Bautechnik
Verbände und Publikationen
Verbände und Publikationen
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Lernkarten
Beschreibung EKG
Die Elementkostengliederung stellt ein Instrument für mengen- und kostenmässige Auswertungen (Kennwerte) sowie für Kostenschätzungen und berechnungen während der Planungsphase dar. Sie ermöglicht Kostenberechnungen mit einem Genauigkeitsgrad von +/- -10% der zu erwartenden Projektabrechnung.
Die Elementkostengrliederung ermöglicht die Quantifizierung der vier wichtigsten entwurfsabhängigen Kostenfaktoren eines Bauobjektes.
Diese wären:
-Grösse (Geschossfläche und / oder Volumen eines Objektes)
- Form (Relationen zw. Bezugsmengen von Bauwerksteilen, z.B. Dach- zu Gescossfläche)
- Qualität (Einheitspreise der Bauwerksteile, d.h. spezifische Elemenkosten)
- Komplexität (z.B. Installationsgrad d.h. die Relation zwischen Installations- und Gesamtkosten)
NPK
Normpositionen-Katalog
Beschreibung NPK
Die Normposition-Kataloge sind die genormten Grundlagen zur Erstellung von Leistungsverzeinissen (Devisierung). Sie sind nach den Arbeitsgattungen im gesamten Bauwesen gegliedert.
Im NPK Bau sin ddie Normpositionen-Kataloge des Hoch- und Tiefbaus zusammengefasst. Zweck der NPK Kataloge ist es, die Leistungsverzeichnisse zu vereinheitlichen und genormt zu beschreiben.
NCS
Natural Color System
Beschreibung NCS
Das NCS ermöglicht eine klare, unmissverständliche Farbdefinition welche vom menschlichen Farbempfinden ausgeht und im Gegensatz zum RAL-Farbfächer unabhängig von Farbmischung und Untergrund ist.
Beschreibung CRB/SIA Datenträger
NPK, BKP, EKG , Bauhandbuch und Berechnungselemente-Katalog BEK sind auf Datenträger beim CRB erhältlich. Diese Daten können von einer Vielzahl von CRB-unabhängigen Informatikprogrammen verarbeitet werden, vorausgesetzt, diese erfüllen die CRB-Anforderungen.
Die EKG wird zur Kostenplanung (mit entsprechenden Berechnungselementen der Baukostendaten) der BKP für die Gliederung des Kostenvoranschlages verwendet. Der NPK dient als Basis für die Erarbeitung von Leistungsverzeichnissen.
VKF
Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen
Beschreibung VKF
Die vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen gibt das Schweizerische Brandschutzregister heraus und erarbeitet Brandschutzvorschriften, technische Richtlinien und Empfehlungen zu Themen des Brandschutzes. Durch die Beurteilung von Baustoffen und Bauteilen bezüglich Brandverhalten ist ihr auch die Zertifizierung dieser Baustoffe und Bauteile nach europäischen Normen übertragen.
BfU
Beratungsstelle für Unfallverhütung
Beschreibung BfU
Die Beratungsstelle für Unfallverhütung hat den gesetzlichen Auftrag, NIchtberufsunfälle zu verhüten und Präventionsmassnahmen zu koordinieren. Ihre Publikationen behandeln vor allem Problembereiche inner- und ausserhalb von Gebäuden wie z.B. rutschfeste Böden, Geländer, Spielplätze.
Masse Katasterplan / Situationsplan (Vorprojektpläne)
1:500 oder 1:1000
Masse Baueingabe (Projektpläne)
Grundrisse
Fassaden
Schnitte
Spezialpläne Kanalisation, Umgebung etc.
1:100
selten 1:200
Masse Werkpläne (Ausführungspläne)
Grundrisse
Fassaden
Schnitte
Details
1:50 / 1:20
Masse Ingenieurpläne
Armierungsplan
Schalungsplan
1:50 / 1:20
Masse Installationspläne
Installationsplan
Aussparungsplan
1:50 / 1:20
Masse Detailpläne
1:20 / 1:5 / 1:1 (1:2)
Was zeigt ein Projektplan (Baueingabe)
Grundrisse, Schnitte und Fassaden
Apparate und Möblierungen werden eingetragen, ebenso die Zweckbestimmung der Räume sowie der Nordpfeil.
Was zeigt ein Werkplan (Ausführungsplan)
Der Grundriss 1:50 ist ein Horizontalschnitt durch ein Geschoss. (alle Tür- und Fensteröffnungen müssen geschnitten sein)
Neben den Rohbau Elementen wie Mauern, Fenster- und Türöffnungen, Treppen us. werden im Grundriss auch die festen Installationen (Apparate, Radiatoren) eingezeichnet. Ebenso feste Möbel und die Richtung der Türbewegung.
Die Räume werden direkt angeschrieben mit Zweckbestimmung, Höhenkote (roh, fertig) sowie Angaben über dei Fertigbeläge von Böden, Wänden und Decken.
Die Materialien werden durch die entsprechenden Symbole gekennzeichnet.
SIA 416
Die 4 Kostenbeeinflussenden Faktoren sind:
Quantität
Form
Qualität
Komplexität
SIA 416
Beschreibung / Definition
Die Norm beschränkt sich auf das Definieren von Flächen und der aus ihnen abgeleiteten Volumen, wie sie in den verschiedensten Zusammenhängen angewendet werden. Zu den Anwendungsbereichen dieser Norm gehören Flächen- und Volumennachweise als Grundlage von Variantenvergleichen, Kostenermittlungen, Wirtshaftlichkeitsüberlegungen usw.
Bei diesen Berechnungen und Überlegungen muss mit einheitlich definierten und immer gleich angewendeten flächen und den aus ihnen abgeleiteten Volumen gearbeitet werden, damit Klarheit und Vergleichbarkeit gewährleistet sind.
Sie ist keine Form der Kostenermittlung.
SIA 416 dient als Basis für:
- Flächen- und Volumennachweise
- Variantenvergleiche
- Wirtschaftlichkeitsüberlegungen
- statische Erfassungen
Ein Gebäude besteht aus folgende Konstruktionselementen:
- Tragkonstruktion
- Fundament
- Gebäudehülle
- Untertrennungen
- Haustechnik (Versorgung und Entsorgung)
- Innenausbau
Konstruktionssysteme bei Gebäuden:
Massivbau
Schottenbau
Skelettbau
Mischbauweise
Merkmale Massivbau:
Merkmal: Tragende Wände (Aussen- und Innenwände)
Raumbildung: Tragende und nicht Tragende Trennwände
Charakteristisch: Wandflächen grösser als Wandöffnungen
Auswirkung:
- Wirkt kompakt schwer
- bietet grosse Geborgenheit
- nachträglich Veränderbarkeit eingeschränkt
Merkmale Schottenbau:
Merkmale: Tragfunktion und Aussteifung durch parallel zueinander stehende Tragwände, Brüstungen als Aussteifung möglich
Raumbildung: Durch nicht tragende Wände innen und aussen
Auswirkung:
- Wirkt leicht bis kompakt
- Möglichkeit der Bildung von durchgehenden Räumen
- zweiseitiger Einlass von Licht und Sonne
- Veränderbarkeit möglich
Merkmale Skelettbau:
Merkmale: Tragfunktion durch Gerippe, Rahmentragwerk Stahl, Beton oder Holz, Aussteifung über Decke und Wände wie Treppen oder Liftkern.
Raumbildung: Durch nicht tragende Wände zwischen, vor oder hinter den Stützen
Funktion: Tragen und Abschliessen konsequent getrennt
Auswirkung:
- wirkt leicht offen gegliedert
- freie Raumgestaltung, grosse Öffnungen sind möglich
- grosse Flexibilität
Merkmale Mischbauweise:
Merkmale: Tragfunktion und Aussteifung durch Konstruktionsteile aus Wand und Skelettbau
Auswirkung: Ähnlich Skelettbau, aber zusätzlich Aussteifung durch Wandscheiben
Welche Einschalenwände gibt es?
(Massivbau)
- gegossene Wand
- gemauerte Wand
- Einsteinmauerwek
- Verbandmauerwerk
Welche Mehrschalenwände gibt es?
(Massivbau)
- Zweischalenmauerwerk
- Kompakt-Fassade
- Hinterlüftete Aussenwärmedämmung (AWD)
- Innengedämmte Aussenwand
Welche Skelettwände gibt es?
(Massivbau)
- Beton
- Backstein
Welche Montage (Element) Wände gibt es?
Massivbau
Beton
Welche Holzkonstruktionen gibt es?
Leichtbau (Aussenwände)
- Blockbau
- Fachwerkbau
- Ständerbau
- Rahmenbau
- Skelettbau
Welche Holzbau / Stahlbaukonstruktionen gibt es?
Montagebau / Tafelbau (Aussenwände)
- Kleintafeln
- Grosstafelbau
- Raumzellen
Welche Fundamente gibt es?
Streifen und Einzelfundamente (können bei anstehendem gutem Baugrund unter Mauern und Stürzen angeordnet)
Plattenfundament (Hat sich durchgesetzt weil Luftschutzraum, Tankraum, Waschküchen und Treppenhaus ohnehin einen Betonboden haben)
Pfähle, übertragen die Lasten entweder auf die tragfähige Bodenschicht oder leiten die Kräfte über Mantelreibung an die weichen Bodenschichten und verteilen so die Lasten auf ein grösseres Bodenvolumen.
Aus welchen Elementen bestehen Mehrschalenwände?
- Tragschale
- Wärmedämmschicht
- Wetterschutzschicht (Verkleidung)
Welche Deckenkonstruktionen gibt es?
- Massive Betondecke
- Holzbalkendecke
- Massive Betonrippendecke
- Betonbalkendecke mit Tonhurdis
- Stahlbalkendecke als Stahlverbundträgerdecke
Welche Dachkonstruktionen aus Holz gibt es?
- Sparrendach
- Pfettendach (mit Bug)
Welche Dacheindeckungen gibt es?
Ziegel
Faserzement
Wellplatten
Steinplatten
Blech
Welche Flachdach Arten gibt es?
Nicht begehbare Dächer
Begehbare Dächer, Balkone, Terrassen
Befahrbare Dächer
Begrünte Dächer (extensive und intensive Begrünung)