Biologie

Humanbio

Humanbio

Giuseppe Del Vecchio
Study

Giuseppe Del Vecchio
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Biologie des menschlichen Körpers. Sie decken Themen wie den Aufbau und die Funktion von Zellen, Organen und Geweben ab, wobei besonderes Augenmerk auf den Stoffwechsel, die Atmung und die Verdauung gelegt wird. Die Karteikarten erklären auch die Rolle von Molekülen wie Glucose, Eiweißen und Aminosäuren sowie die Bedeutung von Wasser und Ionen für den Körper. Ideal für Schüler, die die Grundlagen der Biologie verstehen möchten, um ihre Kenntnisse über die menschlichen Organe und deren Funktionen zu vertiefen.
Flashcards
263
Students
4
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
28.02.2013 / 08.03.2022

Flashcards

Puls

Der Puls ist die durch die Systole der Herzkammern verursachte Druckwelle, die über die Arterien in die Peripherie läuft, wo das Pulsieren an oberflächlichen Arterien ertastet werden kann.

Resorption

Resorption ist die aktive Aufnahme von Stoffen gegen das Konzentrationsgefälle, z. B. im Darm.

Saccharase

Die Saccharase ist ein Enzym im Dünndarm, das Rohrzucker in Glucose und Fructose spaltet.

sauer

Sauer sind Lösungen, die sauer schmecken und pH-Werte unter 7 haben.

Sauerstoff (O2)

Sauerstoff ist ein farb- und geruchloses Gas, das in der Luft mit einem Anteil von 21 Vol.-% vorkommt. Er wird bei der --> Zellatmung zur Oxidation der organischen Verbindungen gebraucht. Sauerstoff wird im Blut ans --> Hämoglobin gebunden transportiert.

Schrittmacher

Der Herzschrittmacher (Sinusknoten) bildet rhythmische Erregungen, welche die Kontraktion des Herzmuskels auslösen. Die Frequenz wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert.

Segelklappen

Die Segelklappen, die in beiden Herzhälften Vorhof und Herzkammer trennen, sind während der Kammersystole geschlossen und verhindern, dass Blut in den Vorhof zurückgepresst wird.

Sekrete

Sekrete sind Stoffe, die im Körper für eine bestimmte Aufgabe hergestellt und nach aussen abgeschieden werden (secretus, lat.: abgesondert), z. B. Duftstoffe oder Verdauungsenzyme.

Eingeweidemuskeln

Die Muskulatur der inneren Organe (Eingeweide) besteht aus --> glattem Muskelgewebe, das in die Wände von Hohlorganen eingelagert ist. Sie wird vom --> vegetativen NS (unwillkürlich) gesteuert.

Eisen

Eisen ist ein Spurenelement. Eisen-Ionen (Fe2+) werden v. a. zum Aufbau des --> Häms gebraucht.

Eiweisse

Eiweisse ( --> Proteine und --> Peptide) haben im Organismus viele Funktionen als: Baustoffe, Enzyme, Transportproteine, Motorproteine, Antikörper etc. Eiweiss-Makromoleküle sind unverzweigte Ketten aus --> Aminosäuren. Jedes Eiweiss hat eine bestimmte Sequenz der Aminosäuren und eine bestimmte Gestalt. Die Nahrungseiweisse werden in die einzelnen Aminosäuren zerlegt.

EKG

Das Elektrokardiogramm EKG ist eine Aufzeichnung der an der Körperoberfläche gemessenen, vom Herzen verursachten elektrischen Spannungen. Es gibt Auskunft über Bildung und Ausbreitung der elektrischen Impulse, welche die Arbeit des Herzmuskels auslösen und regeln.

Elektrolyte

Elektrolyte sind Stoffe, deren wässrige Lösungen Strom leiten, weil sie Ionen enthalten, z. B. Salze. Ionen wie Ca2+, K+ und Na+ sind wesentlich für die Aktivität von Enzymen und für die Bildung und Übertragung nervöser Erregungen. Ihre Konzentration beeinflusst den osmotischen Wert.

Embolie

Bei einer Embolie wird ein Gefäss, z. B. durch einen verschleppten --> Thrombus, verstopft.

Emulgieren

Beim Emulgieren werden die grossen Tropfen wasserunlöslicher Flüssigkeiten wie Öle in kleinere Tröpfchen zerteilt, z. B. Fette unter Einwirkung der Galle im Dünndarm.

Enzyme

Enzyme sind Eiweisse, die eine bestimmte biochemische Reaktion katalysieren. Sie werden in den Zellen produziert und können hier wirken oder ausserhalb der Zellen wie die Verdauungsenzyme.

essenziell

Essenzielle Stoffe müssen in der Nahrung enthalten sein, weil sie im Körper nicht hergestellt werden. Für den Menschen sind es: Vitamine, Mineralstoffe, 8 Aminosäuren und einige Fettsäuren.

Exkrete

Exkrete sind Abfallstoffe, die im Stoffwechsel anfallen und ausgeschieden werden = Exkretion.

extrazellulär

Ausserhalb der Zellen.

Fette

Fette dienen als Brennstoffe, Energiereserve, Isolationsmaterial und mechanische Polster. Ein Fett-Molekül ist aus einem Glycerin-Molekül und drei --> Fettsäure-Molekülen aufgebaut.

Fettsäuren

Fettsäuren sind Bestandteile der -> Fette. Einige sind für uns essenziell. Man unterscheidet gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte. Tierische Fette enthalten v. a. gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren, in pflanzlichen überwiegen ungesättigte. Ungesättigte Fettsäuren enthalten in ihren Molekülen C=C-Doppelbindungen. Bei einfach ungesättigten ist es eine, bei mehrfach ungesättigten sind es mehrere.

Fibrin

Fibrin ist ein unlösliches Gerinnungseiweiss, das bei der --> Blutgerinnung unter dem Einfluss von --> Thrombin aus dem gelösten --> Fibrinogen entsteht. Es bildet ein Netz, das kontrahiert und zusammen mit den Blutkörperchen den roten Thrombus bildet.

Fibrinogen

Fibrinogen ist ein im Blutplasma gelöstes Gerinnungseiweiss, dessen Moleküle sich bei der Blutgerinnung zu den unlöslichen Fibrinfäden zusammenlagern.

Flimmerepithel

Ein Flimmerepithel ist ein Deckgewebe mit Zellen, die Wimpern tragen, z. B. in den Atemwegen.

Fluor

Fluor ist ein Spurenelement, das als Calciumfluorid in den Zahnschmelz eingebaut wird und dessen Säurefestigkeit erhöht. Fluorid in der Zahnpasta kann darum gegen Karies schützen.

Galle

Die Galle ist ein Produkt der Leber, das via Gallenblase in den Dünndarm abgeschieden wird. Sie emulgiert die Fette und enthält z. T. Abfallstoffe aus dem Blutabbau.

Gallenfarbstoffe

Gallenfarbstoffe wie Bilirubin entstehen beim Abbau roter Blutkörperchen aus dem -> Hämoglobin.

Gallensteine

Gallensteine bilden sich durch Auskristallisieren von Salzen in der Gallenblase oder im Gallengang. Sie können den Gallenabfluss behindern und so zu einer Gelbsucht führen.

Gebiss

Das Gebiss des Erwachsenen besteht aus 32 Zähnen (4 Schneide-, 2 Eck-, 4 Vorbacken- und 6 Backenzähne pro Kiefer). Das Milchgebiss hat nur 20 Zähne und diese sind kleiner.

Gelbsucht

Bei einer Gelbsucht wird die Haut durch die erhöhte Konzentration von -> Gallenfarbstoffen im Blut gelblich. Mögliche Ursachen sind: verstärkter Blutabbau (z. B. bei Malaria) oder Gallensteine.

Geruchssinn

Der Geruchssinn ist ein chemischer Sinn für gasförmige Duftstoffe. Er ist in der Riechschleimhaut im obersten Teil der Nase lokalisiert.

Geschmackssinn

Der Geschmackssinn auf der Zunge ist ein chemischer Sinn für gelöste Stoffe. Er dient zum Prüfen der Nahrung und löst die Sekretion von Speichel und Magensaft aus. Wir unterscheiden süss, sauer, salzig und bitter. Zur Geschmackswahrnehmung tragen auch der Tastsinn auf der Zunge und der Geruchssinn in der Nase bei.

Gewebe

Gewebe sind Verbände von meist gleichartigen Zellen. Nach ihrer Funktion und ihrem Aussehen unterscheiden wir verschiedene Gewebetypen (z. B. Stützgewebe, Muskelgewebe).

Glucose

Glucose oder Traubenzucker ist der Einfachzucker, der als Energieträger und Ausgangsstoff vieler Synthesen im Zentrum des Stoffwechsels steht. Sie wird mit der Nahrung aufgenommen oder aus anderen organischen Nahrungsbestandteilen hergestellt und als --> Glykogen gespeichert.

Glycerin

Glycerin bildet mit Fettsäuren Fette und entsteht bei deren Spaltung.

Glykogen

Das Kohlenhydrat Glykogen ist der Vielfachzucker, der uns als Reservestoff dient. Seine Makromoleküle bestehen wie die der Stärke aus Glucose-Molekülen, sind aber noch stärker verzweigt. Glykogen wird in Leber und Muskeln gespeichert und bei Bedarf schnell zu Glucose abgebaut.

Organe

Organe (organon, gr.: Werkzeug) sind Teile des Körpers, die bestimmte Aufgaben erfüllen. Sie bestehen meist aus mehreren Geweben und sind oft zu Organsystemen zusammengeschlossen.

Osmose

Osmose (osmos, gr.: das Stossen) ist eine --> Diffusion von Wasser durch eine selektiv permeable Membran. Das Wasser diffundiert zur Lösung mit der höheren Konzentration gelöster Stoffe.

osmotischer Wert

Der osmotische Wert ist ein Mass für die Tendenz einer Lösung zur Wasseraufnahme. Er hängt von der Konzentration der gelösten Teilchen ab und entspricht dem Druck, der durch die Wasseraufnahme entsteht.

Pepsin

Pepsin ist ein Verdauungsenzym, das Proteine in kürzere Peptide spaltet. Es wird von der Magenwand als inaktive Vorstufe (Pepsinogen) produziert und im Magensaft durch Salzsäure aktiviert.

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