Begriffe Histologie

Medizinische Grundlagen

Medizinische Grundlagen


B. MB.
Diese Vokabelkartei mit 42 Karteikarten hilft beim Lernen von Fachbegriffen aus der Histologie, einem anderen Bereich der Biologie. Sie konzentriert sich auf die Terminologie von Geweben und Zellen, wie z.B. Nervengewebe, Myosin und Muskelgewebe. Die Plattform unterstützt auch das Rückwärtslernen von der Zielsprache zur Ausgangssprache. Diese Karteikarten sind besonders nützlich für Medizinstudenten oder Fortgeschrittene, die ihr Fachvokabular erweitern möchten.
Karten
42
Lernende
22
Sprache
Deutsch
Kategorie
Übrige
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
15.06.2015 / 20.10.2025

Lernkarten

Afferent

Zuführend, wird als Beschreibung von Nerven, Gefässen, Lymphgefässen u.a. verwendet

Aktin

Muskelprotein, das sich mit Myosin reversibel verbindet und die Muskelkontraktion ermöglicht

Axon oder Neurit

Vom Nervenzellleib wegleitender Zellfortsatz

Binde- und Stützgewebe

Einer der vier Grundgewebetypen, es ist das am häufigsten vorkommende Körpergewebe und lässt sich in Mesenchym, retikuläres Bindegewebe, Fettgewebe, faseriges Bindegewebe, Knorpelgewebe und Knochengewebe einteilen. Das Bindegewebe stellt eine Verbindungsstruktur zwischen den Geweben, Organen und Organsystemen her. Das Stützgewebe gibt dem Körper als Knochen- und Knorpelgewebe den nötigen Halt.

Chondrocyten

Knorpelzellen

Dendriten

Zum Zellleib hinleitende, baumartig verzweigte Nervenzellfortsätze

Differenzierung

Entwicklung von spezialisierten Zellen aus pluripotenten Vorläuferzellen

Drüsenepithel

Epithel mit der Aufgabe der Sekretproduktion und –abgabe

Efferent

Ableitend, wegführend; kann u.a. Gefässe, Nerven bezeichnen

Ektoderm

Äusseres Keimblatt der Keimanlage, aus dem in der Embryonalentwicklung die Epidermis, das Nervensystem und andere Strukturen hervorgehen

Endokrine Drüsen

Hormondrüsen; Organe, die ihr Sekret, Hormon genannt, direkt an das Blut abgeben (Schilddrüsen, Nebenschilddrüsen, Hypophyse, Nebennieren, etc.)

Endothel

Epitheltyp, welcher die Blutgefässe und Lymphgefässe innen auskleidet

Entoderm

Inneres Keimblatt, aus dem in der Embryonalentwicklung der Magendarmtrakt und anderes entsteht

Epithelgewebe

Kompakte Zellmasse ohne zwischengelagerte Interzellularsubstanz, einteilbar in Oberflächen-, Drüsen- und Sinnesepithel

Exokrine Drüsen

Drüsen, die ihr Sekret direkt an eine innere oder äussere Oberfläche abgeben (Tränendrüsen, Schweissdrüsen, Milchdrüsen, Speicheldrüsen, Talgdrüsen, Magendrüsen, Leber)

Fibrocyten

Bindegewebszellen

Gewebe

Verband gleich differenzierter Zellen, die gemeinsam eine spezifische Funktion erfüllen

Gliazellen (Neuroglia)

„Stützgewebe“ des Nervengewebes, das eine Hüll-, Schutz- und Isolationsaufgabe erfüllt

Histologie

Lehre von den Geweben

Inter-

Zwischen

Interzellularsubstanz

Zwischenzellensubstanz

Intra-

In, innerhalb

Intrazellulär

Innerhalb der Zelle

Knochengewebe

Stützgewebetyp, der sich durch hohe Druck- und Zugfestigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Biegungsbeanspruchung auszeichnet, skelettbildend

Knorpelgewebe

Druckfestes Stützgewebe, das aus Knorpelzellen (Chondrocyten) und wasserreicher Interzellularsubstanz besteht, man unterscheidet zwischen hyalinem, elastischem und faserigem Knorpel

Kontraktilität

Zusammenziehbarkeit, Verkürzungsfähigkeit, typisch für Muskelgewebe

Kontraktion

Zusammenziehen, beispielsweise von Muskulatur

Kreatin (Kreatinphosphat)

Stoffwechselzwischenprodukt, liegt in der Muskulatur in Form von Kreatinphosphat als energiereiche Verbindung vor, mit deren Hilfe ATP regeneriert werden kann, das Kreatin wird in der Leber und Niere gebildet und mit der Fleischnahrung aufgenommen, die Ausscheidung erfolgt im Harn als Kreatinin

Lactat

Milchsäure; entsteht durch Verstoffwechslung von Glucose bei Sauerstoffmangel

Mesoderm

Mittleres Keimblatt der Keimanlage, aus der in der Embryonalentwicklung das Muskuloskelettansystem und anderes entsteht

Mukosa

Schleimhaut

Mukös

Schleimig

Musekelfaser

Muskelzelle, kennzeichnet sich durch hohe Konzentration von Myofibrillen aus

Muskelgewebe

Gewebetyp mit der Fähigkeit zur raschen und ausgiebigen Verkürzung, einteilbar in glatte, quergestreifte (=Skelettmuskulatur) und Herzmuskulatur

Myo-

Muskel-

Myofibrillen

Muskelfäserchen, aus Myofilamenten (Aktin- und Myosinfilamenten) zusammengesetzte kontraktile Baueinheiten der Muskelzelle, ermöglichen die Muskelkontraktion und verleihen der Skelett- und Herzmuskulatur durch ihre parallele Anordnung die mikroskopisch sichtbare Querstreifung

Myofilamente

Aktin- und Myosinfilamente, Bausteine der Myofibrille, kontraktiles Element der Muskulatur

Myosin

Muskeleiweiss, welches mit Aktin die Myofilamente bildet

Nerv

Im peripheren Nervensystem verlaufendes, geordnetes Nervenfasernbündel

Nervenfaser

Funktionseinheit, bestehend aus einem Axon und einer aus Gliazellen gebildete Nervenscheide

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