Biologie: Passerelle PAS 1, 2a

wichtige Begriffe der Lernziele

wichtige Begriffe der Lernziele


J. K.
Diese Lernkarten decken grundlegende biologische Konzepte für die Mittelschule ab. Sie behandeln Themen wie die Struktur und Funktion von Zellen, die Rolle von DNA und RNA, sowie die Vielfalt der Lebewesen, einschließlich Menschen, Tieren und Pflanzen. Die Karteikarten erklären auch ökologische Prinzipien wie Biozönosen, Ökosysteme und die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Arten. Sie sind ideal für Schüler, die ihr Verständnis der Biologie vertiefen und sich auf Prüfungen vorbereiten möchten.
Flashcards
232
Students
8
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
26.07.2016 / 07.03.2026

Lernkarten

Genetischer Flaschenhals

Eine plötzliche Veränderung der Umweltsituation, wie ein grossflächiger Brand oder eine weitreichende Überschwemmung, kann die Grösse einer Population drastisch verringern. Ein solch starker Rückgang der Populationsgrösse führt oft zu einem genetischen Flaschenhals.

Genmutationen

Veränderung einzelner Gene

Genommutationen

Änderung der Chromosomenzahl

Genotyp

Genetische Konstitution

gerichtete Selektion

Die gerichtete Selektion begünstigt entweder das eine oder andere Extrem.

Glycerin

Glycerin ist der Bestandteil eines Fett-Molekül, das aus einen Molekül Glycerin und drei Fettsäure-Molekülen aufgebaut ist.

Gonosomen

X- und Y-Chromosom; Geschlechtschromosomen

graue Substanz

Die graue Substanz hat eine hohe Dendritendichte. Im Gehirn liegt sie aussen an und im Rückenmarkt zentral.

Grosshirnrinde

  • Frontallappen
  • Parietallappen
  • Okzipitallappen
  • Temporallappen

Gründereffekt

Wird eine kleine Gruppe einer Population separiert und baut diese eine neue auf, wird diese Situation als Gründereffekt bezeichnet. Zum Beispiel kann ein starker Sturm einige Samen zufälligerweise (genetische Drift) auf eine Insel transportieren. Auf der Insel vermehrt sich diese kleine Population mit geringer genetischer Variabilität, was aber zu mehr Erbkrankheit führt.

haploid

Einfacher Chromosomensatz. Beim Menschen n = 23.

Helicase

Entwindung der zu replizierenden Doppelhelix im Bereich der Replikationsgabel.

hemizygot

Männer sind bezüglich aller nur auf den X- und Y-Chromosomen vorhandenen Genen hemizygot.

Herz

  • linke/rechte Herzkamme (Ventrikel)
  • linker/rechter Vorhof (Atrium)
  • Lungenvene
  • Lungenarterie
  • Hohlvene (Vena cava)
  • Aorta
  • Taschenklappen
  • Segelklappen
  • Herzbeutel
  • Herzkranzgefässe (durchbluten Herzmuskel von Aussen)

Hierarchiestufen eines Taxons

  • Domäne
  • Reich
  • Stamm
  • Klasse
  • Ordnung
  • Familie
  • Gattung
  • Art

Hirnstamm

Der Hirnstamm besteht aus dem Mittelhirn, der Brücke (Pons) und der Medulla. Der Hirnstamm ist zuständig für die Homöostase, Bewegungskoordination und der Übermittlung von Informationen von/zu höheren Gehirnzentren. Die Signale beeinflussen Wachheit, Aufmerksamkeit, Appetit und Motivation.

Homologe Chromosomen

Die Chromosomen unterschieden sich in Grösse, Farbe bei der Einfärbung und Lage des Centromer. Im Karyogramm kann man zwei Gruppen von je 23 Chromosomen unterscheiden. Die gleichen Chromosomen werden homologe Chromosomenpaare genannt und enthalten die gleichen Gene. Dabei sind 23 der homologen Paare von der Mutter und die restlichen 23 vom Vater.

Homologien

Ähnlichen Strukturen, die auf derselben genetischen Information (gleicher Vorfahre) beruhen, bezeichnet man als Homologien.

Homöostase

Konstanthaltung des inneren Milieus lebender Systeme gegen störende äussere Faktoren.

hypertonische Lösung

hohe Teilchenkonzentration

hypotonishe Lösung

geringe Teilchenkonzentration

Innere Atmung

Zellatmung

\(C_6H_{12}O_6 + 6 \: O_2 \rightarrow 6 \: CO_2 + 6 \: H_2O\)

Insertion

Baseneinschübe

intermediär

Beim dominant/rezessiven Erbgang setzt sich allein das dominante Allel im Phänotyp durch. Bei intermediärer Vererbung hingegen kommt es zu einer gemischten Merkmalsausprägung, die von beiden Allelen beeinflusst wird.

intrazelluläre Verdauung

Verdauung innerhalb der Zelle durch Endocytose

IPSP

hemmende (inhibitorische) postsynaptische Potenziale

k-Strategen

k-Strategen: das Gegenteil von r-Strategen. Sie heissen so, weil sich ihre Dichte nach der Umweltkapazität k richtet. Ihre Wachstumsrate ist klein und ihre Populationsdichte nähert sich der Umweltkapazität nur langsam. Die meisten k-Strategen entwickeln sich langsam, sind grösser, leben länger, haben weniger Nachkommen und sind stärker spezialisiert als die r-Strategen.

Kleinhirn

Das Kleinhirn (Cerebellum) regelt die Bewegungskoordination und die Gleichgewichtskontrolle. Auch führt es Informationen über Gelenkstellung, Muskellänge, auditorische und visuelle Systeme zusammen. Es überwacht motorische Befehle vom Grosshirn.

Klimax

Die artenarme, unstabile Pionier-Biozönose wird im Verlauf von Jahrzenten oder Jahrhunderten abgelöst durch die artenreiche Schlussgesellschaft (Klimaxgesellschaft).

Kohlenhydrate

lange, auch verzweigte Zuckerketten

Kommensalismus

Interaktion zwischen Individuen verschiedener Arten, die für Angehörige der einen Art positiv, für diejenige der anderen Art neutral ist.

Konformer

Passt sein inneres Milieu der Umgebung an.

Konsumenten

Sie fressen andere Lebewesen (heterotroph).

Kreislaufsystem

Verteilung von Stoffen im Körper

Lamarckismus

Seine Theorie beruht auf dem Gebrauch und Nichtgebrauch. So werden intensiv genutzte Teile des Körpers weiter ausgebildet und stärker, wobei nicht gebrauchte Körperteile verkümmern. Lamarck nahm an, Lebewesen hätten einen Drang nach höherer Komplexität und Vervollkommnung

Leber

Durch die Pfortader von Magen, Dünndarm, Dickdarm gelangt Nährstoffreiches Blut in die Leber. Die Leber baut die enthaltenen organischen Verbindungen je nach Wunsch um und ist für die Entgiftung unentbehrlich.

Leitstrang (DNA-Replikation)

Der Leitstrang wird in 5’---->3’-Richtung kontinuierlich synthetisiert.

ligandengesteuerte Ionenkanäle

Öffnen sich, wenn der richtige Neurotransmitter ansetzt.

Lignin

Für die Verholzung der Zelle.

Limbisches System

Für das Erzeugen und Empfinden von Emotionen ist das limbische System zuständig. Es besteht aus Amygdala, Hippocampus und ein Teil des Thalamus. Es hat auch andere Aufgaben wie Motivation, Geruchswahrnehmung, Verhalten und Gedächtnis. Emotionale Erfahrungen werden oft als Erinnerungen in der Amygdala gespeichert

Étudier