Biologische Grundlagen der Psychologie
Biologische Grundlagen
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Lernkarten
Welche Zellen schaffen Verbindungen zwischen den Mitralzellen und bewirken laterale Hemmungen, was zb. einer "Duftkontrast"-Verschärfung dient?
Periglomeruläre und Körnerzellen
Die Axone der Mitralzellen ziehen als _____ ______ zum Teil zum Bulbus olfaktorius und zum Teil zum Riechhirn.
Tractus olfaktorius
Welche Teile werden zum Riechhirn (primären olfaktorischen Kortex) gezählt?
Tuberculum olfactorium, Areale der Amygdala und der präpiriforme Kortex
Wohin wird die Information vom Riechhirn weitergetragen?
ins limbische System, zum Hypothalamus und zum Hippocampus
ein anderer Weg führt in den Thalamus und in den Neokortex
Welcher Kortex sorgt für die bewusste Wahrnehmung und Bewertung eines Geruchs?
der orbitofrontale Kortex
Wieviele Geschmacksknospen hat der Mensch?
Kinder haben 8000 bis 10000
Erwachsene 3000 bis 8000
Hochbetagte nur noch 2000
Eine Geschmacksknospe besteht aus:
- Versorgungszellen
- Stützzellen
- Basalzellen
- etwa 50 gustatorische Sensoren
Mikrovilli
kleine Fortsätze der gustatorischen Sinneszellen; an ihnen befinden sich spezifische Proteine, Geschmacksrezeptormoleküle
Nenne die drei verschiedenen Geschmackspapillen:
Pilzpapille
Blätterpapille
Wallpapille
Sind gustatorische Sinneszellen primäre oder sekundäre Sinneszellen?
sekundäre
In welche drei Nerven werden die Neuronen, die die Erregung von den gustatorischen Sinneszellen aufnehmen , weitergeleitet?
In den Nervus glossopharyngeus (9. Hirnnerv), den Nervus facialis (7. Hirnnerv) und Nervus vagus ( 10. Hirnnerv).
Nucleus tractus solitarii
Der Nucleus tractus solitarii ist ein viszerosensorischer Hirnnervenkern in der Medulla Oblongata. Hier findet die Umschaltung auf das zweite Neuron der Geschmacksbahn statt.
Was beduetet Konvergenz in Bezug auf die Geschmacksbahn?
Die Zahl der zweiten Neuronen der Geschmacksbahn ist geringer als die der ersten.
Welche Aussagen sind richtig?
Das Vestibularorgan besteht aus zwei funktionellen Teilen:
den beiden Makulaorgangen, Sacculus und Utriculus, die mit Endolymphe gefüllt sind und den Bogengängen, die mit Perilymphe gefüllt sind.
Wie heissen die beiden Makulaorgane, was können diese?
Sacculus und Utriculus; erfassen Informationen über Lage und Lageveränderung des Menschen im Raum; enthalten Sinnesepithelien
Sinnesepithelien
in ihnen befinden sich Sinneszellen des Vestibularorgans, die Haarzellen.
Stereozilien
Sinneshärchen; 60 bis 100 Sinneshärchen befinden sich am oberen Ende der Haarzellen;
Kinozilium
längste Stereozilie/Sinneshärchen;
Bei einer Auslenkung der Stereozilien in Richtung auf das Kinozilium steigt die Aktionspotentialfrequenz an, umgekehrt nimmt die Aktivität in der Afferenz ab.
Otholitenmembran
eine gallertartige Masse, die durch kleinste Kalkkristalle, die Otholiten, beschwert wird.
Translationsbeschleunigung (lineare Beschleunigung)
- z.B. bei Sprung, Sturz od. beim Autofahren schnelles Bremsen
- dabei werden die Sinneszellen mitbewegt
- die otholitenmembran reagiert träger und bleibt zurück, die Stereozilien werdeen ausgelenkt, die Auslenkung führt je nach Richtung zu einer Erregung oder Hemmung der ableitenden Nerven
- auch in der Ruhe: Grundaktivität
Capula
gallertartige Masse; bildet (mit den Haarzellen) eine Art Speerwand in jeden Bogengang; reagiert bei Drehbeschleunigung, nicht bei Translationsbeschleunigung
Haarzellen des Vestibularorgans primär oder sekundär?
sekundär
Nenne die verschiedenen Mechanosensoren:
Merkel-Taktzellen
Meissner-Tastkörperchen
Vater-Pacini-Lammellenkörperchen
Ruffini-Körperchen
Merkel-Tastzellen
das Ende eines Nervs hat sich oval verformt und reagiert mit hoher Empfindlichkeit auf Druck; adaptieren relativ langsam; sind nur bei einer Reizung aktiv; weisen relativ kleine rezeptive Felder auf und sind vor allem an den Fingerspitzen zu finden
Meissner-Tastkörperchen
weisen am Ende einen lamellenförmigen Aufbau auf; reagieren auf die Geschwindigkeit von Verformungen und adaptieren schnell; kleine rezeptive Felder; an Fingerspitzen
Vater-Pacini-Lamellenkörperchen
weisen am Ende eine lamellenförmige Strukur auf; sind konzentrisch angeordnet; reagieren auf Druckänderung, bzw. Vibrationen
Ruffini-Körperchen
Nervenende ist spindelförmig verformt; reagieren auf Dehnung; adaptieren relativ langsam; weisen auch ohne Reizung eine gewisse Spontanaktivität auf, die sich bei Reizung verstärkt.
Thermorezeptoren
werden bei Temperaturänderungen aktiv
Nozizeptoren
weleche unterscheidet man?
reagieren bei noxischen Reizen, Reize, die gewebsschädigend sind
Nozizeptoren für mechanische Reize (Druck)
Thermonozizeptoren (Hitze)
chemosensible Nozizeptoren (chemische Substanzen)
DIe meisten Nozizeptoren sind _____, das heisst sie reagieren sowohl auf mechanische als auch auf thermische und chemische Schmerzreize. Dann gibt es noch ___________ Nozizeptoren.
polymodal, mechanoinsensitive
Hyperalgesie
gesteigerte Schmerzempfindlichkeit, entsteht durch Entzündungsmediatoren
Zweipunktschwelle
Abstand den zwei simultane Berührungen haben müssen, um als zwei wahrgenommen zu werden
wird mit zwei Zirkelspitzen geprüft
C-Fasern
Fasern, die die Erregung weiterleiten;
unmyelinisiert
langsamleitend
dumpfer, zweiter Schmerz
Aδ-Fasern
vermitteln hellen, ersten Schmerz (z.B. nach Schnitt), löst Schutzreflexe aus
schwach myelinisiert
Mechanosensorische Informationen aus dem Kopf- und Halsbereich werden über den Nervus _____ in das zentrale Nervensystem geleitet: die afferenten Nervenfasern werden im Mittelhirn synaptisch verschaltet bevor sie auf die Gegenseite kreuzen und über den Thalamus in den _____ _______ Kortex ziehen.
trigeminus, primären somatosensorischen
Lemniscales System
Schleifenbahnsystem; System der Somatosensorik
Fasern des lemniscalen Systems sind myelinisiert, schnellleitend, genauere Identifikation der Reize
Vorderstrangsystem
die nicht im Lemniscus medialis zum Thalamus u. weiter zur Großhirnrinde ziehenden nervösen Leitungsbahnen der Somatosensibilität, die - nach Umschaltung in der Formatio reticularis - in die kaudalen u. intralaminären Thalamuskerne projizieren;
weniger präzise, langsamer leitend
auch gröbere Reaktionen sind nützlich
Artefakt
diagnostische Fehlerquelle
ein scheinbarer Kausalzusammenhang zwischen abhängiger und unabhängiger Variable, aber unbeabsichtigter dritter Einfluss eigentlich verantwortlich
Messartefakte
Strukturabbildende Verfahren:
Röntgenbild
Computertomographie (CT)