Biologie: Passerelle PAS 1, 2a

wichtige Begriffe der Lernziele

wichtige Begriffe der Lernziele


J. K.
Diese Lernkarten decken grundlegende biologische Konzepte für die Mittelschule ab. Sie behandeln Themen wie die Struktur und Funktion von Zellen, die Rolle von DNA und RNA, sowie die Vielfalt der Lebewesen, einschließlich Menschen, Tieren und Pflanzen. Die Karteikarten erklären auch ökologische Prinzipien wie Biozönosen, Ökosysteme und die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Arten. Sie sind ideal für Schüler, die ihr Verständnis der Biologie vertiefen und sich auf Prüfungen vorbereiten möchten.
Karten
232
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
26.07.2016 / 07.03.2026

Lernkarten

Produzenten

Sie stellen alle organische Stoffe, die sie brauchen, aus anorganischen Stoffen her (autotroph) und versorgen die Lebewesen der Biozönose mit organischen Stoffen und Energie.

Präadaption

Diese Flossen, die zuerst für das Schwimmen fungieren, schliesslich aber für eine andere Eigenschaft als nützlich erweisen, wird Präadaption genannt.

r-Strategen

Arten mit kurzer Lebensdauer und hoher Geburtenrate wie Insekten oder Nagetiere vermehren sich in guten Zeiten sehr schnell und sterben auch sehr schnell in schlechten. Man nennt solche Arte r-Strategen, weil sie sich rasch reproduzieren, und eine hohe Wachstumsrate r haben. Sie sind meist kleine, kurzlebige, fruchtbare, wenig spezialisierte Alleskönnen.

Ranvier-Schnürringe

Das Axon ist von Schwannzellen umgeben und ist in gewissen Abständen bei den Ranvier-Schnürrungen mit der extrazellulären Umgebung verbunden.

Rasterschub

Durch den Rasterschub wird das Leseraster verschoben und hat normalerweise schwerwiegende Folgen.

Reflex

Das periphere Nervensystem leitet normalerweise das Signal zum zentralen Nervensystem, doch kann auch unabhängig vom ZNS handeln. So besteht der Reflexbogen aus einem einfachen neuronalen Schaltkreis und führt unwillkürliche Handlungen aus primär um den Körper zu schützen.

Refraktärzeit

Das Aktionspotenzial fliesst nur in eine Richtung, weil die Axonumgebung, welches schon ein Aktionspotenzial ausgelöst hat, eine gewisse Zeit (Refraktärzeit) braucht, um ein neues Aktionspotential auszulösen.

Regulierer

Reguliert sein inneres Milieu auf ein konstantes Niveau.

Reinerbig

Homozygot, es liegen gleiche Allele auf den homologen Chromosomen vor.

Rekombinanten

Die erzeugten Nachkommen deren Merkmale neu kombiniert werden und vom Elternorganismus abweichen, heissen Rekombinanten.

Rekombinationsfrequenz

Die Frequenz beziehungsweise die Wahrscheinlichkeit einer Rekombination durch das Crossing-over wird auch Rekombinationsfrequenz genannt.

Replikation

Verdoppelung der DNA.

Reptilien

  • Land, Süss- und Salzwasser
  • Trockene Hornschuppenhaut
  • Fast immer 4 Beine
  • Atmet mit Lungen
  • 2 Vorhöfe und 1 nicht vollständige geteilte Hauptkammer
  • Innere Befruchtung
  • Meist eierlegend
  • Wechselwarm

Respiratorische Oberfläche

Dünnes, feuchtes Epithel, das ein Atmungsorgan bildet. Besserer Gasaustausch wenn die Diffusionsfläche gross und die Diffusionsstrecke kurz ist.

Reziproke Kreuzung

Untersuchung, ob bestimmte Merkmale unabhängig vom Geschlecht vererbt werden.

Rhizoide

Wurzelähnliche Struktur, deren Hauptaufgabe nur die Verankerung ist.

Ribosom

Das Ribosom synthetisiert Proteine mit Vorlage der mRNA und kombiniert entsprechend die Aminosäuren, die auf den tRNA sitzen.

RNA-Polymerase

Die RNA-Polymerase bildet einen RNA-Strang komplementär zum Matrizenstrang (= codogener Strang).

Roter Thrombus

Fibringerinnsel, Gerinnungsfaktor aktiviert Enzym (Thrombin), das wiederum Fibrinogen in Fibrin (Fibrinfäden) umwandelt.

Fibrin + Blutkörperchen = roter Thrombus

Rudimente

Durch die Homologie entstehen auch verkümmerte Reste, die von den Vorfahren noch benutzt wurden. Solche Strukturen werden Rudimente genannt.

Rückkreuzung

Kreuzung eines Individuums unbekannten Genotyps mit einem homozygoten Individuum derselben Art. Mit dem Ziel den unbekannten Genotyp als homo- oder heterozygot zu definieren.

Salzsäure des Magens

Die Salzsäure ist so stark, dass sie Bakterien zerstört und Proteine abbaut.

Schwannzelle

Die Schwannzelle umhüllt das Axon mit Myelinschichten (Myelinscheide). Dadurch wird die Weiterleitung des Aktionspotentials immens schneller, weil die Aktionspotentiale von Ranvier-Schnürrung zu Ranvier-Schnürrung "springen".

Segregation

Umschreibung für die zufällige Verteilung homologer Chromosomen bei der Meiose.

sensorische Adaptation

Lang andauernde Reize werden mit der Zeit herausgefiltert. Ohne die sensorische Adaption würden wir beispielsweise unser Herz schlagen hören.

somatosensorische Areale

Der Cortex empfängt verschiedene Signale, wobei die somatosensorischen Rezeptoren Informationen über Berührung, Schmerz, Druck, Temperatur sowie Stellung der Muskeln und Gliedmassen weiterleiten. Die Informationen werden anschliessend in Assoziationsareale integriert.

Speichel

Der Speichel beinhaltet das Enzym Amylase, welches Stärke und Glycogen spalten kann und enthält Lipase für die Fettverdauung.

Speicheldrüsen

Die Pankreas scheidet leicht alkalische Lösung aus, um den sauren Speisebrei zu neutralisieren. Zudem werden auch Enzyme abgegeben, die wie beim Pepsin später aktiviert werden.

Spezialisierung

Eine Zelle, die sich durch eine bestimmte Funktion auszeichnet.

Spurenelement

Ein lebensnotwendiges, aber nur in sehr geringer Menge benötigtes chemisches Element, zum Beispiel die Elemente Zink, Kobalt, Kupfer, Mangan.

stabilisierende Selektion

Wirkt gegen beide Extreme und der Durchschnitt wird bevorzugt.

Stadien der Nährstoffverarbeitung

  • Nahrungsaufnahme
  • Verdauung
  • Resorption
  • Ausscheidung

Stenotherm

Stenotherme Lebewesen ertragen nur einen schmalen Schwankungsberiech. Sie weisen einen geringen Toleranzbereich auf.

Stoffwechselrate durch Zellatmung

Vergleich der Sauerstoffmenge mit der Kohlendioxidmenge.

Stäbchen (Auge)

Stäbchen sind lichtempfindlicher, können aber keine Farbe unterscheiden. Im gelben Fleck sind sie nicht vorhanden, deshalb sieht man in der Nacht das Nicht-Fokussierte besser.

Substratfresser

Graben Tunnel durch ihre Nahrung und fressen dabei

Sukzession

Als Sukzessionen bezeichnen wir den durch Klima, Boden oder den Organismen selbst bedingten, zeitlichen Wechsel einer Organismengemeinschaft durch eine andere.

Symbiose

Die Symbiose kennzeichnet ein Zusammenleben unter gegenseitigem Nutzen. Eine Flechte ist eine symbiotische Verbindung zwischen einem photosynthetisch aktiven Mikroorganismus und einem Pilz. Beim photosynthetisch aktiven Mikroorganismus handelt es sich oft um Grünalgen oder Cyanobakterien. Beide Partner könnten ohne den anderen überleben, aber meist deutlich schlechter. Der Pilz fixiert seinen Partner auf dem Untergrund, versorgt ihn mit Wasser und Mineralstoffen und schützt ihn darüber hinaus vor übermässiger Sonnenbestrahlung. Der Pilz bekommt von seinem Partner die Kohlenstoff- und Stickstoffverbindungen. Die Tatsache, dass man Flechten mit einem eigenständigen wissenschaftlichen Namen bezeichnet, wiederspiegelt die enge Zusammengehörigkeit der beiden Lebewesen.

Symbiose der Pflanzenfresser

Viele Pflanzenfresser besitzen Gärungskammern, in denen Mikroorganismen die Cellulose abbauen.

Sympathicus

Durch die Aktivierung des sympathischen Systems (Sympathicus) wird die Wachsamkeit, Adrenalinpegel, Herzfrequenz erhöht («Kampf-oder-Flucht-Reaktion»)

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