Betriebssysteme

Betriebssystemkonzepte

Betriebssystemkonzepte


D. F.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Betriebssysteme auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Prozesse, Speicherverwaltung, RAID-Level, Dateisysteme, CPU-Architektur und Virtualisierung ab. Besonders nützlich sind sie für Studierende der Informatik, die sich mit den Grundlagen und fortgeschrittenen Konzepten von Betriebssystemen vertraut machen möchten. Die Karteikarten erklären nicht nur theoretische Grundlagen, sondern gehen auch auf praktische Anwendungen und Implementierungen ein, was sie zu einem wertvollen Werkzeug für das Verständnis und die Anwendung von Betriebssystemen macht.
Cartes-fiches
57
Utilisateurs
7
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
11.04.2015 / 21.06.2023

Cartes-fiches

Wie werden Prozesse verwaltet?

Prozesstabellen

Prozesskontrollblöcke

Das Thread-Modell

Threads erweitern den Prozess um die Möglichkeit weitere Unterprogramme gleichzeitig in einem Prozess ablaufen zu lassen

Teilen sichdie Ressourcen auch den Adressraum

Wird auch Multithreading genannt

Eigenschaften von Threads und Prozessen

Bild

Sheduling Strategien

  1. First come first served
  2. Shortest job first
  3. Round Robin
  4. nach Prioritäten

Was ist eine Deadlock

Wenn sich Prozesse gegenseitig blockieren.

Ein Prozess wartet auf ein Ergebnis aus einem anderen Prozess und umgekehrt!

Lösungsmöglichkeiten für das Problem das sich Prozesse den Arbeitsspeicher teilen müssen

  1. Einteilung in feste Partitionen pro Prozess
  2. Swapping (kompletter Prozess auslagern)
  3. Paging (Teile werden augelagert)
    Virtueller Arbeitsspeicher!

Virtueller Arbeitsspeicher:

Jeder Prozess erhält 4GB Speicher (vorgetäuscht)

Einteilung in sogenannte Pageframes mit der Größe 4kB (1Mio.)

Virtualle Adressen müssen bei jedem Zugriff in physische Adressen umgerechnet werden

Was ist TLB

= Caching der Pagetabek

Wichtige virtuelle Adressen werden hier in einem Cach gespeichert um das Paging zu beschleunigen!

Binäre Darstellung der Pagetable:

Bild

Informationen zu Seitentabellen.

  1. Zugriff muss schnell sein
  2. Können extrem groß werden
  3. Lösung = Mehrstufige Seitentabellen

Was ist ein Interrupt?

Gerät meldet sich auf einer extra Interrupt-Leitung und gibt Signal zur Übertragung von Dateien.

Zus#tzliche IRQ-Nummer übermittelt damit das richtige UNterprogramm starten kann.

Was ist polling?

CPU prüft dauernd ob das Gerät Daten übertragen kann.

Hohe Abfragerate = Hohe Prozessorlast.

Bei zu geringer Pollingrate können Daten verloren gehen.

Nenne 2 Übertragungsmechanismen:

  1. Direct Memory Access
  2. E/A-Portadressen

Was ist Direct Memory Access?

Controller transportiert Daten  direkt über den Bus in den Hauptspeicher und informiert mittels Interrupt das OS.

Wie funktionieren E/A-Portadressen?

Spezielle Speicheradressen sind nicht mit dem Speicher verbunden.

CPU greift auf diese Adressen zu und kann dadurch die Daten lesen.

Aufbau einer Festplatte:

Bild:

Was ist die Positionierungszeit?

Zeit die benötigt wird um den Plattenarm zur gewünschten Spur zu bringen.

Was ist Rotationsverzögerung?

Zeit die benötigt wird bis sich die Festplkatte soweit gedreht hat das sich der gesuchte Sektor unter dem Schreib/Leskopf  befindet.

\(x = {1 \over 2 x Rotationsgeschwindigkeit}\)

Was ist die Übertragungszeit?

Anzahl der Spuren  *  Umdrehungszeit

oder

Anzahl der zu übertragenen Bytes / Anzahl der Bytes in einer Spur

Welche Arten von Plattenschedulig gibt es?

  1. First Come First Served
  2. Shortest Seek Time First
  3. Fahrstuhl (Scan)

Was ist das Ziel von RAID ?

Redundante, ausfallsichere und performante Speicherung von Daten.

Daten über Disks verteilen (Parallelverarbeitung)

6 verschiedene Varianten (Levels)

Wie funktioniert RAID Level 0 ?

Virtuelle Festplatte wird in Stripes in Sektoren unterteilt.

Erfolgt nach Round-Robin.

Gut bei großen Dateien 

Kein Vorteil bei kleinen

schlechte Zuverlässigkeit

Wie funktioniert RAID Level 1 ?

Spiegelung

Ausfallsicherheit bei CRash einer Disc (max. Ausfallsicherheit)

Lesegeschwindigkeit doppelt so hoch

Schreibgeschwindigkeit normal

Wie funktioniert RAID Level 2?

Jedes Byte wird in 4-Bit-Stücke aufgeteilt + 3 Prüfbits

Wird auf 7 Discs verteilt

Armposition und Platenrotation müssen synchron zueinander arbeiten

Rechenintensiv für Controleler

wird selten benutzt

Was ist RAID Level 5 ?

Verwendet Stripes und verteilt dazwischen Parity-Stripes

eine Disk darf ausfallen

Disks müssen alle gleich groß sein

Ausfallsicherhjeit nicht so groß wie Spiegel

Kann nur schwer erweitert werden

Lesen und schreiben performanter als Einzeldisk

Étudier