aufnahme Kontakt zum Betreiber

Nenne Sie die Unterschiede von 1- und 2-röhrigen Tunnelsystemen!

• 1-röhriges Tunnelsystem
◦ Schnelle Selbstrettung
◦ Anfahrt unter Umständen gegen Rauch/Hitze/Stau
◦ Rettungs- und Angriffswege lang
• 2-röhriges Tunnelsystem
◦ Schnelle Selbst- und Fremdrettung
◦ Gegenröhre oft frei bis Feuerwehr vor Ort
◦ Rettungs- und Angriffswege kurz

Wie ist der Brandverlauf in einem Verkehrstunnelsystem? Was muss bei einem Verkehrstunnelbrand beachtet werden?

• Tunnelbrand hat höhere Temperatur bereits nach kurzer Zeit
• Andere Dimensionierung der Bauteile für gleiche Standsicherheit
• Hohe Temperaturausbreitung horizontal, kein Entweichen nach oben
• Rauchausbreitung füllt erst Decke, kühlt ab und fällt in gewisser Entfernung zum
Brandherd wieder: Gefahr von Personeneinschluss!
• Nach Brandausbruch: Detektion -> Warnung, Räumung und Sperrung nicht-
betroffener Teile
• Aufforderung der Fahrzeuginsassen zum Verlassen der Stauzone, andere Bereiche
sperren und räumen
• Gezielte Verkehrsführung hält Anfahrt frei
• Auf Selbstrettungsmöglichkeit achten und Stauzone erkunden
• Brandbekämpfung so schnell und massiv wie möglich vor Menschenrettung
(besondere Rahmenbedingungen)
• Entrauchung Abschnittsweise, leichter Überdruck in angrenzende Bereiche

Was sagt der Art. 3 der Bayerische Bauordnung (BayBO) aus?

• Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und
instandzuhalten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung,
insbesondere Leben und Gesundheit und die natürlichen
Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden

Wie werden die Schutzziele nach Art. 12 BayBo definiert?

• Bauliche Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und
instandzuhalten, dass der Entstehung eines Brandes und der
Ausbreitung von Feuer und Rauch (Brandausbreitung) vorgebeugt
wird und bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren
sowie wirksame Löscharbeiten möglich sind

Welche Gebäudeklassen (GK) gibt es und was sagen diese aus?

• Gebäudeklasse 1
a. freistehende Gebäude
◦ Höhe bis 7 m (OKF)
◦ max. 2 Nutzungseinheiten mit insgesamt < 400 m2
b. land- und forstwirtschaftlich genutzte Gebäude
• Gebäudeklasse 2: Gebäude mit
◦ Höhe bis 7 m (OKF)
◦ max. 2 Nutzungseinheiten mit insgesamt < 400 m2
• Gebäudeklasse 3: sonstige Gebäude mit
◦ Höhe bis 7 m (OKF)
• Gebäudeklasse 4: Gebäude mit
◦ Höhe bis 13 m (OKF)
◦ Nutzungseinheiten mit nicht je mehr als 400 m2
• Gebäudeklasse 5: sonstige Gebäude inkl. unterirdische Gebäude

Wie ist die Bauweise definiert und in welche 2 Bereiche wird diese unterteilt?

• Bauweise ist die Anordnung von Gebäuden auf Grundstücken in
städtebaulicher Hinsicht. Man unterscheidet
◦ Offene Bauweise:
▪ Errichtung von Gebäuden mit vorgeschriebenen
seitlichem Grenzabstand und vorgeschriebener
Höchstgröße
▪ Brandübertragung durch Abstand verhindert
◦ Geschlossene Bauweise:
▪ Errichtung von Gebäuden ohne seitliche
Grenzabstände
▪ Brandübertragung baulich verhindert (Brandwände)

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