Biologie: Grundlagen und Zellbiologie

Compendio BIldungsmedien Biologie (Grundlagen und Zellbiologie) Glossar

Compendio BIldungsmedien Biologie (Grundlagen und Zellbiologie) Glossar


Sarah Weiss
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen der Biologie und Zellbiologie für den Mittelschulunterricht. Sie behandeln zentrale Themen wie den Aufbau und die Funktionen von Zellen, die Rolle von Stoffen und Energie in lebenden Organismen sowie die Bedeutung von Aminosäuren und Enzymen. Die Karteikarten eignen sich besonders für Schüler, die ein tieferes Verständnis der biologischen Prozesse und Strukturen erlangen möchten, indem sie die Grundlagen der Zellbiologie und Stoffwechselvorgänge erlernen.
Karten
72
Lernende
44
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
28.05.2014 / 25.10.2025

Lernkarten

erleichterte Diffusion

Selektive und regelbare Diffusion bestimmter Ionen und hydrophiler Moleküle durch Eiweisstunnel oder Carrier der Membran.

diploid

(diploos, gr.: doppelt)

Kern bzw. Zelle mit doppeltem Chromosomensatz. Je zwei Chromosomen sind homolog. Sie sehen gleich aus und enthalten die Gene für die gleichen Merkmale. Die Körperzellen der meisten Vielzeller sind diploid.

Dissimilation

(dissimilis, lat.: unähnlich)

Teil des Zellstoffwechsels, bei dem die Energie aus organischen Betriebsstoffen wie Traubenzucker freigesetzt und zum Aufbau von ATP aus ADP + P genutzt wird. Sie kann aerob oder anaerob sein.

Doppelzucker

Kohlenhydrate, deren Moleküle aus zwei Einfachzuckern bestehen.
(z. B. Rohrzucker aus Traubenzucker und Fruchtzucker)

Dunkelreaktionen

Lichtunabhängige Reaktionen der Fotosynthese.

Edukte

Stoffe, die sich bei einer chemischen Reaktion in Produkte umwandeln.

Einfachzucker

Die Einfachzucker sind die einfachsten Kohlenhydrate. Ihre Moleküle sind die kleinsten Bausteine der Vielfachzucker.
(z. B. Traubenzucker)

Einzeller

Lebewesen, die aus einer einzigen Zelle bestehen. Sie pflanzen sich durch Teilung fort und kennen darum keine Alterstod. Es gibt autotrophe und heterotrophe Arten.

Eiweisse

Proteine und Peptide üben im Organismus unzüählige Funktionen aus:
Baustoffe des Bplasmas, wirken als Enzyme, transportieren Teilchen, stützen die Zelle, ermöglichen Bewegungen und sind an der Abwehr beteiligt.

Eiweiss-Moleküle

Makromoleküle der Eiweisse sind unverzweigte Ketten aus 20 verschiedenen Arten von Aminosäuren. Jedes Eiweiss hat eine bestimmte Primärstruktur mit einer charakteristischen Abfolge (Sequenz) der Aminosäuren. Unter natürlichen Bedingungen hat jedes Eiweiss-Molekül auch eine bestimmte Gestalt (Raumstruktur). 

Eiweiss-Synthese

Der Aufbau von Eiweissen aus Aminosäuren findet an den Ribosomen mit Hilfe der mRNA statt.

Eizelle

Grosser, unbeweglicher weiblicher Gamet, der bei der geschlechtliichen Fortpflanzung mit dem männlichen Gameten (Spermium) zur Zygote verschmilzt.

Elektrolyte

Stoffe, deren wässrige Lösungen den Strom leiten, weil sie Ionen enthalten.

Elemente

Reinstoffe, die sich mit chemischen Methoden weder in andere Elemente umwandeln noch aus solchen herstellen lassen. Jedes Element besteht aus Atomen mit einer bestimmten Protonenzahl. Von den über 100 Elementen kommen die meisten in der Natur nicht elementar, sondern in Verbindungen vor.

Elementsymbole

Jedes Element hat ein Symbol aus einem Grossbuchstaben oder aus einem Gross- und einem Kleinbuchstaben.

Endocytose

(endon, gr.:innen)

Durch Endocytose nehmen Zellen ohne Zellwand körperfremde Stoffe in eine Vakuole auf. Das Material wird vom Cytoplasma umflossen und durch ein Stück Zellmembran in eine Vakuole eingeschlossen. Es bleibt dabei ausserhalb des Plasmas.

Endoplasmatisches Reticulum (ER)

(endos, gr.: innen, reticulum, gr.: Netzchen)

System von Kanälen und sackartigen Hohlräumen, die durch eine Membran begrenzt sind. Es durchzieht das ganze Cytoplasma und ändert seine Gestalt ständig. Das ER stellt Stoffe her und gibt diese in Vesikeln ab.

raues ER

Trägt die Ribosomen, an denen Aminosäuren zu Eiweissen verknpft werden.
Es produziert vor allem Membranproteine, die Enzyme der Lysosomen und Eiweisse für den Export.

glattes ER

Produziert die Membranlipide und trägt Enzyme für die Herstellung und den Abbau von Kohlenhydraten.

endotherm

(endon, gr.: innen)

Bei endothermen Vorgängen muss Energie zugeführt werden, weil die Produkte energiereicher sind als die Edukte.

Energie

Fähigkeit eines Systems oder eines Stoffes, Arbeit zu verrichten.
Verschiedene Energieformen wie Wärme, Licht, chemische, elektrische oder mechanische Energie können ineinander umgewandelt werden.

Energiegehalt

Jede Stoffportion hat einen bestimmten Energieinhalt. Er ist abhängig von ihrer Masse und von der Art des Stoffes.

Energieübertragung

Zur Übertragung der Energie von exo- auf endotherme Vorgänge dient das ATP.

Energieumsatz bei Reaktionen

Bei jedem chemischen Vorgang wird Energie frei (exotherm) oder verbraucht (endotherm), weil die Energie der Produkte kleiner oder grässer ist als der Edukt.

Energieumsatz von Lebewesen

Lebewesen brauchen laufend Energie für Bewegungen, Transportvorgänge und für die endothermen chemischen Reaktonenen ihres Stoffwechsels. Sie beziehen diese Energie entweder durch Fotosynthese aus dem Licht oder aus energiereicher Nahrung.

Entwicklung

Lebewesen entwickeln sich, d. h., die Gestalt un der innere Bau verändern sich im Verlauf ihres Lebens aktiv und planmässig. Die Entwicklung beginnt meist mit einer Zelle die bei der Fortpflanzung gebildet wird.

Enzymaktivität

Zeigt sich in der Zahl der Substrat-Moleküle, die ein Enzym in einer Sekunde umsetzt. Sie wird von der Temperatur sowie von Aktivatoren oder Hemmstoffen beeinflusst. Häufig wird sie durch das Substrat erhöht und durch das Produkt vermindert.

Enzyme

Eiweisse, die eine bestimmte biochemische Reaktion katalysieren. Sie senken die aufzuwendende Aktivierungsenergie so stark, dass die Reaktion bei Körpertemperatur abläuft.

Enzymsynthese

Enzyme werden wie alle Eiweisee an den Ribosomen durch die Verknüpfung von Aminosäuren in der von der mRNA diktierten Reihenfolge hergestellt. Die Synthese eines Enzyms wird vom Kern durch die Bildung der entsprechenden mRNA in Gang gesetzt, sobald das Enzym in der Zelle gebraucht wird. Der Kern regelt den Zellstoffwechsel über die Enzymsynthese.

Enzymwirkung

Das Substrat-Molekül wird an die aktive Stelle des Enzyms gebunden und verändert sich dabei so, dass es gespalten wird oder mit einem anderen Teilchen reagiert. Enzyme sind wirkunsspezifisch und substratspezifisch.

Erbinformation

Information für den Bau und die Leistungen des Lebewesens. Sie ist in der DNA gespeichert und wird bei der Fortpflanzung an die Nachkommen vererbt.

essenziell

(essentiel, frz.: wesentlich)

Stoffe, die in der Nahrung eines Lebewesens enthalten sein müssen, weil sie im Körper nicht aufgebaut werden können. Für den Menschen sind es acht Aminosäuren und einige Fettsäuren.

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