Semester 1


F. L.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über die Grundlagen der Biologie, insbesondere die Evolution, und richtet sich an Lernende in der Berufslehre. Sie behandeln zentrale Themen wie Zellbiologie, Transportmechanismen, Keimblätter und die Entwicklung von Tieren und Pflanzen. Die Karteikarten erklären die Funktionen von Zellbestandteilen wie dem Golgi-Apparat, dem Endoplasmatischen Retikulum und Ribosomen, sowie die Unterschiede zwischen Tierzellen und Pflanzenzellen. Zudem werden wichtige biologische Prozesse wie Osmose, Diffusion und aktive/passive Transportmechanismen detailliert beschrieben. Die Lernkarten sind besonders nützlich für Studierende, die sich auf Prüfungen im Bereich der Biologie vorbereiten und ein tiefes Verständnis der zellulären und evolutionären Prozesse erlangen möchten.
Flashcards
129
Students
9
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
30.11.2015 / 12.02.2026

Lernkarten

Wann entscheidet sich das Geschlecht?

Zum Zeitpunkt der Befruchtung

Wie heißt die Geschlechtsbestimmung bei den Säugern?

Syngame Geschlechtsbestimmung

Wie nennt man das x-Chromosom?

Gynäkospermium

Wie nennt man das y-Chromosom?

Androspermium

Wie heißt die Geschlechtsbestimmung bei den Vögeln?

progame Geschlechtsbestimung

Wie funktioniert die Befruchtung bei den Vögeln?

  • M: alle Spermien haben ein z-Chromosom,
  • W: Eizellen haben entweder ein z- oder w- Chromosom
  • Geschlecht hängt davon ab, ob ein w-Ei oder ein m-Ei befruchtet wird

 

Geschlechter entscheiden sich schon vor der Befruchtung

Was ist die Furchung?

Bei der Primitiventwicklung der höheren Säuger spricht man von der Furchung, wenn sie die Zellen nach der Befruchtung anfangen zu teilen. Da die Zellgrenzen an der Oberfläche wie Furchen aussehen heißt es Furchung. 

Endstadium: Morula -> noch keine Größenentwicklung

Woraus besteht die Morula?

  • epitelartiger Außenschicht (Trophoblast - wird zu Fruchthüllen)
  • innere Zellmasse (Embryoblast - wird zum Embryo)

 

Wie nennt man die Keimblase auch?

Blastocyste

Was macht die Morula?

Die Morula nimmt Flüssigkeit aus dem Uteruslumen auf und durch Zellverlagerung wird aus der Morula die Blastocyste (Keimblase) mit Blastocoel (flüssigkeisgefülltes Inneres)

-> Aus der Blastocyste gehen beim Säuger Embryo und Eihüllen hervor!

Was ist eine Zygote?

befruchtete Eizelle

Aus wie viel Zellen besteht eine Morula?

16-32 Zellen

Was stellt dieses Bild dar?

Eine Blastula/ Blastocyste mit 128 Zellen

Was bedeutet Gastrulation?

  • Einstülpung der Blastula/Blastocyste
  • Bildung von 3 Keimblättern

Was bedeutet Gastrula?

  • Zellen der Blastocyste werden ins Innere verlagert
    - 2 Schichten:   Ektoderm (außen)
                                Entoderm (innen) = Urdarm
                                Öffnung des Entoderms = Urmund
  • Entwicklung des 3. Keimblattes: Mesoderm

Was entsteht aus dem Ektoderm?

Haut

Nervensystem

Sinnesorgane

 

Was entsteht aus dem Mesoderm?

Muskulatur

Skelett

Blutgefäße

Lymphgefäße

Herz

Was entsteht aus dem Entoderm?

Verdauungstrakt

Leber

Pankreas

Lunge

Harnblase

Was ist die Chora dorsalis?

  • Erster Teil des Endoskeletts, der im Embryo erscheint
  • bei den meisten Wirbeltieren durch Wirbelsäule ersetzt
  • Reste der Chorda dorsalis können zwischen den Wirbelkörpern erhalten bleiben

Was versteht man unter Neurulation?

Beginn durch Bildung der Chorda dorsalis

-> Anlage für das spätere ZNS

Nenne die 3 Phasen der Neurulation.

  1. Neuralplatte
  2. Neuralrinne
  3. Neuralrohr mit Zentralkanal -> daraus entsteht Gehirn und Rückenmark (ektodermal); ZNS

Was entwickelt sich aus dem Neuralrohr?

- Gehirn und Rückenmark am cranialen Ende

Nenne  die 5 Merkmale des Lebens.

  1. Entwicklung
  2. Stoffwechsel
  3. Reizbarkeit
  4. Verhalten
  5. Bewegung

Was versteht man unter "Zytologie"?

  • Lehre von den Zellen
    • Zellen als kleinte funktionale Einheit des Organismus

Auf was weisen die Ähnlichkeiten von Eukaryoten und Prokaryoten hin?

Auf einen gemeinsamen Ursprung in der Entwicklung.

Welche Bauteile besitzt eine Pflanzenzelle? (4xZ; V;P)

  • Zellwand
  • Zellmembran
  • Zytoplasma
  • Zellkern
  • Zellorganellen
  • Vakuole
  • Plastiden
    • Chloroplasten
    • Leukoplasten
    • Chromoplasten

Welche Bestandteile besitzt eine Tierzelle?

  • Zellmembran
  • Zytoplasma
  • Zellkern
  • Organellen

Beschrifte die Pflanzenzelle!

1. Zellwand
2.
3. Zellmembran
4. Zellplasma /Plasmalemm
5. Mitochondrium
6. Chloroplasten
7. Vakuole
8. 
9. Glattes ER
10. Raues ER + Ribosomen
11. Zellkern mir Kernkörperchen

Erkläre den Aufbau einer Tierzelle.

  1. Zellmembran
  2. Plasmalemm
  3. Lipidtropfen
  4. Mitochondrien
  5. Glattes ER
  6. Golgi Vesikel
  7. Raues ER
  8. Ribosomen
  9. Kernpore
  10. Kernhülle
  11. Chromatin
  12. Nucleolus
  13. Mikrovilli

Erkläre den Aufbau einer Tierzelle.

  1. Zellmembran
  2. Plasmalemm
  3. Lipidtropfen
  4. Mitochondrien
  5. Glattes ER
  6. Golgi Vesikel
  7. Raues ER
  8. Ribosomen
  9. Kernpore
  10. Kernhülle
  11. Chromatin
  12. Nucleolus
  13. Mikrovilli

Was ist die Biomembran?

Findet man als:

  • Zellmembran
  • Membranen innerhalb der Zellen, sie umschließen die Kompartimente in den Zellen

Bestandteile:

  • Lipide -> Lipiddoppelschicht
  • Proteine
  • Kohlenhydratketten
  • Membran ist eine zähflüssige Lipiddoppelschicht darin "schwimmen" Proteine
  • die Membran ist nicht starr

Was sieht man auf dem Bild?

Biomembran: Lipiddoppelschicht

  • Hauptbestandteile: Phospholipide
  • Kopf: Phosphat (polar, hydrophil
  • Schwanz: Lipidkette (unpolar, hydrophob)

Was sind Membranproteine?

  • Viel größer als Lipidmoleküle
  • Nur gerine Stützfunktion, schwimmen in der Membran
  • Verschieden Typen
    • Kanalproteine
    • Transportproteine (Carrier)
    • Rezeptoren

Erkläre den Vorgang des passiven Transports durch die Biomembran.

  • Überwinden der Membran -> keine Energiezufuhr notwendig
  • In Richtung des Konzentrationsgradienten -> Gleichgewicht

Welchen Vorgang beschreibt der aktive Transport?

  • Transport geschieht mithilfe von Carrier-Proteinen
  • Transport entgegen des Konzentrationsgradienten -> ATP nötig

Was versteht man unter Diffusion?

  • selbständige Durchmischung zweier oder mehrerer Stoffe
  • Osmose als spezielle Art der Diffusion
  • freie Diffusion ist durch die Selektivität der Zellmembran reguliert

Was ist Osmose?

Diffusion duch eine semipermeable Membran.

Was versteht man unter dem passiven Transport?

  • Da größere Moleküle nicht durch die Membran kommen, benötigen sie bestimmte Hilfsmittel um die Membran zu durchdringen. 
  • Erleichterte Diffusion durch Kanalproteine: 
    • Öffnen und Schließen bei Signal
    • funktionieren nur für bestimme Molekülgrößen und -arten
  • Erleichterte Diffusion durch Carrierproteine:
    • auf bestimmtes Molekül spezialisiert
    • daher spezifische Bindungsstellen
      • Uniport: 1 Bindungsstelle
      • Symport/Antiport: 2 Bindungsstellen

 

Passiver Transport funktioniert nur in Richtung des Konzentrationsgefälles.

Beispiele: Harnstoff, Fette, Alkohol können biologische Membranen relativ ungehindert durchdringen;

Zucker, Elektrolyte, geladenen Ionen und Makromoleküle werden durch Carrier vermittelte Vorgänge durch die Membran geschleust.

 

Was versteht man unter aktiven Transport?

  • Mithilfe von Energie (ATP) können die Moleküle auch gegen das Konzentrationsgefälle wandern (Carrier)
  • Primär aktiver Transport
    • ATP -> Ionen werden durch Zellmembran gepumpt (Na-/K-Pumpe)
  • Sekundär aktiver Transport
    • Teilchen 1 gelangt passiv durch die Zellmembran (Konzentrationsgefälle)
    • Teilchen 2 nutzt die Energie des Gradienten ->kann entgegen des Konzentrationsgefälles wandern (Na-Glucose-Symport im Darm)

Was ist Endozytose?

Membranbläschen schnürt sich von der Zellmembran ab, es wird etwas in die Zelle aufgenommen.

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