Bilanzierung

Semester 2

Semester 2


J. T.
Diese Lernkarten decken die Grundlagen der Bilanzierung auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf die Bewertung von Vermögensgegenständen, die Erstellung von Jahresabschlüssen und die Anwendung des Handelsgesetzbuchs (HGB). Themen wie Forderungen, Abschreibungen und latente Steuern werden behandelt. Die Karteikarten sind ideal für Studierende der Finanzen, die ein tiefes Verständnis der Bilanzierung und ihrer praktischen Anwendung in Unternehmen erlangen möchten.
Karten
165
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Finanzen
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
06.04.2014 / 01.06.2017

Lernkarten

Wertaufhellungsprinzip  §252 Abs.1 HGB

Es besagt, dass in einem Jahresabschluss auch diejenigen Risiken und Verluste zu berücksichtigen sind, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, aber erst nach diesem bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt werden. Das Wertaufhellungsprinzip gehört als eines der Vorsichtsprinzipien zu den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

Bsp: Eine Forderung entsteht im Dezember, Abschlussstichtag ist der 31. Dezember. Am 11. Februar erfährt man, dass der Schuldner bereits am 20. Dezember Insolvenz angemeldet hat und die Forderung uneinbringlich erscheint. Der Jahresabschluss für das abgelaufene Jahr wird am 28. Februar aufgestellt. Somit erhellt die Information vom 11. Februar über die Insolvenz des Schuldners, dass die Forderung bereits am 31. Dezember des abgelaufenen Jahres uneinbringlich war. Daher ist die Uneinbringlichkeit der Forderung bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zu berücksichtigen.

Latente Steuern

sind verborgene Steuerlasten oder -vorteile, die sich aufgrund von Unterschieden im Ansatz und/oder in der Bewertung von Vermögensgegenständen bzw. Schulden zwischen der Steuerbilanz und Handelsbilanz ergeben haben und die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, das heißt in der Zukunft zu Unterschieden zwischen steuerlichen und handelsbilanziellen Gewinnen führen. Aktive latente Steuern sollen zukünftige Steuervorteile (zukünftig steuerlich höheres Gewinnabzugspotential), passive latente Steuern zukünftige Steuerlasten (zukünftig steuerlich höheres Ertragspotential) abbilden.

Latente Steuern

sind grundsätzlich für alle am Bilanzstichtag auftretenden Differenzen zu bilden, die aus unterschiedlichen Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz resultieren und die zukünftig steuerbe- oder entlastend wirken, also zu einer Verminderung oder Erhöhung des zu versteuernden Einkommens/Gewinns führen. 

Zu was dient der handelsrechtliche Einzeljahresabschluss?

Zur

-Zahlungsbemessung,

- Dokumentation

- Information

Welche Funktionen umfasst die Zahlungsbemessungsfunktion?

- die Ausschüttungsbemessungsfunktion

- die Besteuerungsfunktion