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Vanessa Zumbühl
Diese Lernkarten decken fortgeschrittene Themen der Genetik und Molekularbiologie auf Universitätsniveau ab. Sie behandeln zentrale Konzepte wie die Struktur und Funktion von DNA, RNA, Proteinen und Genomen, sowie Prozesse wie Transkription, Translation und Mutationen. Die Karteikarten erklären auch Erbkrankheiten, Erbgangsmuster und die Rolle von Genen in der Proteinbiosynthese. Sie richten sich an Studierende und Forscher, die ihr Verständnis der genetischen Grundlagen vertiefen möchten, um komplexe biologische Zusammenhänge zu verstehen und anzuwenden.
Karten
83
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
23.05.2014 / 23.05.2014

Lernkarten

Wie nennt man den Bauplan für ein Protein in mehreren Genen?

  • Polygen

übt ein Gen nur eine Funktion aus?

Nein, ein Gen übt mehrere Funktionen aus!

Durch was wird die Transkription angeregt oder gedämpft?

Transkriptionsfaktoren

Nenne die drei Schritte der Transkription!

  1. Initiation
  2. Elongation
  3. Termination

Beschreibe die Initiation der Transkription!

  • Promotor detektiert Startsequenz, DNA Doppelstrang wird entwunden.

Beschreibe die Elongation der Transkription:

Im Nucleus befindliche freie Nucleotide legen sich an komplementäre Nucleotide des Stranges an - Kette von Nucleotiden entsteht - einsträngige RNA

Beschreibe die Termination bei der Transkription!

Die DNA Information liegt nun komplementär zum Original in RNA- prä-messenger-RNA

Was versteht man unter Splicen?

  • DNA enthält Exone und Introne.
  • Exone = beinhalten die Genetische Information
  • Beim Splicen wird nur die Information der Exone berücksichtigt.

Was ist Constiutive Splicing?

Nur Introne werden entfernt

Was ist Exon Skipping?

Anteile von Exon wird entfernt

Was ist Intron retention?

  • unvollständiger Anteil des Exons wird übernommen

Was sind mutually exclusive exons?

Zufällige exklusive Exons = es entsteht ein zufälliges Muster von Exonen 

Was kann durch Splicen gebildet werden?

  • Am selben DNA-Strang können unterschiedliche Proteinkombis gebildet werden.

Von welchem Strang wird bei der DNA eine Kopie gemacht?

vom antisenge stranges (komplimentärer) Strang

Was ist die tRNA?

= transfer RNA

  • spezialisierte RNA-Stücke (klein), welche Aminosäuren ans Ribosom bringen

Was besitzt die tRNA?

  • Bindungsstelle für Aminosäure und Matrizenerkennungsregion

Welche Aufgaben haben die Ribosomen bei der Translation?

  • Lesen mRNA ab
  • bauen die von der tRNA transportierten Aminosäuren in richtiger Reihenfolge zusammen.
  • (Viele Ribosomen wandern gleichzeitig in festgelegter Richtung entlang der mRNA)

Was ist mit posttranslationeller Proteinmodifikation gemeint?

  • Proteine können auch noch nach Freisetzung ihre Struktur verändern. (z.B. Insulin)

Durch was können Gene ein und ausgeschaltet werden?

  • Durch Transkriptionsfaktoren (z.B. Altersabhängigkeit)

Von was ist die Genexpression auch noch abhängig?

Situation (kann passiv oder aktiv vorliegen)

Pharmaka im Zusammenhang mit Genen

  • Gewisse Pharmaka können Proteinsynthese hemmen.
  • Beispiel: Antibiotika - hemmen Translation von Bakterien

Was ist Proteomik?

  • Erforschung des Proteoms
  • = Gesamtheit aller in einer Zelle (unter definierter Bedingungen und definiertem Zeitpunkt) vorliegende Proteine.

Persönlichkeit: Klassische Genetik?

Gregor Mendel

Mendels Erkenntnisse:

  • Anlagen müssen paarweise vorliegen, nur einer von beiden Anteilen kann sich im Erscheinungsbild niederschlagen.
  • Anlagen werden einzeln weitergegeben, so dass neue Kombinationen entstehen können.

Nenne das 1. Mendelsches Gesetz!

Uniformitätsregel

  • Bei Kreuzung zweier homozygoter Individuen, die sich in einem oder mehreren Merkmalen unterscheiden, besteht die F1 aus heterozygoten Individuen mit einheitlichem Phänotyp!

Nenne das 2. Mendelsche Gesetz:

Spaltungsgesetz:

  • Bei Spaltung zweier heterozygoter Individuen der F1 Generation spaltet sich die F2 Generation in ihrem Phänotyp in einem bestimmten Zahlenverhältnis auf.
  • Bei dominant gegenüber rezessiv = 3:1
  • bei kodominanz: 1:2:1

Nenne die 3. Mendelsche Regel:

  • Unabhängige Weitergabe von Genen auf unterschiedlichen Chromosomen.

Wie entsteht eine Mutation?

Bei der Transkription können Fehler auftreten. (Veränderte Basen-Reihenfolge Triplett/Codon)

Beschreibe den autosomal-dominante Erbgang:

  • Genetische Information liegt auf Autosomen.
  • 1 betroffenes Allel führt zur Krankheit!

Beschreibe den gonosomal-dominante Erbgang!

  • Genetische Info liegt auf Gonosom
  • 1 betroffenes Allel führt zur Erkrankung.

Beschreibe den rezessiven Erbgang!

  • Merkmal nur im Phänotyp, wenn genetische variante auf beiden Chromosomen vorliegt, oder wenn Merkmal auf dem einzigen männlichen X-Chromosom liegt.

Wie viel Prozent krank, gesund, Träger bei einem rezessiven Erbgang?

  • 25% krank
  • 50% Träger
  • 25% gesund

In welche beiden Teile kann das Genom unterteilt werden?

  • Nukleares Genom
  • mitochondriales Genom

Wie viel Prozent des Nuklearen Genoms sind Gene?

  • 25%

Wie viel Prozent der Gene sind kodierend?

  • 10%

Wie viele rRNA, tRNA, Gene besitzt das mitochondriale Genom?

  • 2rRNA
  • 22tRNA
  • 13Gene

Was ist mit Single Nucleotide Polymorphism (SNP) gemeint?

SNPs = "erfolgreiche" Mutationen, die sich im Genpool einer Population durchgesetzt haben.

Aus was bestehen 2/3 aller SNPs?

  • aus dem Austausch von Cytosin und Thymin.

SNP's entsprechen ___% aller genetischen Varianten

90%

Für was ist die SNP verantwotlich?

  • Verantwortlich für interindividuelle phenotypische Unterschiede, Drogen-Wirkung, Vulnerabilität für Krankheiten

Étudier