allgemein


J. T.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einstieg in die Betriebswirtschaftslehre (BWL) und behandeln zentrale Themen wie Unternehmen, Planung, Eigenkapital, Fremdkapital, Investitionen und Management. Sie umfassen auch rechtliche Aspekte, verschiedene Produktivitäten und die Funktionen des betrieblichen Rechnungswesens. Ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die sich mit den Grundlagen der BWL vertraut machen möchten, um betriebliche Entscheidungen zu verstehen und wirtschaftliche Zusammenhänge zu analysieren.
Flashcards
416
Students
3
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
26.12.2013 / 16.06.2018

Flashcards

konstitutiv

 ist ein Begriff aus der juristischen Fachsprache für Handlungen durch die eine Rechtswirkung eintritt

Gegenstand der BWL:

Erfahrungsobjekt: Betrieb

Auswahlprinzip: Ökonomisches Prinzip

Erkenntnisobjekt: Wirtschaften im Betrieb

Erkenntnisziel: Entscheidungsorientierung

Wirtschaftseinheit 

synonym: Wirtschaftssubjekt, Einzelwirtschaft

Eine organisatorisch, nach außen hin abgrenzbare Partei, die am allgemeinen Wirtschaftsverkehr/Wirtschaftsprozess teilnimmt.

Wird in Haushalte und Betriebe unterschieden.

Haushalte

auch als Konsumtionswirtschaft bezeichnet, da sie Güter und Dienstleistungen konsumieren.

Es geht um die Eigenbedarfsdeckung.

Leitmotiv ist die Maximierung des Nutzens

Betriebe

auch als Produktionswirtschaft bezeichnet, da sie Güter und Dienstleistungen herstellen.

Es geht um die Fremdbedarfsdeckung.

Leitmotiv ist die Gewinnmaximierung

Leitmotiv von öffentlichen Betrieben

Kostendeckung

Bezuschussung

Öffentliche Trägerschaften sind

öffentliche Haushalte und öffentliche Betriebe

Private Trägerschafte sind

Private Haushalte und private Betriebe

Mit öffentlichen Haushalten befassen sich:

die Finanzwissenschaft 

und 

die Verwaltungswissenschaft

Private Haushalte sind das Erfahrungsobjekt...

der Hauswirtschaftslehre

Öffentliche und private Betriebe sind Erfahrungsobjekte...

der Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Definition Betrieb nach Wöhe/Döring:

eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, in der Produktionsfaktoren kombiniert werden, um Güter und Dienstleistungen herzustellen und abzusetzen.

Bestimmungsfaktoren des Betriebs:

- Produktionsfaktoren

- Prinzip der Wirtschaftlichkeit

- Einhaltung des finanziellen Gleichgewichts

Produktionsfaktoren lassen sich einteilen in:

- Potentialfaktoren

- Repetierfaktoren

- dispositive Faktoren

Potentialfaktoren

sind Betriebsmittel, die mittel- bis längerfristig bei Produktionsprozessen eingesetzt werden. Es  sind menschliche objektbezogene Arbeit, Grund, Boden, Anlage, Rechte, Patente => GEbrauchsgüter

Repetierfaktoren

Stoffe, die kurzfristig beim Produktionsprozess eingesetzt werden. Sie müssen wiederholt und oft neu beschafft werden. => VERbrauchsgüter

Dispositiver Faktor

Leitung/Führung der Geschäfte

Planung

Organisation

Kontrolle

Marktwirtschaft

hier erfolgt die Abstimmung von Bedarf und Bedarfsdeckung autonom durch die einzelnen Wirtschaftssubjekte.

Planwirtschaft

hier erfolgt die Abstimmung von Bedarf und Bedarfsdeckung durch eine zentrale Leitungseinheit.

In der Marktwirtschaft gilt:

das Autonomieprinzip.

Das oberste Formalziel ist das Prinzip der Gewinnmaximierung.

In der Planwirtschaft gilt:

Das Organprinzip

Es gilt das Prinzip der Planerfüllung.

Das Auswahlprinzip der BWL

ökonomisches Prinzip

Einteilung der Bedürfnisse

Existenzbedürfnisse

Grundbedürfnisse

Luxusbedürfnisse

Kulturelle Bedürfnisse

Existenzielle Bedürfnisse

lebensnotwendige Dinge wie Essen, Trinken, Unterkunft, Kleidung

Grundbedürfnisse

Aspekte wie Arbeit, Gesundheit, Bildung, Freizeit, Kommunikation

Luxusbedürfnisse

nicht lebensnotwendige Güter und Dienstleistungen wie Villa, Sportwagen, Schmuck, Tattoos, Schönheits-OPs

Kulturelle Bedürfnisse

Musik, darstellende und gestaltende Kunst, inspirierende Gespräche etc.

Ökonomisches Prinzip

syn. Rationalprinzip

Wirtschaftssubjekte setzen aufgrund der Knappheit der Güter bei ihrem wirtschaftlichen Handeln die eingesetzten Mittel mit dem Ergebnis ins Verhältnis. => Nutzenmaximierung, Gewinnmaximierung

Homo oeconomicus

auch rationaler Agent, ist Modell eines Nutzenmaximierers zur Beschreibung menschlichen Handelns.

Irrationalität

unvernünftig

z. B. rein emotionale Entscheidung beim Kauf eines Autos 

begrenzte Rationalität

trotz Überlegung KANN keine rationale Entscheidung getroffen werden (aufgrund begrenzter Geistreiche)

Produktionsergebnis

Output (Ausbringungsmenge) * Güterpreis = Ertrag

Produktionseinsatz

Input (Faktoreneinsatzmenge) * Faktorpreis = Aufwand

Produktionserfolg

Ertrag - Aufwand = Erfolg (Gewinn)

Maximumprinzip

Mit gegebenen festen Mitteln (Input) möglichst großen Nutzen (Output) erzielen.

(Mit 50l Benzin so weit fahren wie möglich.)

Maximumprinzip

Mit gegebenen festen Mitteln (Input) möglichst großen Nutzen (Output) erzielen.

(Mit 50l Benzin so weit fahren wie möglich.)

Minimumprinzip

Mit möglichst wenigen Mitteln (Input) ein gegebenes festes Ziel (Output) erreichen.

Mit möglichst wenig Benzin nach Berlin fahren.

Optimumprinzip

Verknüpfung von Maximumprinzip und Minimumprinzip

Prinzip der langfristigen Gewinnmaximierung, maximaler Ertrag bei minimalem Aufwand.

Das Erkenntnisobjekt der BWL

Wirtschaften im Betrieb

Produktivität (Formel)

Produktivität = Ausbringungsmenge / Faktoreinsatzmenge

Produktivität = Output / Input

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