allgemein


J. T.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einstieg in die Betriebswirtschaftslehre (BWL) und behandeln zentrale Themen wie Unternehmen, Planung, Eigenkapital, Fremdkapital, Investitionen und Management. Sie umfassen auch rechtliche Aspekte, verschiedene Produktivitäten und die Funktionen des betrieblichen Rechnungswesens. Ideal für Studierende und Berufseinsteiger, die sich mit den Grundlagen der BWL vertraut machen möchten, um betriebliche Entscheidungen zu verstehen und wirtschaftliche Zusammenhänge zu analysieren.
Flashcards
416
Students
3
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
26.12.2013 / 16.06.2018

Flashcards

Prämissenkontrolle (Überwachung)

Vergleich von Objekten, die im Werden begriffen sind mit eigenen Ist-Werten.

Beschaffung (Teilfunktion der Güter- und finanzwirtschaftlichen Prozesse)

Bereitstellung von Produktionsfaktoren für Zwecke der Leistungserstellung und Leistungsverwertung

Materialwirtschaft (Teilfunktion der Güter- und finanzwirtschaftlichen Prozesse - Beschaffung)

Bereitstellung von Betriebsmitteln und Werkstoffen für die Leistungserstellung

Personalwirtschaft (Teilfunktion der Güter- und finanzwirtschaftlichen Prozesse - Beschaffung)

Bereitstellung von Arbeitskräften, insbesondere für die Verrichtung objektbezogener Arbeit

Produktion (Teilfunktion der Güter- und finanzwirtschaftlichen Prozesse)

Kombination der Produktionsfaktoren zu unfertigen und fertigen Erzeugnissen

Absatz (Teilfunktion der Güter- und finanzwirtschaftlichen Prozesse)

Verwertung der betrieblichen Produkte und Dienstleistungen auf Absatzmärkten

Unmittelbare Beschaffungskosten (Materialwirtschaft)

Einkaufspreis der Werkstoffe, Materialpreise

Mittelbare Beschaffungskosten (Materialwirtschaft)

Transportpreise für Anlieferung der Materialien

Lagerkosten (Materialwirtschaft)

Bevorratung, Zwischenlager

Aufgaben der Materialwirtschaft:

- Materialbedarfsermittlung

- Lieferantenpolitik und Beschaffungsmarketing

- Lagerplanung und Logistik

Sachliche Partialisierung der Produktion (Teilfunktion der Güter- und finanzwirtschaftlichen Prozesse)

- Produktionsprogramm

- Standortplanung

- Bereitstellung

- Umweltpolitik

Zeitliche Partialisierung der Produktion (Teilfunktion der Güter- und finanzwirtschaftlichen Prozesse)

- Strategische Produktionsplanung

- Taktische Produktionsplanung

- Operative Produktionsplanung

Externe Effekte der Produktion

Industrielle Fertigung kann zu einer Umweltbelastung führen. Diese werden als externe Effekte bezeichnet.

Zwei Arten der externen Effekte:

- Verbrauch von natürlichen Ressourcen (Input)

- Belastung durch Verschmutzung der Umwelt (Output)

Zwei Wege, wie der Staat in die externen Effekte eingreifen kann:

- durch gesetzliche Normen Begrenzung des Verbrauchs von natürlichen Ressourcen und der Belastung und Verschmutzung der Umwelt

- durch Umweltsteuern und Zertifikaten Erhöhung der Produktionskosten 

Internalisierung externer Effekte

Umweltsteuern und Zertifikate, die die Produktionskosten erhöhen.

Langfristige Produktionsprogrammplanung umfasst:

- Planung des Produktportfolios (Produkttypen, zu erwartende Produktmengen)

- Produktionsverfahren (Bestimmung der einzusetzenden Fertigungsverfahren)

- Planung der Fertigungstiefe (Entscheidung über Fremdbezug/Outsourcing oder Eigenerstellung)

- Planung des Kapazitätrahmens (Bestimmung der benötigten Betriebsmittel und erforderlichen Personalkapazitäten)

Supply Chain

ist die Bezeichnung für eine Liefer-, Versorgungs- oder unternehmensübergreifende Wertschöpfungskette, die sich meist als Netzwerk verschiedener Organisationen darstellt. Die Organisationen erstellen gemeinsam ein Produkt und transportieren es zum Endkunden.

Kurzfristiges Produktionsprogramm

Wenn die Absatzmöglichkeiten größer sind als die Produktionskapazität liegt ein Produktionsengpass vor. -> Optimierung durch kurzfristige Produktionsprogrammplanung. Die Lösung hierzu erfolgt mithilfe der Deckungsbeitragsrechnung. (Ausführlicher in Kostenrechnung)

Fertigungsplanung

umfasst die strategische Entscheidung hinsichtlich der einzusetzenden Fertigungsverfahren und

operative Fragestellungen hinsichtlich des konkreten Produktionsablaufes.

Vier unterschiedliche Fertigungsverfahren:

1. Einzelfertigung

2. Serienfertigung

3. Sortenfertigung

4. Massenfertigung

Einzelfertigung

es werden einzelne Stücke gefertigt, es handelt sich also um nicht replizierbare Einzelaufträge mit individuellen Spezifika.

Bsp: Tunnelbohrmaschine, Zahnprothese

Serienfertigung

ist eine zwischen der Einzelfertigung und der Massenfertigungeinzuordnende Form der Mehrfachfertigung, bei der eine Produktart in begrenztem Umfang hergestellt wird (z. B. PKW eines bestimmten Typs).

Sortenfertigung

liegt vor bei Produkten, die in der Art ihrer Herstellung und des verwendeten Rohstoffes sehr eng verwandt sind, hinsichtlich sekundären Produktmerkmale aber differieren. Bsp. Brauen unterschiedlicher Biersorten

Massenfertigung 

 ist ein Fertigungstyp, bei dem eine vorab nicht beschränkte Menge von Gütern mit gleichen Eigenschaften in ständiger Wiederkehr erzeugt wird. Bsp: Stahldraht, Kopfschmerztabletten

Lean Production/"Schlanke Produktion"

sie soll ohne vielzahlige Hierarchien im Unternehmen und durch eine schlankere Verwaltung eine Verdoppelung der Produktivität und Halbierung der Kosten bewirken.

Lean Management/"Schlankes Management"

setzt sich vor allem zusammen aus:

- Kostensenkung

- Qualitätssicherung

- Organisationsoptimierung

Absatz/Leistungserstellung

Betriebliche Produkte und Dienstleistungen werden am Absatzmarkt verwertet. Der Absatz steht im Vordergrund der betrieblichen Planung, er ist der Engpassfaktor der betrieblichen Planung.

Auf Anbietermärkten sind...

die Produktionsmöglichkeiten kleiner als die Absatzmöglichkeiten. Sie sind für Mangelwirtschaften charakteristisch.

Auf Käufermärkten sind...

die Absatzmöglichkeiten kleiner als die Produktionsmöglichkeiten. Sie sind typisch für Wohlstandsgesellschaften.

Marketing

Alle Maßnahmen, die zur Optimierung des Absatzes ergriffen werden. Somit ist das Marketing ein Teilbereich des Absatzes.

Marketing umfasst:

- die Analyse der Absatzmärkte (Marktforschung)

- die gezielte Festlegung von absatzpolitischen Instrumenten (Marketing-Mix)

- die Ableitung eines konkreten Absatzplanes

Prozess der Absatzplanung:

1. Schritt: Marktforschung 

2. Schritt; Marketing-Mix

3. Schritt: Festlegung des konkreten Arbeitsplans

4. Schritt: Realisation und Kontrolle

Aufgabe der Marktforschung

Systemische Erfassung und Analyse von Informationen als Grundlage für Absatzplanungen, Absatzentscheidungen und Auswahl von Marketinmaßnahmen.

Methoden der Marktforschung:

- Primärmarktforschung: field research (Befragung, Beobachtung, Tests)

- Sekundärmarktforschung: desk research (Auswertung primär-statistischen Materials)

Inhalte der Marktforschung:

- Verhaltensforschung (Kunden, Konkurrenten)

- Marktsegmentierung (geographische, demographische, psychographische, verhaltensbezogene Kriterien)

- Markt- und Absatzprognosen

Produktpolitik

Ist ein absatzpolitisches Instrument.

Alle Maßnahmen, die mit der Auswahl und der Weiterentwicklung von Produkten zur besseren Vermarktung zusammenhängen.

3 wesentliche Elemente der Produktpolitik

- Produktinnovation

- Produktvariation

- Produkteliminierung

Produktinnovation

sind Leistungen, die am Markt absolut neu oder relativ neu sind. Sie können auf der Basis eines identifizierten Bedarfs entwickelt worden sein. Es kann aber auch notwendig sein, den Bedarf der Käufer für das neue Produkt erst zu wecken.

Produktvariation

Ein bereits vorhandenes Produkt wird verändert um es an das geänderte Nachfrageverhalten anzupassen.

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