Biologie LST 2012

einige Begriffe, welche wichtig sein könnten

einige Begriffe, welche wichtig sein könnten


Anja Reime
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Konzepte der Biologie auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln Themen wie Zellbiologie, Genetik, Chromosomen, Meiose, Photosynthese, und die Struktur sowie Funktion verschiedener Zellorganellen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder ihr Verständnis der biologischen Prozesse und Strukturen vertiefen möchten.
Karten
170
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
23.11.2012 / 03.07.2014

Lernkarten

Phänotyp

Die Gesamtheit der physischen, physiologischen und molekularen Merkmale eines Lebewesens; äusseres Erscheinungsbild

Pleiotropie

Die Erscheinung, dass ein Gen mehrere Effekte hat.

Polyploidie

Das Vorliegen von mehr als zwei kompletten Chromosomensätzen in den Zellen eines Organismus.

Prokaryotische Zelle

Prokaryoten besitzen keinen echten Zellkern und weisen eine

einfachere innere Organisation im Gegensatz zu den Eukaryoten

auf.

Proteine

Dreidimensionale Biopolymere, die aus zwanzig verschiedenen,

als Aminosäure bezeichneten Monomeren aufgebaut ist.

Protonenpumpe

Aktiver Transportmechanismus in Zellmembranen, der Protonen

auf der Zelle befördert und dabei ein Membranpotential hat

Replikation

Verdopplung der Chromatiden

rezessiv

unterdrücktes Allel

rRNA

Nucleinsäuretyp

Schwesterchromatiden

Die replizierten Formen eines Chromosoms, die durch das Centromer zusammengehalten werden und sich während der Mitose oder Meiose II trennen

selektiv-permeabel

Die Eigenschaft von Biomembranen, dass manche Substanzen leicher hindurch treten können als andere.

Stroma

Die Flüssigkeit, in die im Chloroplasten die Thylakoidmembranen eingebettet sind.

Synapsis

Die Paarung homologer Chromosomen

Thylakoid

Abgeflachte Membranzisternen in den Chloroplasten, in denen Lichtenergie in chemische Energie umgewandelt wird.

Translokation

Anheftung eines Chromosomenfragmentes an ein nicht-homolges Chromosom

Transportprotein

Membranproteine, mit deren Hilfe bestimmte Substanzen die Membran passieren können

Trisomie

Bezeichnung fr die Situation, bei der in einer Zelle statt der normalen zwei, drei Kopien eines Chromosoms vorhanden sind.

Vakuole

Vorratsspeicher von Zellsäften; nur in pflanzlichen Zellen

X-Chromosomale Vererbung

Vererbung von Genen auf dem X-Chromosom

Zellkern

trgt Erbinformationen auf Chromosomen. Gibt Informationen an die Zelle weiter.

Zellmembran

Aussenhülle der Zelle, formlos, semipermeabel (Halbdurchlässig)

Zellteilung

Die Reproduktion von Zellen

Zellwand

nur pflanzliche Zellen, ist durchlässig, hält die Zelle zusammen

Zygote

befruchtete Eizelle

Cytokinese

Zellteilung

Endoplasmatisches Reticulum

Netzwerk aus Membransaecken und -roehren; Ort der Membranbiosynthesesowie anderer synthetischer und metabolischer Vorgaenge;besitzt rauhe und glatte Bereiche

Zellkernhuelle

doppelte Membran, die den Zellkern umhllt; von Kernporen durchbrochen; bildet ein Kontinuum mit dem ER

Nucleolus

nicht von einer Membran umhlltes Organell, das an der Herstellung von Ribosomen beteiligt ist; ein Zellkern kann einen oder mehrere Nucleoli aufweisen

Chromatin

aus DNA und Proteinen bestehendes Material; in einer sich teilenden Zelle als einzelne Chromosomen sichtbar

Ribosomen

Komplexe, die die Proteinbiosynthese durchfuehren; frei im Cytosol oder gebunden an den Membranen des ER

Golgi-Apparat

Organell, das in die Synthese, Modifikation, Sortierung und Sekretion von Zellprodukten eingebunden ist

Lysosom

Verdauungsorganell, in dem Makromolekuele hydrolysiert werden

Mitochondrium

Organell, in dem die Zellatmung ablaeuft und der Grossteil des ATP gebildet wird

Peroxisom

Organell mit verschiedenartigen Stoffwechselaufgaben; erzeugt Wasserperoxid als Nebenprodukt, das dann in Wasser umgewandelt wird

Mikrovillo

Ausstuelpung, die die Zelloberflaeche vergroessern

Centrosom

Die Region, von der aus sich die zellulaeren Mikrotubuli bilden, enthaelt ausserdem ein Paar von Centriolen mit bislang unbekannter Funktion

Zellsaftvakuole

hervorstechendes Organell lterer Pflanzenzellen; dient der Einlagerung von Substanzen, dem Abbau von Abfallprodukten, der Hydrolyse von Makromolekuelen; die Vergroeserung der Vakuole ist der Hauptmechanismus des Pflanzenwachstums

Chloroplast

Photosyntheseorganell; wandelt Lichtenergie in chemische Energie in Form von Zuckermolekuelen um

Zellwand

Aussenschicht, die die Zelle in ihrer Form haelt und vor mechanischer Beschaedigung bewahrt; sie besteht aus Cellulose, anderen Polysacchariden und Proteinen

emergente Eigenschaften

neue Eigenschaften oder Strukuren eines Systems, die auf einer bestimmten Organisiationsstufe auftreten, auf darunter liegenden Ebenen aber noch nicht vorhanden waren.

Étudier