Biologie Praktikum
Biologie: Botanik, Histologie, Humanpatogene Protisten, Histologie, Humanpatogene Würmer, Der menschliche Verdauungstrakt, Tierische Schädlinge
Biologie: Botanik, Histologie, Humanpatogene Protisten, Histologie, Humanpatogene Würmer, Der menschliche Verdauungstrakt, Tierische Schädlinge
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Lernkarten
wie sich die Zelle fortbewegt.
Die Fortbewegung findet durch Pseudopodien (Scheinfüsschen) statt.
Pseudopodien sind vorübergehend gebildete Fortsätze des Cytoplasmas.
Mit welchem osmotischen Problem ist eine Amöbe konfrontiert, die im Süsswasser lebt und wie wird das Problem
gelöst?
Süsswasserbewohnende Protisten leben in einem hypotonischen Medium = Die Konzentration an gelösten Stoffen ist im Cytoplasma höher als in ihrer Umgebung. Dadurch dringt viel Wasser in die Amöbe, es würde sie zum Platzen bringen.
Das Problem wird durch gut entwickelte kontraktile Vakuolen gelöst. Diese Zelleorganellen scheiden permanent
Wasser aus der Amöbe, damit diese nicht platzt.
Charakterisieren Sie Giardia intestinalis, indem Sie
a) stichwortartig und mit einer Skizze den Lebenszyklus
erklären.
1. Aufnahme von Zyste durch Mund.
2. Aus der Zyste schlüpft im Darm ein Trophozoit.
3. Giardia intestinalis ernährt sich nun von vorhandenen
Nährstoffe im Darm.
4. Bei der Vermehrung werden Zysten erzeugt, die im Stuhl
ausgeschieden werden. Diese werden von einem Menschen
durch den Mund wieder aufgenommen, es beginnt alles von
vorne.
b) stichwortartig aufzeigen, welche medizinischen
Konsequenzen sich für den Menschen ergeben.
-Infektion kann häufig symptomlos sein.
-Wenn nicht symptomlos, dann kann folgendes auftreten:
-phasenweise wiederkehrende Durchfälle
-fetthaltiger Stuhl
-unzureichende Aufnahme der Nährstoffe
-Oberbauchschmerzen
-Erbrechen
-Fieber
-Gewichtsabnahme
wie sich der Mensch mit G. intestinalis infiziert
Ansteckung erfolgt über den Mund.
-Die Zysten werden auf fäkal-oralem Weg von Person zu Person übertragen (z.B. durch fäkalkontaminierte Hände).
-Die Zysten werden über verunreinigte Nahrungsmittel / Wasser übertragen.
wie sich der Mensch mit G. intestinalis infiziert
Ansteckung erfolgt über den Mund.
-Die Zysten werden auf fäkal-oralem Weg von Person zu Person übertragen (z.B. durch fäkalkontaminierte Hände).
-Die Zysten werden über verunreinigte Nahrungsmittel / Wasser übertragen.
Welche Komponenten in Epithelien bzw. Bindegeweben bestimmen die Eigenschaften und Leistungen?
Die Eigenschaften und die Leistungen werden durch die extrazelluläre Substanz (extrazelluläre Matrix), dienzwischen den Zellen liegt, bestimmt.
Wie sind die Zellen in Epithelien bzw. Bindegeweben angeordnet?
Epithelgewebe: Die Zellen liegen dicht aneinander, die extrazelluläre Substanz ist sehr klein. Die Zellen können einschichtig oder mehrschichtig aneinander gereiht sein. Der untere Pol der Zellen ist durch die Basallamina mit dem Bindegewebe verbunden.
Bindegewebe: Die Zellen sind relativ weit voneinander entfernt, mit viel extrazellulärer Substanz. Die Zellen können fix oder mobil sein.
Geben Sie mit einigen Stichworten an, welche physiologische Bedeutung dem Bindegewebe zukommt, d.h. was sind die Funktionen des Bindegewebes?
Bindegewebe: Grundgerüst der Organe
-Mechanische Bedeutung: Verbinden, stützen und umhüllen von Körperstrukturen.
-Stoffaustausch
-Wasserhaushalt
-Abwehr (Immunabwehr)
-Reparatur und Heilung
Charakterisieren die verschiedenen Bindegewebstypen bezüglich ihrer generellen Funktionen im Körper von Wirbeltieren
-Bindegewebe: Grundgerüst der Organe
-Mechanische Bedeutung: Verbinden, stützen und umhüllen von Körperstrukturen.
-Stoffaustausch
-Wasserhaushalt
-Abwehr (Immunabwehr)
-Reparatur und Heilung
dem allgemeinen Aufbau (Bedeutung der Bindegewebszellen und der extrazellulären Matrix)
Das Bindegewebe besteht aus zwei Komponenten:
-Fixe und mobile Zellen
-Extrazelluläre Substanz aus Fasern und Grundsubstanz
Fixe Zellen
-Fibrozyten: Langlebig, haben je nach Organ eine unterschiedliche Form, erzeugen die extrazelluläre Substanz
-Fettzellen: Biosynthese und Fettspeicherung
Mobile Zellen
-Z.B. Makrophagen, Lymphozyten: Wandern im Gewebe und dienen der Immunabwehr
Fasern: Bestehen aus Proteinen und geben dem Bindegewebe die Struktur.
-Kollagenfasern: Sehr zugfest, wenig dehnbar (z.B: in Sehnen)
-Elastische Fasern: Sehr dehnbar, wie Gummi (z.B. in Haut)
Grundsubstanz
Gelartig, bindet Wasser, dient als Transportmittel für Stoffe und mobile Zellen
Charakterisieren die verschiedenen Bindegewebstypen bezüglich: den verschiedenen Erscheinungstypen (Lockeres Bindegewebe, straffes Bindegewebe, univakuoläres Fettgewebe,
Knochengewebe, Knorpelgewebe).
Lockeres Bindegewebe
-Füllt Lücken zwischen Muskeln und Muskelfasern
-Enthält Nerven- Lymph- und Blutgefässe
-Ist Grundstruktur der Organe
-Immunabwehr (z.B. durch Makrophagen)
Straffes Bindegewebe
-Hat hohen Anteil an Kollagenfasern
-Kommt z.B. in Sehnen vor
Univakuoläres Fettgewebe
-Weiss bis gelblich
-Enthält grosse Lipidtropfen
-Dient der Energiespeicherung (Reserve für Hungerzeiten)
-Ist Formgebend (z.B. Fusssohle)
Knochengewebe
-Ist lebendig (z.B. heilt einen Knochenbruch)
-Stabil gegen Zug, Druck, Biegung und Torsion (Durch Calciumphosphat und Kollagen)
-Calciumreservoir: 99% des Körpercalciums befindet sich im Knochengewebe
-Blutbildung findet im Knochenmark statt
-3 Zelltypen: Osteoblasten: Bilden Knochengewebe
Osteozyten: Nachfahren der Osteoblasten
Osteoklasten: Bauen Knochengewebe ab
Knorpelgewebe
-Druckelastisch: Verformt sich bei Druck und nimmt danach die ursprüngliche Form an
-Vorkommen: Nase, Ohren, Brustbein, Gelenke usw.
-Eingeschränkte Regenerationsfähigkeit
-Ernährung durch Diffusion (Synovia)
-2 Komponenten: Chondrozyten (Knorpelzellen) und Knorpelmatrix
a) In welche drei grossen Schichten wird die menschliche Haut unterteilt?
Epidermis (Oberhaut)
Dermis (Lederhaut)
Subkutis (Unterhaut)
Muskelgewebe
Welche biologischen Funktionen lassen sich den drei Schichten zuordnen?
Epidermis
-Beinhaltet Tastsinneszellen, Zellen des Immunsystems, Pigmentze
-Schutz vor mechanischen Belastung
-Wasserabweisend
-Austrocknungsschutz, Körper wird vor Wasserverlust bewahrt
-Schützt den Körper von Umwelteinflüssen (z.B. UV-Strahlen)
Welche biologischen Funktionen lassen sich den drei Schichten zuordnen?
Epidermis
-Beinhaltet Tastsinneszellen, Zellen des Immunsystems, Pigmentze
-Schutz vor mechanischen Belastung
-Wasserabweisend
-Austrocknungsschutz, Körper wird vor Wasserverlust bewahrt
-Schützt den Körper von Umwelteinflüssen (z.B. UV-Strahlen)
Welche biologischen Funktionen lassen sich den drei Schichten zuordnen?
Dermis
-Beinhaltet verschiedene Zellen der Immunabwehr (Makrophagen, Lymphozyten usw.)
-Speicherung / Bindung von Wasser = erzeugt Gewebedruck = junge Haut erscheint damit straff
-Schutz vor Verletzung durch mechanische Stabilität, Reissfestigkeit, Geschmeidigkeit, Anpassungsfähigkeit
Welche biologischen Funktionen lassen sich den drei Schichten zuordnen?
Subkutis
Subkutis
-Bewirkt, dass die Haut gegenüber dem darunterliegenden (Muskel, Knochen) verschoben werden kann
-Fettgewebe der Subkutis dient als Polster (z.B. Fusssohlen) und Energiespeicher (z.B. Depotfett im Bauch)
-Fettgewebe der Subkutis dient als Wärmeisolator
Wo in der Haut bildet sich eine Blase?
Blasen bilden sich durch Flüssigkeitseinlagerungen zwischen Epidermis und Dermis.
Soll eine Blase aufgestochen werden? Begründen Sie Ihre Antwort mikrobiologisch.
Nein. Infektionsgefahr: Beim Aufstechen können Mikroorganismen in die Blase kommen. Ausserdem kühlt die Blase
bei einer Verbrennung das Gewebe.
Erläutern Sie mit einigen Stichworten, welche verschiedenen Muskeltypen beim
Menschen unterschieden werden und wie die Kontraktion kontrolliert wird (willentlich,
vegetatives Nervensystem, Hormone, usw.).
Quergestreifte Muskulatur (Skelettmuskulatur)
-Ist quergestreift und über die Sehnen mit den Knochen verbunden
-BSP: Für die Bewegung einer Hand zuständig
-Bewusste Kontraktion möglich
Herzmuskulatur
-Ist auch quergestreift
-Für die Schlagtätigkeit des Herzens zuständig
-Keine bewusste Kontraktion möglich (wird durch vegetatives Nervensystem gesteuert)
Glatte Muskulatur
-Ist nicht quergestreift
-BSP: In den Wänden des Darms, in den Wänden der Arterien
-Keine bewusste Kontraktion möglich (wird durch vegetatives Nervensystem und Hormonen gesteuert)