Biologie

Humanbio

Humanbio

Giuseppe Del Vecchio
Study

Giuseppe Del Vecchio
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Biologie des menschlichen Körpers. Sie decken Themen wie den Aufbau und die Funktion von Zellen, Organen und Geweben ab, wobei besonderes Augenmerk auf den Stoffwechsel, die Atmung und die Verdauung gelegt wird. Die Karteikarten erklären auch die Rolle von Molekülen wie Glucose, Eiweißen und Aminosäuren sowie die Bedeutung von Wasser und Ionen für den Körper. Ideal für Schüler, die die Grundlagen der Biologie verstehen möchten, um ihre Kenntnisse über die menschlichen Organe und deren Funktionen zu vertiefen.
Flashcards
263
Students
4
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
28.02.2013 / 08.03.2022

Flashcards

Peptidasen

Peptidasen sind Enzyme, die Peptide schrittweise in die Aminosäuren spalten. Sie werden u. a. in der Bauchspeicheldrüse und in den Drüsenzellen des Dünndarms gebildet.

Peptide

Peptide sind Eiweisse. Ursprünglich wurde der Begriff für Moleküle aus weniger als 100 Aminosäuren verwendet, heute weitgehend synonym zu den Begriffen --> Proteine und --> Eiweisse. Peptide bestehen aber immer aus einer einzigen Kette von Aminosäuren.

Peristaltik

Bewegung durch abwechselndes Kontrahieren von Ring- und Längsmuskeln, z. B. im Darm.

Pfortader

Die Pfortader ist das Blutgefäss, das venöses, nährstoffreiches Blut vom Darm zur Leber führt.

pH-Wert

Der pH-Wert ist eine Zahl (zwischen 0 und 14), die angibt, ob und wie stark sauer oder alkalisch eine Lösung ist. Er ist umso tiefer je höher die Säurekonzentration ist. Der pH-Wert ist der negative Logarithmus der Hydroniumionenkonzentration: pH = - log c(H3O+ ).

Phagocytose

Phagocytose (oder Endocytose) ist die Aufnahme von Material in die Zelle bzw. in eine Vakuole durch Umfliessen (phagein, gr.: fressen).

Plasma

Plasma ist die eiweissreiche Grundsubstanz in Zellen und Organellen. In der Medizin meist für Blutplasma.

Milchsäuregärung

Die Milchsäuregärung wandelt Glucose anaerob und unter Bildung von ATP in die etwas energieärmere Milchsäure um. Die Milchsäuregärung liefert viel weniger ATP als die Zellatmung, braucht aber keinen Sauerstoff. Sie dient der ATP-Beschaffung bei Sauerstoffmangel.

Milz

Die Milz ist ein lymphatisches Organ, das Blut filtriert, alte Erythrocyten abbaut, Lymphocyten produziert und Thrombocyten speichert.

Mineralstoffe

Mineralstoffe sind die anorganischen Bestandteile des Körpers, die bei der Verbrennung als Asche Übrig bleiben. Sie kommen als Salze (z. B. Calciumsalze in Knochen) oder gelöst vor ( --> Elektrolyte). Ihr Anteil beträgt 5%. Mengenmässig dominieren Calcium, Phosphor, Kalium und Natrium.

Mund

Der Mund ist die erste Station des Verdauungssystems. Die Nahrung wird geprüft (Geschmackssinn), zerkleinert (Zähne) und angefeuchtet (Speichel). Amylase spaltet Stärke in Maltose.

Muskelgewebe

Muskelgewebe können sich durch die Kontraktion von Myofibrillen aktiv verkürzen. Das glatte Muskelgewebe der --> Eingeweidemuskeln besteht aus einkernigen Muskelzellen. Der Kern steht in der Mitte der spindelförmigen Zelle. Das Herzmuskelgewebe besteht aus einkernigen, aber quergestreiften Muskelfasern. Der Kern steht in der Mitte der Faser und die Fasern sind verzweigt und miteinander verbunden. Das quergestreifte Muskelgewebe der --> Skelettmuskeln besteht aus vielkernigen quergestreiften Muskelfasern. Die Kerne stehen am Rand der Fasern.

Nährstoffe

Nährstoffe sind organische Stoffe, die vom Darm ins Blut aufgenommen werden: --> Aminosäuren, --> Einfachzucker, --> Fettsäuren, --> Glycerin und --> Vitamine.

Nahrung

Die Nahrung liefert das Material für den Aufbau und die Erneuerung des Körpers und die Energie für unsere Aktivitäten. Sie muss Wasser, Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Kohlenhydrate, Eiweisse und Fette enthalten.

neutral

Weder sauer noch alkalisch, pH = 7.

Nieren

Die Nieren reinigen das «Blut», das die Abfallstoffe des Stoffwechsels sammelt. Sie filtrieren die Exkrete aus dem Blut und scheiden sie, in Wasser gelöst, als Harn aus.

Nucleinsäuren

Nucleinsäuren sind organische Verbindungen, die in den Zellen als Informationsspeicher ( --> DNA, Erbsubstanz) und Informationsüberträger ( --> RNA) eine zentrale Rolle spielen. Ihre Moleküle sind fadenförmige Makromoleküle mit vier verschiedenen Nucleotiden als Bausteinen.

Häm

Das Häm ist ein ringförmiges Molekül mit einem Eisen-Ion (Fe2+) im Zentrum, an das sich ein O2 -Molekül binden kann. Jede der vier Peptidketten des --> Hämoglobins enthält ein Häm.

Hämatokrit

Der Hämatokritwert ist der prozentuale Anteil der zellulären Blutbestandteile am Blutvolumen.

Hämoglobin (Hb)

Hämoglobin ist der rote Farbstoff in den --> Erythrocyten. Seine Moleküle bestehen aus vier Peptidketten, von denen je zwei gleich gebaut sind. Jede Peptidkette enthält ein --> Häm. Ein Hämoglobin-Molekül kann vier O2 -Moleküle binden. Dabei ändert sich seine Farbe von dunkel- zu hellrot.

Harnstoff

Harnstoff ist ein stickstoffhaltiges Exkret. Er wird in der Leber aus den beim Abbau von Aminosäuren anfallenden Aminogruppen und Kohlendioxid gebildet und in den Nieren ausgeschieden.

Harnsystem

Das Harnsystem dient der Ausscheidung von Exkreten. Es umfasst Nieren, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre.

Herz

Das Herz ist ein Hohlmuskel, der das Blut im Kreislauf bewegt. Es besteht aus zwei Hälften, die synchron arbeiten. In der linken Herzhälfte ist das arterielle Blut, in der rechten das venöse. Jede Hälfte besteht aus dem Vorhof, der das Blut aus den Venen aufnimmt, und der Kammer, die das Blut in die Arterien pressen. Vorhof und Kammer sind durch die Segelklappe getrennt.

Herzarbeit

Das Herz schlägt (bei Untrainierten) je nach Aktivität in einer Minute 70-190-mal und fördert dabei 5-25 Liter Blut.

Herzinfarkt

Bei einem Herzinfarkt verstopft ein Ast einer Kranzarterie. Ein Teil des Herzmuskels wird nicht mehr versorgt, arbeitet nicht mehr und stirbt ab.

Hormone

Hormone sind körpereigene Botenstoffe, die in Hormondrüsen produziert und vom Blut im Körper verteilt werden. Jedes Hormon wirkt nur in Organen, bzw. Zellen, mit den passenden Rezeptoren.

Hormonsystem

Das Hormonsystem reguliert und koordiniert zusammen mit dem --> vegetativen Nervensystem die Tätigkeit der inneren Organe. Es steuert auch das Wachstum und die Entwicklung.

Insulin

Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, das den Blutzuckerspiegel senkt, indem es die Aufnahme der Glucose in die Zellen fördert und den Aufbau von Glykogen aktiviert.

Interzellularen

Interzellularen sind die Räume zwischen den Zellen (inter, lat.: zwischen). Sie können Flüssigkeit (Lymphe) oder festes Material (Knochen) enthalten.

interzellulär

Zwischen den Zellen (inter, lat.: zwischen).

intrazellulär

Innerhalb der Zellen (intra, lat.: innerhalb).

isotonisch

Lösungen mit gleicher Konzentration gelöster Teilchen (iso, gr.: gleich, tonos, gr.: Spannung).

Kapillaren

Kapillaren sind feinste Blutgefässe für den Stoffaustausch. Ihre hauchdünne Wand lässt kleine Teilchen wie Wasser-, Zucker- und Aminosäure-Moleküle durchtreten.

Karies

Karies (caries, lat.: Fäulnis) ist auf den hohen Zuckergehalt in der Nahrung zurückzuführen. Bakterien, die sich von diesem Zucker ernähren, scheiden Säuren aus, die Löcher in die Zähne «fressen».

Knochenmark, rotes

Das rote Knochenmark ist ein weiches Gewebe in (der Spongiosa) von Knochen, das die meisten Blutzellen bildet. Es kommt beim Erwachsenen v. a. in flachen und würfelförmigen Knochen vor.

Kohlendioxid

Produkt der Zellatmung, das vom Blut zur Lunge transportiert und ausgeschieden wird.

Kohlenhydrate

Zu den Kohlenhydraten gehören --> Einfachzucker, --> Doppelzucker und --> Vielfachzucker. Sie dienen hauptsächlich als Betriebsstoffe. Der tägliche Bedarf beträgt 5 g/kg Körpergewicht. Die Nahrungskohlenhydrate werden in Einfachzucker gespalten.

Kot

Der Kot enthält unverdauliche Nahrungsbestandteile, Bakterien, abgestossene Epithelzellen sowie Ausscheidungen des Darms und der Leber (Galle). Er wird durch den After ausgeschieden.

Leber

Die Leber ist die grösste Drüse des Körpers und ein Zentrum des Stoffwechsels. Sie produziert die --> Galle, baut --> Glykogen auf und ab, wandelt KH in Fette um und umgekehrt, produziert --> Harnstoff, baut alte Erythrocyten und Giftstoffe ab und speichert Stoffe.

Leukocyten

Zu den Leukocyten (leukos, gr.: weiss) oder weissen Blutkörperchen zählen: --> Granulocyten, --> Makrophagen und --> Lymphocyten. Sie dienen alle der Abwehr. Viele leben im Lymphsystem oder in den Geweben. Im Blut ist ihre Zahl etwa 5000/mm3.

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