Betriebs- und Organisationspsychologie
DHBW-Mannheim
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- Dominance Influence Steadiness Conscientiousness
- spezifiziert 4 Verhaltensaspekte bei der Wortwahl
- Dominance / Überlegenheit (Kontroll, Macht und Durchsetzungsvermögen)
- Direkt
- Ergebnis-orientiert
- Energisch, durchsetzungsstark
- Verbindlich
- Influence / Einfluss (Soziale Situation , Kommunikation)
- Kontaktfreudig
- Optimistisch
- Enthusiastisch
- Begeistert
- Lebhaft
- Steadiness / Beständigkeit (Geduld, Beharrlichkeit)
- Ausgeglichen, gelassen
- Entgegenkommend
- Geduldig
- Bescheiden
- Taktvoll
- Conscientiousness / Gewissenhaftigkeit (Struktur & Organisation)
- Analytisch
- Zurückhaltend
- Genau / exakt
- Vertraulich / persönlich
- systematisch
HBDI
- Herrmann Brain Dominance Instrument
- Ähnlich wie Myers-Briggs / DISC
- Ziel: Art des Denkens einer Person messbar zu machen
- 4 Typen des Denkens
- Analytisches Denken
- Sequentielles Denken
- Zwischenmenschliches Denken
- Imaginäres Denken
Analytisches Denken
- Keywords: Logical , factual, critical, technical, quantitative
- Daten sammeln, Analyse, Verstehen wie es funktioniert, Ideen basierend auf Fakten beurteilen, kritische und logische Schlussfolgerungen
Sequentielles Denken
- Keywords: safekeeping, structured, organized, complexity or detailed, planned
- Anweisungen befolgen, detail-orientierte Arbeit, strukturiertes Probllösen ( Step by step), Organisation und Implementation
Zwischenmenschliches Denken
- Keywords: kinesthetic, emotional, spiritual, sensory, feeling
- Ideen von Anderen anhören, persönliche Meinungen einholen, Sinneseindrücke, Gruppenzusammenwirken
Imaginäres Denken
- Keywords: Visual, holistic, intuitive, innovative and conceptual
- Das Große und Ganze betrachten, Initiative übernehmen, Annahmen in Frage stellen, Verbildlichung, Lösen des Problem auf kreative Art und Weise, langfristiges Denken
Resilient Enterprise - Bedeutung
- lat. Zurückspringen, abprallen
- widerstandsfähige Strukturen
- 4 Aspekte die Betrieb kennzeichet (Facetten):
- Resilienz für den Menschen
- Resilienz für unsere Prozesse
- Resilienz für IT
- Resilienz für Anwendungen
Was bedeutet Resiliency für den Menschen?
- Mitarbeiter + Manager: Aufbau der inneren Widerstandsfähigkeit
- Kontext des Menschen: physische Robustheit und Elastizität
- Gesund, Widerstandsfähigkeit und Selbsterhaltung
- Gegeteil = Verwundbarkeit
- Fokues:
- Entwicklung der inneren Haltung, Einstellung und Überzeugungen
- Entwicklung einer Krisenkompetenz
- Aufbau der folgenden Resilienz-Faktoren:
- Selbstverantwortung --> Netzwerken --> Zukunftsgestaltung --> Optimismus --> Akzeptanz --> Lösungsorientierung --> Selbstregulation
- Kreis
Was bedeutet Resiliency für unsere Prozesse? (eher unwichtig)
- Aufbau von widerstandsfähigen Organisationen und Prozessen als Grundgerüst eines erfolgreichen Geschäftsmodells
- Vorbereitung auf Krisenzeiten
- Techonologiesprünge
- Wirtschafskrisen
- Marktentwicklung
- Investitionen in Maßnahmen zur Resilienzförderung
- Mitarbeiter
- Organisationsstrukturen
- Prozesse, IT & Services
- Fokus:
- Auf der Toleranz und Robustheit eines System gegenüber externen und internen Störungen
- Aufbau von Pattern zur situationsgerechten Reaktion
Was bedeutet Resiliency für unsere IT & Anwendungen? (eher unwichtig)
- Durch steigende Abhängigkeit der Unternehmen zur IT à wirtschaftlicher Bedeutungszuwachs der IT-Risiken und IT-Compliance
- Aufbau einer regenerationsfähigen IT und Identifizierung potenzieller Schwachstellen
- Nur widerstandsfähige IT-Strukturen und Services ermöglichen die Kontinuität der Geschäftsprozesse
- Analyse & Optimierung der IT-Strukturen und Services im Kontext KVP ( Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) und Kaizen
- Fokus:
- Analyse und Optimierung von Notfall- und Wiederherstellungsplanungen der IT-Services
- Sicherung des Geschäftsbetriebs
- Orientierung an Best Practices wie BCM & ITSCM
- Aktivitäten der Notfallplanung
- Geschäftsprozesse
- Business Impact Analyse
- Review der Dokumentationen
- Prozessmanagement
- Übungsszenarien
- Handlungsoptionen
- Sofortmaßnahmen
Was ist Kultur?
- Vom Menschen geschaffen
- Ständiger Wandel
- Stellt ein Wert- & Orientierungsmuster für unser Denken, Fühlen & Handeln dar
- Maßgebend für unser Verhalten und unsere Wahrnehmung der Welt à meist unbewusst
- Beeinflusst stark, wer wir sind und wie wir uns sehen
- Beeinflusst uns zum großen Teil unbewusst und wird als selbstverständlich angenommen
- Unterscheidet Gruppen voneinander und wir über Kommunikation erworben und weitergegeben
Organisationskultur
- Artefakte
- Sichtbare Strukturen und Prozesse im Unternehmen
- Leicht zu beobachten, aber schwer zu entschlüsseln
- Beispiele: Kommunikationsverhalten, Logo, Bürolayout, Rituale und Mythen der Organisation
- Verständnis setzt Kenntnis der Werte und Grundprämissen der Kultur voraus
- Bekundete Werte
- Strategien, Ziele, Philosophie (bekundete Rechfertigungen)
- Beispiel: Ehrlichkeit, Freundlichkeit, konservativ usw.
- Einstellungen, die Verhalten von Mitarbeiter bestimmen
- Eingeschränkt sichtbar aber gruppenbezogen überprüfbar
- Basic Assumptions
- Unbewusste, selbstverständliche Anschauungen, Wahrnehmungen, Gedanken und Gefühle ( Ausgangspunkt für Werte und Handlungen)
- Dinge, die als selbstverständlich angenommen werden à wie man als Mensch reagiert
- Werden nicht bewusst wahrgenommen
Abschluss- / Beziehungsorientierte Kulturen - Unterschiede
Nur Oberbegriffe
- Abschlussorientiert (AO)
- Direkte Kontaktaufnahme
- Inhaltliche Fixierung
- Sache ist entscheidend für den Geschäftsabschluss
- Trennung von Sache und Person
- Beziehungsorientiert (BO)
- Indirekte Kontaktaufnahme
- Verhandlungspartner von großem Interesse
- Person ist entscheidend für den Geschäftsabschluss
- Angriff auf Sache ist Angriff auf Person
- Beispiel: Asiaten
Informelle / Formelle Kulturen --> Hierarchie und Regeln
Nur Oberbegriffe
- Formelle Kulturen
- Klare Machtverteilung
- Steile Hierarchie
- Statussymbole sind wichtig
- Beachtung von Titeln
- Informelle Kulturen:
- Kaum Unterschiede in der Machtverteilung
- Egalitäre Strukturen
- Statusunterschiede unsichtbar
Monochrone / Polychrone Kulturen (Umgang mit Zeit und Terminen)
Nur Oberbegriffe
- Monochron
- Terminfixiertheit
- Pünktlichkeit
- Eins nach dem Anderen
- Trennung von Beruf und Privat
- Verbindliche Zeitabsprachen
- Polychron:
- Offene Zeitabsprachen
- Zulassen von Störungen im Meeting
- Viele Dinge passieren gleichzeitig
- Häufige Verspätungen
- Vermischung von Beruf und Privat
Nonverbale / Paraverbale Kommunikation
Nur Oberbegriffe
- Nonverbale Kommunikation (Körpersprache)
- Mimik
- Gestik
- Körperhaltung
- Kleidungsstil
- Paraverbale Kommunikation (Art wie Sprache eingesetzt wird)
- Tonhöhen
- Tempo
- Sprechpausen
- Lautstärke
Expressive / Reservierte Kulturen
Nur Oberbegriffe
- Expressiv:
- Direkte Sprache mit schwachem Kontext
- Starke Mimik
- Starte Gestik
- Laute Sprache
- Viele Berührungen
- Reserviert:
- Indirekte Sprache mit hohem Kontext
- Leise Sprache
- Wenig Mimik
- Wenig Gestik
- Kaum Augenkontakt
- Großer Wohlfühlabstand
Hofstede
- Machtdistanz
- Individualismus vs. Kollektivismus
- Maskulinität vs. Feminität
- Unsicherheitsvermeidung
- Langfristige vs. Kurzfristige Orientierung
GLOBE Dimensions
- Untersicherheitsvermeidung
- Machtdistanz
- Kollektivismus I
- Kollektivismus II
- Geschlechtergleichheit
- Bestimmtheit
- Zukunftsorientierung
- Leistungsorientierung
- Human-Orientierung
Unterschiede von Kulturen
- Abschlussorientiert - Beziehungsorientiert
- Formelle Kulturen - Informelle Kulturen
- Monochron - Polychron
- Nonverbale Kommunikation - Paraverbale Kommunikation
- Expressiv - Reserviert
Charakteristika von Surveys (weltweit)
3 Teilung in:
- Advocacy
- Interpersonal Relationships
- Motivation
Management versus Leadership
- Management:
- power by position
- Organize, Control, Tactics
- focus on systems
- accept the status-quo
- Leadership
- power by influence
- Vision, Long-term goal, Strategy
- focus on poeple
- challenge the status-quo
Active Listening
Das Wiederholen, was der andere gesagt hat und erst dann seine eigene Antwort geben
G.R.O.W. - Modell
- G = Goal
- what do we want to achieve in this session?
- What is the long term objective
- R = Reality
- What is happening now?
- What have you done so far?
- Who/What is involved
- O = Options
- What could you do?
- What options are available
- What new possibilities are there?
- W = Will
- What will you do?
- When will you do it?
- What help do you need?
Coaching Triade (Karte vllt noch überarbeiten wie funktioniert Coaching mit den Fragen)
10 min coaching, 5min feedback
- Coach
- Questions
- Listen
- Empathy
- Rapport
- Challenge
- Coachee
- Working on a problem or concern that is
- Real
- Important
- Not solved
- Working on a problem or concern that is
- Observer
- Feedback on coaching PROCESS
- Coach first on themselves
- Then Coachee
- Then observer
- Feedback on coaching PROCESS
John Kotter´s Change Leadership Model
- INITIATE
- 1. Increase urgency
- 2. Build the guiding team
- 3. Get the vision right
- EXECUTE
- 4. Communicate for buy-In
- 5. Empower action
- 6. Create shortterm wins
- SUSTAIN
- 7. Don´t let Up
- 8. Make change stick
Kübler-Ross: 5 Phasen im Umgang mit Veränderung
- Denial (Nichtwahrhabenwollen)
- Es muss sich um eine Verwechslung handeln
- Anger (Zorn)
- Wie kann man mir so etwas unten
- Bargaining (Verhandeln)
- Kann ich noch...
- Depression (Depression)
- Es ist eh alles egal
- Acceptance (Zustimmung)
- Es ist ok
Empowerment
- persönliche Fähigkeit
- The sense that employees have about their personal ability and willingness to execute the organization’s strategy by acting like owners of their part of the business.
- Delegation von Authorität
- An organizational culture that enables people to take initiative and responsibility by delegating authority and supporting people's ability to make decisions relevant to their job.
Emotionale Intelligenz Untergliederung
"Hirnmodell" in 3 Bereiche aufgeteilt:
- First Brain (Brainstem)
- autonome Funktionen (Atmen, Herzschlag)
- Emotional Brain (limbic system)
- Speicherung von vergangenen Erfahrungen
- Reaktion
- Rational Brain (cortex and neocortex)
- "Denkende Teil"
- Planung und "höheres" Denken, Symbolische Kommunikation, Ideen
Goleman Model of Emotional Intelligence
4 Zutaten, 2 Dimensionen
- Persönliche Kompetenzen:
- Self-Awareness (Selbstwahrnehmung)
- Emotional self-awareness (Emotionale Selbstwahrnehmung)
- Accurate self assessment (Zutreffende Selbsteinschätzung)
- Self-Confidence (Selbstvertrauen)
- Self-Management (Selbstmanagement)
- Emotional self-control (Emotionale Selbstkontrolle)
- Transparency (Transparenz)
- Adaptability (Anpassungsfähigkeit)
- Achievement (Leistung)
- Initiative (Initiative)
- Optimism (Optimismus)
- Soziale Kompetenz:
- Social Awareness (Soziales Bewusstsein)
- Empathy (Empathie)
- Organizational awareness (Organisationsbewusstsein)
- Service (Service)
- Relationship Management (Beziehungsmanagement)
- Inspirational leadership (Inspirierende Führung)
- Influence (Einfluss)
- Developing others (Entwicklung anderer fördern)
- Change catalyst (Veränderungskatalysator)
- Konfliktmanagement
- Building bonds (Bindungen aufbauen)
- Teamwork and collaboration (Teamwork & Kooperation)
Soziale Intelligenz
- "I - You"
- Persönlich
- Offen für Rapport, Möglichkeit für emotionale Verbindung
- "I - It"
- Sachlich ("Rollendenken")
- "Dark Triad":
- Narcissists (Narzisten)
- Psychopaths (Psychopaten)
- Machiavellian (Skrupellos)
Aspekte von Selbstmanagement
- Burn-Out
- Long-term exhaustion
- High identification with work, job or task
- Enthusiasm, Passion, Dedication, Perfectionism, High Standards
- Live Leadership
- 7 Habits of Highly Effective People (Covey Modell)
Covey Modell (Allgemein)
- Private Victory:
- 1. Be Proactive
- 2. Begin with the end in mind
- 3. Put first Things First
- Public Victory:
- 4. Think Win/Win
- 5. Seek 1st to understand than to be understood
- 6. Synergize
- 7. Kreis Ausenrum: Sharpen the Saw
- 8. Find your voice and inspire others to find theirs
Covey Modell - Paradigmenwechsel
"Think outside the Box"
Beispiel Schnecken Audi Werbung
Persönlichkeitstypen -- Allgemein
- Persönlichkeitstyp bezieht sich auf psychologische Klassifikation eines Individuums
- Persönlichkeitstest um Typen herauszufinden
- viele verschiedene Typen --> Vielseitigkeit
- Myers-Briggs Type Indicator (Kartharine Cook Briggs und ihre Tocher Isabel Briggs Myers)
- Fragebogen um Persönlichkeiten messbar zu machen
- Wie nehmen die Leute die Welt war und wie treffen sie Entscheidungen
- 4 Paare der Gegensätzlichkeit
- Extraversion / Introversion (Attitudes)
- Sensing/intuition (Functions)
- Thinking/Feeling (Functions)
- Judgment/Perception (Lifestyle)
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Cartes-fiches
Unterschiede von Kulturen
- Abschlussorientiert - Beziehungsorientiert
- Formelle Kulturen - Informelle Kulturen
- Monochron - Polychron
- Nonverbale Kommunikation - Paraverbale Kommunikation
- Expressiv - Reserviert