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Flashcards
475
Students
3
Language
German
Category
Technology
Level
Other
Created / Updated
25.09.2026 / 25.09.2026

Flashcards

Welche Bedeutung hat das e-Kennzeichen?

• Kennzeichnung von genehmigungspflichtigen Bauteilen an
Kraftfahrzeugen

Welche Fahrzeugabnahme schreibt die Feuerwehrzuwendungsrichtlinie vor und wer führt diese Abnahme durch?

• Endgültige Fahrzeugabnahme
◦ Bei FF → Sachverständiger
◦ Bei BF → selbst

Für Drehleitern gibt es die Bezeichnung DLA und DLS. Erläutern Sie den Unterschied.

• DLA automatisch (vollautomatisch)
◦ Vollautomatische Drehleitern können zeitgleich mehrere
Bewegungen ausführen
• DLS sequenziell (halbautomatisch)
◦ Halbautomatische Drehleitern können immer nur eine
Bewegung zeitlich ausführen

Bennen Sie kennzeichnende Eigenschaften eines genormten Rüstwagens (RW)?

• Allrad
• Seilwinde 50 bis 100 kN
• Fest eingebauter Stromerzeuger ab 23 kVA
• Lichtmast mit 2 Scheinwerfern je 1000 W

Welche genormten Löschfahrzeuge kennen Sie?

• TSF
• TSF-W
• KLF
• MLF
• LF 10
• LF 20
• HLF 10
• HLF 20
• LF 20 KATS
• TLF 2000
• TLF 3000
• TLF 4000

Nennen Sie die wesentliche Unterschiede zwischen einem TLF 20/40 und einem TLF 20/40 SL?

• Zusätzliche Sonderlöschmittel (Pulver, CO2)

Was versteht man unter der „charakteristischen Massen“ eines Feuerwehrfahrzeugs?

• Einsatzbereites Fahrzeug einschließlich Beladung und Mannschaft

Was versteht man bei Feuerwehrfahrzeugen unter der Verschränkungsfähigkeit?

• Die Verschränkungsfähigkeit ist das Maß, um welches ein Vorderrad
angehoben werden kann, ohne dass eines der übrigen Räder von der
Standfläche abhebt.

In Ultraleichtflugzeugen werden sog. „ballistic recovery system (BRS)“ verwendet. Was versteht man unter einem BRS und aus welchen Bestandteilen besteht dieses? Welche Gefahren müssen Sie als Einsatzleiter beachten?

• BRS = Fallschirm für Kleinflugzeuge bestehend aus:
◦ Fallschirm
◦ Sprengladung
◦ Steuerungsgerät
• Nicht von hinten an das Flugzeug herangehen
• Mögliches Auslösen auch noch am Boden

Nennen Sie mögliche Sicherheitseinrichtungen bei Aufzugsanlagen für Personenbeförderung?

• Fang
• Etagengleichheit
• Fahrbetrieb sperrt Fahrschachttüre
• Fahrschachtbeleuchtung
• NOT-Aus
• Lichtschranke
• Anstoßsicherung Türe
• Notruf

Nennen Sie die Anforderungen an einen genormten Feuerwehraufzug.

• Vorrangschaltung
• Bedienelemente für Feuerwehrbetrieb + Gegensprechanlage
• Überdruck im Fahrschacht
• Abschaltung Lichtschranke
• Notausstieg
• Leiter im Schacht
• Aufnahme einer Krankentrage
• Eigener Fahrschacht
• Gesicherte, eigenständige Stromversorgung

Welche Arten von Gas-Messgeräten gibt es bei der Feuerwehr? Erläutern Sie kurz.

• Mehrgas- oder Multimessgeräte
◦ Messung mehrerer Gase möglich (oft 5 – 6 gleichzeitig)
◦ Meist kombiniert mit Ex-/Ox-Messgerät
• Ex-/Ox-Messgeräte
◦ Nur Sauerstoffgehalt und explosionsfähige Atmosphäre
messbar
• Prüfröhrchen
◦ Stoffspezifische Messung möglich
◦ Zeitaufwendig und schulungsintensiv

Welche Möglichkeiten stehen der Feuerwehr bei ABC-Einsätzen als Unterstützung aus dem nicht-militärischen Bereich zur Verfügung?

• ABC-ErkKw
• TUIS
• ATF
• Gaswerke/Gasversorger

Was ist die Analytische Task Force?

• Messeinheit des Bundes
◦ Identifikation von unbekannten Stoffen
◦ Mehrere Möglichkeiten und Messgeräte um Stoffe zu
identifizieren und Stoffkonzentrationen zu messen
◦ Im Radius von 200 km (Anfahrt ca. 2 – 3 h an jedem Punkt
von Deutschland)

In welche Hauptgruppen unterteilen sich automatische Melder? Nenne Sie je drei Meldearten.

• Rauchmelder
◦ Infrarotstreckenmelder (Linearmelder)
◦ Ionisationsmelder
◦ Optische Melder
◦ Rauchansaugsystem (RAS)
• Flammenmelder
◦ Infrarotmelder
◦ UV-Melder
◦ Infrarot-UV-Melder
• Thermomelder
◦ Wärmedifferentialmelder
◦ Thermomaximalmelder
◦ Sensorkabel
• Gasmelder
◦ CO
◦ HC
◦ CO2

Wann und warum müssen Fahrdrahtleitungen der Deutschen Bahn geerdet werden?

• Bei jedem Bahn-/Zugunfall, bei dem im Bereich der Oberleitung oder
des Stromabnehmers Einsatzkräfte tätig werden
• Trotz Abschaltung der Oberleitung oder Stromlosschaltung kann
Restspannung anliegen, welche durch die Erdung abgeleitet wird

Nennen Sie vier Maßnahmen um eine Inkorporation radioaktiver Stoffe durch Ihre Einsatzkräfte an der Einsatzstelle zu vermeiden.

• Schutzkleidung
• Abstand einhalten
• Dekontamination
• Hygiene

Erläutern Sie, warum auch nach Beendigung der eigentlichen Löschmaßnahmen auf das Tragen von Atemschutzgeräten nicht verzichtet werden soll.

• Da auch nach den Löscharbeiten toxische Gase freigesetzt werden,
vor denen nur Atemschutz schützt

Erläutern Sie den Begriff Flugfeuer. Wann wirkt sich Flugfeuer besonders ungünstig aus?

• Mit dem Begriff Flugfeuer bezeichnet man brennende Gegenstände,
die durch die thermische Aufwärtsbewegung aufgewirbelt werden,
an anderer Stelle niederfallen und damit zur Ausbreitung von
Bränden beitragen.
• Besonders ungünstig wirkt sich Flugfeuer bei Ausbreitung von
Waldbränden aus. Es können Abstände von mehr als 100 Meter
überwunden werden

Wann muss zwingend bereits bei Lage auf Sicht eine schnelle Nachforderung von weiteren Einsatzkräften erfolgen? Nennen Sie ein Beispiel.

• Wenn bei Lage auf Sicht die Einsatzsituation bereits so
fortgeschritten oder eskaliert ist, dass es ersichtlich ist, dass nur
durch die Nachforderung von Kräften der Einsatz beherrscht bzw.
abgearbeitet werden kann
• Beispiele:
◦ VU, mehrere, ersichtlich verletzte Personen
◦ Gemeldeter LKW-Unfall stellt sich als Gefahrguteinsatz
heraus

Ein verunfalltes Tankfahrzeug ist mit einer orangefarbenen Warntafel mit der Nummer X 423 gekennzeichnet. Auf welche Gefahren weist diese Warntafel hin?

• Tankfahrzeug, beladen mit Gefahrgut
• Entzündbarer fester Stoff der mit Wasser gefährlich reagiert und
entzündbare Gase bildet (Wasser darf somit nur mit Einverständnis
eines Sachverständigen eingesetzt werden)

Welche Anzeichen für den kurz-bevorstehenden Einsturz eines Gebäudes gibt es und wie können diese wahrgenommen werden? Nennen Sie vier Beispiele.

• Risse in den Außenwänden
• Durch Stahlträger herausgedrückte Mauerteile (durch schieben
gegen Auflager)
• Giebel neigt sich nach außen
• Durchbiegen ungeschützter Stahlkonstruktionen
• Absacken von Gebäudeteilen
• Einsturz innenliegender Mauern oder Decken (Überlastung durch
Löschwasser?)

Nennen Sie sechs Punkte, die Sie bei Ihrem Entschluss im Führungsvorgang besonders berücksichtigen.

• Durchzuführende Maßnahmen
• Einzusetzende Kräfte und Mittel
• Einsatzkräfte und -mittel nachfordern
• Einsatzabschnitte bilden
• Einsatzschwerpunkte bilden
• Einsatzschwerpunkte festlegen
• Reserven bilden
• Bereitstellungsräume bestimmen
• Sammelstellen festlegen
• Absperrmaßnahmen veranlassen

Was passiert, wenn Sie folgende Stoffe mit Wasser beim Löschangriff in Berührung bringen? Erläutern Sie kurz. • Konzentrierte Salzsäure • Brennende Leichtmetalle • Karbid

• Konzentrierte Salzsäure
◦ Teils starke Wärmeentwicklung
◦ Wasser verdampft teilweise und nimmt Säureteilchen mit
◦ Es kommt zur Ausbreitung durch herausspritzende Säure
• Brennende Leichtmetalle
◦ Durch starke Hitze des Brandes wird Wasser Verdampft und in seine
Moleküle zerlegt
◦ Bildung von Knallgas
◦ Brandentwicklung nimmt drastisch zu → Ausbreitung
• Karbid
◦ Bei Kontakt mit Wasser bildet sich Acetylen
◦ Brand-/Explosionsgefahr
◦ Je mehr Wasser, desto mehr Acetylenbildung!
◦ Brand kann nicht mit Waser gelöscht werden

In welcher Reihenfolge müssen Sie mehrere verschiedene Gefahren bekämpfen, wenn Sie nicht genug Personal und Einsatzmittel für einen gleichzeitigen Einsatz haben? Welche Kategorien bilden Sie zur Priorisierung?

• Prio 1: konkrete Menschengefahr → Hilflose im Gefahrenbereich
• Prio 2: konkrete Personengefahr → Droht durch unkontrolliertes
Verhalten in den Gefahrenbereich zu laufen
• Prio 3: konkrete Gesundheitsgefahr → ist im Moment noch im
sicheren bereich
• Prio 4: Primär konkrete Gefahr für Sachwerte und
Gefahrenausbreitung
• Prio 5: abstrakte Personengefahr → z.B. vermisste Person

Sie kommen als Einsatzleiter zu einem Tiefbauunfall mit einer teilweise verschütteten Person (Atemwege frei). Welche Schritte müssen Sie zur Rettung der Person veranlassen? Beachten Sie die richtige Reihenfolge.

• Unfallstelle großräumig sperren
• Möglichst keine weiteren Belastungen am Rand des eingestürzten bzw.
betroffenen Grabens
• Einstellung des Baustellenverkehrs veranlassen – auch PKW
• Einstellung bzw. Umleitung des öffentlichen Verkehrs in Nähe der
Unfallstelle mindestens im Umkreis von 50 m, um Erschütterungen zu
vermeiden
• Zugang schaffen und Verschütteten sichern
• Oberkörper freimachen
• Nachrutschen von Erdreich verhindern
• Atemgifte beachten (belüften, Verschütteten mit Frischluft versorgen)
• Staubaufwirbelungen vermeiden
• Evtl. Abböschen des Grabens
• Evtl. Grabenverbau

Welche Aufgaben hat ein Feuerwehrplan nach DIN 14095 und welche Angaben müssen darin enthalten sein? Nennen Sie vier Beispiele.

• Vorbereiteter Plan für die Brandbekämpfung und für
Rettungsmaßnahmen an besonderen Orten oder Objekten
• Löschmittel, Löscheinrichtungen
• Besondere Gefahren
• Baulicher Brandschutz
• Rettungswege
• Befahrbare/ nicht-befahrbare Flächen
• Schmutzwasser
• Umweltschutz

Nennen Sie sechs wichtige Aufgaben des Sachgebiets S4 innerhalb der Einsatzleitung.

• Anfordern weiterer Einsatzmittel
• Heranziehen von Hilfsmitteln
• Bereitstellen von Verbrauchsgütern und Einsatzmittel
• Bereitstellen und zuführen von Verpflegung
• Bereitstellen von Rettungsmitteln (Eigenschutz)
• Bereitstellen von Unterkünften für Einsatzkräfte
• Festlegen der Versorgungsorganisation
• Sicherstellen der Materialerhaltung für das Gerät

Wer ist bei der stabsmäßigen Führung für den inneren Stabsdienst verantwortlich und welche Aufgaben sind damit verbunden?

• Das Sachgebiet S1
◦ Festlegen und sicherstellen des Geschäftsablaufs
◦ Einrichten und sichern der Führungsräume
◦ Bereitstellen der Ausstattung

Nennen Sie drei Beispiele, bei denen Sie Pressevertreter an der Einsatzstelle einschränken dürfen bzw. müssen.

• Behinderung der Einsatzkräfte
• Fremd- oder Eigengefährdung
• Verstöße gegen Vorschriften

Gegenüber wem hat die Presse nach dem Bayerischen Pressegesetz ein Recht auf Auskunft und wer kann dieses geltend machen?

• Die Presse hat gegenüber Behörden ein Recht auf Auskunft
• Sie kann es nur durch Redakteure oder andere von ihnen genügend
ausgewiesene Mitarbeiter von Zeitungen oder Zeitschriften ausüben
• Das Recht auf Auskunft kann nur gegenüber dem Behördenleiter und
den von ihm Beauftragen geltend gemacht werden

Erläutern Sie stichpunktartig, welche Maßnahmen Sie bei einer ausgelösten BMA ab dem Eintreffen an der Einsatzstelle bis zur Abfahrt veranlassen

• FSD öffnen, Schlüssel entnehmen
• BMA/BMZ aufsuchen
• Auslösebereich definieren
• Laufkarte entnehmen
• Trupp zur Erkundung schicken
• Erforderliche Maßnahmen nach Erkundungsergebnis einleiten
• Einsatz abarbeiten
• Verantwortlichen informieren oder zur Einsatzstelle bestellen
• Melder/Meldelinie in der BMZ zurücksetzen (wenn möglich)
• Laufkarten wieder deponieren
• BMA/BMZ wieder verschließen
• Schlüssel wieder im FSD deponieren
• Einsatzstelle an Betreiber übergeben

Sie werden unter der Woche in der Nacht um 3:41 Uhr als Zugführer mit Ihrem Löschzug zu einer ausgelösten BMA alarmiert. Vor Ort stellen Sie fest, dass sich die Anlage wegen einem technischen Defekt nicht zurückstellen lässt. Über die ILS konnte kein Verantwortlicher erreicht werden, der die Meldelinie außer Betrieb nehmen kann. Wie gehen Sie weiter vor?

• Über die ILS wird ein mit 2 Feuerwehrdienstleistenden besetzten
Fahrzeug nachgefordert (z.B. ein Klaf) welches vor Ort bleibt und eine
Sicherheitswache stellt, bis der Betreiber vor Ort ist oder der
Betreiber in der Früh wieder kommt.
• Sicherheitswache ist eine Pflichtaufgabe der Feuerwehr nach Art. 4
BayFWG.

In einem Hallenbad hat eine Chlorgasanlage Alarm ausgelöst. Sie sind Zugführer mit Ihrem Löschzug und einem GW-G. Der Bademeister berichtet, dass eine Person im Bereich der Anlage im Keller vermisst wird. Am Eingang ist deutlich Chlorgas wahrzunehmen. Welche Maßnahmen veranlassen Sie als Zugführer? Begründen Sie diese.

• Eigenschutz beachten!
• Gefahrenbereich sofort absperren! (Abstand, min. 50 m)
• Umluftunabhängiger Atemschutz und CSA
• Menschenrettung hier nur unter Form III, da sich Einsatzkräfte mit Form I zu lange im
Gefahrenbereich aufhalten müssten → Rettung unter Form I nur, wenn Person im
direkten Sichtkontakt)
• Bei gasförmigem Austritt: mit Sprühstrahl niederschlagen → mechanisches
aufhalten/umlenken bzw. verwirbeln der Wolke und somit verdünnen, versuchen
Leckage/ Ventil zu schließen
• Bei flüssigem Austritt: Kälteschutz im CSA! Keine CSA aus PVC (brüchig), kein Wasser
auf Chlorlache da Verdampfung/Gasbildung somit beschleunigt werden würde →
Leckage abdichten (evtl. Mittelschaum um Vereisung herbeizuführen)
• Unbedingt weitere Ausbreitung beobachten!
• Ggf. Bevölkerung warnen (Türen/Fenster schließen und geschlossen halten)
• Ggf. tiefer gelegene Räume in der Ausbreitungsrichtung kontrollieren und abdichten

Sie werden zu einer ausgelösten CO2-Löschanlage alarmiert. Die Ursache war ein Kleinbrand, welcher durch das CO2 erstickt wurde. Beschreiben Sie grundsätzliche Maßnahmen bei einer ausgelösten CO2-Löschanlage.

• Unter Atemschutz erkunden
• Atemschutz auch in angrenzenden Bereichen tragen
• Türen geschlossen halten
• Erkunden und ggf. Menschenrettung durchführen
• Tiefer gelegene Bereich kontrollieren
• Absperrungen und Messungen vorbereiten
• Gas abströmen lassen und /oder absaugen (muss geplant werden,
Messungen auch außerhalb des Gebäudes durchführen)
• Normale Raumkonzentrationen erreicht?
• Übergabe an Betreiber

Eine OX-Messung im Auslösebereich einer CO2-Löschanlage ergibt einen Wert von 19 Vol.% Sauerstoff. Wie bewerten Sie die Konzentration im Hinblick auf das ausgetretene CO2? Begründen Sie Ihre Antwort.

• Trotz eines unproblematischen O2-Wertes (Gefahr bei O2 erst bei
kleiner 17 Vol.%), kann der CO2-Anteil in der Luft im Bereich der
tödlichen Dosis liegen. Es ist notwendig ein spezielles Messgerät mit
CO2-Sensoren zu verwenden.

In der VFDB-Richtline 06-01 (technisch-medizinische Rettung nach Verkehrsunfällen) werden drei Rettungsmodi zur einheitlichen Kommunikation zwischen Rettungsdient und Feuerwehr genannt. Nennen Sie die drei und beschreiben Sie diese kurz.

• Sofortrettung
◦ Schnellstmögliche Rettung unter Tolerierung einer möglichen
weiteren Schädigung des Patienten aus unmittelbarer Gefahr oder
aufgrund medizinischer Rahmenbedingungen
• Schnelle Rettung
◦ Schnellstmögliche Rettung des Patienten unter Beachtung
zeitlicher, einsatztaktischer und medizinischer Aspekte. Um die Zeit
bis zum Kliniktransport zu minimieren ist bei der schnellen Rettung
ein Zeitfenster von ca. 20 – 30 Minuten anzustreben
• Schonende Rettung
◦ Eine Rettung, bei der der zeitliche Aspekt, aufgrund des
diagnostizierten Verletzungsmuster, in den Hintergrund rückt

Im Bereich der technischen Rettung wird aktuell viel über die sogenannte „Oslo-Methode“ diskutiert. Was versteht man unter dieser Methode? Welche Vor- und Nachteile bietet sie?

• Die Kräfte die bei einem Unfall auf ein Fahrzeug gewirkt haben, sollen
durch den Einsatz einfacher technischen Hilfsmittel umgekehrt
werden. Mithilfe von Ketten wird das Fahrzeug soweit
auseinandergezogen bis eine eingeklemmte Person befreit ist.
• Vorteile
◦ Schnelle Rettung, schnellere Transportfähigkeit
◦ Kontrollierte, schonende Rettung auch bei Sofortrettung
möglich
◦ Auch bei LKW-Rettung einsetzbar
• Nachteile
◦ 2 Einsatzfahrzeuge mit Winde erforderlich
◦ Ausreichend Platz für Einsatzfahrzeuge wird benötigt
◦ Nur bei Frontalunfall anwendbar

Auf welcher Gesetzesgrundlage werden Wasserrettungseinsätze abgearbeitet und wem obliegt in diesem Fall die Einsatzleitung?

• Das Bayerische Rettungsdienstgesetz bildet die Grundlage für die
Wasserrettung in Bayern (Art. 18)
• Die Einsatzleitung obliegt demjenigen (Organisation oder Behörde),
welcher in dem jeweiligen Einsatzgebiet für die Wasserrettung
zuständig/beauftragt ist
• Nach BayRDG in erster Linie die Wasserwacht des BRK oder die DLRG
oder im Rahmen eines Auswahlverfahrens geeigneten privaten
Wasserrettungsunternehmen. Soweit die Organisationen nach Satz 1
zur Durchführung der Wasserrettung nicht bereit oder in der Lage
sind, führt der Zweckverband für Rettungsdienst und
Feuerwehralarmierung (ZRF) die Wasserrettung selbst oder durch
beauftragte Verbandsmitglieder (z.B. in München die BFM)

Nennen Sie die 5 Stufen bei der Erstellung einer Gefährdungsanalyse/ Gefährdungsbeurteilung.

• Schritt 1: Gefährdungsermittlung
• Schritt 2: Risikobeurteilung
• Schritt 3: Maßnahmen
• Schritt 4: Dokumentation
• Schritt 5: Überprüfung der Wirksamkeit

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