allgemein


J. T.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einstieg in die Betriebswirtschaftslehre (BWL) und behandeln zentrale Themen wie Unternehmen, Planung, Eigenkapital, Fremdkapital, Investitionen und Management. Sie umfassen auch rechtliche Aspekte, verschiedene Produktivitäten und die Funktionen des betrieblichen Rechnungswesens. Ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die sich mit den Grundlagen der BWL vertraut machen möchten, um betriebliche Entscheidungen zu verstehen und wirtschaftliche Zusammenhänge zu analysieren.
Flashcards
416
Students
3
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
26.12.2013 / 16.06.2018

Flashcards

Teilproduktivitäten

Arbeitsproduktivität

Maschinenproduktivität

Materialproduktivität

Flächenproduktivität

Arbeitsproduktivität (Formel)

                                            Arbeitsergebnis

Arbeitsproduktivität = ---------------------------------

                                              Arbeitsstunden

Maschinenproduktivität (formel)

                                                Ausbringungsmenge

Maschinenproduktivität = --------------------------------------

                                                   Maschinenstunden

Materialproduktivität (Formel)

                                            Ausbringungsmenge

Materialproduktivität = ----------------------------------------

                                             Materialeinsatzmenge

Flächenproduktivität (Formel)

                                               Ausbringungsmenge

Flächenproduktivität = -----------------------------------------

                                                    Flächenmenge

Produktivität ist eine

rein mengenmäßige Kennzahl

Wirtschaftlichkeit ist eine

wertmäßige Kennzahl

Wirtschaftlichkeit (Formel)

Ausbringungsmenge*Güterpreis = Ertrag

Faktoreinsatzmenge*Faktorpreis = Aufwand

                                              Ertrag

Wirtschaftlichkeit = ----------------------

                                            Aufwand

Der Gewinn ist

eine absolute und periodenbezogene Maßgröße für den betrieblichen Erfolg.

Gewinne können nach Abschluss eines Geschäftsjahres an die Gesellschaft ausgeschüttet oder im Unternehmen einbehalten werden.

Gewinn/Verlust (Formel)

Gewinn (Verlust) = Ertrag - Aufwand

Vermögen (Formel)

Vermögen = Eigenkapital + Fremdkapital (Schulden)

Eigenkapital (Formel)

Eigenkapital = Vermögen - Fremdkapital

positives Eigenkapital bedeutet

Vermögen > Fremdkapital: VERschuldung

negatives Eigenkapital bedeutet

Vermögen < Fremdkapital : ÜBERschuldung

Verschuldung

Vermögen größer als Fremdkapital

Überschuldung

Vermögen kleiner als Fremdkapital

Rentabilität (Formel)

Rentabilität = Erfolg / Basisgröße (für prozentuelle Darstellung *100)

Eigenkapitalrantabilität (Formel)

Eigenkapitalrentabilität = Gewinn / Eigenkapital

Gesamtkapitalrentabilität (Formel)

Gesamtkapitalrentabilität = (Gewinn + Zinsen) / Gesamtkapital 

(Gesamtkapital heißt Eigenkapital + Fremdkapital)

Umsatzrentabilität (Formel)

Umsatzrentabilität = Gewinn / Umsatzerlöse

(Umsatzerlös = Absatzhöhe * Absatzpreis)

Effizienz

es handelt sich um die Leistungsfähigkeit eines Prozesses.

Wirtschaftlichkeit im Sinne von Produktivität

es geht darum, Dinge richtig zu tun

Effektivität

es handelt sich um die Leistungswirksamkeit.

Wirksamkeit im Sinne von Zielerreichung

Es geht darum, die richtigen Dinge zu tun.

Erkenntnisziel

die konzeptionelle Ausrichtung einer Disziplin, deren methodologischer Ansatz an einem obersten Formalziel ausgerichtet ist.

Das Erkenntnisziel der BWL

Entscheidungsorientierung

Strenges Nebenziel der BWL

Grundsatz der Vermeidung einer Insolvenz in Form von Illiquidität

Mögliche Erkenntnisziele der BWL:

- empirisch-explanatives Erkenntnisziel

- ethisch-normatives Erkenntnisziel

- praktisch-normatives Erkenntnisziel

Betrieb (Definition Wöhe/Döring)

Als Betrieb bezeichnet man eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, in der Produktionsfaktoren kombiniert werden, um Güter und Dienstleistungen herzustellen und abzusetzen.

Außenverhältnis eines Unternehmens (Rechtsform)

regelt die rechtlichen Rahmenbedingungen des Unternehmens mit ihren externen Geschäftspartnern und der Umwelt. 

Die rechtlichen Rahmenbedingungen gibt das Gesetz vor.

Innenverhältnis eines Unternehmens

regelt die rechtlichen Rahmenbedingungen der Unternehmer untereinander.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden durch den Gesellschaftervertrag vereinbart.

Personengesellschaften Beispiele

Gesellschaft bürgerlichen Rechts GbR

offene Handelsgesellschaft OHG

Kommanditgesellschaft KG

Kapitalgesellschaften Beispiele

Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH

Aktiengesellschaft AG

konstitutive Entscheidung

wird selten oder sogar nur einmalig getroffen, hat eine wesentliche Bedeutung (z. B. Rechtsformwahl)

Kriterien der Rechtsformwahl

- Haftung

- Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis

- Finanzierungsmöglichkeiten  (Kapitalbeschaffung)

- Gewinn- und Verlustbeteiligung

- Besteuerung

- Kapitalerfordernisse bei Gründung

Internationale Standortwahl

In welchem Land soll der Unternehmensstandort gegründet werden?

Nationale Standortwahl

An welchem Ort innerhalb eines Landes soll der Unternehmensstandort gegründet werden?

Regionale Standortwahl

An welchem Ort innerhalb einer Region soll der Unternehmensstandort gegründet werden?

Lokale Standortwahl

An welcher Stelle innerhalb eines Ortes soll der Unternehmensstandort gegründet werden?

Innerbetriebliche Standortwahl

An welcher Stelle innerhalb des Unternehmens soll eine Platzierung erfolgen (z. B. neue Halle auf Werksgelände)?

Standortfaktoren

beschaffungsbezogen

produktionsbezogen

absatzbezogen

staatlich determiniert

beschaffungsbezogene Standortfaktoren

Verfügbarkeit von Grundstücken, Gebäuden, Materialien, Entfernung von Lieferanten, Beschaffung von Personal 

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