Biologie
Cytologie
Cytologie
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Cartes-fiches
Glykokalyx
Def
- Aufbau
- Funktion
Netzwerk von Glykoproteinen und Glykolipiden an der Außenseite der Plasmamembran
- Aufbau
- wichtigste Zuckermoleküle
- Glucose
- Galaktose
- Fructose
- Aminozucker
- Glucosamin
- Galactosamin
- Neuraminsäure
- wichtigste Zuckermoleküle
- Funktion
- Steuerung der Wechselwirkungen zwischen Zellen
- Kommunikationsfunktion
- Rezeptorfunktion
- Wirkung als Antigen (Selbst-Fremd-Unterscheidung)
komplexe Schicht aus Polysacchariden, die an der Außenseite der Plasmamembran an Protein- oder Lipidmoleküle gebunden sind
Glykokalyx
Biosynthese von Membranbestandteilen
- Bildung im Endoplasmatisches Reticulum
- Glattes ER: Lipide
- Raues ER: Proteine
- Modifikation im Golgi-Apparat (z.B. Glykolipide)
die Diffusionsgeschwindigkeit ist abhängig von ...
- Art der Moleküle
- Temperatur
- Konzentrationsgefälle
- Druck
Zellverbindungen
- ...
- Zonula occludens (tight junction)
- Zonula adhaerens
- Macula adhaerens (Desmosom)
- Gap junction
Zellkern
- Aufbau
- Kernhülle (Karyolemm)
- Doppelmembran
- Kernplasma (Karyo-, Nucleoplasma, Karyolymphe)
- Erbsubstanz (Chromatin bzw. Chromosomen)
- Kernkörperchen (Nucleolus)
Gen
ein Abschnitt auf der DNA, der die Grundinformationen zur Herstellung einer biologisch aktiven RNA enthält
- DNA-Abschnitt, von dem durch Transkription eine einzelsträngige RNA-Kopie hergestellt wird
- allen zusätzlichen DNA-Abschnitte, die an der Regulation dieses Kopiervorgangs beteiligt sind
Chromatin
Def
- Unterscheidung
das Material, aus dem die Chromosomen bestehen; ein Komplex aus DNA und speziellen Proteinen (etwa zur Hälfte Histone)
- Euchromatin: aktive DNA (kann zu Proteinen exprimiert werden)
- Heterochromatin: hauptsächlich inaktive DNA; dicke Chromatinmassen, die das Kerngerüst bilden; strukturelle Funktionen in den verschiedenen Kondensationsstufen
- Konstitutives Heterochromatin, das nie exprimiert wird; findet sich im Bereich des Centromers
- Fakultatives Heterochromatin, das manchmal exprimiert wird
physiologische/pathologische Membranproteine (Glykoproteine) auf Neuronen
Prionen
Prionen
physiologische/pathologische Membranproteine (Glykoproteine) vor Allem auf Neuronen
pathogene Prionen
- können normale Zellprionen zu einer Strukturänderung veranlassen, so ihre eigene Struktur vermehren und dadurch infektiös wirken (Transmissible spongioforme Enzephalopathie)
- akkumulieren und bringen Neuronen zum Absterben
- Ursachen
- sporadisch, d. h. zufällig bzw. ohne erkennbare Ursache (sCJD)
- genetisch, d. h. durch einen „Fehler“ im Erbmaterial (fCJD)
- durch Übertragung bzw. „Ansteckung“: iatrogen (iCJD), alimentär
- hitzestabil, immunogen, protease-resistent
- BSP
- Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
- Kuru
- Gerstmann-Sträussler-Scheinker-Syndrom (GSS)
- tödliche familiäre Schlaflosigkeit (FFI: Fatal Familial Insomnia)
Satellitenviren
Syn
Virusoide
Viren
Def
- bestehen aus
infektiöse Partikel, die sich als Virionen außerhalb von Zellen (extrazellulär) durch Übertragung verbreiten, aber als Viren nur innerhalb einer geeigneten Wirtszelle (intrazellulär) vermehren
- bestehen aus
- einem Strang DNA oder RNA(+/-)
- ss/ds
- linear/zirkulär
- kontinuierlich/segmentiert
- Proteinhülle (Kapsid aus Kapsomeren)
- kubisch/helikal/komplex
- ggf. Hülle: Lipidmembran mit Spikes
- einem Strang DNA oder RNA(+/-)
Viroide
Syn
- bestehen aus
Pflanzenpathogene
- reine zirkulär geschlossene ssRNA
bspw bei Tomaten, Kartoffeln etc.
Virusoide
Syn
- bestehen aus
- Besonderheit
Satellitenviren
- DNA/RNA
- codieren 1-2 Proteine, die mit der Nukleinsäure als Komplex vorliegen
- brauchen Viren für die Replikation
bspw. Hepatitis-D-Virus braucht HBV