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Business Engineering

Business Engineering


D. V.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Einblick in das Prozessmanagement und die Modellierung für die Mittelstufe. Sie decken Themen wie BPMN 2.0, ARIS-Konzept, Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPK) und Wertschöpfungskettendiagramme (WKD) ab. Die Karteikarten behandeln die Modellierung von Prozessen, die Anwendung von BPMN auf verschiedenen Ebenen, sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Methoden. Sie sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis von Prozessmanagement vertiefen und praktische Anwendungen in der Prozessoptimierung erlernen möchten.
Karten
59
Lernende
8
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
02.11.2016 / 18.03.2018

Lernkarten

Benennen Sie die wichtigsten Symbole eines Flussdiagramms:

Siehe Bild.

Benennen Sie die wichtigsten Symbole einer EPK (Ereignisgesteuerte Prozessketten)

Siehe Bild

BPMN 2.0

Wie viele Elemente sind total auf Ebene 1 vorhanden?

Wie werden die Elemente aufgeteilt bzw. gruppiert?

Total: 25 Elemente

Gruppierungen:

  1. Aktivität: Task (Allgemein, Benutzer, Service), Unterprozess, Aufrufaktivität
  2. Gateway: Exklusiv, Parallel
  3. Start-Ereignis: Allgemein, Nachricht, Zeit, Mehrfach
  4. End-Ereignis: Allgemein, Nachricht, Terminierung, Mehrfach
  5. Sequenz- und Nachrichtenfluss
  6. Pool und Lane
  7. Datenobjekt, -speicher, -assoziation
  8. Artefakte: Text-Anmerkung, Assoziation und Gruppierung
  9. Dokumentation (kein grafisches Element)

Nennen Sie die Voraussetzungen für ein gutes BPMN-Diagramm:

  1. Task mit Substanziv und Verb beschriften (z.B. Bestellung auslösen)
  2. End-Ereignis mit Namen des End-Staus beschriften (Besonders wichtig bei Unterprozess)
  3. Hierachischer Stil bevorzugen (Big Picture)
  4. Fluss von links nach rechts
  5. Nachrichten-Fluss nur bei Black-Box-Pool am Rand
  6. Bei Nachrichten-Startereignis mit "[name der Nachricht] erhalten" beschriften
  7. MAs können als interner oder externer Prozess modelliert werden
  8. Bei parallelen  Pfaden sind unteschiedlichen End-Ereignisse möglich

Welche Methoden werden bei der IST-Modellierung angewendet?

  • Erheben
  • Analysieren

Welche Methoden werden bei der SOLL-Modellierung angewendet?

  • Modellieren
  • Bewerten

Welche Vor- und Nachteile haben die IST-Modellierungen?

Vorteile

  • Grundlage um Schwachstellen zu finden
  • Überblick übe die IST-Situation
  • Weiterverwendung der Stärken
  • Vergleich von IST- und SOLL-MOdellen möglich

Nachteile

  • Hemmt die Kreativiät bei BPR
  • Gefahr, dass Prozesse unrefflektiert übernommen werden
  • Hoher Aufwand
  • Reibungsverlust aufgrund von Meinungsdifferenzen

Nennen Sie die Schritte bei einer Erhebung und Analyse:

Vorbereitung | Eingrenzung | Erhebung | Analyse

Nennen Sie die möglichen Erhebungstechniken:

  • Dokumentanalyse
  • Interview
  • Fragebogen
  • Multimomentstudie (Stichproben)
  • Selbstaufschreibung
  • Laufzettelverfahren

BPMN 2.0:

Welche Ereignisse gehört der Ebene 2?

  • Eintredende
  • Ausgelöste
  • Angeheftete
  • X OR

Ereignisse

  • Zeitereignisse
  • Nachrichtenereignisse
  • Fehlereignisse
  • Eskalationen, Signale, Bedingungen, Link und Ereignis-Unterprozess

Iterationen und Instanzen

BPMN 2.0:

Wie wird das Vorgehen nach "Bruce Silver empohlen?

  1. Step-1: Prozessumfang festlegen (Start, Ende, Instanz)
  2. Step-2: Prozessübersicht beschreiben (alle Hauptaktivitäten identifzieren)
  3. Step-3: Hauptprozesse grafisch modellieren
    1. Happy-Path (Ebene 1)
    2. Ausnahmenflüssen und sep Endstatus (Ebene 2)
  4. Step-4: Modellierung der Unterprozesse
  5. Step-5: Nachrichtenflüsse hinzufügen

Wie können Fehlerereignisse modelliert werden?

  1. unterbrechendes angeheftetes Ereignis
  2. Fehler-Endereignis

Was ist das Ziel einer SOLL-Modellierung?

Intern

  • Effizienzsteigerung (Kosteneinsparung, Straffung von Arbeitsabläufen)
  • Reduktion der Planungs- und Bearbeitungszeiten
  • Höhere Aktualität der Informationen
  • Bessere Kommunikation zw. den Organisationseinheiten
  • Minimierung der Schnittstellen

Extern

  • Effektivitätssteigerung (höhere Prozess und daraus resultierende Produktivität)
  • Grössere Kundenbindung
  • Beschleunigte Kommunikation mit Marktpartnern
  • Mehr Flexibilität bei der Marktentwicklung

Nennen Sie die 4 Optimierungs-Grundsätze:

  1. Prozessschritt auslagern
  2. Prozessschritte parallelisieren
  3. Prozessschritte zusammenlegen
  4. Prozessschritte weglassen

nennen Sie die 7 Arten der Verschwendung:

  1. Fehler
  2. Bewegung
  3. Überproduktion
  4. Transport
  5. Bestände
  6. Arbeitsweise
  7. Wartezeiten

Mit welchen Schritten wird der SOLL-Prozess modelliert?

Vorbereitung | Grobentwurf | Modellierung | Bewertung | Einführung

Was ist SIPOC?

SIPOC ist Six Sigma-Werkzeug.

Es wird von rechts nach links angewendet.

Welche sind die offiziellen Stilregeln nach BPMN 2.0?

21. Sequenzfluss Poolgrenzen NICHT überschreiten

22. Sequenzfluss Unterprozessgrenze NICHT überschreiten

24. Sequenzfluss nur mit Grundelemente verbinden

23. Nachrichtenfluss Knoten NICHT im selben Pool verbinden

25. Nachrichtenfluss nur mit folgenden verbinden:

  • Aktivität
  • Nachrichten-Ereignis, Mehrfach-Ereignis
  • Black-Box-Pool

Summary - Nennen Sie die allgemeinen Stilregeln für BPMN 2.0:

  1. Symbole sollen aussagekräftig beschriftet sein
  2. Modelle sollen hierarchisch gestaltet sein
  3. Black-Box-Pool für Externe Prozessbeteiligte
  4. Kundenprozess beginnt mit Nachrichten-Startereignis
  5. Interne OEs sind eigene Lanes (nicht eigene Pools)
  6. White-Box-Pool mit Prozessname beschriften
  7. Verschiedene Endstatus einsetzen + beschriften
  8. Aktivitäten mit "Substantiv Verb" beschriften
  9. Verschiedene Startereignisse nutzen (z.B. Zeit)
  10. Unterprozess -> Gateway: Beschriftung synchron!
  11. Nachrichten-Ereignisse immer mit -Flüssen verbinden
  12. Nachrichten-Flüsse über Prozessebenen abstimmen
  13. Nachrichten-Flüsse mit -namen beschriften ("Antrag")
  14. Gleiche Endstatus zusammenführen ("bewilligt")
  15. Keine doppelten Namen bei Aktivitäten (Aufruf-Aktivität verwenden) und zw. Aktivitäten/Unterprozessen
  16. Ein Unterprozess muss ein Allgemeines Start-Ereignis haben
  17. Pool von Unterprozess trägt Name von Hauptprozess (Pool kann im Unterprozess auch weggelassen werden)
  18. Ein Unterprozess-Diagramm sollte keine Hauptprozess-Aktivitäten enthalten (Konzentration auf Unterprozess)
  19. Zusammenführung von Alternativen ohne XOR-Gateway (Ausnahme: es folgt gleich wieder ein Gateway)
  20. Zusammenführung in ein allgemeines End-Ereignis ohne Parallel-Gateway darstellen (wird impliziert)

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