Biologie

Passerelle

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A. B.
Diese Lernkarten decken grundlegende und fortgeschrittene Themen der Biologie ab, von Zellstrukturen über genetische Vererbung bis hin zu ökologischen Zusammenhängen. Sie erklären Prozesse wie die Meiose, den Kohlenstoffkreislauf oder den Treibhauseffekt und gehen auf Funktionen von Organen, Blutgruppen oder Umweltfaktoren ein. Ideal für Schüler, die ihr biologisches Verständnis vertiefen oder Prüfungen vorbereiten möchten.
Karten
363
Lernende
57
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
21.08.2013 / 05.05.2026

Lernkarten

Erklären Sie die Bergmanns-Regel. 

Tiere kalter Gebiete sind grösser als ihre Verwandten, die in den Tropen leben. (wegen der Körperoberfläche)

Bsp.: Elefanten, Pinguine, Bären 

Erklären Sie die Allan-Regel. 

Tiere kalter Gebiete haben kürzere Beine, Ohren und/oder Schwänze als ihre Verwandten in den Tropen. 

Bsp.: Füchse (Polarfuchs, rotfuchs, Wüstenfuchs), Luchse, Kaninchen (Schneehase, Feldhase) 

Nennen Sie mir die Volterra-Regeln. 

  1. Regel: periodische Schwankungen (Räuber hinken der beute hinterher, Räuberpopulaion immer kleiner als der der Beute. (weil längere Ausziehzeit)
  2. Regel: Mittelwerte Konstant 
  3. Regel: wenn beide Populationen stark dezimiert werden, erholt sich die Beute schneller (grössere Würfe, kürzere Ausziehzeiten etc.) Wenn nur eine Population stark dezimiertwird, trifft die 3. Regel nicht zu. 

Wie sieht die 1. Regel der Volterra-Regeln grafisch aus? 

Sie sind immer periodisch verschoben. 

Wie sieh die 2. Volterra-Regel grafisch aus?

Der Mittelwert liegt immer in der Mitte der Grafik. 

Wie sieht die 3. Volterra-Regel grafisch aus? 

Wenn beide stark dezimiert, erholen sich die Beute schneller, als die Räuber. 

Wie sieht der Krieslauf in der Ökologie aus?

  • Produzent: Zytanobakterien -> Sauerstoff 
  • Konsument: Primär-, Sekundär-, Tertiärkonsumenten
  • Destruenten: Zerleger -> BSP.: Würmer und Pilze

Wie sieht die Nahrungskette aus?

Einer ist vom anderen abhängig. 

BSP.: gibt keine Pflanzen mehr, Arten haben keine Ausweichmöglichkeiten und Kette bricht zusammen. 

Wie sieht das Nahrungsnetz aus? 

Es gibt Alternativen. 

Bsp.: Spitzmaus stierbt aus, es gibt noch Feldmäuse und die Art kann mit der Nahrung ausweichen. 

Erklären Sie mir den Kohlenstoff-Kreislauf. 

CO2 + H2O -> H2CO3

H2CO3 + H2O -> HCO3- + H3O+

Das Gleichgewicht liet auf der linken Seite, weil H2CO3 die stärkere Säure als H3O+

Wenn sich der Druck erhöht, passiert gar nichts, da es sich im Wasser befindet. 

 

Erklären Sie den Regelkreis am Beispiel Insulin. 

Hypophyse ist der Regler, dieser gibt die Meldung an Stellgrösse 

Pankreas, Insulin Produzent ist das Stellglied

Blutzuckerspiegel ist die Regelgrösse 

Blutzuckerspiegel übermittelt der Hypophyse den ISTWERT des Blutzuckerspiegels

Nahrungspause ist die Störgrösse 

 

Pupillenreaktion der Wirbeltiere:
Wirbeltiere mit Linsenaugen zeigen eine Veränderung der Pupillenweite je nach Lichteinfall! 

Zeigen Sie diese Aussage anhand einem Regelkreis auf. 

Bezug des Systems auf den Pupillenreflex des Auges:

Regelgröße: Beleuchtungsstärke auf der Netzhaut

Störgröße: Lichtstärke

Stellglied: Iris

Stellgröße: Kontraktion der Irismuskulatur 

Regler: Netzhaut 

Anwendungsbeispiele eines Regelkreises:

Regelung der CO2-Konzentration im Blut (Atemgaskonzentration) anhand einem Regelkreis zeigen. 

(Regelstrecke: Blut)

Regelgrösse: CO2

Regler: Atem- und Kreislaufzentrum im Nachhirn

(Führungsglied: Übergeordnetes Zentrum im ZNS)

Stellglied: Zwerchfell, Rippenmuskulatur, Herzmuskel

Störgröße: Muskeltätigkeit (verbrennung)

Nachschubgröße: ATP

Nennen Sie mir die Definition von Ökologie.

Ökologie ist eine Wissenschaft der Wechselwirkung von Organismen und ihrer belebten und unbelebten Umwelt. 

Nennen Sie mir die Definition von Biotop. 

Ein Biotop ist ein abgrenzbarer Lebensraum. 

Nennen Sie mir die Definition von Biozönose. 

Alle Lebewesen in einem bestimmten Ökosystem. 

Nennen Sie mir die Definition von abiotischer Faktor inkl. 3 Beispiele.

Faktor der nicht von einem Lebewesen abhängt. bsp.: Temperatur, Licht und Sauerstoff 

Nennen Sie mir die Definition von Population. 

Lebewesen gleicher Art die sich untereinander fortpflanzen. 

Nennen Sie mir die Definition von Modifikation. 

Anpassung an die Umweltbedingungen die nicht vererbt werden. 

Nennen Sie mir die Definition von ökologische Potenz. 

Toleranzbereich in deim ein Lebewesen noch leben kann. 

Nennen Sie mir die Definition von Euryök inkl. Beispiel. 

Breiter Toleranzbereich in dem ein Lebewesen gedeihen kann. Bsp.: Mais, weil sie bei breiter Temperaturspanne 0-20° noch gedeihen kann.  

Nennen Sie mir die Definition von Stenök inkl. Beispiel. 

Kleiner Toleranzbereich. bsp.: eine Pflanze die nur bei 30° gedeiht. 

Zeigen Sie die Wechselbeziehung von einem Frosch und seiner Umwelt auf. 

Der Frosch hat die Mücke als Nahrungsquelle. Wenn der Weiher feucht ist, leben viele Mücken dort und die Frösche haben viel zu essen.

Wenn der Weiher jedoch trocken ist, gibt es auch wenig Mücken die dort leben und die Frösche haben nichts mehr zu essen. 

Ist die Aussage Richtig oder Falsch? Wenn Falsch, die Aussage korriegieren.

Zu Feuchtbiotopen gehören: Moore, Sümpfe, Stillgewässer und Wattlandschaften. 

Die Stillgewässer gehören zu Wasserbiotope und nicht zu den Feuchtbiotopen. 

In welcher Art und Weise beeinflusst das Licht, die Menschen und die Tiere?

Mensch: Psyche Vitamin D, Glückshormone 

Tier: Nachtaktiv, Winterschlaf 

Kann eine Population gleichgeschlechtlich sein, ohne auszusterben?

Ja, Bsp.: Schnecken und Bienen 

Wo stecken die Fehler in den folgenden Aussagen? 

"Die Biocönose ist die Lebensgemeinschaft der Tierarten, die in einem gemeinsamen Ökosystem leben."

Die Biocönose ist die Lebensgemeinschaft aller Lebewesen, die in einem gemeinsamen Ökosystem leben

Wo stecken die Fehler in den folgenden Aussgaen? 

"Unter Biotop versteht man in der Ökologie einen Lebensraum mit den darin lebenden Organismen."

Unter Biotop versteht man in der Ökologie einen Lebensraum mit den abiotischen Faktoren.

Erklären Sie mir den Treibhauseffekt. 

Die Sonne schickt kurzwellige Strahlungen auf die Erde, diese werden hauptsächlich von Schnee und den Wolken in Infarotstrahlungen (Wärme) umgewandelt und reflektiert. Ein kleiner Teil gelangt in die Atmosphäre und der andere Teil wird zurück auf die Erde geworfen. Dadurch erwärmt sich die Erde. 

"Der Treibhauseffekt verstärkt sich selbst". Leiten Sie die Erklärung für diese Selbstverstärkung aus den Abbildungen unten her. 

Wenn der Schnee schmilzt, kommt der dunkle Boden auf den Bergen zum vorschein. Schwarze Farbe absorbiert das Sonnenlicht und erwärmt sich noch stärker. 

Auch Rehe, haben mit dem Winter zu kämpfen. Nehmen wir an, die drei Rehe auf dem Bild hätten den gleichen %-ualen Fettanteil im Körper, ein gleich dichtes Fell usw. und sie wären von gleich guter Gesundheit und den gleichen Umweltbedingungen ausgesetzt. Erklären Sie, wieso die drei trotzdem nicht die gleichen Chancen haben, den Winter zu überstehen. Lassen Sie biotische Einflüsse dabei ausser Acht. 

Die drei Rehe sind nicht gleich gross. Reh nummer 1. ist grösser als die anderen beiden. Die Bergmanns-Regel besagt, dass Tiere kalter Gebiete grösser sein sollten, als die Verwandten in den Tropen. Dadurch hätten Sie mehr überlebenschance, weil sie weniger Wärme abgeben. Beim Reh nummer 3. ist die Oberfläche im Verhältniss zum Volumen grösser, deshalb verliert es mehr wärme und hat die schlechteren Chancen zum überleben. 

Nennen Sie drei Beispiele biotischer Umweltfaktoren. 

  1. Feinde
  2. Freunde
  3. Sexualpartner 

"Wären nur die Fotosynthese und die Zellatmung am globalen Kohlenstoffkreislauf beteiligt, dann wäre der Gehalt der Atmosphäre an Kohlendioxid stabil." Notieren Sie dazu die Reaktionsgleichung der beiden genannten Stoffwechselprozesse. Und Beurteilen Sie den 1. Satz dieser Aufgabe. 

Fotosynthese: 6H2O + 6CO2 -> C6H12O6 + 6O2

Zellatmung: C6H12O6 + 6O2 -> 6H2O + 6CO2

Die Aussage wäre richtig, denn es entsteht genau so viel Glukose und Sauerstoff, die bei der Zellatmung wieder gebraucht werden. 

In Wirklichkeit beeinflussen zahlreiche weitere Faktoren als die Fotosynthese und die Zellatmung den Kohlendioxid- Gehalt der Atmosphäre. Einige davon sind unten angegeben. Geben Sie an, ob bzw. in welcher Richtung sich der Kohlendioxid-Gehalt ändern würde, wenn die Faktoren einzeln intensiver würden.

  • Brandrodung von Regenwaldgebieten 
  • Nutzung der Solarenergie für Heizzwecke 
  • Nutzung von Holz für die Möbelherstellung (andernfalls würde das Holz im Wald letzlich durch die Destruenten abgebaut)

  • Brandrodung von Regenwaldgebieten: Kohlenstoffgehalt steigt, weil viel CO2 freigesetzt wird.
  • Nutzung der Solarenergie: Kohlendioxidgehalt nimmt ab, weil kein CO2 entsteht 
  • Nutzung von Holz für Möbel: Kohlendioxidgehalt nimmt ab, durch die Verwendung von Holz für Möbel, wird von den Destruenten weniger Holz destruiert und so wird weniger CO2 freigesetzt. 

Bezeichnung für Organismen, die CO2 aus der Atmosphäre entziehen und es in ihrer Körpersubstanz "fixieren". Nennen Sie mir das Fachwort. 

Destruent

Ionenförmige Kohlenstoffverbindungen, die durch Umwandlung von gelöstem CO2 in Gewässern entstehen. 

Methan

Bereich aus dem Spektrum des Sonnenlichts, für den die Glasscheiben eines Treibhauses durchlässig sind. Nennen Sie das gesuchte Wort. 

UV-Strahlen

Welche Population wird bei einem raschen Produzenten-Sterben (z.b. wenn ein See nach einer Überdüngung "ökologisch umkippt") als erste besonders stark zurückgehen? 2 Argumente. 

Erstbetroffene Art: Rotfeder 

Argument 1: Weil sie stark gewildert werden. Rotfeder hat 3 Feinde 

Argument 2: Rotfeder hat nur Algen als Nahrungsmittel und keine Alternativen. 

Weshalb würde die Biocönose in einem See zusammen brechen, wenn nur die im Schema unten dargestellten Arten vorkommen würden?

  • Destruenten sind nicht vorhanden, es wird nichts mehr abgebaut (Biomasse)
  • Es ist nur eine Nahrungskette, wenn die Rotfeder ausstirbt, hat der Barsch nichts mehr zu essen und würde aussterben. 

In einem Haus wird Erdöl als Brennstoff verwendet. Welche chemische Verbindung setzt die Heizung frei?

CO2 + H2O 

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