Betriebswirtschaftslehre
allgemein
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Lernkarten
Teilproduktivitäten
Arbeitsproduktivität
Maschinenproduktivität
Materialproduktivität
Flächenproduktivität
Arbeitsproduktivität (Formel)
Arbeitsergebnis
Arbeitsproduktivität = ---------------------------------
Arbeitsstunden
Maschinenproduktivität (formel)
Ausbringungsmenge
Maschinenproduktivität = --------------------------------------
Maschinenstunden
Materialproduktivität (Formel)
Ausbringungsmenge
Materialproduktivität = ----------------------------------------
Materialeinsatzmenge
Flächenproduktivität (Formel)
Ausbringungsmenge
Flächenproduktivität = -----------------------------------------
Flächenmenge
Produktivität ist eine
rein mengenmäßige Kennzahl
Wirtschaftlichkeit ist eine
wertmäßige Kennzahl
Wirtschaftlichkeit (Formel)
Ausbringungsmenge*Güterpreis = Ertrag
Faktoreinsatzmenge*Faktorpreis = Aufwand
Ertrag
Wirtschaftlichkeit = ----------------------
Aufwand
Der Gewinn ist
eine absolute und periodenbezogene Maßgröße für den betrieblichen Erfolg.
Gewinne können nach Abschluss eines Geschäftsjahres an die Gesellschaft ausgeschüttet oder im Unternehmen einbehalten werden.
Gewinn/Verlust (Formel)
Gewinn (Verlust) = Ertrag - Aufwand
Vermögen (Formel)
Vermögen = Eigenkapital + Fremdkapital (Schulden)
Eigenkapital (Formel)
Eigenkapital = Vermögen - Fremdkapital
positives Eigenkapital bedeutet
Vermögen > Fremdkapital: VERschuldung
negatives Eigenkapital bedeutet
Vermögen < Fremdkapital : ÜBERschuldung
Verschuldung
Vermögen größer als Fremdkapital
Überschuldung
Vermögen kleiner als Fremdkapital
Rentabilität (Formel)
Rentabilität = Erfolg / Basisgröße (für prozentuelle Darstellung *100)
Eigenkapitalrantabilität (Formel)
Eigenkapitalrentabilität = Gewinn / Eigenkapital
Gesamtkapitalrentabilität (Formel)
Gesamtkapitalrentabilität = (Gewinn + Zinsen) / Gesamtkapital
(Gesamtkapital heißt Eigenkapital + Fremdkapital)
Umsatzrentabilität (Formel)
Umsatzrentabilität = Gewinn / Umsatzerlöse
(Umsatzerlös = Absatzhöhe * Absatzpreis)
Effizienz
es handelt sich um die Leistungsfähigkeit eines Prozesses.
Wirtschaftlichkeit im Sinne von Produktivität
es geht darum, Dinge richtig zu tun
Effektivität
es handelt sich um die Leistungswirksamkeit.
Wirksamkeit im Sinne von Zielerreichung
Es geht darum, die richtigen Dinge zu tun.
Erkenntnisziel
die konzeptionelle Ausrichtung einer Disziplin, deren methodologischer Ansatz an einem obersten Formalziel ausgerichtet ist.
Das Erkenntnisziel der BWL
Entscheidungsorientierung
Strenges Nebenziel der BWL
Grundsatz der Vermeidung einer Insolvenz in Form von Illiquidität
Mögliche Erkenntnisziele der BWL:
- empirisch-explanatives Erkenntnisziel
- ethisch-normatives Erkenntnisziel
- praktisch-normatives Erkenntnisziel
Betrieb (Definition Wöhe/Döring)
Als Betrieb bezeichnet man eine planvoll organisierte Wirtschaftseinheit, in der Produktionsfaktoren kombiniert werden, um Güter und Dienstleistungen herzustellen und abzusetzen.
Außenverhältnis eines Unternehmens (Rechtsform)
regelt die rechtlichen Rahmenbedingungen des Unternehmens mit ihren externen Geschäftspartnern und der Umwelt.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen gibt das Gesetz vor.
Innenverhältnis eines Unternehmens
regelt die rechtlichen Rahmenbedingungen der Unternehmer untereinander.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden durch den Gesellschaftervertrag vereinbart.
Personengesellschaften Beispiele
Gesellschaft bürgerlichen Rechts GbR
offene Handelsgesellschaft OHG
Kommanditgesellschaft KG
Kapitalgesellschaften Beispiele
Gesellschaft mit beschränkter Haftung GmbH
Aktiengesellschaft AG
konstitutive Entscheidung
wird selten oder sogar nur einmalig getroffen, hat eine wesentliche Bedeutung (z. B. Rechtsformwahl)
Kriterien der Rechtsformwahl
- Haftung
- Geschäftsführungs- und Vertretungsbefugnis
- Finanzierungsmöglichkeiten (Kapitalbeschaffung)
- Gewinn- und Verlustbeteiligung
- Besteuerung
- Kapitalerfordernisse bei Gründung
Internationale Standortwahl
In welchem Land soll der Unternehmensstandort gegründet werden?
Nationale Standortwahl
An welchem Ort innerhalb eines Landes soll der Unternehmensstandort gegründet werden?
Regionale Standortwahl
An welchem Ort innerhalb einer Region soll der Unternehmensstandort gegründet werden?
Lokale Standortwahl
An welcher Stelle innerhalb eines Ortes soll der Unternehmensstandort gegründet werden?
Innerbetriebliche Standortwahl
An welcher Stelle innerhalb des Unternehmens soll eine Platzierung erfolgen (z. B. neue Halle auf Werksgelände)?
Standortfaktoren
beschaffungsbezogen
produktionsbezogen
absatzbezogen
staatlich determiniert
beschaffungsbezogene Standortfaktoren
Verfügbarkeit von Grundstücken, Gebäuden, Materialien, Entfernung von Lieferanten, Beschaffung von Personal