Lernkarten

Andrea Olivia Moretta
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Lernende 17 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 13.01.2013 / 21.01.2019
Lizenzierung Kein Urheberrechtsschutz (CC0)
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Was bezeichnet man als Nettogeschossfläche - NFG?

Die NFG ist der Teil der Geschossfläche welche sich zwischen den umschliessenden oder innenliegenden Konstruktionsbauteilen befindet. 

Die NFG gliedert sich in:

- Nutzfläche NF

- Verkehrsfläche VF

- Funktionsfläche FF

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Was bezeichnet man als Nutzfläche?

Die NF ist der Teil der Nettogeschossfläche NGF, welcher der Zweckbestimmung und Nutzung des Gebäudes im weiten Sinne dient

- Hauptnutzfläche HNF

- Nebennutzfläche NNF

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Welche Arten der Abdichtungsbahnen gibt es bei Flachdächern?

- Polymer-Bitumen-Dichtungsbahnen

- Kunststoff-Dichtungsbahnen

- Kautschuk-Folien (EPDM)

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Welche Flachdachsysteme gibt es? 

(Neubau)

- Warmdach (Standartausführung)

- Verbunddach / Kompaktdach 

- Umkehrdach

- Kaltdach

- Nacktdach

- Flachdach ohne Wärmedämmschicht

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Sanierungssysteme bei Flachdächern

- Doppeldach

- Duo-Dach 

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Definition Extensivbegrünung bei Flachdächern: 

Über der Schutzschicht und einem Trennvlies wird eine Drainage- und Speicherschicht von 6 cm verlegt. Eine Filtermatte trennt die darauf folgende Substratschicht von 50-70 mm. 

Die Vegetation besteht aus Moosen, Kräutern und Gräsern. 

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Definition von Intensivbegrünung bei Flachdächern: 

Im Unterschied zur Extensivbegrünung weist die Humusschicht mit 20-40 cm eine grössere Nutzdicke auf. Die Vegetation besteht nebst Rasen aus Stauden, Sträuchern und kleineren Bäumen. 

Ein Schichtaufbau mit hoher Speicherkapazität sowie ein Bewässerungssystem sind nötig. 

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Definition Spenglerarbeiten

Die Spenglerarbeiten beinhalten das Abdichten gegen Feuchtigkeit und das Ableiten von Wasser mit dafür geeigneten Metallblechen und Blechteilen. Im Besonderen werden An- und Abschlüsse der Abdichtungsschicht an andere Gebäude und Bauteile mit Blechen ausgeführt. 

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Welche Materialien werden für Spenglerarbeiten verwendet? 

- Stahlblech verzinkt

- Stahlblech aluminiert

- Chromnickelstahlblech

- Chromstahl verbleit (Uginox)

- Kupferblech

- Aluminiumblech

- Kupfer-Titan-Zinkblech (Rheinzink)

- Blei (als Verbindungsteile wie Bleilappen)

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Wo ist ein Blitzschutz notwendig?

- In Gebäuden mit grösseren Menschenansammlungen

- In hohen Bauwerken

- In Gebäuden mit besonderen Wertgegenständen

- In Gebäuden die gefärliche Stoffe lagern

 

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Woraus besteht eine Blitzschutzanlagen?

- Fangeinrichtung

- Ableitung

- Erdungsanlage

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Was für Glastypen gibt es? 

- Wärmeschutzglas (mit spezieller Wärmeschutzbeschichtung aufgetragen mit einem modernen Hochvakuumverfahren-diese ist Farbneutral und vermindert die Lichtdurchlässigkeit (nicht für das Auge erkennbar)

- Schallschutzglas (Isoliergläser mit erhöhten Schallschutzeigenschaften. Meist durch ungleich dicke Glasscheiben z.B. 4 mm+LZR+8 mm)

- Verbundsicherheitglas (VSG) / 2 oder mehr Gläser mit Folienverbund. Wird bei verglasten Brüstungen, verglasten Dächern und dort wo sogenannte Spontaneinbrüche verhindert werden sollen, eingesetzt. Der Verbund aus Glas und Folie verhindert ein Loch und vermeidet Verletzungen durch Glassplitter)

- Einscheibensicherheitsglas (ESG) wird eingesetzt zur Erhöhung der Bruchfestikgket und zur Vermeidung von Verletzungen. Wird verwendet für Sport- und Turnhallen, bei Schulhäusern, Kindergärten, Schaufensteranlagen, Glastrennwänden und für Gläser in unmittelbarer Nähe von Heizkörpern. 

- Brandschutzgläser (Verschiedene Typen auf S. 55/183)

- Spezialgläser (Isoliergläser mit zwischen den Scheiben liegenden Lamellen- oder Raffgewebe-Systemen. Sie sind heb- und senkbar und lassen sich in jedem beliebigen Winkel einstellen. 

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Anforderungen für einen Sonnen- und Wetterschutz

- Schutz vor direkter Wärmeeinstrahlung (Sommer)

- Schutz vor fremden Einblicken

- Schutz vor Strahlungsverlusten nach aussen (Winter)

- Windschutz

- Schutz vor extremer Bewitterung

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Was für Sonnenschutzsysteme gibt es?

- Starre Systeme (Vordächer, Dachvorsprünge, Klebedächer, horizontale Umgänge, vorgehängte Blenden etc. / Trend)

- Bewegliche Systeme wie Sonnenstoren, Fensterläden, Rolläden, Ausstellstoren, Faltrollladen, Kompaktrolladen etc. 

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Welche Arten von Sonnenschutzsystemen gibt es?

- Fensterläden (Jalousienladen, Klappladen)

- Faltrolladen / Rollladen

- Lamellenstoren (Verbundraffstoren)

- Stoffstoren (z.B. Knickarmstore/Markise)

- Innerer Licht- und Sonnenschutz (z.B. Rollos)

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SIA

Schweizerischer Ingenieur- und -Architektenverein

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CRB

Schweizerische Zentralstelle für Baurationalisierung

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BKP

Baukostenplan

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Beschreibung SIA

Der SIA ist der massgebende Berufsverband der Architekten, Bauingenierue und Ingeniere. Der SIA gibt die im Bauwesen gültigen Normen heraus. Diese basieren auf einem breit abgestützten Vernehmlassungsverfahren, sind immer aktuell und werden daher als die anerkannten Regeln der Baukunde bezeichnet. Die Normen gelten als ergänzendes Recht und werden bei Streitigkeiten als Entscheidungsgrundlage von Richtern herbeigezogen. 

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Die wichtigsten SIA Normen

SIA 118: Allgemeine Bedingungen für Bauarbeiten

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Die wichtigsten SIA Normen

SIA 102: Ordnungen für Leistungen und Honorare der Architekten 

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Die wichtigsten SIA Normen

SIA 112: Leistungsmodell 

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Beschreibung CRB

Schweizerische Zentralstelle für Baurationalisierung setzt Standards in der Planung, Ausführung und für die Bewirtschaftung von Bauwerken. Durch diese Standards wird der effiziente, praxisgerecht aufeinander abgestimmte Informationsaustausch ermöglicht. 

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CRB auf Französisch

Centre Suisse d'études pour la Rationalisation du Bâtiment

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Beschreibung BKP

Der wichtigste Standard des CRB ist der Baukostenplan. Dieser ordnet und stukturiert den gesamten Planungs- und Bauablauf. Auf der Basis des BKPs werden sämtliche Baukosten gegliedert und ermöglicht damit die überwachung derselben. Der BKP ist das Verständigungs - Koordinations- und Führungsmittel für alle am Bau beteiligten Fachleute. 

Mehr dazu im Buch unter S. 6/183

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Der BKP dient als: 

Gliederungsmethode (nicht als Berechnungsmethode) für den Kostenvoranschlag (KV)

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Der BKP:

Enthält Gliederungsmerkmale für Aussschreibungen und Werkverträge

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Der BKP ist: 

Eine Gliederungshilfe bei der Kostenüberwachung (Vergleich KV mit Angebot, Rechnungswesen und Bauabrechnung)

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Die einzelnen Gliederungsbegriffe des BKP sind: 

Hauptgruppe (einstellige BKP-Nr.) Z.B. BKP 2 -> Gebäude

Gruppe (zweistellige BKP-Nr.) z.B. BKP 22-> Rohbau 2

Untergruppe (dreistellige BKP-Nr.) z.B. BKP 224-> Bedachungsarbeiten

Gattung (vierstellige BKP-Nr.) z.B. BKP 224.0 -> Deckungen (Steildächer)

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Die Hauptgruppen des BKP dienen einer groben Gliederung der Kosten eins Bauvorhabens

BKP 0

Grundstück (Kauf, Erschliessungen bis zur Grundstücksgrenze, Notariatskosten, Grundbuchkosten usw)