Biologie Evolution
Semester 1
Semester 1
-
- 1 / 129
-
Lernkarten
Wann entscheidet sich das Geschlecht?
Zum Zeitpunkt der Befruchtung
Wie heißt die Geschlechtsbestimmung bei den Säugern?
Syngame Geschlechtsbestimmung
Wie nennt man das x-Chromosom?
Gynäkospermium
Wie nennt man das y-Chromosom?
Androspermium
Wie heißt die Geschlechtsbestimmung bei den Vögeln?
progame Geschlechtsbestimung
Wie funktioniert die Befruchtung bei den Vögeln?
- M: alle Spermien haben ein z-Chromosom,
- W: Eizellen haben entweder ein z- oder w- Chromosom
- Geschlecht hängt davon ab, ob ein w-Ei oder ein m-Ei befruchtet wird
Geschlechter entscheiden sich schon vor der Befruchtung
Was ist die Furchung?
Bei der Primitiventwicklung der höheren Säuger spricht man von der Furchung, wenn sie die Zellen nach der Befruchtung anfangen zu teilen. Da die Zellgrenzen an der Oberfläche wie Furchen aussehen heißt es Furchung.
Endstadium: Morula -> noch keine Größenentwicklung
Woraus besteht die Morula?
- epitelartiger Außenschicht (Trophoblast - wird zu Fruchthüllen)
- innere Zellmasse (Embryoblast - wird zum Embryo)
Wie nennt man die Keimblase auch?
Blastocyste
Was macht die Morula?
Die Morula nimmt Flüssigkeit aus dem Uteruslumen auf und durch Zellverlagerung wird aus der Morula die Blastocyste (Keimblase) mit Blastocoel (flüssigkeisgefülltes Inneres)
-> Aus der Blastocyste gehen beim Säuger Embryo und Eihüllen hervor!
Was ist eine Zygote?
befruchtete Eizelle
Aus wie viel Zellen besteht eine Morula?
16-32 Zellen
Was bedeutet Gastrulation?
- Einstülpung der Blastula/Blastocyste
- Bildung von 3 Keimblättern
Was bedeutet Gastrula?
- Zellen der Blastocyste werden ins Innere verlagert
- 2 Schichten: Ektoderm (außen)
Entoderm (innen) = Urdarm
Öffnung des Entoderms = Urmund - Entwicklung des 3. Keimblattes: Mesoderm
Was entsteht aus dem Ektoderm?
Haut
Nervensystem
Sinnesorgane
Was entsteht aus dem Mesoderm?
Muskulatur
Skelett
Blutgefäße
Lymphgefäße
Herz
Was entsteht aus dem Entoderm?
Verdauungstrakt
Leber
Pankreas
Lunge
Harnblase
Was ist die Chora dorsalis?
- Erster Teil des Endoskeletts, der im Embryo erscheint
- bei den meisten Wirbeltieren durch Wirbelsäule ersetzt
- Reste der Chorda dorsalis können zwischen den Wirbelkörpern erhalten bleiben
Was versteht man unter Neurulation?
Beginn durch Bildung der Chorda dorsalis
-> Anlage für das spätere ZNS
Nenne die 3 Phasen der Neurulation.
- Neuralplatte
- Neuralrinne
- Neuralrohr mit Zentralkanal -> daraus entsteht Gehirn und Rückenmark (ektodermal); ZNS
Was entwickelt sich aus dem Neuralrohr?
- Gehirn und Rückenmark am cranialen Ende
Nenne die 5 Merkmale des Lebens.
- Entwicklung
- Stoffwechsel
- Reizbarkeit
- Verhalten
- Bewegung
Was versteht man unter "Zytologie"?
- Lehre von den Zellen
- Zellen als kleinte funktionale Einheit des Organismus
Auf was weisen die Ähnlichkeiten von Eukaryoten und Prokaryoten hin?
Auf einen gemeinsamen Ursprung in der Entwicklung.
Erkläre den Aufbau einer Tierzelle.
- Zellmembran
- Plasmalemm
- Lipidtropfen
- Mitochondrien
- Glattes ER
- Golgi Vesikel
- Raues ER
- Ribosomen
- Kernpore
- Kernhülle
- Chromatin
- Nucleolus
- Mikrovilli
Was ist die Biomembran?
Findet man als:
- Zellmembran
- Membranen innerhalb der Zellen, sie umschließen die Kompartimente in den Zellen
Bestandteile:
- Lipide -> Lipiddoppelschicht
- Proteine
- Kohlenhydratketten
- Membran ist eine zähflüssige Lipiddoppelschicht darin "schwimmen" Proteine
- die Membran ist nicht starr
Erkläre den Vorgang des passiven Transports durch die Biomembran.
- Überwinden der Membran -> keine Energiezufuhr notwendig
- In Richtung des Konzentrationsgradienten -> Gleichgewicht
Welchen Vorgang beschreibt der aktive Transport?
- Transport geschieht mithilfe von Carrier-Proteinen
- Transport entgegen des Konzentrationsgradienten -> ATP nötig
Was versteht man unter Diffusion?
- selbständige Durchmischung zweier oder mehrerer Stoffe
- Osmose als spezielle Art der Diffusion
- freie Diffusion ist durch die Selektivität der Zellmembran reguliert
Was ist Osmose?
Diffusion duch eine semipermeable Membran.
Was versteht man unter dem passiven Transport?
- Da größere Moleküle nicht durch die Membran kommen, benötigen sie bestimmte Hilfsmittel um die Membran zu durchdringen.
- Erleichterte Diffusion durch Kanalproteine:
- Öffnen und Schließen bei Signal
- funktionieren nur für bestimme Molekülgrößen und -arten
- Erleichterte Diffusion durch Carrierproteine:
- auf bestimmtes Molekül spezialisiert
- daher spezifische Bindungsstellen
- Uniport: 1 Bindungsstelle
- Symport/Antiport: 2 Bindungsstellen
Passiver Transport funktioniert nur in Richtung des Konzentrationsgefälles.
Beispiele: Harnstoff, Fette, Alkohol können biologische Membranen relativ ungehindert durchdringen;
Zucker, Elektrolyte, geladenen Ionen und Makromoleküle werden durch Carrier vermittelte Vorgänge durch die Membran geschleust.
Was versteht man unter aktiven Transport?
- Mithilfe von Energie (ATP) können die Moleküle auch gegen das Konzentrationsgefälle wandern (Carrier)
- Primär aktiver Transport
- ATP -> Ionen werden durch Zellmembran gepumpt (Na-/K-Pumpe)
- Sekundär aktiver Transport
- Teilchen 1 gelangt passiv durch die Zellmembran (Konzentrationsgefälle)
- Teilchen 2 nutzt die Energie des Gradienten ->kann entgegen des Konzentrationsgefälles wandern (Na-Glucose-Symport im Darm)