Biologische Grundlagen der Psychologie
Biologische Grundlagen
Biologische Grundlagen
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Flashcards
spezifische Immunabwehr
wird erlernt
Antigene
Moleküle, die an jeweils spezifische Antikörper binden können
führen zu einer schnelleren und effektiveren Abwehrreaktion (Schutzimpfungen)
Immunkompetente Zellen
- B-Lymphozyten
- T-Lymphozyten
- natürliche Killerzellen
HPA-Achse
Achse Hypothalamus-Hypophyse-Nebennierenrinde (hypothalamus-pituitary-adrenocortical-axis)
Stress-Achse
- das sympathische Nervensystem und das Hormonsystem werden beeinflusst
Die Bewertung von Emotionen und Verhaltensplanung werden im _______ gesteuert.
Präfrontalkortex
2 Arten des Lernens:
- nicht-assoziative Variante
- assoziatives Lernen
nicht-assoziatives Lernen:
- beschreibt Prozesse der Gewöhnung und Anpassung an Reize od. Reizkonstellationen
assoziatives Lernen:
Lernvarianten bei denen verschiedene Reize miteinander verknüpft (assoziiert) werden.
Sensitivierung
erneute Reaktion auf einen Ursprungsreiz; kann sogar stärker sein als das Ursprungsniveau
Kontiguität
kurzes Intervall zwischen konditioniertem und unkonditioniertem Reiz
2. Reiz: konditionierter Reiz, tritt kurz vor dem unkonditioniertem Reiz auf
operantes/ instrumentelles Konditionieren
Effekte der Reaktion auf einen Reiz hin spielen eine Rolle
angenheme Reize => Verhalten häufiger => Verstärkung (Belohnung) / Lernen am Erfolg
Hebb-Regel
Assoziationsstärkeregel für zwei Neuronen: what fieres together wires together
Langzeitpotenzierung (Long term potentiation LTP)
Wiederholte, erfolgreiche Erregungsübertragung von einer Nervenzelle auf die andere führt zu einem Wachstumsprozess od. einer metabolischen Veränderung in einer od. beiden dieser Zele
Verbindung führt zu schnelleren und effizienteren Erregungsübertragung, wenn der gleiche Reiz wieder wahrgenommen wird => Bahnung
Genommutationen
Änderung der Chromosomenzahl, wobei sowozhl der komplette Chromosomensatz vervielfacht sein kann oder nu reinzelne Chromosomen von der Normalzahl abweichen können (zB. Trisomie 21)
Chromosomenmutationen
Mehrere Gene sind von der Mutation betroffen durch Deletion (Verlust eines Chromosomstücks), Duplikation (Verdopplung eines Chromosomstücks), Inversion (Umkehr der Chromosomenstruktur) oder Translokation (Austausch eines Chromosomenstücks (zB. Williams Syndrom, wird durch eine Deletion auf Chromosom 7 verursacht)
Punktmutation
welche Mutationsmöglichkeiten?
ein Gen ist von Mutation betroffen.
Mutationsmöglichkeiten: a) Basensubstitution b) Basendeletion c) Baseninsertion
Basendeletion und -insertion kann dazu führen, dass sich das Ableseraster eines Genes verschiebt und dann ein defektes Protein kodiert wird.
Basensubstitution
Austausch eines Nukleotids kann, muss aber nicht zur Kodierung einer anderen Aminosäure führen
Basendeletion
Ausfall einzelner Nukleotide
Baseninsertion
Einschub einzelner Nukleotide
Beispiele für Punktpermutation:
Chorea Huntignton, Spinale Muskelatropie
Ethologie
Verhaltensforschung; durch systematische Beobachtungen werden Prinzipien des Verhaltens von Tieren erforscht
Heritabilitätsquotient
Varianzverhältnis;
Verhältnis aus genetisch determinierter Varianz zur Summe aus genetisch determinierter Varianz und umweltbedinger Varianz
"Vererbung" ist dann vollständig genetisch determiniert, wenn die ______ Varianz = Null ist
umweltbedingte
Es wird kaum noch von Soziobiologie gesprochen, sondern von:
evolutionärer Psychologie
Oligodendrozyten
Die Gliazellen des zentralen Nervensystems; sie sorgen unter anderem dafür, dass durchtrennte Nervenzellaxone anders als im peripheren Nervengewebe nicht mehr auswachsen und regenerieren können.
Pyramidenzellen findet man im _____.
Neokortex
Ruhepotential
elektrische Spannung zwischen dem Inneren eines Neurons und der Zellumgebung, -70 mV
innerhalb des Neurons liegt ein Überschuss an negative geladenen Ionen im Vergleich zu aussen
Welche Ionen können die Membran frei passieren? Welche nicht?
Kalium- und Chloridionen passieren leicht; Natriumionen nur schwer, negativ geladene Proteinionen gar nicht
Natrium-Kalium-Pumpe
bestimmte Proteine in der Membran der Nervenzelle können Moleküle aktiv entgegen ihrer elektrochemischen Gradienten transportieren; pro Zeiteinheit 50% mehr Natriumionen nach aussen als Kaliumionen nach innen
Alles-oder-Nichts-Prinzip
unabhängig davon wie weit die Schwelle der Depolarisation überschritten wird, wird das Aktionspotential ausgelöst
Reizintensitäten von Aktionspotentialen hängen ab von
der Frequenz (Anzahl der Aktionspotentiale)
Repolarisation
Wiederherstellung des Ruhepotentials nach einem Aktionspotential
Wann wir das Ruhemembranpotential unterschritten?
Im Nachpotential
In welcher Phase ist der Bereich an dem das Aktionspotential stattgefunden hat für eine gewisse Zeit nicht wieder erregbar?
Refraktärphase
Erreichen dünne oder dicke Nervenfasern, bzw. Nerfenfasern mit oder ohne Myelinscheide höhere Geschwindigkeiten?
dicke erreichen höhere Geschwindigkeiten; bis auf die dünnsten Nervenfasern sind alle von einer Myelinscheide umgeben, also erreichen die mit Myelinscheide höhere Geschwindigkeiten als die marklosen Fasern
saltatorische Erregung
Myelinscheide ist an einigen Stellen von Einschnürungen unterbrochen (Ranviersche Schnüre); die Erregung "springt" von Einschnürung zu Einschnürung, dadurch wird hohe Geschwindigkeit erreicht
Klassifikation der Nervenfasern wird nach 3 Kriterien geordnet:
- Dicke
- Geschwindigkeit
- Myelinscheide mit Schnürringen
inhibitorisches postsynaptisches Potential (IPSP)
Hyperpolarisation; Erregung wird gehemmt, deutlich höhere Erregungssschwelle
Depolarisation
Errengsschwelle wird deutlich gesenkt, exzitatorisches postsynaptisches Potential (EPSP); Erregung wird erhöht
räumliche Summation
über mehrere Synapsen werden erregende Impulse abgegeben, bzw. exzitatorische postsynaptische Potentiale ausgelöst, die sich gegenseitig verstärken und ein Aktionspotential auslösen (im Zielneuron)
Voraussetzung => Konvergenz = Zusammentreffen mehrerer Nerfenfasern auf einem Zielneuron