Biologische Grundlagen


A. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die biologischen Grundlagen der Psychologie auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie die Funktion von Neuronen, die Rolle des Thalamus und Hypothalamus, sowie die Verarbeitung von Reizen durch Sinneszellen und den Kortex ab. Die Karteikarten behandeln auch die Klassifikation von Nervenfasern, die Mechanismen der Erregungsübertragung und die Bedeutung von Hormonen und Transmittern. Diese Lernkarten sind ideal für Studierende der Psychologie und Biologie, die ein tiefes Verständnis der biologischen Prozesse hinter psychologischen Phänomenen erlangen möchten.
Cartes-fiches
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
14.10.2015 / 10.02.2016

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Welche Zellen schaffen Verbindungen zwischen den Mitralzellen und bewirken laterale Hemmungen, was zb. einer "Duftkontrast"-Verschärfung dient?

Periglomeruläre und Körnerzellen

Die Axone der Mitralzellen ziehen als _____ ______ zum Teil zum Bulbus olfaktorius und zum Teil zum Riechhirn.

Tractus olfaktorius

Welche Teile werden zum Riechhirn (primären olfaktorischen Kortex) gezählt?

Tuberculum olfactorium, Areale der Amygdala und der präpiriforme Kortex

Wohin wird die Information vom Riechhirn weitergetragen?

ins limbische System, zum Hypothalamus und zum Hippocampus

ein anderer Weg führt in den Thalamus und in den Neokortex

Welcher Kortex sorgt für die bewusste Wahrnehmung und Bewertung eines Geruchs?

der orbitofrontale Kortex

Wieviele Geschmacksknospen hat der Mensch?

Kinder haben 8000 bis 10000

Erwachsene 3000 bis 8000

Hochbetagte nur noch 2000

Eine Geschmacksknospe besteht aus:

- Versorgungszellen

- Stützzellen

- Basalzellen

- etwa 50 gustatorische Sensoren

Mikrovilli

kleine Fortsätze der gustatorischen Sinneszellen; an ihnen befinden sich spezifische Proteine, Geschmacksrezeptormoleküle

Nenne die drei verschiedenen Geschmackspapillen:

Pilzpapille

Blätterpapille

Wallpapille

Sind gustatorische Sinneszellen primäre oder sekundäre Sinneszellen?

sekundäre

In welche drei Nerven werden die Neuronen, die die Erregung von den gustatorischen Sinneszellen aufnehmen , weitergeleitet?

In den Nervus glossopharyngeus (9. Hirnnerv), den Nervus facialis (7. Hirnnerv) und Nervus vagus ( 10. Hirnnerv).

Nucleus tractus solitarii

Der Nucleus tractus solitarii ist ein viszerosensorischer Hirnnervenkern in der Medulla Oblongata. Hier findet die Umschaltung auf das zweite Neuron der Geschmacksbahn statt.

Was beduetet Konvergenz in Bezug auf die Geschmacksbahn?

Die Zahl der zweiten Neuronen der Geschmacksbahn ist geringer als die der ersten.

Welche Aussagen sind richtig?

Das Vestibularorgan besteht aus zwei funktionellen Teilen:

den beiden Makulaorgangen, Sacculus und Utriculus, die mit Endolymphe gefüllt sind und den Bogengängen, die mit Perilymphe gefüllt sind.

Wie heissen die beiden Makulaorgane, was können diese?

Sacculus und Utriculus; erfassen Informationen über Lage und Lageveränderung des Menschen im Raum; enthalten Sinnesepithelien

Sinnesepithelien

in ihnen befinden sich Sinneszellen des Vestibularorgans, die Haarzellen.

Stereozilien

Sinneshärchen; 60 bis 100 Sinneshärchen befinden sich am oberen Ende der Haarzellen;

Kinozilium

längste Stereozilie/Sinneshärchen;

Bei einer Auslenkung der Stereozilien in Richtung auf das Kinozilium steigt die Aktionspotentialfrequenz an, umgekehrt nimmt die Aktivität in der Afferenz ab.

Otholitenmembran

eine gallertartige Masse, die durch kleinste Kalkkristalle, die Otholiten, beschwert wird.

Translationsbeschleunigung (lineare Beschleunigung)

- z.B. bei Sprung, Sturz od. beim Autofahren schnelles Bremsen

- dabei werden die Sinneszellen mitbewegt

- die otholitenmembran reagiert träger und bleibt zurück, die Stereozilien werdeen ausgelenkt, die Auslenkung führt je nach Richtung zu einer Erregung oder Hemmung der ableitenden Nerven

- auch in der Ruhe: Grundaktivität

Capula

gallertartige Masse; bildet (mit den Haarzellen) eine Art Speerwand in jeden Bogengang; reagiert bei Drehbeschleunigung, nicht bei Translationsbeschleunigung

Haarzellen des Vestibularorgans primär oder sekundär?

sekundär

Nenne die verschiedenen Mechanosensoren:

Merkel-Taktzellen

Meissner-Tastkörperchen

Vater-Pacini-Lammellenkörperchen

Ruffini-Körperchen

Merkel-Tastzellen

das Ende eines Nervs hat sich oval verformt und reagiert mit hoher Empfindlichkeit auf Druck; adaptieren relativ langsam; sind nur bei einer Reizung aktiv; weisen relativ kleine rezeptive Felder auf und sind vor allem an den Fingerspitzen zu finden

Meissner-Tastkörperchen

weisen am Ende einen lamellenförmigen Aufbau auf; reagieren auf die Geschwindigkeit von Verformungen und adaptieren schnell; kleine rezeptive Felder; an Fingerspitzen

Vater-Pacini-Lamellenkörperchen

weisen am Ende eine lamellenförmige Strukur auf; sind konzentrisch angeordnet; reagieren auf Druckänderung, bzw. Vibrationen

Ruffini-Körperchen

Nervenende ist spindelförmig verformt; reagieren auf Dehnung; adaptieren relativ langsam; weisen auch ohne Reizung eine gewisse Spontanaktivität auf, die sich bei Reizung verstärkt.

Thermorezeptoren

werden bei Temperaturänderungen aktiv

Nozizeptoren

weleche unterscheidet man?

 reagieren bei noxischen Reizen, Reize, die gewebsschädigend sind

Nozizeptoren für mechanische Reize (Druck)

Thermonozizeptoren (Hitze)

chemosensible Nozizeptoren (chemische Substanzen)

 

DIe meisten Nozizeptoren sind _____, das heisst sie reagieren sowohl auf mechanische als auch auf thermische und chemische Schmerzreize. Dann gibt es noch ___________ Nozizeptoren.

polymodal, mechanoinsensitive

Hyperalgesie

gesteigerte Schmerzempfindlichkeit, entsteht durch Entzündungsmediatoren

Zweipunktschwelle

Abstand den zwei simultane Berührungen haben müssen, um als zwei wahrgenommen zu werden

wird mit zwei Zirkelspitzen geprüft

 

C-Fasern

Fasern, die die Erregung weiterleiten;

unmyelinisiert

langsamleitend

dumpfer, zweiter Schmerz

Aδ-Fasern

vermitteln hellen, ersten Schmerz (z.B. nach Schnitt), löst Schutzreflexe aus

schwach myelinisiert

 

Mechanosensorische Informationen aus dem Kopf- und Halsbereich werden über den Nervus _____ in das zentrale Nervensystem geleitet: die afferenten Nervenfasern werden im Mittelhirn synaptisch verschaltet bevor sie auf die Gegenseite kreuzen und über den Thalamus in den _____ _______ Kortex ziehen.

trigeminus, primären somatosensorischen

Lemniscales System

Schleifenbahnsystem; System der Somatosensorik

Fasern des lemniscalen Systems sind myelinisiert, schnellleitend, genauere Identifikation der Reize

extralemniskalen System

Vorderstrangsystem

die nicht im Lemniscus medialis zum Thalamus u. weiter zur Großhirnrinde ziehenden nervösen Leitungsbahnen der Somatosensibilität, die - nach Umschaltung in der Formatio reticularis - in die kaudalen u. intralaminären Thalamuskerne projizieren;

weniger präzise, langsamer leitend

auch gröbere Reaktionen sind nützlich


 

Artefakt

diagnostische Fehlerquelle

ein scheinbarer Kausalzusammenhang zwischen abhängiger und unabhängiger Variable, aber unbeabsichtigter dritter Einfluss eigentlich verantwortlich

Messartefakte

Strukturabbildende Verfahren:

Röntgenbild

Computertomographie (CT)

Étudier