Bio Einführungsblock Fragen

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C. M.
Diese Lernkarten decken grundlegende biologische Konzepte auf Universitätsniveau ab, mit Fokus auf Evolution, Ökologie und Verhaltensbiologie. Sie behandeln Themen wie genetische Drift, biologische Regeln (z.B. Bergmannsche Regel), Mimese, Selektionstypen, Prägung und ökologische Prinzipien. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Biologie, die ihr Verständnis von grundlegenden biologischen Prozessen und Konzepten vertiefen möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
29.12.2015 / 27.04.2016

Flashcards

Wer definierte 1667 die Zelle als Grundeinheit des Lebens

Robert Hook

Gehört das Augentierchen (Euglena viridis) zu den Pflanzen oder zu den Tieren?

Kann beiden Gattungen angehören (Kann Photosynthese betreiben, wenn genügend Licht vorhanden ist)

Eigenschaften der Eukaryontenzelle? (8 Punkte)

  • Einzeller, Pilze, Pflanzen, Tiere, 10-100 um gross
  • aerober Stoffwechsel
  • meist beweglich mit Cilien/Falgellen aus Mikrotubuli
  • Zellwände aus Cellulose/Chitin (nicht bei tierischer Zelle)
  • Mitochondrien & Chloroplasten als Organellen
  • DNA in Chromosomenform, von Kernmembran umgeben
  • Zellteilung durch Mitose, Fortpflanzung durch Meiose
  • Oft vielzellige Organismen mit Zelldifferenzierung

Wie sind Eukaryonten vermutlich entstanden?

Durch die Einschliessung eines aeroben Prokaryonten in einen Anaeroben (Endosymbiontentheorie)

Welches sind die Eigenschaften des Lebens? (7 Stück)

  • Ordnung (komplexer arttypisch vererbbarer Bauplan)
  • Fortpflanzung (Leben geht nur aus Leben hervor)
  • Wachstum & Entwicklung (Erbliche Programme / DNA)
  • Stoffwechsel / Energienutzung (Autotroph / Heterotroph)
  • Reizbarkeit (Reaktion auf Umweltreize)
  • Homöostase (Regulationsmechanismen)
  • Evolution (Weiterentwicklung aufgrund Umweltinteraktion)

Welches sind die Eigenschaften des Lebens? (7 Stück)

  • Ordnung (komplexer arttypisch vererbbarer Bauplan)
  • Fortpflanzung (Leben geht nur aus Leben hervor)
  • Wachstum & Entwicklung (Erbliche Programme / DNA)
  • Stoffwechsel / Energienutzung (Autotroph / Heterotroph)
  • Reizbarkeit (Reaktion auf Umweltreize)
  • Homöostase (Regulationsmechanismen)
  • Evolution (Weiterentwicklung aufgrund Umweltinteraktion)

Wie bewegen sich Pseudopodien fort?

Duch auflösen der Zellmembran --> Transport der Bestandteile ans andere Zellende --> wieder aufbau der Membran = Fliessbewegung z.B Leukozyten

Was sagte Haeckel über die Ontogenese?

Ontogenese = Entwicklung des einzelnen Lebewesens von d. befruchteten Eizelle zum erwachsenen Lebewesen mit Fortpflanzungsfähigkeit.

Haeckel sagte, sie seie die wiederholung der Stammesgeshichte des Lebewesens.

z.B erste Schritte Embryonalentwicklung: Zygote --> Morula --> Plastula --> Gastrula

Aus welchen 5 Schichten besteht der mehrschichtige Körperbau und was ist der dadurch erhaltene Vorteil?

Besteht aus Entoderm, Mesoderm, Coelum, Mesoderm, Entoderm

im Coelum hat es Raum für neue Organe, welche vor äusseren Einflüssen geschützt sind und fixiert werden können.

Stofftransport ist zwingend notwendig (Durchblutung)

Was sind Arthropoda, gehört der Mensch dieser Gattung an?

Arthropoda = Bauchmarktiere, Herz ist Dorsal, es sind Protostomier (Urmund bleibt Urmund)

Der Mensch gehört zu den Vetebrata = Deuterostomier, Urmund wird zu After, Herz Ventral, Rückenmark

Was sind die Merkmale der Chordata?

Dorsales Neuralrohr, Kiemdarm mit Kiemspalten, Postanaler Schwanz

Wann spaltete sich die Menschen(affen) entscheidend von

Halbaffen, African great Apes und sowie Altwelt-, Hunds- und Neuweltaffen ab?

Halbaffen: vor 65 Mio. J (Paläozän)

Altwelt-, Hunds- und Neuweltaffen: 35 Mio. J

African great Apes (Gorilla): 6 Mio. J

Wann existierte der letzte gemeinsame Vorfahre der Alt- und Neuweltaffen?

Was sind die Merkmale (je 3) der beiden Gattungen?

Ancient Member existierte vor 40 Mio. J

Neuweltaffen:

  • Breite Nase, Nasenlöcher zur Seite
  • Greifschwanz
  • Kauerstellung in Ruhelage
  • Primitiv, bei Überbevölkerung = Krieg

Altweltaffen:

  • Schmale Nase, nasenlöcher nach Vorne
  • kein Greifschwanz
  • können Daumen abdrehen = hohe Fingerfertigkeit
  • Aufrechtes Sitzen in Ruhelage

Welche Affengattung haben den Y-Höcker?

Die Menschenaffen haben den Y-Höcker, existiert seit c.a 24 Mio. J --> 5 Höcker auf dem Backenzahn

Welches war der frühste bekannte Altweltaffe, Merkmale?

Der Aegyptophitecus lebte vor etwa 33 Mio. J

Hirnvolumen c.a 30 cm3 / Moderne Zahnformel / Hundsaffe (Schädel & Fangzähne wie Hund) / erste Merkmale der Hominoidea

Merkmale / Lebenszeit der Hominoidea?

vor 25 - 5 Mio. J (Miozän), vor 7-3 Mio. J Schritt aus Wald in Steppe / Savanne, trockeneres Klima, hatte Einfluss auf Ernährungsstrategie, Fortbewegung (von permanent quadruped zu temporär biped zu permanent biped), anpassung der Sozialstruktur.

Frühmiozäne Hominoidea = vierfüssig, baumlebend, unterschiedliche Habitate --> Früchtefresser oder harte Kost (Afrophitecus) oder Blätterfresser

Wann lebte der Proconsulafricanus, Merkmale?

vor c.a 18 Mio. J (frühes Miozän)

Merkmale moderner Affen (langer Rumpf, lange Arme, Handknochen)

Merkmale modernen Menschenaffen (Schulter, Ellebogen, Schädel, Zähne)

--> generalisierter Früchtefresser

Orang Utan, 6 Merkmale

  • Geshlechtsdimorphismus
  • Polygynie
  • 1/3 d. Hirngrösse des Menschen
  • kann sich Dinge Merken & kommunizieren
  • keine dauerhafte Paarbindung
  • Baumbewohner, Borneo / Sumatra

Gorilla, 7 Merkmale

  • Geschlechtsdimorphismus
  • Polygone Gruppen, selektion nach mögl. Starkem Männchen
  • Wehrgebiss
  • Werkzeuggebrauch
  • Knöchelgang
  • Regenwald / Afrika
  • Hirngrösse 300 - 750 cm3

Schimpansen, 8 Merkmale

  • Leben in Gruppen mit Untergruppen (10-15 Tiere)
  • Lange Nahrungssuche, allesfresser
  • lange Jungenaufzucht, starke Bindung
  • geben Wissen weiter
  • z.T Aufrechter Gang
  • haben Werkzeuge
  • 98% Genidentität mit Menschen
  • Hirnvolumen: 250 - 500 cm3

Australopithecine, 5 Merkmale

  • gering erhöhtes Hirnvolumen im Vergl. zu Menschenaffen (300-550 cm3)
  • schwächere Vorkiefrigkeit (Proganthie), kein Diastema, keine Eckzähne, Backenzähen gleich
  • Abgeknickte Schädelbasis, doppel S Wirbelsäule = aufrechter Gang
  • oft Biped, kletterfähigkeit, hangeln, suspensorische Lokomotion noch vorhanden
  • 5.5 - 4 Mio. J in offenen Waldlandschaften

Wodurch war das Pliozän gekennzeichent?

Trockene Periode, Rückgnag des Urwaldes, Ökologie bestimmte die Evolution

Koevolution von Huftieren (Pferd) und Affen, vom Wald zum Savannenleben

Australopithecus afarensis

Grösse: 105 - 150 cm, kräftiger Körper

Hirnovol: 415 cm3

Lebzeit: 3.6 - 3.2 Mio J

Werkzeuge: nein

Homo Rudolfensis

Grösse: 155 cm, längeres Aufrechtgehen

Hirnovol: 775 cm3

Lebzeit: 2.5 - 1.8 Mio J

Werkzeuge: Differenzierte Werkzeugherstellung -> Konsequenz d Gebissrückbildung

Australophitecus africanus

Grösse: 120 cm, Savannenbewohner, Jäger

Hirnovol: 440 cm3

Lebzeit: 3 - 2.1 Mio J

Werkzeuge: primitive Werkzeuge, Werkzeugnutzung

Homo Habilis

Grösse: 145 cm, längere Kindheits / Jugendphase (lernen)

Hirnovol: 600 - 750 cm3

Lebzeit: 2.4 - 1.4 Mio J

Werkzeuge: Differenzierte Werkzeugherstellung -> Konsequenz d Gebissrückbildung

Homo erectus

Grösse:160 - 170 cm, Hochleistungsjäger

Hirnovol: 750 - 1200 cm3

Lebzeit: 1.9 - 1.5 Mio J --> überlebte bis vor c.a 40'000 J.

Sonstiges: Sprache, Wanderte aus Afrika aus

Homo ergaster

Grösse: 180

Hirnovol: 900 cm3

Lebzeit: 1.6 - ..... Mio J

Sonstiges: langgliedriges Skelett, Verlust d. Haarkleides, Ekkrine Schweissdrüsen, Melanocyten (Hautfärbung) Aus Afrika, keine besondern Kletterfähigkeiten

Homo sapiens Neanderthalensis

Grösse: etwas kleiner als Jetztmensch, c.a 80 kg

Hirnovol: 1200 -1750 cm3

Lebzeit: 220'000 - 27'000 J

Sonst.: Sprache, Kräftiger & Robuster als Jetztmensch, Kultur

Homo Sapiens

Grösse: Jetztmensch

Hirnovol: 1400 cm3

Lebzeit: 150'000 J - Jetzt

Sonstiges: Auswanderung dank Kleidungsherstellung / Werkzeuge möglich, Kunst & Religion

Was sind Merkmale der Menschlichen Vortpflanzung? 7 Stk.

  • Sexuelle Bereitschaft der Frau auch ausserhalb der fruchtbaren Phase
  • Kein anderes Tier hat so oft Sex wie der Mensch
  • ornamentale Darstellung der fortpflanzungsfähigen Frau
  • Sexuelle befriedigung --> Orgasmus bei M & F
  • Östrus der Frau z.T verborgen
  • Kopulation nicht auf Ovulation abstimmbar, verstekte Kopulation

--> Zyklen beim Mensch können durch soziales Umfeld (Geruchswarnehmung) synchronisisert werden (Pheromone)

5 Paarungssysteme:

  • Temp. Monogamie = 1 M + 1 F (während best. Zeit)
  • Dauerhafte Monogamie = 1 M + 1 F (während ganzem Leben)
  • Polygynie = 1 M + viele F (am häufigsten bei Menschen)
  • Polyandrie = viele M + 1 F
  • Polygynandrie = viele M + viele F (Mensch oft diese Art)

Welche Arten der Fortpflanzung resultiert in kleine männliche Geschlechtsteile?

Monogamie & Polygamie

Welche Fortpflanzungsart resultiert in grosse männliche Geschlechtsmerkmale?

Polygynandrische Form

Welche Fortpflanzungsart fördert Geschlechtsdimorphismus?

Polygonie

Welche Vorteile haben Polygynandrien?

Keine Infantizide, da Vaterschaft verschleitert,

Sex für Fortpflanzung und Beziehungspflege, ermöglicht Grosse Gemeinschaften (Zusammenleben)

Aus welchen zwei Komponenten setzt sich ein Ökosystem zusammen?

Aus dem Biotop (Abiotischer Lebensraum) und der Biozönose (alle Organismen im Biotop)

Was ist ökologische Potenz?

Toleranzbereich innerhalb welchem eine Art Fähig ist zu gedeihen (leben & fortpflanzen)

Was sind ausserartliche biotische Umweltfaktoren?

Konkrrenz, Symbionten, Parasiten, Feinde, Beutetiere, Nahrungspflanzen

Was ist eine stenöke Art, wie heisst das Gegenteil?

Eine stenöke Art hat einen sehr empfindlichen Toleranzbereich gegenüber Umweltbedingungen (Spezialisten)

Das gegenteil wäre Euryök (Generalisten)

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