Biologische Grundlagen


A. S.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die biologischen Grundlagen der Psychologie auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie die Funktion von Neuronen, die Rolle des Thalamus und Hypothalamus, sowie die Verarbeitung von Reizen durch Sinneszellen und den Kortex ab. Die Karteikarten behandeln auch die Klassifikation von Nervenfasern, die Mechanismen der Erregungsübertragung und die Bedeutung von Hormonen und Transmittern. Diese Lernkarten sind ideal für Studierende der Psychologie und Biologie, die ein tiefes Verständnis der biologischen Prozesse hinter psychologischen Phänomenen erlangen möchten.
Flashcards
285
Students
1
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
14.10.2015 / 10.02.2016

Flashcards

Welche Aussage ist richtig?

Im inferotemporalen "Was-System" werden ____, ____ und ____ analysiert.

Im parietalen "Wo-System" werden ___, _____ und _____ analsysiert.

Farbe, Forum und Details.

Ort, Bewegung und Tiefe.

Orientierungsspezifische Kortexnoeuronen reagieren auf:

visuelle Reize im Raum.

Längenspezifische Neurone erlauben die Identifikation von:

Ecken und Kanten, da sie gehemmt werden, wenn ein Objekt eine bestimmte Länge überschreitet.

Welche Aussage ist richtig?

Was passiert bei der Analyse der Querdisparation?

Je näher ein Objekt dem Fixationspunkt ist, desto geringer ist die Querdisparation, es resultiert eine Abstandsinformation. Ausserdem wird erkannt, ob sich das nichtfixierte Objekt vor oder hinter dem fixierten Objekt befindet. Liegt der Gegenstand hinter dem Fixpunkt, wird dieser stärker nach inn (Richtung Nase) auf die Netzhaut projiziert.

Was bedeutet Verdeckung, Interposition?

Verdeckt ein Objekt ganz oder Teilweise ein zweites, so wird das erste Objekt als näher liegend wahrgenommen.

Was ist die Bewegungsparallaxe?

Je weiter ein Objekt von uns entfernt ist, desto langsamer wird es sich auf unserer Netzhaut verschieben, wenn wir in Bewegung sind. Dies wird noch deutlicher bei passiver Bewegung (z.B. im Zug)

Erkläre Amplitude, Frequenz und Schallwellen:

Amplitude ist die Differenz zwischen maximalem und minimalem Druck, die dem Schalldruck entspricht.

Freuqenz ist die Zahl der Schwingungen pro Sekunde.

Schallwellen können anhand ihrer Amplitude und ihrer Frequenz beschrieben werden.

 

Ein Schall mit nur einer Frequenz wird als ___ bezeichnet.

Ton

Das Innenohr besteht aus dem __________ und dem _______, der _______.

Gleichgewichtsorgan, Hörorgan, Kochlea (Schnecke)

Welche Aussagen sind Richtig?

Das reizaufnehmende Organ, das _____ -Organ besteht aus ______, an deren Spitze sich feine Härchen, die _______, befinden.

Corti, Haarzellen, Stereozilien

Sind die Haarzellen primäre oder sekundäre Sinneszellen?

sekundäre

Erkläre das Ortsprinzip beim Hörvorgang.

Aufgrund ihrer Schwingungseigenschaften (Resonanz) gerät die Basiliarmembran je nach Frequenz des eingehenden Schalls unterschiedlich in Schwingung. Bei Tönen höherer Frequenz schwingen die mittelohrnahen Bereiche, bei tiefen Frequenzen die Bereiche am Helikotrema.

Was bedeutet Frequenzkodierung längs der Basiliarmembran?

Für jede Frequenz gibt es längs der Membran einen optimalen Bereich, innerhalb desssen sie besonders leicht in Schwingungen versetzt werden kann. Hier findet Resonanz statt, die Basiliarmembran schwingt hier in maximaler Amplitude.

Frequenzortabbildung bedeutet:

Die Position des Ortes der maximalen Schwingung dient zur Umkodierung von Tonhöhen in neuronale Entladungsfrequenzen.

Die Dauer eines Hörreizes wird über die ______, die Intensität (Schalldruckpegel) wird über die _______ der jeweiligen Faser kodiert.

Aktivierungsdauer, Entladungsfrequenz

Wohin ziehen die Fasern des Hörnervs?

Sie ziehen von der Kochlea in die Nuclei cochleares der Medulla oblongata. Ein Grossteil der Fasern kreuzt auf die gegenüberliegende Seite.

Akustische Signale ziehen von den Nuclei cochleares weiter in die:

Colliculi inferiores und das Corpus geniculatum mediale des Thalamus.

Die Nervenbahn im Stammhirn, die die Akustischen Signale weiterleitet heisst:

Lemniscus lateralis.

Schliesslich ziehen die akustischen Signale in der ______ vom Thalamus in die ____ _____ des Temporallappens.

Hörstrahlung, primäre Hörrinde

Von der primären Hörrinde werden die Informationen in ______ _______ und _________ weitergeleitet sowie in die Areale, die für die Srpach_____ und Sprach_____  zuständig sind.

sekundäre Auditorische, Assoziationsareale, Spracherkennung, Sprachproduktion

Die Spracherkennung findet statt im:

Wernicke-Zentrum

Die Sprachproduktion findet statt im:

Broca-Zentrum

Was ist die Periodizitätsanalyse?

Tonhöhenunterscheidung; Die Ausbreitung einer Welle führt in Abhängigkeit von der Tonhöhe zu bestimmten zeitlichen Mustern bei der Erregung der Fasern des Hörnervs. Wenn diese miteinander "verrechnet" werden, kann dadurch die Tonhöhe bestimmt werden.

Was ist die "räumliche Ortung" von Schallwellen?

Sie stellt einen Verarbeitungsmechanismus dar. Unterschiede in den Empfindungen beider Ohren werden analysiert, Die Analyse der Laufzeitunterschiede und Intensitätsunterschiede erlauben die örtliche Zuweisung.

Was ist das Riechepithel?

- befindet sich im hinteren oberen Teil der Nasenhöhle

- ist eine für das Riechen spezialisierte Zellschicht

- das eigentliche Riechorgan

- besteht aus verschiedenen Zelltypen

- wird durch ein Sekret aus den Bowmann-Drüsen überzogen

Bei den Zellen des Riechepithels unterscheidet man zwischen:

- Stützzellen

- Basalzellen

- Riechsinneszellen

Die Riechsinneszellen sind:

olfaktorische Sensoren, haben nur kurze Lebensdauer von 1 Monat, werden durch Teilung der Basalzellen nachgebildet

Die Richschleimhaut setzt sich zusammen aus:

Riechsinneszellen

Stützzellen

Basalzellen

Drüsenzellen

Sind Riechzellen primäre oder sekundäre Sinneszellen?

Es sind Neurone und somit primäre Sinneszellen.

Was ist ein weiteres "Geruchssystem"?

Die freien Endigungen des Nervus trigeminus (5. Hirnnerv) in der Riechschleimhaut. Sie reagieren auf Schmerzreize und auf starke Gerüche.

Wieviele Rezeptorproteine sitzen auf den Zilien (Riechhärchen) der Dendriten beim Menschen?

etwa 350 verschiedene

Was sind die Fila olfactoria?

Die Axone der Riechzellen. Feine Nervenfasern, die der Geruchswahrnehmung dienen und in ihrer Gesamtheit auch als Nervus olfactorius (1. Hirnnerv) bezeichnet werden.

Was ist der Nervus olfactorius?

1. Hirnnerv

Bündel von Riechzellen (Fila olfactoria)

Wohin zieht der Nervus olfactorius?

Er zieht zu den Glomeruli im Bulbus olfactorius (Riechkolben).

Was sind Mitralzellen?

Mitralzellen sind pyramidenartige Nervenzellen im Riechkolben. deren Axone aus dem olfaktorischen Bulb hinausprojizieren.

Was sind Glomeruli?

- eine komplexe Umschaltstation

- einzelne Glomeruli sind spezifisch für jeweils einen Rezeptortyp bzw. einen Duftstoff

In einem _______ werden die Informationen aus einer bestimmten Sorte von Riechzell-Axonen "gebündelt".

Glomerulus

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