Biologie LST 2012
einige Begriffe, welche wichtig sein könnten
einige Begriffe, welche wichtig sein könnten
-
- 1 / 170
-
Lernkarten
abiotisch
unbelebtes System
Reduktionismus
Ein Ansatz, bei dem komplexe Systeme in einfachere Komponenten zerlegt werden
Systembiologie
Alle Ansaetze der Biologie, die darauf abzielen, Organismen in ihrer Gesamtheit oder Teilen von ihnen sowie alle hoeheren Einheiten in ihrem funktionellen Zusammenhang zu verstehen
Phytomasse
bezeichnet die Biomasse der lebenden Pflanzen einer definierten Flaeche
Zelle
kleinste lebende Einheit; jede Zelle besitzt eine Membran, die den Durchtritt von Stoffen aus der Zelle in die Umgebung oder umgekehrt reguliert; jede Zelle besitzt DNA als Erbgut zur Speicherung von Erbinformationen
Gene
Erbfaktoren; bestehen aus DNA
repliziert
verdoppelt
translatiert
uebersetzt
Kerlamina
ist ein netzwerkartiges Maschenwerk aus Proteinfilamenten, das fuer die Formgebung des Zellkerns verantwortlich ist
selektive Permeabilitaet
Durchlaessigkeit nur fr bestimmte Molekle
amphiphil
das heisst, die Substanz hat sowohl hydrophile als auch hydrophobe Bereiche
supramolekulare Gebilde
viele Molekuele, die eine hoehere Organisiationsebene ausweisen
passiver Transport
benoetigt keine Stoffwechselenergie
Diffusion
ist die spontane und vollstaendige irreversible Durchmischung von Teilchen in miteinander Kontakt stehenden Stoffen; vom Ort der hoeheren Konzentration zum Ort der niedrigeren Konzentration, bis ausgeglichen
Osmose
die durch die semipermeable Membran erfolgende gerichtete Diffusion eines Stoffes ausgrund eines Konzentrationsunterschieds
hypotonische Loesung
wasser diffundiert in die Zelle bis Zelle platzt
hypertonische Loesung
Wasser diffundiert aus der Zelle und Zelle schrumpft
Tonizitaet
beschreibt die Faehigkeit einer Loesung, einer Zelle Wasser zu entziehen oder hineinzufuegen; Zellvolumen aendern
isotonisch
Wasser diffundiert in beide Richtungen zu gleichen Massen
Osmoregulation
Kontrolle des osmotischen Drucks
kontaktile Vakuolen
Organellen, die das immer nachstroemende Wasser so rasch aus der Zelle schaffen, wie es per Osmose hereinkommt
Plasmolyse
Schrumpfung des Protoplasten einer pflanzlichen Zelle, woebei sich die Zellmembran von der Zellwand abloest; im Anfangsstadium umkehrbar, spaeter irreversibel
autotrophe Lebewesen
sind nicht auf ihre Umgebung angewiesen und stellen ihre organischen Verbindungen aus Kohlendioxid und anderen organischen Stoffen ihrer Umgebung selbst her
heterotrophe Lebewesen
beziehen ihre organischen Materialen durch die zweite Ernaehrungsart
somatische Zelle
alle Körperzellen mit Ausnahme der Fortpflanzungszellen
Mitose
DNA-Replikation vollzieht sich während der Interphase; 1 Teilung (Pro-, Meta-, Ana- und Telophase); Anlagerung homologer Chromosomen findet nicht statt; entstehen 2 diploide identische Tochterzellen; Produktion von Zellen für Wachstum und geschlechtliche Vermehrung
Meiose
DNA-replikation vollzieht sich während der Interphase; 2 Teilungen; Anlagerung homooge Chromosomen während Prophase I, mit Crossing-over von Nichtschwesterchromatiden; entstehen 4 Tochterzellen mit haploiden Chromosomensatz; Produktion von Gameten, Erzeugung der Variabilität
Gene
Vererbungseinheiten
genetische Variabilität (3 Mechanismen)
1) unabhängige Verteilung der Chromosomen
2) Rekominationen durch Crossing-over
3) zufällige Gamentenfusion bei der Befruchtung
Merkmal
erblich über Generationen immer wiederauftretendes Kennzeichen
Merkmalszustand
Varianten eines Merkmals
Rückkreuzung
Die Kreuzung eines Individuums unbekannten Genotyps mit einem rezessiv-homozygoten Individuum derselben Art.; mit der Rückkopplung kann der Genotyp des zu prüfenden Individuum ermittelt werden.
gekoppelte Gene
Gene, die auf demselben Chromosom liegen und in der Regel gemeinsam vererbt werden
Ontogenese
Individualentwicklung
Phylogenese
stammesgeschichtliche Entwicklung der Gesamtheit aller Lebewesen
Evolution
ist die Veränderung der vererbbaren Merkmale einer Population von Lebewesen von Generation zu Generation
Ablauf der Photosynthese
1) Hydrolyse
2) Aufbau eines Protonengradienten
3) Synthese von ATP mit Hilfe der ATP-Synthase
Uniformitätsregel
Kreuzt man reinerbige Individuen einer Art, die sich in einem Merkmal unterscheiden, so sind die Nachkommen in der F1-Generation untereinander gleich.
Spaltungsregel
Kreuzt man die Mischlinge der F1-Generation untereinander, so treten in der F2-Generation auch die Merkmale der Eltern-Generation in einem bestimmten Zahlenverhältnis (3:1) auf.
Unabhängigkeitsregel
Die Unabhängigkeitsregel beschreibt das Vererbungsverhalten von zwei Merkmalen bei der Kreuzung reinerbiger Individuen und deren Nachkommen. Beide Merkmale werden unabhängig voneinander vererbt, wobei ab der F2-Generation neue, reinerbige Kombinationen auftreten (