BC.0114

BMS2 UniFr, HS16

BMS2 UniFr, HS16


L. T.
Diese Lernkarten decken biochemische Prozesse auf Universitätsniveau ab, mit Fokus auf Leberfunktionen, Stoffwechselwege wie den Citratzyklus und Proteinkatabolismus. Sie behandeln Enzyme, Proteine, Metaboliten wie Glucose und Pyruvat sowie Signaltransduktion über Rezeptoren und Phosphoinositidwege. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Biologie oder Biochemie, die sich auf komplexe Stoffwechselprozesse und zelluläre Signalwege vorbereiten.
Flashcards
87
Students
4
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
05.11.2016 / 27.04.2023

Flashcards

Cell signaling

Adaptatoren im Überblick

erkläre:

  • SH2/3
  • PTB
  • PH
  • FYVE
  • C2-Domäne

  • SH2/3
    • SH2 erkennt insbesondere Peptide mit phosphoryliertem Tyrosin
    • SH3 erkennt insbesondere prolinreiche Aminosäurenmotive
  • PTB
    • Phosphotyrosin-Bindedomäne
    • bindet an phosphoryliertes Tyrosin (aktivierte RTK)
  • PH
    • bindet Phosphatidylinositole (PIP2 und PIP3), βγ-subunits und PKC
      • PH-Domänen müssen nicht zwingendermassen alle diese Substrate binden --> werden dadurch spezifisch: zB binden entweder an PTEN oder PI3K
  • FYVE
    • verfügt über Zink-Finger
    • Membranständig
    • bindet an PIP3
  • C2-Domäne
    • bindet Ca
    • dient der Verankerung in Membran
      • zB in PTEN und PI3K vorhanden

Cell signaling

Wie charakterisiert sich eine Signalantwort und wie wird sie moduliert?

Signalantwort

  • Charakteristika wie Dauer, Amplitude und Antowortgeschwindigkeit werden moduliert durc:
    • Halbwertszeit der aktiven Signalmoleküle
      • sehr schnell wenn zB Reizwahrnehmung: kurze Halbwertszeit
      • bei Genexpression langsamere Antwort
    • Feedbackmechanismen
      • positiv:
        • All or none Antwort
        • andauernde Antwort trotz wieder dissoziiertem Liganden --> permanente Differenzierung
      • negativ:
        • schnelle Adaptation dank schnellem Rezeptor-Recycling (Endo&Exozytose)
        • Adaptation an konstante Stimuli kann zu Desensibilisierung führen
    • Signalamplifikation
      • Amplifikation durch 2nd missgis und den ganzen zwischengeschalteten Enzymen zwischen Rezeptor und Zielprodukt

Cell signaling

Signalintegration und Koordination

  • vervollständige Schema
  • Welche Faktoren dienen der Antwortintegration, welche der Antwort selber?

Integration

  • PKA
  • CaM-kinase
  • PKC
  • MAP-Kinase
  • Akt
    • aktiviert  nur target-Proteine, keinen einfluss auf Genexpression

Antwort

  • TFs und -regulatoren
  • Zielproteine selber

Bild

  • Highliter auf nicht direkt abwärts weitergeleitete Pathways
  • PDK1 speziell: stimuliert Akt sowie Zielproteine

Massenspektrometrie

  • erkläre Grundprinzip
  • Wie werden Proteine identifiziert, welche Aussagen kann man über ein Protein machen, nachdem es ge-massenspecktrometrisiert wurde?

Grundprinzip: Aufbau & Trennungsprinzip

  • Trennung aufgrund m/z (Masse/Ladung) --> Moleküle gleicher Masse wären sonst nicht voneinander unterscheidbar
    • Proteine gleicher Masse und Ladung sind nicht unterscheidbar. Werden diese jedoch in einzelen Bestandteile getrennt, ist eine Unterscheidung möglich.
    • Posttranslationelle Modifikationen beeinflussen die Aktivität eines Proteins (zB Phosphorylierung) --> Diese Modifikationen sind messbar und dadurch kann Aktivitätszustand des Proteins identifiziert werden
  • Ionisierungsquellen
    • softe Ionenquellen: verändern/degradieren Biomoleküle nicht, befördern diese dennoch in die Gasphase
      • MALDI: Ionisier Biomoleküle über einen Laser (Photo-ionisierung), die in Gasphase übergehen. Matrix dient als Puffer.
      • ESI: Electrospray Ionisation (tiefer pH mit vielen p+ um Pseudoionisierte-Moleküle zu generieren)
    • Ionisierung durch Protonierung generiert ein pseudo-molecular-Ion, dessen Masse vom natürlichen (nicht protinierten) Protein abweicht.
  • Massenspektrometer: Detektieren Menge Protein, die einer best. m/z entsprechen
    • Massenspektrometer: 1x10^-12 ±1x10^-18 g entspricht Genauigkeit x Sensibilität
    • vor Spektrometer: in Gasphase stossen sich die gleichgeladenenen Teilchen ab
    • Quadrupole
      • Ionenstäbe (4, davon zwei gegenüberstehenden gleich geladen) wechseln Ladung unter best. Frequenz --> Flugbahn Moleküle variiert je nach Frequenz, Kontakt Molekül und Stab führt hingegen zu Degradation
    • Time-of-flight
      • MALDI linear-time-of-flight: Auftrennung nach Flugzeit, unidirektionelle Flugbahn

Ableitbare Aussagen

  • Molekulare Masse
  • Struktur identifiziert
  • elementare Komposition inklusive Isotope
  • Menge eines Proteins im Verlgleich zur Gesamtheit der analysierten Proteine
    • Detektion ist Konzentrationsabhängig --> so wenig Lösungsmittel wie möglich verwenden

Massenspektrometrie

  • erkläre MS/MS: Vor
    • -kommen?
    • -teile?

Tandem-Massenspektrometrie:

  • mehrere Massenanalysatoren aneinander gekoppelt --> isolieren bestimmte Gasphaseionen
    • Durch Selektivität wird Sensivität entscheidend verbessert
    • in BMS grundsätzlich immer MS/MS
      • meist tripple Quadrupol

Massenspektrometrie

  • Wieso sind Verdauungsenzyme für MS wichtig
    • für welche Art MS werden dieser verwendet?

  • Trypsin: Proteinverdau zu Peptiden, die für MS praktischer sind
    • ESI verwendet Trypsin
    • Davor werden einzelenen Proteine (Proteine! nicht Peptide! also vor dem Verdau) mittels PAGE getrennt
      • Nur die Probe eines einzelnen Proteins wird verdaut und dann "massenspektometrisiert" --> sobald zwei verschiedene Proteine gemessen werden, ist es unmöglich aus den Peptiden herabzuleiten, um welches Protein es sich ursprünglich handelte.
    • zT werden Proteine nicht ganz verdaut --> missed cleavage sites
      • Fragmente besitzen nicht alle N- und C-Terminus, da sie nicht immer an Peptidbindung brechen (i.d.R. aber schon)
        • Wenn sich die Ladung am C-Terminus befindet, heisst das Ion ein a/b/c/... Ion
        • Wenn sich die Ladung am N-Terminus befindet, heisst das Ion ein x/y/z... Ion

Massenspektrometrie

  • Was Bedeutet SILAC, wie funktionniert es und wozu dient es

Metabolic labeling

  • SILAC (Abkürzung von stable isotope labeling by/with amino acids in cell culture) ist eine massenspektrometrische Methode zur Mengenbestimmung durch Isotopenmarkierung.
  • SILAC wird in der Proteomik verwendet.
  • Prinzip: Proteine werden in Zellen auf Nährmedien synthetisiert, die einerseits normale Atome, andererseits nur Isotope enthalten --> identische Proteine werden dadurch unterscheidbar, weil die Atome, die sie ausmachen, in einem der beiden Fälle schwerer sind.
    • Die Proteine werden in derselben Probe massenspektrometrisisisisisiert
    • Sinn und Zweck: messen von Ereignissen der Signaltransduktion

Study