Biologie

Humanbio

Humanbio

Giuseppe Del Vecchio
Study

Giuseppe Del Vecchio
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Biologie des menschlichen Körpers. Sie decken Themen wie den Aufbau und die Funktion von Zellen, Organen und Geweben ab, wobei besonderes Augenmerk auf den Stoffwechsel, die Atmung und die Verdauung gelegt wird. Die Karteikarten erklären auch die Rolle von Molekülen wie Glucose, Eiweißen und Aminosäuren sowie die Bedeutung von Wasser und Ionen für den Körper. Ideal für Schüler, die die Grundlagen der Biologie verstehen möchten, um ihre Kenntnisse über die menschlichen Organe und deren Funktionen zu vertiefen.
Flashcards
263
Students
4
Language
German
Category
Biology
Created / Updated
28.02.2013 / 08.03.2022

Flashcards

Bauchatmung

Bei der Bauchatmung wird die Luft in der Lunge durch Senken und Heben des muskulösen Zwerchfells ausgetauscht.

Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) liegt unter dem Magen und produziert den --> Bauchspeichel, der in den Dünndarm ausgeschieden wird, sowie Hormone (z. B. Insulin), die ins Blut gelangen.

Betriebsstoffe

Betriebsstoffe sind Stoffe, die in der Zelle zur Energiebeschaffung oxidiert werden. Bezogen auf gleiche Massen liefern Fette am meisten Energie (--> Brennwert).

Bindegewebe

Bindegewebe sind Gewebe mit viel Interzellularmaterial, in das Bindegewebsfasern aus Eiweissen eingelagert sind. Sie verbinden andere Gewebe und dienen als Grund- und Speichergewebe.

Blut

Das Blut ist ein flüssiges Organ aus --> Blutplasma (55 Vol.-%) und --> Blutkörperchen (45 Vol.-%). Das Blutvolumen beträgt 5-6 L.

Blutdruck

Der Druck des Bluts ist je nach Gefäss verschieden und schwankt während der Herzaktion zwischen dem höheren systolischen und dem tieferen diastolischen Wert. Die Standardwerte werden in der Oberarmarterie gemessen. Normal sind bei Erwachsenen bis 40: 120/80 mm Hg.

Blutgerinnung

Bei der Blutgerinnung bildet das Blut ein stabiles Gerinnsel (roter Thrombus), das eine Gefässverletzung abdichtet. Das im Plasma gelöste Eiweiss Fibrinogen bildet ein dichtes Netz von unlöslichen Fibrinfäden. Dieses kontrahiert und schliesst dabei rote und weisse Blutkörperchen ein.

Blutkörperchen

Blutkörperchen sind die zellulären Blutbestandteile. Es gibt rote (--> Erythrocyten) und weisse (--> Leukocyten) sowie Blutplättchen ( --> Thrombocyten). Sie machen 45% des Blutvolumens aus.

Blutkreislauf

Der Blutkreislauf ist ein geschlossenes System aus Lungen- und Körperkreislauf, in dem das Blut vom Herzen bewegt wird. Er transportiert Stoffe (Nährstoffe, Wasser, Exkrete, Atemgase und Hormone) und ist an der Wärmeregulation und an der Abwehr von Krankheitserregern beteiligt.

Blutplasma

Das Blutplasma ist das Blut ohne Blutkörperchen. Es ist eine klare gelbliche Flüssigkeit aus 90 % Wasser, 8% makromolekularen Stoffen (v. a. Eiweissen) und 2% Ionen und kleinen Molekülen. Es unterscheidet sich vom Blutserum durch die Gerinnungseiweisse, die im Serum fehlen.

Blutserum

Das Blutserum ist die Flüssigkeit, die sich bei der Blutgerinnung vom Blutkuchen (Blutkörperchen und Gerinnungseiweisse) trennt. Im Gegensatz zum Blutplasma fehlen die Gerinnungseiweisse.

Blutstillung

Die Blutstillung stoppt bei Verletzungen in 2-3 Minuten den Blutverlust. Sie beginnt mit dem Gefässkrampf und der Bildung eines --> Thrombocytenpfropfs und endet mit der --> Blutgerinnung.

Brennwert

Der Brennwert ist die Energie, die bei der Zellatmung aus einer bestimmten Portion (z. B. 1 g) eines Stoffs freigesetzt wird. Er ist für Kohlenhydrate: 17 kJ/g, für Eiweisse: 17 kJ/g, für Fette: 39 kJ/g.

Bronchien

Die Bronchien sind die Äste, in die sich die Luftröhre verzweigt.

Brustatmung

Bei der Brustatmung wird die Luft in der Lunge durch Heben und Senken des Brustkorbs ausgetauscht. Die Hauptarbeit leistet die quergestreifte Muskulatur zwischen den Rippen.

Carrier

Ein Carrier ist ein Membraneiweiss, das bestimmte Teilchen bindet und durch die Membran transportiert. Der Transport ist sehr selektiv und kann aktiv oder passiv sein.

Cellulose

Cellulose ist ein Vielfachzucker mit unverzweigten Ketten aus bis zu 10 000 Glucose-Molekülen. Sie wird von Pflanzen als Baumaterial für die Zellwände verwendet und ist für uns nicht verdaubar.

Cholesterin

Cholesterin ist ein Lipid, das in Membranen und als Ausgangsstoff zur Herstellung von Hormonen wichtig ist. Es wird im Blut in Form von Lipoproteinen transportiert.

Cofaktoren

Cofaktoren sind Stoffe, die für die Funktion eines Enzyms unerlässlich sind. Viele Spurenelemente und Vitamine wirken als Cofaktoren.

Denaturierung

Bei der Denaturierung ändern Eiweiss-Moleküle durch die Einwirkung von hohen Temperaturen oder Stoffen wie Säuren ihre Form. Sie verlieren dabei meist ihre biologische Wirkung.

Dentin

Das Dentin (Zahnbein) ist das knochenähnliche Material, aus dem das Innere des Zahns besteht.

Diastole

Die Diastole ist die Phase der --> Herzaktion, bei der sich der Herzmuskel entspannt und das Herz in seine entspannte Form zurückkehrt. Die Kammerdiastole, bei der sich die Kammern vergrössern, besteht aus: Entspannung - Öffnen der Segelklappen - Füllung - Schliessen der Segelklappen.

Dickdarm

Der Dickdarm führt vom Dünndarm zum After. Er beginnt mit dem Blinddarm, an dem der Wurmfortsatz hängt. Er beherbergt nützliche Bakterien und dient der abschliessenden Resorption.

Diffusion

Diffusion ist die Durchmischung von Stoffen durch die ungerichtete Bewegung ihrer Teilchen (Bio1). Die erleichterte Diffusion beruht auf dem selektiven, regelbaren Transport bestimmter Teilchen durch Eiweisstunnel oder Carrier der Membran (z. B. Nährstoffe aus Darmepithelzellen ins Blut).

Disaccharidasen

Disaccharidasen sind Enzyme, die Doppelzucker (= Disaccharide) spalten.

Doppelzucker

Doppelzucker oder Disaccharide sind Kohlenhydrate, deren Moleküle aus zwei Einfachzucker-Molekülen bestehen, z. B. der Rohrzucker aus Traubenzucker und Fruchtzucker.

Dünndarm

Der Dünndarm ist ein etwa 2-3 m langer Schlauch vom Magen zum Dickdarm, in dem die Hauptarbeit der chemischen Zerlegung und der Resorption stattfindet. In seinen ersten Abschnitt münden die Ausgänge der Bauchspeicheldrüse und der Gallenblase.

Einfachzucker

Einfachzucker (Monosaccharide) wie Glucose sind die einfachsten Kohlenhydrate. Ihre Moleküle sind die Bausteine der Doppel- und der Vielfachzucker.

Sinnesorgane

Sinnesorgane bzw. Sinneszellen liefern dem Nervensystem Informationen über die Umwelt und die Innenwelt. Sie reagieren auf Reize mit der Bildung von nervösen Erregungen.

Skelettmuskeln

Skelettmuskeln sind die Muskeln, die am Skelett ansetzen und die äusseren, willkürlichen Bewegungen ermöglichen. Sie bestehen aus --> quergestreiften Muskelfasern.

Skelettsystem

Das Skelettsystem besteht aus --> Knochen, die durch Gelenke verbunden sind. Es stützt den Körper, dient als Ansatz für die Muskeln, schützt die inneren Organe und produziert Blutzellen.

Speiseröhre

Die Speiseröhre ist ein etwa 25 cm langer Schlauch, der die Nahrung durch peristaltische Bewegung seiner glatten Muskulatur aktiv vom Rachen in den Magen befördert.

Spurenelemente

Spurenelemente sind Mineralstoffe, die im Körper nur in kleinen Mengen (insgesamt etwa 10 g) vorkommen, z.B. Eisen (Fe2+), Kupfer (Cu2+) und lod (I-). Sie werden u.a. als Bestandteile von Enzymen und Hormonen benötigt. Eisen im --> Häm.

Stoffwechsel

Der Stoffwechsel dient der Beschaffung von Baustoffen (Baustoffwechsel) und Energie (Betriebsstoffwechsel). Er umfasst die Stoffaufnahme, den Stofftransport im Körper, den Zellstoffwechsel und die Stoffabgabe.

Systole

Die Systole ist die Phase der Herzaktion, bei welcher der Herzmuskel kontrahiert. Sie beginnt mit der Vorhofssystole, dann folgt die Kammersystole mit Anspannungs- und Austreibungsphase.

Taschenklappen

Die Taschenklappen sind die Herzklappen am Ausgang der Kammern, die den Rückfluss des Bluts ins Herz verhindern. Sie sind bei der Kammersystole während der Austreibungsphase geöffnet.

Thrombocyten

Thrombocyten oder Blutplättchen sind unregelmässig geformte, kernlose Zellbruchstücke, die bei der Blutstillung den --> weissen Thrombus bilden und Stoffe für die Gerinnung freisetzen. Ihre Anzahl ist 250 000/mm3 Blut. Sie werden im roten Knochenmark gebildet und leben 5-10 Tage.

Thrombose

Eine Thrombose ist ein teilweiser oder völliger Verschluss eines Blutgefässes durch ein Gerinnsel.

Procyten

Procyten sind etwa 100-mal kleiner als Eucyten und haben keine membranumhüllten Organellen. Anstelle eines Kerns besitzen sie eine Kernregion. Die wichtigsten sind die --> Bakterien.

Proteine

Eiweisse. Ursprünglich wurde der Begriff für Moleküle aus mehr als 100 Aminosäuren verwendet, heute weitgehend synonym zu den Begriffen --> Peptid und Eiweiss. Proteine können aus mehreren Peptidketten bestehen.

Study