BBW-Kartei Politik

Repetitionsfragen zum Thema Politik, basierend auf dem Schullehrplan der BBW und den ABU-Schlussprüfungen der Jahre 2010-2016.

Repetitionsfragen zum Thema Politik, basierend auf dem Schullehrplan der BBW und den ABU-Schlussprüfungen der Jahre 2010-2016.


W. S.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die politischen Strukturen und Prozesse in der Schweiz, geeignet für Berufslehrlinge. Sie behandeln Themen wie Parteien, Gesetze, Gewaltenteilung und direkte Demokratie, einschließlich Referenden und Initiativen. Die Karteikarten erklären auch die Rolle des Parlaments, der Regierung und der Bundesversammlung, sowie die Bedeutung von Grundrechten und staatsbürgerlichen Rechten. Ideal für alle, die sich mit dem politischen System der Schweiz vertraut machen möchten.
Flashcards
69
Students
167
Language
German
Category
Politics
Created / Updated
05.05.2015 / 24.06.2024

Cartes-fiches

Welche Kriterien werden bei der Wahl der Bundesräte in der Praxis berücksichtigt? (3x)

Drei Richtige.

Wer bewilligt normalerweise die Einführung von Gesetzen.

Eine Richtige.

Wie heisst eine Sitzungsperiode des Parlaments, während der debattiert und abgestimmt wird?

Schreiben Sie das Wort aus!

Session

Was ist eine Volksinitiative?

Eine Richtige.

Was ist ein fakultatives Referendum?

Eine Richtige.

Was ist ein obligatorisches Referendum?

Zwei Richtige.

Wie viele Tausend Unterschriften sind für eine Initiative nötig?

Setzen Sie eine Zahl ein!

100

Wie viele Tausend Unterschriften sind für ein Referendum nötig?

Setzen Sie eine Zahl ein!

50

Wie viele Monate hat man Zeit, um Unterschriften für eine Initiative zu sammeln?

Setzen Sie eine Zahl ein!

18

Wie viele Tage hat man Zeit, um Unterschriften für ein Referendum zu sammeln?

Setzen Sie eine Zahl ein!

100

Wenn die Mehrheit der Kantone (aber nicht unbedingt der Stimmbürger) bei einer eidgenössischen Abstimmung für eine Sache ist, nennt man das...

Eine Richtige.

Wenn die Mehrheit der Stimmbürger (aber nicht unbedingt der Kantone) bei einer eidgenössischen Abstimmung für eine Sache stimmt, nennt man das:...

Eine Richtige.

Wenn bei einer Abstimmung mehr als die Hälfte der Stimmen für eine Sache oder Person ist, dann ist das ein ...

Eine Richtige.

Wenn ein Kandidat zwar nicht die Hälfte der Stimmen, aber doch die meisten (z.B. 40% gegenüber 35% und 25%) Stimmen bei einer Wahl erreicht, so hat er das...

Eine Richtige.

Ein Wahlverfahren, bei dem man Parteilisten einwirft. Jede Partei erhält so viele Prozent der Sitze, wie sie Stimmenprozente bekommt. Man nennt dieses Wahlverfahren eine ...wahl.

Ergänzen Sie den Ausdruck (...)!

Proporz

Ein Wahlverfahren, bei dem man Namen aufschreibt. Derjenige gilt als gewählt, der mehr als die Hälfte aller Stimmen auf sich vereinigt. Oft sind dazu mehrere Wahlgänge nötig. Man nennt ein solchens Wahlverfahren ...wahl.

Ergänzen Sie den Ausdruck (...)!

Majorz

Welches Mehr ist für die Annahme einer Volksinitiative erforderlich?

Eine Richtige.

Welchs Mehr ist für die Annahme eines fakultativen Referendums erforderlich?

Eine Richtige.

Welches Mehr ist für die Annahme eines obligatorischen Referndums erforderlich?

Eine Richtige.

Was ist der Unterschied zwischen Verfassung und Gesetz?

Überlegen Sie sich erst die Antwort und kontrollieren Sie sich danach selbst!

Die Verfassung regelt das Funktionieren des Staates und ist sozusagen das Gesetz der Gesetze. Konkret ist darin geregelt:

  • Grundrechte der Bürger gegenüber dem Staat
  • Zuständigkeiten der Verwaltungsebenen (Gemeinden, Kantone, Bund)
  • Wer und worüber Gesetze machen darf.
  • Wie die einzelnen Behörden besetzt werden (Wahvefahren)

Gesetze hingegen enthalten die detaillierten Bestimmungen zu jenen Themen, für welche die Verfassung Gesetze vorsieht. Die einzelnen Gesetze dürfen aber nicht gegen die Verfassungsgrundsätze verstossen.

Wo sind für die Schweiz die Grundrechte festgeschrieben?

Zwei Richtige.

Was sind Beispiele von Grundrechten? (3x)

Drei Richtige.

Was sind Beispiele von staatsbürgerlichen Rechten in der Schweiz?

Drei Richtige.

Was ist eine Petition?

Eine Richtige.

Was ist der Unterschied zwischen Grundrechten, staatsbürgerlichen und politischen Rechten?

Überlegen Sie sich erst die Antwort und kontrollieren Sie sich danach selbst!

Die Grundrechte gelten für alle, ohne Rücksicht auf Alter oder Staatsangehörigkeit. Sie sind in der Verfassung festgeschrieben, aber auch in der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und können bis nach Strassburg eingeklagt werden. Typische Grundrechte sind das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, Recht auf ein faires Gerichtsverfahren, auf Privatsphäre und Familie etc.

Die staatsbürgerlichen Rechte gelten nur für die Staatsbürger der Schweiz, aber nicht für Ausländer. Beispiele sind die Niederlassungsfreiheit und das Recht auf Schutz vor Ausweisung.

Die politischen Rechte sind eine Teilmenge der staatsbürgerlichen Rechte und stehen nur mündigen und handlungsfähigen Bürgern zu. Die wichtigsten sind das Wahl- und Stimmrecht. Man unterscheidet beim Wahlrecht zwishen dem aktiven Wahlrecht (jemanden wählen) und dem passiven Wahlrecht (sich zur Wahl stellen. Typisch schweizerisch sind das Initiativ- und Referendumsrecht.

Nicht zu den politischen Rechten im engeren Sinne gehören aber Grundrechte wie die Redefreiheit, Versammlungsfreiheit, Petitionsrecht etc. Sie sind zwar Voraussetzung jeder politischen Aktivität in einer Demokratie, stehen aber jedem Menschen zu, der im Lande ist. Auch Kinder und Ausländer dürfen z.B. Unterschriften sammeln und so eine Petition an eine Behörde richten.

Was sind typische linke politische Anliegen?

Drei Richtige.

Was sind typische rechte politische Anliegen?

Drei Richtige.

Wo sind folgende Parteien auf der Links-Rechts-Skala einzuordnen?

  • Die Mitte
  • FDP
  • SP
  • SVP

 

Überlegen Sie sich erst die Antwort und kontrollieren Sie sich danach selbst!

Verteilung der Fraktionen in der Bundesversammlung nach Fraktionsstärke und politischer Position im Links-Rechts-Schema:

Welche Partei gilt als "Zünglein an der Waage" zwischen den Rechten und Linken?

Eine Richtige.

Welche Partei setzt sich besonders für traditionelle Familienwerte ein?

Eine Richtige.

Welche Partei setzt sich besonders für den Bauernstand ein?

Eine Richtige.

Welche Parteien setzen sich für die freie Marktwirtschaft ein?

Drei Richtige.

Welche Partei setzt sich besonders für den sozialen Ausgleich ein?

Eine Richtige.

Welche Partei setzt sich ganz besondrs für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ein?

Eine Richtige.

Welche Partei setzt sich besonders für den Umweltschutz ein?

Eine Richtige.

Welche Partei setzt sich besonders für Ausländer ein?

Eine Richtige.

Was bedeutet Konkordanz in der Schweizer Politik?

Überlegen Sie sich erst die Antwort und kontrollieren Sie sich danach selbst!

In den meisten Demokratien herrscht, wer die Mehrheit der Wähler gewinnt. Wenn eine Partei allein dies nicht schafft, bildet sie mit anderen Parteien ein Regierungsbündnis (Koalition), so dass die Regierungsparteien zusammen die Regierung wählen und das Parlament dominieren können. Meist sind so entstandene Mehrheiten sehr kanpp über 50%. Die kleineren Parteien haben kein Mitgestaltungsrecht und bilden die so genannte Opposition.

In der Schweiz hält man sich dagegen an die so genannte Konkordanz (Eintracht). Das heisst, alle Parteien dürfen sich an der Regierung beteiligen und bei der Schaffung neuer Gesetze mitwirken. So steht eine grössere Mehrheit hinter der Landespolitik und auch die Interessen kleinerer Gruppierungen werden angemessen berücksichtigt und Extrempositionen werden vermieden.

Die wichtigste Anwendung findet die Konkordanz in der Besetzung des Bundesrates: Die Bundesratssitze werden anteilmässig unter allen Fraktionen aufgeteilt. Derzeit sind es deren vier: CVP, FDP, SP, SVP. Damit sind 90% aller ins Parlament gewählten Parteien an der Regierung beteiligt und nicht bloss etwas über 50% wie in anderen Demokratien.

Wie heisst das Prinzip, nach dem möglichst alle Parteien an der Regierung zu beteiligen sind?

Schreiben Sie das Wort aus!

Konkordanz

Was bedeutet "Föderalismus"?

Überlegen Sie sich die Antwort und kontrollieren Sie sich danach selbst!

Föderalismus bedeutet "Bundesstaatlichkeit". Das meint, dass der Bund urspünglich aus einem Staatenbund unabhängiger Staaten zusammengewachsen ist. Die einzelnen Mitglieder der Bundes (Kantone) haben möglichst viel Selbständigkeit in ihren inneren Angelegenheiten bewahrt (Landessprachen, Schulwesen, Kantonspolizei etc.) . Der Bund hingegen gibt ihnen ein geschlossenes Auftreten nach Aussen (Aussenpolitik, Militär, Grenzschutz etc.). Die Kantone gewähren ihrerseits den Gemeinden grosse Selbständigkeit. So wird ein Maximum an Selbstbestimmung erreicht.

Wie heisst das staatstragende Prinzip der Schweizerischen Eidgenossenschaft, wonach jeder Verwaltungseinheit möglichst viel Selbstbestimmung zu gewähren ist?

Schreiben Sie das Wort aus!

Föderalismus

Étudier