Betriebswirtschaft

03 Betriebswirtschaftliche Grundlagen

03 Betriebswirtschaftliche Grundlagen


R. S.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebswirtschaftliche Grundlagen und Konzepte. Sie decken Themen wie Wertschöpfung, Marktanalyse, Produktionsfaktoren und Wirtschaftlichkeit ab, indem sie Begriffe wie Produkt, Gewinn, Leistung und Marktvolumen erklären. Besonders nützlich für Studierende und Berufseinsteiger, die ein solides Verständnis der Betriebswirtschaftslehre erlangen möchten, um wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen und anzuwenden.
Karten
28
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
03.02.2015 / 26.05.2015

Lernkarten

Absatzmarkt

Waren- Gütermärkte. Anbieter verkauft dort seine Produkte und Dienstleistungen. Prüfstein des Erfolgs

Bedürfnis

Gefühl des Mangels mit dem Wunsch, den Mangel zu beseitigen. (Maslow Pyramide)

Bedarf

Bedürfnis konkretisiert sich zum Wunsch nach bestimmten Produkten / Dienstleistungen

Beschaffungsmarkt 7

Hier werden Produktionsfaktoren eingekauft:

  • Arbeitsmarkt
  • Investitionsgütermarkt
  • Bodenmarkt
  • Rohstoffmarkt
  • Halbfabrikatemarkt
  • Markt für Hilfsstoffe
  • Finanzmarkt

Dienstleistungen, 4 Merkmale

Der Kunde wird bei der Leistungserbringung direkt beteiligt. Nicht lagerbar, selten übertragbar. Produktion und Verbrauch fallen zeitlich oft zusammen.

Erfolg

Outputwert (Ertrag) minus Inputwert (Aufwand.) Gewinn = positiver Erfolg / Verlust = negativer Erfolg

freie Güter

Natürliche Ressourcen wie wie Luft, Wasser die niemandem gehören.

immaterielle Güter 2

Dienstleistungen und Rechte (Patente..)

Input / Produktionsfaktoren 4

  • Arbeitskraft
  • Know-How
  • Betriebsmittel
  • Werkstoffe

Marktanteil

Mengenmässig: Absatz Produkt durch mengenmässiges Marktvolumen mal 100%

Wertmässig: UmsatzProdukt durch wertmässiges Marktvolumen mal 100%

Marktkapazität

Maximale Menge die (wenn gratis) in einem bestimmten Zeitraum im relevanten Markt abgesetzt werden könnte.

(Hundefutter das von allen Hunden insgesamt gefressen wird.)

Marktpotential

Gesamter Absatz/Umsatz aller Anbieter einer bestimmten Leistung. Bei optimalem  Einsatz der Marktetininstrumente bei heutiger Kaufkraft in einem bestimmten Zeitraum im relevanten Markt.

(Wenn alle Hundebesitzer die sich Hundefutter leisten könnten auch Hundefutter kaufen.)

Marktvolumen

Gesamter Umsatz/absatz aller Anbieter einer  Leistung in einem bestimmten Zeitraum im relevanten Markt.

(Tatsächlicher Absatz/Umsatz von Hundefutter.)

Materielle Güter / Sachgüter 2

  • Konsumgüter (Verbrauchsgüter, Gebrauchsgüter)
  • Investitionsgüter

 

Maximumprinzip

Mit vorhandenen Mitteln ein maximales Ergebnis erzielen. (mit 5 l möglichst weit kommen)

Minimumprinzip

Gewünschtes Ergebnis soll mit minimalem Einsatz von Mitteln erreicht werden. (100 km mit möglichst wenig Benzin fahren)

Was braucht es damit eine Nachfrage entsteht 3?

  • Mein Bedürfnis muss mit einem herstellbaren Gut (Produkt/Dienstleistung) befriedigt werden können.
  • Ich muss bereit sein, Geld für dieses Produkt auszugeben.
  • Ich muss über das nötige Geld verfügen. (Kaufkraft)

ökonomisches Prinzip

  • Maximumprinzip
  • Minimumprinzip
  • Optimumprinzip

Optimumprinzip

Verhältnis zwischen In- und Output (eingesetzte Mittel/Ergebnis) möglichst günstig.

Kombination von Minimum- und Maximumprinzip

Produktivität

Misst die Effizienz einer erbrachten Leistung (Menge des Outputs durch Menge des Inputs)

Z.b: Arbeitsproduktivität (Anzahl eingesetzter Arbeitsstunden), Maschinenproduktivität (Anzahl abgefüllter Flaschen pro Maschinenstunde.

Rentabilität und drei wichtige Kennzahlen.

Messen des Erfolgs als relative Grösse.

  • ROI Geamtkapitalrendite (Gewinn plus Fremdkapitalzinsen im Verhältnis zum eingesetzten Gesamtkapital
  • ROE Eigenkapitalrendite (Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital)
  • ROS Umsatzrentabilität (Gewinn im Verhältnis zum Verkaufsumsatz)

Sättigungsgrad

Marktvolumen durch Marktpotential mal 100%.

Prozentualer Anteil des Marktvolumens am Marktpotential

Teilmarkt

Bestimmte Produkteuntergruppen im Gesamtmarkt (zb. Freizeitkleidung im Oberbekleidungsmarkt, )

Wertschöpfung eines Unternehmens

Verkaufspreis (Erlös) minus Vorleistungen (Zukäufe) od.

Betriebskosten (Kosten für den innerbetrieblichen Wertschöpfungsanteil) plus Gewinn 

Wirtschaftlichkeit

Misst die Effektivität der erbrachten Leistung. Wert des Outputs $ (Ertrag) durch Wert des Inputs $ (Aufwand.)

Wirtschaftsgüter 2

  • Materielle Güter (Sachgüter)
  • Immaterielle Güter

Transformationsprozess

Input (Produktionsfaktoren) -> Produktion -> Output (Güter / Dienstleistungen)

Wertkette nach Porter (value chain) P 5, S 4

Primäre Aktivitäten:

  • Eingangslogistik (Annahme, Lagerung)
  • Produktion (Montage, fertigung, Verpackung)
  • Ausgangslogistik (Lagerverwaltung, Auslieferung der Produkte)
  • Marketing und Verkauf (Werbung, Preisgestaltung, Verkauf)
  • Service

Sekundäre Aktivitäten:

  • Unternehmensinfrastruktur (Unternehmens-, Mitarbeiter-, finanzielle Führung...)
  • Personalmanagement
  • Technologiemanagement (F&E, Produkt und Prozesstechnologien)
  • Beschaffungsmanagement (Einkauf von Rohmat. Hilfs- und Betriebsstoffen, Maschinen)

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