Biologie
Humanbio
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Flashcards
Peptidasen sind Enzyme, die Peptide schrittweise in die Aminosäuren spalten. Sie werden u. a. in der Bauchspeicheldrüse und in den Drüsenzellen des Dünndarms gebildet.
Peptide sind Eiweisse. Ursprünglich wurde der Begriff für Moleküle aus weniger als 100 Aminosäuren verwendet, heute weitgehend synonym zu den Begriffen --> Proteine und --> Eiweisse. Peptide bestehen aber immer aus einer einzigen Kette von Aminosäuren.
Bewegung durch abwechselndes Kontrahieren von Ring- und Längsmuskeln, z. B. im Darm.
Die Pfortader ist das Blutgefäss, das venöses, nährstoffreiches Blut vom Darm zur Leber führt.
Der pH-Wert ist eine Zahl (zwischen 0 und 14), die angibt, ob und wie stark sauer oder alkalisch eine Lösung ist. Er ist umso tiefer je höher die Säurekonzentration ist. Der pH-Wert ist der negative Logarithmus der Hydroniumionenkonzentration: pH = - log c(H3O+ ).
Phagocytose (oder Endocytose) ist die Aufnahme von Material in die Zelle bzw. in eine Vakuole durch Umfliessen (phagein, gr.: fressen).
Plasma ist die eiweissreiche Grundsubstanz in Zellen und Organellen. In der Medizin meist für Blutplasma.
Die Milchsäuregärung wandelt Glucose anaerob und unter Bildung von ATP in die etwas energieärmere Milchsäure um. Die Milchsäuregärung liefert viel weniger ATP als die Zellatmung, braucht aber keinen Sauerstoff. Sie dient der ATP-Beschaffung bei Sauerstoffmangel.
Die Milz ist ein lymphatisches Organ, das Blut filtriert, alte Erythrocyten abbaut, Lymphocyten produziert und Thrombocyten speichert.
Mineralstoffe sind die anorganischen Bestandteile des Körpers, die bei der Verbrennung als Asche Übrig bleiben. Sie kommen als Salze (z. B. Calciumsalze in Knochen) oder gelöst vor ( --> Elektrolyte). Ihr Anteil beträgt 5%. Mengenmässig dominieren Calcium, Phosphor, Kalium und Natrium.
Der Mund ist die erste Station des Verdauungssystems. Die Nahrung wird geprüft (Geschmackssinn), zerkleinert (Zähne) und angefeuchtet (Speichel). Amylase spaltet Stärke in Maltose.
Muskelgewebe können sich durch die Kontraktion von Myofibrillen aktiv verkürzen. Das glatte Muskelgewebe der --> Eingeweidemuskeln besteht aus einkernigen Muskelzellen. Der Kern steht in der Mitte der spindelförmigen Zelle. Das Herzmuskelgewebe besteht aus einkernigen, aber quergestreiften Muskelfasern. Der Kern steht in der Mitte der Faser und die Fasern sind verzweigt und miteinander verbunden. Das quergestreifte Muskelgewebe der --> Skelettmuskeln besteht aus vielkernigen quergestreiften Muskelfasern. Die Kerne stehen am Rand der Fasern.
Nährstoffe sind organische Stoffe, die vom Darm ins Blut aufgenommen werden: --> Aminosäuren, --> Einfachzucker, --> Fettsäuren, --> Glycerin und --> Vitamine.
Die Nahrung liefert das Material für den Aufbau und die Erneuerung des Körpers und die Energie für unsere Aktivitäten. Sie muss Wasser, Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine, Kohlenhydrate, Eiweisse und Fette enthalten.
Weder sauer noch alkalisch, pH = 7.
Die Nieren reinigen das «Blut», das die Abfallstoffe des Stoffwechsels sammelt. Sie filtrieren die Exkrete aus dem Blut und scheiden sie, in Wasser gelöst, als Harn aus.
Nucleinsäuren sind organische Verbindungen, die in den Zellen als Informationsspeicher ( --> DNA, Erbsubstanz) und Informationsüberträger ( --> RNA) eine zentrale Rolle spielen. Ihre Moleküle sind fadenförmige Makromoleküle mit vier verschiedenen Nucleotiden als Bausteinen.
Das Häm ist ein ringförmiges Molekül mit einem Eisen-Ion (Fe2+) im Zentrum, an das sich ein O2 -Molekül binden kann. Jede der vier Peptidketten des --> Hämoglobins enthält ein Häm.
Der Hämatokritwert ist der prozentuale Anteil der zellulären Blutbestandteile am Blutvolumen.
Hämoglobin ist der rote Farbstoff in den --> Erythrocyten. Seine Moleküle bestehen aus vier Peptidketten, von denen je zwei gleich gebaut sind. Jede Peptidkette enthält ein --> Häm. Ein Hämoglobin-Molekül kann vier O2 -Moleküle binden. Dabei ändert sich seine Farbe von dunkel- zu hellrot.
Harnstoff ist ein stickstoffhaltiges Exkret. Er wird in der Leber aus den beim Abbau von Aminosäuren anfallenden Aminogruppen und Kohlendioxid gebildet und in den Nieren ausgeschieden.
Das Harnsystem dient der Ausscheidung von Exkreten. Es umfasst Nieren, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre.
Das Herz ist ein Hohlmuskel, der das Blut im Kreislauf bewegt. Es besteht aus zwei Hälften, die synchron arbeiten. In der linken Herzhälfte ist das arterielle Blut, in der rechten das venöse. Jede Hälfte besteht aus dem Vorhof, der das Blut aus den Venen aufnimmt, und der Kammer, die das Blut in die Arterien pressen. Vorhof und Kammer sind durch die Segelklappe getrennt.
Das Herz schlägt (bei Untrainierten) je nach Aktivität in einer Minute 70-190-mal und fördert dabei 5-25 Liter Blut.
Bei einem Herzinfarkt verstopft ein Ast einer Kranzarterie. Ein Teil des Herzmuskels wird nicht mehr versorgt, arbeitet nicht mehr und stirbt ab.
Hormone sind körpereigene Botenstoffe, die in Hormondrüsen produziert und vom Blut im Körper verteilt werden. Jedes Hormon wirkt nur in Organen, bzw. Zellen, mit den passenden Rezeptoren.
Das Hormonsystem reguliert und koordiniert zusammen mit dem --> vegetativen Nervensystem die Tätigkeit der inneren Organe. Es steuert auch das Wachstum und die Entwicklung.
Insulin ist ein Hormon der Bauchspeicheldrüse, das den Blutzuckerspiegel senkt, indem es die Aufnahme der Glucose in die Zellen fördert und den Aufbau von Glykogen aktiviert.
Interzellularen sind die Räume zwischen den Zellen (inter, lat.: zwischen). Sie können Flüssigkeit (Lymphe) oder festes Material (Knochen) enthalten.
Zwischen den Zellen (inter, lat.: zwischen).
Innerhalb der Zellen (intra, lat.: innerhalb).
Lösungen mit gleicher Konzentration gelöster Teilchen (iso, gr.: gleich, tonos, gr.: Spannung).
Kapillaren sind feinste Blutgefässe für den Stoffaustausch. Ihre hauchdünne Wand lässt kleine Teilchen wie Wasser-, Zucker- und Aminosäure-Moleküle durchtreten.
Karies (caries, lat.: Fäulnis) ist auf den hohen Zuckergehalt in der Nahrung zurückzuführen. Bakterien, die sich von diesem Zucker ernähren, scheiden Säuren aus, die Löcher in die Zähne «fressen».
Das rote Knochenmark ist ein weiches Gewebe in (der Spongiosa) von Knochen, das die meisten Blutzellen bildet. Es kommt beim Erwachsenen v. a. in flachen und würfelförmigen Knochen vor.
Produkt der Zellatmung, das vom Blut zur Lunge transportiert und ausgeschieden wird.
Zu den Kohlenhydraten gehören --> Einfachzucker, --> Doppelzucker und --> Vielfachzucker. Sie dienen hauptsächlich als Betriebsstoffe. Der tägliche Bedarf beträgt 5 g/kg Körpergewicht. Die Nahrungskohlenhydrate werden in Einfachzucker gespalten.
Der Kot enthält unverdauliche Nahrungsbestandteile, Bakterien, abgestossene Epithelzellen sowie Ausscheidungen des Darms und der Leber (Galle). Er wird durch den After ausgeschieden.
Die Leber ist die grösste Drüse des Körpers und ein Zentrum des Stoffwechsels. Sie produziert die --> Galle, baut --> Glykogen auf und ab, wandelt KH in Fette um und umgekehrt, produziert --> Harnstoff, baut alte Erythrocyten und Giftstoffe ab und speichert Stoffe.
Zu den Leukocyten (leukos, gr.: weiss) oder weissen Blutkörperchen zählen: --> Granulocyten, --> Makrophagen und --> Lymphocyten. Sie dienen alle der Abwehr. Viele leben im Lymphsystem oder in den Geweben. Im Blut ist ihre Zahl etwa 5000/mm3.